Cover-Bild Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Urban
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 20.09.2021
  • ISBN: 9783734162695
Bryan Camp

Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans

Roman
Wolfgang Thon (Übersetzer)

Tote Götter, verlorene Seelen, grausame Morde und dunkle Magie – willkommen im wahren New Orleans!

Jude findet Dinge. Nicht wie ein Detektiv, auch wenn manche das glauben, sondern mit seiner einzigartigen magischen Gabe. Zumindest war es früher so, bevor der Hurrikan Katrina nicht nur in der Welt der Sterblichen entsetzliches Leid verursacht hat, sondern auch das magische Gefüge von New Orleans zerstörte. Seitdem blufft sich Jude durchs Leben und schlägt sich mehr schlecht als recht durch. Da wird der Schutzgott der Stadt ermordet, und Jude ist der Hauptverdächtige. Ob mit oder ohne seine Gabe: Er muss den wahren Mörder finden, um seine Weste wieder reinzuwaschen. Dabei tritt Jude Engeln, Vampiren, Göttern und Magiern auf die Füße – und entdeckt eine monströse Verschwörung, die New Orleans für immer verändern wird …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2021

Einfach nur cool

0

Ein Buch, das mich von der ersten Seite an vollkommen fesseln konnte!
Ich liebe nicht nur die Geschichte, die Atmosphäre und die gesamte Idee des Buches, sondern auch die Charaktere und ganz besonders ...

Ein Buch, das mich von der ersten Seite an vollkommen fesseln konnte!
Ich liebe nicht nur die Geschichte, die Atmosphäre und die gesamte Idee des Buches, sondern auch die Charaktere und ganz besonders die Dialoge. Es ist ein herrliches Buch, das nicht nur spannend sondern auch witzig sein kann, und das ab einen gewissen Punkt die Beschreibung abgedreht hervorragend bedient und das im positivsten Sinn. Irgendwann kam ich beim lesen einfach an die Stelle, das ich dachte, schräger geht nicht. Und dann kam da immer mehr nach, als würde mich das Buch auslachen und meinen "Ach echt?!" und es mir dabei so richtig zeigen wollen.
Wenn ich eins hierbei gelernt habe, dann, dass es immer noch abgedrehter und cooler kann, ohne dabei zu schräg zu werden, oder den Sinn, den roten Faden der Geschichte, zu verlieren. Überhaupt fand ich die gesamte Story völlig unvergleichbar, mit mir bekannten Büchern.

Ich kann hier eine klare Empfehlung aussprechen, denn mich hat das Buch begeistert und durchgehend packen können. Mal davon abgesehen, dass es tatsächlich diesen Moment gab, wo mir beim Lesen geradezu der Mund offen stand. Damit gerechnet hätte ich niemals, und auch wie es ausgehen würde, war für mich nicht vorhersehbar. Einfach cool, mit Wendungen und Überraschungen, aber auch mit Dialogen die nicht gestelzt, sondern echt und ungeschönt sind. Gibt es "derbere" Sätze? Vermutlich, wenn man da empfindlich ist bestimmt. Aber es ist so eben genau richtig. Es ist real. Echt. Und es passt vor allem wirklich gut zum Buch und den Figuren. Ich liebe es, wenn die Charaktere nicht auf den Mund gefallen sind und auch mal fluchen können, wenn ihnen danach ist.

Ein klasse Buch, welches gut zu einem Ende gebracht werden konnte, und das dennoch Lust auf mehr Abenteuer in diesem New Orleans macht. Ich kann eigentlich nicht genug davon bekommen, weil es für mich etwas besonderes oder auch neues hatte. Kann ich es richtig in Worte fassen? Nicht unbedingt. Ein Rad kann nicht neu erfunden werden, aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass man mit 'Der Straßenmagier', etwas erfrischend neueres bekommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.10.2021

Leider enttäuschend

0

Rezension „Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans: Roman (Die Halbmondstadt, Band 1)“ von Bryan Camp



Meinung

„Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans" war ein Werk, auf das ich mich ...

Rezension „Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans: Roman (Die Halbmondstadt, Band 1)“ von Bryan Camp



Meinung

„Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans" war ein Werk, auf das ich mich wahnsinnig freute, allein ob seines Settings New Orleans, welches mich mit seinen Traditionen, den Menschen, der Musik, aber auch dem Voodoo und der Natur bereits seit langem fasziniert. Einiges davon in dem Buch wiederzufinden reizte mich also sehr. Ebenso wie das Cover, welches eine Mischung aus Magie und Mystik darstellt.

Und dennoch wurde ich enttäuscht, denn obwohl New Orleans mit seinen Eindrücken manchmal reizüberflutend sein kann, so dachte ich nicht, dass der Autor seine Kreativität ebenso in hohem Maße zum Ausdruck bringt. Mehr als einmal fühlte ich mich erdrückt… es waren zu viele Götter, zu viele Namen, die man teils kaum auseinanderhalten konnte. Von Beginn an zeichnete sich Verwirrung in mir ab, welche leider kaum nachließ, sondern eher noch im Verlauf anstieg.

Jude, der Haupt Protagonist, ist zweifellos interessant gestaltet, doch blieb er für mich nicht greifbar und ich konnte nie so recht eine Verbindung zu ihm aufbauen. Während ich zu Anfang noch Sympathie empfand, wusste ich bei fortschreitender Handlung irgendwie gar nicht mehr so recht, was ich fühlen sollte. Es blieb blass und undurchsichtig und ich hatte das Gefühl, Jude entglitt einem zusehends.

