Cover-Bild Die Verlobten des Winters
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 11.03.2019
  • ISBN: 9783844533576
Christelle Dabos

Die Verlobten des Winters

Band eins der Spiegelreisenden-Saga
Laura Maire (Sprecher), Amelie Thoma (Übersetzer)

Die spannende Fantasy-Saga um eine junge Frau, die die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel reisen kann

Unter ihrem alten Schal und hinter ihrer Brille verbirgt Ophelia zwei besondere Eigenschaften: Sie kann die Vergangenheit von Gegenständen lesen und durch Spiegel reisen. Ophelia lebt friedlich in einem Universum, das aus 21 Archen besteht, auf denen ebenso viele »Familiengeister« mit besonderen Fähigkeiten herrschen. Da eröffnet man dem jungen Mädchen, dass sie ab sofort mit Thorn vom mächtigen Klan der Drachen verlobt ist. Sie muss ihre Familie auf der Arche Anima verlassen, um ihm in die schwebenden Hauptstadt der Arche Pol zu folgen. Warum wurde ausgerechnet sie ausgewählt? Warum soll sie ihre wahre Identität verbergen? Ophelia muss sich in einem tödlichen Spiel bewähren ...

Gelesen von Laura Maire.

(2 mp3-CD, Laufzeit ca. 12h 47)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.02.2020

Auftakt mit Potenzial für mehr

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Gott war wütend und hat die Welt durch einen Riss zerstört. Entstanden sind 21 Archen, die durch das All treiben und von ganz besonderen Familien und ihren Geistern bewohnt werden.
Die junge Ophelia ist ...

Gott war wütend und hat die Welt durch einen Riss zerstört. Entstanden sind 21 Archen, die durch das All treiben und von ganz besonderen Familien und ihren Geistern bewohnt werden.
Die junge Ophelia ist unscheinbar und liebt ihr ruhiges Leben inmitten ihrer Familie auf der Arche Anima. Sie ist eine Leserin, das heißt sie kann, wenn sie einen Gegenstand mit bloßen Händen anfasst, dessen Geschichte erspüren bzw. erlesen. Daher leitet sie das Familienmuseum, stets von ihrem alten irgendwie lebendigen Schal umgeben und mit einer Brille auf der Nase, deren Gläser die Farbe je nach ihrem Gefühlszustand wechselt. Da sie von Anima kommt, hat sie auch heilende Kräfte, aber vor allem, kann sie als eine der wenigen durch Spiegel von einem Ort zum nächsten reisen. Zufrieden mit ihrem Leben, hat sie bereits die Heirat mit zwei Cousins abgelehnt, mit denen sie nun wirklich nicht den Rest ihres Lebens verbringen will! Doch dann haben die Familienoberen die Doyennes sie mit Thron einem Sohn des mächtigen Drachenclans der ewig winterlichen Pol-Arche verlobt. Vor dieser Verbindung gibt es nun kein Entrinnen, sie muss zu ihrem Verlobten auf dessen Arche ziehen. Allerdings muss die völlig unvorbereitete Braut schnell feststellen, dass es dort nicht so harmonisch zugeht, wie auf Anima, ihr abweisender Verlobter total verhasst ist und eine gefährliche Intrige ihr Leben bedroht.
Der Einstieg fiel mir nicht leicht, deswegen habe ich erst mal den Klappentext gelesen, um mich in dieser fremden Welt zurecht zu finden, aber er war doch recht dünn. Hilfreicher zur Orientierung fand ich die Infos zu dieser neuen Fantasyreihe bei Amazon.
Ich mag Laura Maires sanfte, freundliche Stimme sehr gerne, aber irgendwie stand sie hier bisweilen sehr im Kontrast zu der harschen Wirklichkeit, in der sich die doch scheinbar recht weltfremde Ophelia auf einmal wiederfindet. Sie wirkt sehr verletzlich, wie sie sich hinter ihrer Brille und ihrem eigenwilligen Schal zu verbergen scheint. Ein wenig weltfremd und versponnen und doch wurde sie auserwählt und ihr Patenonkel offenbart ihr, dass viel mehr in ihr steckt, als sie meint. Auf mich als Hörer wirkte sie anfangs sehr passiv, wie ein Kind, dass die Augen weit aufreißt und mit staunendem Blick alles über sich ergehen lässt, obwohl: zwei Bewerber hat sie abgewiesen, so ganz sollte man dem sanften Schein dann wohl doch nicht trauen. Lange Zeit bleibt sie recht gehorsam, ihr Gesicht ist eine einzige Maske, die keine Emotionen verrät und so wird sie oft verkannt. Doch gegen Ende des 1. Teils reicht es ihr endgültig, sie will kein Spielball anderer mehr sein, sie fordert Ehrlichkeit von anderen und von sich selbst. Angesichts der lebensbedrohlichen Gefahr in der sie steckt, scheint sie wie ein Phoenix aus der Asche zu erstehen und alle in ihr schlummernden Möglichkeiten zu nutzen. Es kommt zu einem Kräftemessen auch des Willens. Ganz klar weiß man zum Ende des 1. Teils, dass die Gefahr noch lange nicht gebannt ist, aber Ophelia hat zu sich selbst gefunden und festgestellt, dass auch sie selbst sich bisher unterschätzt hat. Um zu Überleben geht sie gefährliche Allianzen ein und macht sich damit nicht nur Freunde, aber ihr Überlebenswille in der unwirtlichen Welt der Arche Pol ist ungebrochen.
Anfangs war mir Ophelia zwar sympathisch, aber eben zu passiv. Trotz all der Gefahren, hat sie mir einfach nicht genug gekämpft, ihr Potenzial nicht genug ausgeschöpft. Aber im Angesicht der Tragweite des Verrates ändert es sich und lässt auf ein deutlich entschiedeneres Handeln in den kommenden Bänden hoffen. Ich bin sehr gespannt, wie sich ihr Verhältnis zu Thorn und dessen Tante entwickelt, aber auch der undurchsichtige Botschafter Archibald macht neugierig. Ob wir von ihren Verbündeten noch mal hören werden oder neue Archen kennen lernen? Da kann man noch auf einiges gespannt sein, das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden und eine Steigerung für meinen Geschmack noch möglich. Die Welt der Archen ist geheimnisvoll, fremd und scheint undurchschaubar, ist doch auch Ophelia vieles noch unbekannt. Die Magie mag betören, aber auch verstören, hat sie mich bisweilen irritiert zurückgelassen. Dennoch hat es mir gut gefallen, aber noch nicht völlig gepackt, ich bin gespannt, ob dies mit dem nächsten Band geschehen wird. Die Einführung in diese fremde Welt, bis zum Knackpunkt des Verrates ist doch etwas langwierig. Das Tempo dürfte fortan anziehen. Für sensible Seelen dürfte die Altersempfehlung ab 12 Jahren auch erhöht werden.

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Veröffentlicht am 14.11.2019

Eher enttäuschend

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Tatsächlich war ich etwas enttäuscht von diesem Buch.
Zu Anfang war die Welt sehr verwirrend und man war einfach sehr lange sehr unwissend, was für mich etwas störend war.
Mit Ophelia hab ich unfassbar ...

Tatsächlich war ich etwas enttäuscht von diesem Buch.
Zu Anfang war die Welt sehr verwirrend und man war einfach sehr lange sehr unwissend, was für mich etwas störend war.
Mit Ophelia hab ich unfassbar mitgelitten und sie tat mir so leid, weil sie ihres freien Willens beraubt wurde und auch sonst wurde sie ja eher nicht so gut behandelt.
Später wurde die Geschichte etwas zäh bis das Ende dann doch schön war, wenn aich unerwartet.
Es kamen nie große Gefühle auf, aber die Idee der 'Spiegelreisenden' hat mir sehr gefallen, wobei ich das persönlich erst am Ende verstanden hat.
Ich lege jetzt große Hoffnungen auf Band 2.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Ein etwas anderer ruhiger Fantasyroman

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Inhalt:

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch ...

Inhalt:

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.

Meinung:
Wenn ich mich recht erinnere, ist dies mein erstes Fantasy Buch eines französischen Autors. Und irgendwie merkt man auch in der eher unaufgeregten Art zu schreiben auch, dass es nicht dem typischen Autorenschlag entspringt.

Christelle Dabos führt uns ruhig ins Buch ein und auch später gibt es nie das große Feuerwerk, doch das ist gar nicht schlimm, denn die Geschichte besticht mit ihrem Charme und ihren Charakteren.
Der Weltenaufbau wirkt zu Beginn mit ihren Archen doch sehr erschlagend, aber es wird sich auf die wichtigsten Bereichen beschränkt.

Der Mittelpunkt der Geschichte ist Ophelia. Ophelia ist zu Beginn ein graues Mäuschen, was zu allem ja und Amen sagt und am besten nicht gesehen werden möchte. Doch gerade sie soll zwangsverheiratet werden mit Thorn, den griesgrämigen Riesen vom gefährlichen Pol, um die Verbindung der beiden Archen zu festigen.
Doch hinter der Brille und dem dicken Schal, der ein Eigenleben hat, versteckt sich mehr, denn Ophelia besitzt Kräfte. Zum einen ist sie eine Leserin, die die Geschichte von Dingen bei Berührung lesen kann. Zudem kann sie durch Spiegel reisen und so von Ort zu Ort gelangen, soweit ihr diese bekannt sind.
Und meiner Meinung nach ist Ophelia und auch ein paar Charaktere später die, die die Geschichte trägt. Den Ophelia macht in der Zeit eine Entwicklung durch, die nicht unrealistisch und sehr stark ist.
Denn sie gerät in eine Welt voller Intrigen und Machtspielchen und kann eigentlich keinem trauen. Und ihr Verlobter Thorn ist da keine große Hilfe. Denn wo in ihrem Klan der Animisten ein Einklang bestand und alle sich als große Familie sehen und gleichgestellt sind, da herrscht am Pol eine Hierarchie und die einzelnen Klans wollen die Macht an sich reißen. Und schnell merkt Ophelia, dass sie dabei keine kleine Rolle spielen soll.

Laura Maire als Sprecherin der Hörbuch passt sehr gut zu dem unaufgeregten und schafft es auch stimmlich die Entwicklung von Opehlia rüberzubringen.

Fazit:
Bei diesem Buch fiel mir die Rezension in soweit schwer, weil die Geschichte und der Schreibstil sehr unaufgeregt und mal was anderes ist. Nicht schlecht, aber mir fiel auch nicht so viel ein, was ich dazu schreiben sollte. Trotzdem mochte ich die Geschichte und gerade Ophelias Entwicklung sehr, trotzdem hätte ich mir ab und an ein wenig mehr Tempo gewünscht. Ich bin gespannt auf Teil 2 der im August erschienen soll.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Warm anziehen und über ein paar kleine Mängel hinwegsehen…

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Brille, dunkle Locken, langer Schal. Ophelia ist eine Büchernärrin, begierig nach Wissen und wenig selbstbewußt. Das zeigt sich an ihrer kaum hörbaren Stimme. Dabei hat sie zwei ungewöhnliche Talente: ...

Brille, dunkle Locken, langer Schal. Ophelia ist eine Büchernärrin, begierig nach Wissen und wenig selbstbewußt. Das zeigt sich an ihrer kaum hörbaren Stimme. Dabei hat sie zwei ungewöhnliche Talente: sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Dann wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, denn sie soll zu ihrem Verlobten von der friedlichen Arche Anima zum eiskalten Pol ziehen. Thorn, ihr Zukünftiger, passt gut in das eisige Land. Sein Benehmen ist genauso warmherzig wie ein Gefrierschrank. Wenn Ophelia dort bestehen möchte muß sie sich ändern….und das schnell!

"Die Spiegelreisenden steht Harry Potter in nichts nach...." Mit solchen Aussagen bin ich grundsätzlich vorsichtig, da sie selten das halten was sie versprechen. Auch in diesem Fall würde ich das so nicht unterschreiben. Der Weltenaufbau ist gut gelungen, hat einige nette Ideen – aber an Harry Potter kommt die Welt nicht ran. Beim Plot ist noch viel Luft nach oben. Die Idee ist gut, aber die Umsetzung noch nicht so ganz gelungen. Mir fehlt hier etwas Spannung, das gewisse etwas, das mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen läßt.

Die Charaktere könnten für meinen Geschmack noch mehr heraus gearbeitet werden, wobei Thorn besser gelungen ist, als Ophelia. Sie ist etwas blass um die Nase. Thorn, den eiskalten Stinkstiefel habe ich dagegen ins Herz geschlossen. Kleiner Brummbär. Harte Schale, weicher Kern. Vielleicht ein bisschen bevormundend und bestimmend, aber okay.

Fazit:
Kalte Umgebung, magische Welt, ein charmanter Verlobter. Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, obwohl es vom Plot und den Charakteren nicht perfekt gelungen ist. Ich muß einfach wissen, wie es mit Thorn und Ophelia weiter geht. Der Vergleich mit Harry Potter ist aber meines Erachtens nach Blödsinn.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Labyrinth der Trugbilder

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Klapptext:
Ophelia lebt auf der friedlichen Arche Anima. Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer Brille und einem langen Schal. Dabei hat die junge Frau ganz besondere Talente: Sie kann Gegenstände ...

Klapptext:
Ophelia lebt auf der friedlichen Arche Anima. Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer Brille und einem langen Schal. Dabei hat die junge Frau ganz besondere Talente: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Eines Tages wird ihr Unheilvolles verkündet: Sie soll auf den eisigen Pol ziehen und den Adligen Thorn heiraten. Wer ist der Mann, mit dem sie von nun an leben soll? Und warum wurde ausgerechnet sie auserkoren? Ohne zu wissen, was sie erwartet, macht sich Ophelia auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.
Meinung:
Es fällt mir gerade schwer die Eindrücke in Worte zu fassen. Da diese so bildlich und unbeschreiblich beschrieben wurden das es einen magisch in den Bann gezogen hat. Aber leider muß ich sagen, daß ich Probleme habe, mich mit der Protagonistin zu identifizieren bzw. Mit ihr warm zu werden. Sie ist irgendwie sehr speziell. Anfangs ist sie sehr zurück gezogen und hält sich von allen fern. So das sie sich sehr in ihr eigenes Schneckenhaus zurück zieht. Jedoch ändert sich ihre Persönlichkeit schlagartig, wenn sie in Kontakt mit ihren zukünftigen Thorn trifft. Sie entwickelt sich sehr zur neugierigen und mutigen Person. Die sich auch auf große Gefahren einlässt, die sie vorher in jeglicher Art und Form gemieden hat.
Ab den Moment, wo sie auf die Reise geht in ihr neues Leben. Beginnt für sie ein Leben in Gewalt, Intrigen und Verrat. Die Problematik das sie niemanden trauen kann und versuchen muss mit den ganzen Problemen allein klar zu kommen, macht sie innerlich doch viel stärker. Stärker als jeder von ihr denkt. Auch so wird sie vom ersten Moment an, so sehr unterschätzt, daß sie in manchen Bereichen doch ein kleinen Vorteil hat. Das ihre Tante sie als ihre Anstandsdame begleitet, macht es auch nicht viel besser. Weil ihre Tante viele Situationen sehr unterschätzt und ihre Nichte dadurch in Gefahr bringt, durch ihre vorlaute Art.
Warum ausgerechnet sie auserwählt wurde, liegt die Antwort ganz weit in ihrer Vergangenheit, bei ihren Vorfahren.
Fazit:
Es ist sehr gewöhnungsbedürftig geschrieben, aber trotzdem sehr bildlich und abenteuerlich. Das man einfach das Bedürfnis hat mehr über die Welten und ihre Hintergründe zu erfahren. Die große Schlüsselfigur spielt Ophelia und ich bin gerade etwas enttäuscht das es jetzt schon endet. Aber um so mehr freu ich mich auf den nächsten Teil.