Cover-Bild Die Letzte macht das Licht aus
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 13.09.2021
  • ISBN: 9783453273429
Bethany Clift

Die Letzte macht das Licht aus

Roman
Lilith Winter (Übersetzer)

Das Ende der Welt ist ihr Anfang

Im Dezember 2023 geht die Welt unter: Innerhalb kürzester Zeit löscht ein extrem aggressives neuartiges Virus die ganze Menschheit aus. Die ganze Menschheit? Nein. Mitten in London, aus unerfindlichen Gründen, überlebt eine einzige Frau. Eine Frau, die ihr Leben lang versucht hat, ihre eigenen Gefühle zu verstecken und sich an andere Menschen anzupassen. Wie soll sie ganz alleine zurechtkommen? Nur mit einem Hund als Begleitung macht sie sich in einem postapokalyptischen Land auf die Suche nach Überlebenden. Und findet dabei immer mehr zu sich selbst.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2021

2023

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Meine Meinung und Inhalt

"Ich befand mich an einem Ort, der normalerweise rund um die Uhr hell erleuchtet und betriebsam war, irgendwer war immer wach, immer unterwegs. Das Parkplatz war ruhig. Die ...

Meine Meinung und Inhalt

"Ich befand mich an einem Ort, der normalerweise rund um die Uhr hell erleuchtet und betriebsam war, irgendwer war immer wach, immer unterwegs. Das Parkplatz war ruhig. Die Autobahn war ruhig. Ich war ruhig, und selbst Lucky lag ruhig neben mir. Alles hatte angehalten. Und würde nie wieder losgehen. Niemals." (ZITAT)

Für mich ein erschreckend und stellenweise realitätsnahes Szenario, das mich absolut gefesselt hat. Der Schreibstil von Clift ist flüssig und packend und die Story nichts für schwache Nerven.

Bereits nach wenigen Seiten war ich schokiert von dem Tagebuch, in welchem die Protagonisten ihre persönlichen Erfahrungen und den schrecklichen Verlaufs der Apokalypse niederschreibt. Dies tut sie aus purer Einsamkeit und diese ist beim Leser spürbar.

Für mich bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung.

Im Dezember 2023 geht die Welt unter: Innerhalb kürzester Zeit löscht ein extrem aggressives neuartiges Virus die ganze Menschheit aus. Die ganze Menschheit? Nein. Mitten in London, aus unerfindlichen Gründen, überlebt eine einzige Frau. Eine Frau, die ihr Leben lang versucht hat, ihre eigenen Gefühle zu verstecken und sich an andere Menschen anzupassen. Wie soll sie ganz alleine zurechtkommen?

Nur mit einem Hund als Begleitung macht sie sich in einem postapokalyptischen Land auf die Suche nach Überlebenden. Und findet dabei immer mehr zu sich selbst.


Bethany Clift hat die Northern Film School absolviert und besitzt eine eigene Filmfirma, in der sie als Regisseurin und Produzentin tätig ist. Zudem arbeitet sie als Produzentin für andere namhafte Filmunternehmen. »Die Letzte macht das Licht aus« ist ihr Debütroman.

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Veröffentlicht am 30.09.2021

Grandios spannende Story

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„Im Gegensatz zu Xav war ich fast immer die Letzte auf allen Partys gewesen, inklusive denen bei Xav. Ich war diejenige, die die Jacken der anderen fand, Taxis bestellte, Leute rauswarf, die nicht von ...

„Im Gegensatz zu Xav war ich fast immer die Letzte auf allen Partys gewesen, inklusive denen bei Xav. Ich war diejenige, die die Jacken der anderen fand, Taxis bestellte, Leute rauswarf, die nicht von allein gingen. (...) Ich war die Letzte, die das Licht ausmachte. Doch diesmal wollte ich nicht die Letzte auf seiner Party sein.“ (E-Book, Seite 525)

Wer von euch war schon mal oder ist immer wieder mal die oder der Letzte auf einer Party? Feiern und tanzen bis die Musik aufhört. Klingt gut? Aber was, wenn es das allerletzte Mal ist? Was, wenn ihr wisst, dass ihr eure Freunde und eure Familien danach nie wieder sehen werdet? Aus einem einfachen wie dramatischen Grund: alle werden in den nächsten Stunden, Tagen, Wochen sterben!

Sich mit dem eigenen bevorstehenden Tod und dem der Liebsten anzufreunden, ist sicherlich die eine Sache. Doch wie soll man damit umgehen, wenn man der einzige Mensch zu sein scheint, der überlebt? Davon erzählt Bethany Clift in ihrem Debütroman „Die Letzte macht das Licht aus“.
Wer jetzt vielleicht stöhnt: „Och nö, nicht noch ein Virus, nicht noch mehr Corona“, den bitte ich, nicht zu voreilig zu urteilen. Denn auch ich dachte im ersten Moment: echt jetzt?

Um euch den Mund ein wenig wässrig zu machen: Dieses Buch hat mich gefesselt und absolut begeistert!

Clift versteht es, die Dramatik der Situation deutlich zu machen. Bereits die ersten Seiten veranschaulichen mehr als eindringlich, wie gefährlich das neuartige Virus 6DM ist. Und dennoch rückt das Virus so gekonnt in den Hintergrund, dass es die ganze Zeit, obwohl man es ununterbrochen im Hinterkopf hat, nur latent mitschwingt. Clift schildert zwar immer wieder eindrucksvoll, was das Virus mit uns Menschen gemacht hat, im Mittelpunkt steht aber eine junge Frau, die überlebt hat und die sich auf eine Reise zu sich selbst begibt. Auf der Suche nach anderen Überlebenden wird sie in den folgenden Monaten mehr über sich selbst erfahren als in ihrem gesamten bisherigen Leben.

Auch sprachlich konnte mich Bethany Clift voll und ganz überzeugen. Ungeschönt, ehrlich, teils emotional, teils rau und hin und wieder urkomisch schildert die Autorin den Überlebensweg einer einzelnen Frau. Besonders untermalt wird die schnell aufgebaute Sympathie und Empathie durch die Ich-Perspektive, aus der Clift ihre ergreifende und bis in letzte Detail perfekt durchdachte Story erzählt. Immer wieder blickt die Ich-Erzählerin zurück auf ihr bisheriges Leben. Nach und nach zeichnet sich so das Bild einer verletzlichen und doch starken jungen Frau, die von sich selbst nicht weiß, wer sie eigentlich ist und was sie vom Leben will.

Erst nachdem ich das Buch aus den Händen gelegt hatte, fiel mir auf, dass diese junge Frau, die mich wirklich berührt hatte, die ganze Zeit über namenlos geblieben ist. Auch das lässt mich noch einmal mehr darüber nachdenken, wie ich mich verhalten würde. Vielleicht findet doch jeder von uns ein Stückchen von sich selbst in dieser Geschichte. Mich wird „Die Letzte macht das Licht aus“ auf jeden Fall noch eine ganze Weile begleiten.

Persönliches Fazit: I LOVE IT! Dieses Buch hat mich mit den ersten Sätzen abgeholt und dann nicht mehr losgelassen. „Die Letzte macht das Licht aus“ ist eine grandios spannende Story, die zum Nachdenken anregt, zur Selbstliebe aufruft und trotz all der augenscheinlich herrschenden Ausweglosigkeit immer wieder mit Witz und Sarkasmus die schönen Seiten des Lebens feiert. Also denkt immer daran: Wir alle sind unseres Glückes eigener Schmied, also seid ihr selbst und lebt euer Leben! Und lest dieses Buch!

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Veröffentlicht am 20.09.2021

Die letzte macht das Licht aus

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Die Protagonistin bleibt die gesamte Handlung über namenslos, man weiß lediglich das sie mittleren Alters ist. Ihr ganzes Leben lang hat sie versucht sich anzupassen, um den Menschen um sie herum zu gefallen, ...

Die Protagonistin bleibt die gesamte Handlung über namenslos, man weiß lediglich das sie mittleren Alters ist. Ihr ganzes Leben lang hat sie versucht sich anzupassen, um den Menschen um sie herum zu gefallen, um perfekt zu sein. Dann kommt die Pandemie und 6DM (six days max) ist anders als alles andere. Binnen weniger Wochen und Monate stirbt die Menschheit aus. Bis auf eine. Alleine irrt unsere Hauptfigur durch London, überfordert mit sich selbst und ihrer neuen Lebenssituation.

Was macht man, wenn man als einziger Mensch auf der Erde übrig bleibt? Überlebende suchen? Party forever? Oder sollte man doch vielleicht auch selbst gehen, da ein Leben alleine gar kein richtiges Leben ist? Diesen und anderen Fragen stellt sich unsere Protagonistin und lernt sich dabei selbst von einer ganz neuen Seite kennen. Dabei muss sie sich auch mehreren Grenzerfahrungen stellen.

Die Autorin erzählt mit einer erzählerischen Wucht und die bildhaften Beschreibungen sprechen alle Sinne an. Die Atmosphäre ist gespenstisch, beängstigend, erschreckend, aber auch sehr deprimierend an so mancher Stelle.

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Veröffentlicht am 05.12.2021

Eine erschreckend realitätsnahe Geschichte mit einer realistischen Protagonistin – leider konnte mich die Handlung nicht ganz mitreissen

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Ein Virus bricht aus – und verteilt sich rasend schnell über die gesamte Welt. 6DM, 6 days maximum, dann ist man tot. Die ganze Menschheit ist ausgerottet – alle, bis auf eine Frau mitten in London. Ihr ...

Ein Virus bricht aus – und verteilt sich rasend schnell über die gesamte Welt. 6DM, 6 days maximum, dann ist man tot. Die ganze Menschheit ist ausgerottet – alle, bis auf eine Frau mitten in London. Ihr ganzes Leben lang hat sie sich vor sich selbst und ihren Gefühlen versteckt. Nun, ganz allein, in Begleitung ihres Hundes, macht sie sich auf die Suche nach weiteren Überlebenden. Und findet dabei auch zu sich selbst.

Meine Meinung
Der Einstieg ins Buch fesselte mich augenblicklich. Man wusste sofort, wo man sich befand und was los war. Die Situation, die sich einem eröffnet, ist erschreckend: Die gesamte Weltbevölkerung von einem Virus befallen, der sich nicht aufhalten lässt. Ich denke, diese Thematik hat mich so sehr eingenommen, weil wir uns gerade in einer ähnlichen Situation befinden. Aber auch, weil in der Geschichte selbst Corona schon ein paar Jahre zurückliegt und die Protagonistin somit dasselbe Verständnis von einer weltweiten Pandemie hat wie wir.
Die Protagonistin in diesem Buch ist keine Heldin, keine Revolutionärin. Sie ist verängstigt, verzweifelt und planlos. Auch das ist ein Grund, weshalb mir die Geschichte vor allem zu Beginn so eingefahren ist: Ich konnte die Gefühlslage der Protagonistin sehr gut nachvollziehen. Sie muss gegen Ratten ankämpfen, bleibt mitten auf der Autobahn stehen und muss lernen, wie sie für sich selbst Sorgen kann. Sie hat eine faszinierende Charakterentwicklung durchgemacht. Sie hat aus ihren Fehlern gelernt, ist aus sich herausgewachsen und ist mutiger geworden.
Der Schreibstil ist fast schon monoton und die Sätze sind grösstenteils kurz gehalten, was aber wunderbar zur Stimmung im Buch und zur Protagonistin gepasst hat. Auf jeden Fall flog ich förmlich durch die Seiten.
Bis ich den Mittelteil des Buches erreichte. Den Teil, der mich vor Spannung und überraschenden Wendungen umhauen sollte – mich am Lesen halten sollte. Leider passiert weder das eine noch das andere. Die Spannung fällt ab, die Geschichte kommt kaum voran und die Protagonistin ist auf einem selbstzerstörerischen Trip, der sich wie ein Kaugummi streckt. Ab und zu gibt es Rückblicke, die von der Zeit vor 6DM (6 days maximum, der Virus) handeln. Diese kurzen Einschübe fand ich spannend, da man so mehr über die Protagonistin erfährt und ihr Handeln besser verstehen kann. Aber sie sind meiner Meinung nach falsch eingesetzt. In einer Durststrecke braucht es nicht noch zusätzlich Unterbrüche, die den Hauptplot noch mehr in den Hintergrund rücken …
Das Finale konnte mich dann wiederum überzeugen, weil es gut aufgebaut wurde mit versteckten Hinweisen und versteckten Gedankengängen der Protagonistin.
Es war eine Lektüre, die mich manchmal schockte und mich tatsächlich in Angst versetzte, da alles so realitätsnah wirkte. Als könnte morgen dieselbe Situation eintreten. Die Geschichte der Frau, die sich zusammen mit ihrem Hund auf der Welt durchschlagen und sich somit auch sich selbst stellen muss, konnte mich grösstenteils überzeugen. Trotzdem fehlt mir zum Schluss dieses gewisse Etwas. Etwas, das diese Geschichte besonders macht.

Fazit
Eine Geschichte, die erschreckend nah an der Realität spielt und mich nicht selten geschockt hat. Der Mittelteil konnte mich leider nicht überzeugen, da dort Spannung fehlte und die eigentliche Geschichte durch Unterbrüche in den Hintergrund gerückt wurde. Nichtsdestotrotz mochte ich die Protagonistin, mit der man sich gut identifizieren kann. Die Geschichte bringt einen zum Grübeln, wie unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte.

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