Die Geschichte selbst ist rasant und actiongeladen aufgebaut, was ich persönlich gern mag. Auch Humor kommt in der Handlung nicht zu kurz. Doch bei alldem war es manchmal zu Temporeich und ich fühlte mich rastlos zurückgelassen. Zum Ende hin hoffte ich auf mehr Erklärungen, Schilderungen, um mein Verständnis zu mildern, doch es kam nichts und schon wieder zeichnete sich Verwirrung bei mir ab. Sicherlich muss ich auch nicht Detailreichtum bis zum Umfallen haben, aber oftmals fehlte es eben daran.

Auch konnte man deutlich spüren, dass den Autor Hurrikan Katrina und seine Auswirkungen sehr beschäftigt haben, was ich teils gut finde, aber hier wirkte es zu überladen an dieser Thematik. Vielleicht rückte dadurch der eigentliche Fokus in den Hintergrund. Für mich wurde das Potenzial leider nur bedingt ausgeschöpft und am Ende überwiegt die Enttäuschung.


Fazit

„Der Straßenmagier - Die Götter von New Orleans“ versprach eine rasante, atmosphärische Handlung, in der der Charme und das Feeling einer großartigen Stadt hätte zu Geltung kommen können. Doch leider war es oftmals erdrückend und beklemmend, da hier zu vieles auf einen einprasselte. Auch zur Haupt Figur Jude konnte ich kaum eine Verbindung aufbauen, er blieb mir größtenteils zu flach. Die Thematik des Hurrikan war zu präsent und letztlich konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, was ich sehr schade fand.

Ich hoffe dennoch, dass dieses Buch seine Leser erreicht.



🌟🌟🌟 3/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2021

Verspricht viel ... hält wenig

0

New Orleans ... ich war zwar noch nie dort, aber die Stadt fasziniert mich. Und die Anwesenheit des Voodoo an sich verleitet schon dazu einen Urban fantasy Roman zu schreiben. Der Straßenmagier hat auch ...

New Orleans ... ich war zwar noch nie dort, aber die Stadt fasziniert mich. Und die Anwesenheit des Voodoo an sich verleitet schon dazu einen Urban fantasy Roman zu schreiben. Der Straßenmagier hat auch sofort mein Interesse geweckt. Der Klappentext machte neugierig und natürlich hatte ich auch eine gewisse Vorstellung.
Trotzdem bin ich enttäuscht worden. Vielleicht war es das Zuviel an Kreativität ... zuviele Götter, zuviele Namen und manchmal fällt es schwer einzelne Personen auseinander zu halten, ganz zu schweigen von dem Wechsel der Geschlechter, den ich zwar auf der einen Seite sehr unterhaltsam fand, allerdings hätte ich ihn anders umgesetzt. Ich gebe zu, dass ich manchmal leicht verwirrt war. Jude, die Hauptperson ist zwar ein interessanter Charakter, aber erst am Ende habe ich Zugang zu ihm gefunden. Davor war er ganz nett und im Zwischenteil wusste ich gar nichts mit ihm anzufangen (und das lag nicht unbedingt am Geschlechtswechsel).
Die Geschichte ist rasant, actionreich, manchmal auch witzig, aber manchmal ging es mir zu schnell und oft ließ mich die Geschichte auch ratlos zurück.
Gegen Ende zieht sich die Handlung etwas, so als ob es noch viel zu erklären gegeben hätte, aber den Eindruck hatte ich nicht. Man muss nicht alles bis ins kleinste Detail beschreiben und dadurch das Ende in die Länge ziehen, was sich dann auch nicht unbedingt als positiv herausstellt. Ich habe deutlich gespürt, dass dem Autor der Hurrikan Katrina und seine Auswirkungen auf New Orleans sehr beschäftigt haben.
Es gab viele gute Ansätze, aber das vorhandene Potential wurde nicht ganz genutzt.

Der Straßenmagier ist ein Buch, das viel verspricht, aber nicht überzeugen kann. Schade.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2021

große Ernüchterung

0

Meinung
New Orleans ist ein Setting, welches geprägt ist von einer gewissen Mystik, ein Setting bei dem man als Leser mit gewissen Erwartungen an den Inhalt geht - Vodoo, Magie, schwarze Mächte und ähnliches ...

Meinung
New Orleans ist ein Setting, welches geprägt ist von einer gewissen Mystik, ein Setting bei dem man als Leser mit gewissen Erwartungen an den Inhalt geht - Vodoo, Magie, schwarze Mächte und ähnliches bringt man hiermit in gewisser Weise automatisch in Verbindung.

Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Es war mir schlichtweg zu viel. Zahlreiche Namen prasselten auf mich ein, deren Zusammenhänge für mich nicht greifbar waren, Götter, welche mal mehr mal weniger im Fokus standen, sodass ich ratlos auf die Seiten blickte. Im Grunde genommen schätze ich Beschreibungen und eine gewisse Charakterdichte sehr, aber hier fühlte es sich eher wie eine Last an, welche bei mir immerzu eine Spur der Verwirrung hinterließ.

Die Protagonisten waren im Vergleich dazu recht blass. Ich schaffte es einfach nicht eine Bindung zu ihnen aufzubauen und verlor mich in der Informationsquelle zu sehr, als das ich hier Gedanken und Emotionen hätte nachvollziehen können.

Inhaltlich (abgesehen vom Handlungsort) bot das Buch viel Potenzial. Es gab Action, die Handlung war geprägt von Magie und Ernsthaftigkeit, aber eben auch von einer Prise schwarzen Humor. Doch all das reichte mir persönlich leider nicht aus, um mein Leseerlebnis aufzufrischen,

Fazit
Der Straßenmagier ist ein Werk, welches mich mit einer großen Spur der Ernüchterung zurück lässt. Ein Buch, welches sich für mich mit all den Gerüst um sich herum verloren hat. Aus diesem Grund 2.5 von 5 Sternen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere