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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Mosaik
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 192
  • Ersterscheinung: 09.09.2019
  • ISBN: 9783442393527
Christoph Biemann, Thomas Montasser

Buchstabenzauber

Wie Sie Ihr Kind fürs Lesen begeistern - Vom beliebten Moderator aus 'Die Sendung mit der Maus'
Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, sich fürs Lesen zu begeistern und einen Zugang zu Büchern und Geschichten zu finden. Eltern sind dabei oft ratlos, wie es ihnen gelingen kann, den Nachwuchs von den Bildschirmen wegzulocken und geben oft einfach entmutigt auf. Christoph Biemann ist allen Eltern, Großeltern und Kindern aus »Die Sendung mit der Maus« bekannt und hat das unglaubliche Talent, komplizierte Dinge einfach darzustellen. Für Alt und Jung ist er mit seinem grünen Pulli wie ein sonntägliches Familienmitglied. Kinder fürs Lesen zu begeistern, ist ihm ein persönliches Anliegen und so erklärt er in diesem Buch gemeinsam mit Thomas Montasser, wie Eltern es endlich schaffen können, ihr Kind in die wundervolle Welt des Lesens zu entführen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2020

Einige interessante Tipps dabei

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Kurzmeinung:

Zuerst muss ich sagen, dass wir bei uns (bisher!) keinerlei Probleme habe, die Kinder fürs Lesen zu begeistern. Unsere Große fing mit dem Lesen der einzelnen Buchstaben schon vor der Einschulung ...

Kurzmeinung:

Zuerst muss ich sagen, dass wir bei uns (bisher!) keinerlei Probleme habe, die Kinder fürs Lesen zu begeistern. Unsere Große fing mit dem Lesen der einzelnen Buchstaben schon vor der Einschulung an und von da an ging es ziemlich schnell vorwärts. Sie ist jetzt in der zweiten Klasse und liest sehr viel selbst und mittlerweile auch betont vor. Unsere Kleine ist mit ihren drei Jahren noch keine Selbstleserin, aber sie liebt es, wenn ihr die große Schwester, oder wir als Eltern vorlesen. Jeden Abend müssen es bestimmte BücherER sein, denn eins reicht ihr nicht. Wir binden das Lesen in unsere Abendrituale mit ein.

Ich bin mir sicher, dass es von Vorteil ist, dass uns unsere Kinder immer wieder mit einem Buch in der Hand gesehen haben. Als sie Babys waren, habe ich ihnen einfach meine Bücher vorgelesen und später ihre.

Christoph Biemann und Thomas Montasser gehen mit ihrem Buch auf die Eltern ein, die gerne lesewütige Kinder hätten. Sie geben zahlreiche Ideen und Tipps, machen Vorschläge, wie man das Lesen gestalten kann (mit Geräuschen, verschiedenen Stimmen) und raten auch dazu, dass Väter ebenso vorlesen, wie Mütter, denn gerade Jungs möchten so sein, wie ihre Väter und wenn Papa liest und es ihm Spaß macht, dann kann das für das Kind ebenso sein. Eine gemütliche Umgebung, feste Lesezeiten als Familie und vieles mehr sind Anregungen, damit die Eltern schauen können, in wie weit sie etwas davon in ihren Alltag einbauen möchten. Sie erklären aber auch, wieso lesen – und vor allem Bücher lesen – so wichtig ist.

Fazit:

Auch wenn wir lesefreudige Kinder zuhause haben, finde ich das Buch recht interessant. Manchmal wirkt es einfach nur wie eine Zusammenfassung aus Erfahrungen, aber ich denke, dass sich hier einige Eltern Tipps holen können.

  • Cover
Veröffentlicht am 11.02.2020

Eine Hommage an das Lesen

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Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß eigentlich jedes Kind. Doch Eltern sich zunehmend ratlos, da sich viele der jüngsten schon schwer tun einen Zugang zur Welt der Bücher zu finden. Den Nachwuchs ...

Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß eigentlich jedes Kind. Doch Eltern sich zunehmend ratlos, da sich viele der jüngsten schon schwer tun einen Zugang zur Welt der Bücher zu finden. Den Nachwuchs von den Bildschirmen loszueisen und für Abenteuer und Wissen zu begeistern, läuft selten so wie vorgestellt und meist geben Eltern irgendwann entnervt auf. Thomas Montasser und Christoph Biemann zaubern da noch ein paar Anregungen aus der Schatzkiste, die sie sich unbedingt ansehen sollten auch wenn sie aktuell keinen „Leseverweigerer“ zu Hause haben.
Thomas Montasser war Universitätsdozent und Journalist, mittlerweile hat er unter einigen Pseudonymen zahlreiche Veröffentlichungen und ist selbst Literaturagent. Christoph Biemann ist Autor, Regisseur und Darsteller. Unter anderem ist er auch einer der Moderatoren der Sendung mit der Maus. Buchstaben Zauber ist aber keine reine Aufzählung an Tricks den kleinen oder Großen die Liebe zu Büchern ein zu bläuen. Vielmehr bringen die Autoren die Bedeutung des Lesens näher. Was ist das überhaupt, wie wichtig ist es wirklich und vor allem was macht es mit uns? Dem gehen die beiden Autoren mit Faktenwissen und jeder Menge liebenswerter Anekdoten, aus ihrem eigenen Leben, auf den Grund. Während sie also gerade dabei sind, sich in das Lesen (neu) zu verlieben, haben beide einige (zum Teil auch unkonventionellere) Ideen parat, wie sie den Nachwuchs gleich noch mit dieser neu gewonnenen Liebe infizieren. Dabei steht immer der Spaß daran im Vordergrund und von Zwang jeglicher Art wird strengstens abgeraten. Die Freude neue Abenteuer zu entdecken und diese näher zu bringen, gemeinsam den Einstieg ins selber lesen zu begehen und das „Leseausstiegsalter“ zu akzeptieren aber nicht davor zu kapitulieren und sogar auf das „Leseeintrittsalter“ zu lauern. Wie wähle ich die richtige Lektüre aus, was sind „Identifikationsfiguren“ und warum Geschlechts-/ Altersspezifische Bücher nett sind aber keinesfalls als Maßstab dienen. Sind Klassiker wirklich zwingend und noch das, was unsere Kinder heute beschäftigt? Zählt der Konsum von Comics als lesen? Oder fehlt dem Nachwuchs nur die richtige Atmosphäre um sich ungestört in ein Abenteuer zu stürzen und was leben sie eigentlich selbst vor, Buch oder Handy? All diesen Themen geben die beiden eine Plattform und liefern neben kleinen „Langeweile-Überbrückungs-Tricks“ auch Anreize zu gemeinsamen Lesenächten und vielen anderen Ideen. Montasser und Biemann helfen ihnen klar zu machen, dass lesen keineswegs langweilig ist und dies auch ihren Kindern glaubhaft zu machen. Unter 70.000 Neuerscheinungen jährlich, wartet da draußen auf jeden das richtige Buch.
Fazit: ein kluges, herzliches Buch, welches als erstes die Eltern (wieder) vom Lesen begeistert und wer kann etwas nicht besser näherbringen, als jemand der selbst gerade dafür brennt? Schöne Anreize und Ideen aber auch Fakten rund um die Buchstaben Welt ohne den bitteren Beigeschmack, des erhobenen Zeigefingers. Aber immer mit Vorsicht zu genießen, denn Bücher können süchtig machen :)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 27.12.2019

Wie Sie Ihr Kind fürs Lesen begeistern (Buchuntertitel).

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Inhalt, gemäß Buchrück- und Umschlaginnenseite:
Lesen ist der Schlüssel zur Welt – das weiß eigentlich jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, einen Zugang zu Büchern zu finden ...

Inhalt, gemäß Buchrück- und Umschlaginnenseite:
Lesen ist der Schlüssel zur Welt – das weiß eigentlich jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, einen Zugang zu Büchern zu finden und sich für das Wissen und die Geschichten zu begeistern, die in ihnen stecken. Eltern sind dabei oft ratlos, wie es ihnen gelingen kann, den Nachwuchs von den Bildschirmen wegzulocken, und geben häufig entmutigt auf. Wie es trotzdem klappt, zeigt Christoph Biemann, der bekannte Moderator aus „Die Sendung mit der Maus“, gemeinsam mit Thomas Montasser in diesem Buch.
- Warum Lesen für Kinder so wichtig ist
- Wie Ihr Kind spielerisch zum Lesen findet
- Was Sie tun können, um Lust aufs Lesen zu machen

Leseförderung fängt zu Hause an.
Wie begeistert man Kinder fürs Lesen und für Bücher? Die eine, allgemeingültige Anleitung gibt es nicht – dafür aber eine Fülle von Ideen und Anregungen, die einen für jedes Kind maßgeschneiderten Weg ermöglichen. Mit hoher Erfolgsquote.
Christoph Biemann, der in „Die Sendung mit der Maus“ seit Jahrzehnten Kindern auf unnachahmlich sympathische Weise erklärt, wie komplizierte Dinge funktionieren, geht dem Thema zusammen mit Thomas Montasser, Literaturagent und Schriftsteller, auf den Grund. Die beiden Väter inspirieren Eltern dazu, die eigene Kinder- und Jugendliteratur noch einmal zu entdecken, und erklären, wie man den Nachwuchs damit verzaubert. So wird es zum Kinderspiel, ein Kind auf Lesereisen in andere Welten mitzunehmen, die es nie mehr vergessen wird.

Meine Meinung:
Dieser Ratgeber beinhaltet meiner Meinung nach nicht wirklich etwas Neues.
Irgendwie viel Theorie und gut gemeinte Ratschläge. Aber würde dies auch wirklich etwas bewirken? Ich persönlich glaube eher nicht.
Ich glaube nämlich nicht, dass es bei „Problemfällen“, ich meine Kinder, die keinen konkreten Zugang zu Büchern und Geschichten haben, damit ernsthaft hinter dem Ofen hervorgelockt werden können. [Und Eltern von bereits lesebegeistertem Nachwuchs werden sich kaum für diesen Ratgeber interessieren.]

Fazit: Man macht nichts falsch, wenn man diesen Ratgeber liest.

Veröffentlicht am 01.12.2019

Ein Buch voller Zeilenliebe

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Allgemeines:

Buchstabenzauber ist am 09.09.2019 als gebundenes Buch beim Mosaikverlag, einem Verlag der Verlagsgruppe Random House, erschienen. Das Büchlein hat 172 Seiten und einige Abbildungen.

Autor ...

Allgemeines:

Buchstabenzauber ist am 09.09.2019 als gebundenes Buch beim Mosaikverlag, einem Verlag der Verlagsgruppe Random House, erschienen. Das Büchlein hat 172 Seiten und einige Abbildungen.

Autor ist zum einen der beliebte Moderator der Sendung mit der Maus. Viele von euch kennen ihn mit Sicherheit von früher, oder? Christoph Biemann hat Buchstabenzauber in Zusammenarbeit mit Thomas Montasser, der unter anderem als Germanistikdozent arbeitet, verfasst.

Inhalt:

„Lesen ist der Schlüssel zur Welt, das weiß jedes Kind. Und doch tun sich viele unserer Jüngsten schwer damit, sich fürs Lesen zu begeistern und einen Zugang zu Büchern und Geschichten zu finden. Eltern sind dabei oft ratlos, wie es ihnen gelingen kann, den Nachwuchs von den Bildschirmen wegzulocken und geben oft einfach entmutigt auf. Christoph Biemann ist allen Eltern, Großeltern und Kindern aus »Die Sendung mit der Maus« bekannt und hat das unglaubliche Talent, komplizierte Dinge einfach darzustellen. Für Alt und Jung ist er mit seinem grünen Pulli wie ein sonntägliches Familienmitglied. Kinder fürs Lesen zu begeistern, ist ihm ein persönliches Anliegen und so erklärt er in diesem Buch gemeinsam mit Thomas Montasser, wie Eltern es endlich schaffen können, ihr Kind in die wundervolle Welt des Lesens zu entführen.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Als Zeilenliebende steht für mich natürlich außer Frage, wie wichtig das Lesen ist. Was es für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene bedeuten kann. Wobei es hilft, was es anregt und welche Fähigkeiten durch das Lesen außerdem geschult und trainiert werden. Mir ist selbstredend auch vor der Lektüre des Büchleins bewusst gewesen, warum ich lese, warum so viel wie möglich gelesen werden sollte. Und das aus Spaß an der Freude. Denn nur eine positive Konnotierung des Lesebegriffs, eine Erschaffung von Lesemotivation, macht aus uns begeisterte Leser. Einmal erweckte Lesefreude sollte gehegt und gepflegt werden und erzeugt eine intrinsische Motivation, sich einmal mehr mit einem Buch und weniger mit Smartphone, TV oder anderen digitalen Medien zu beschäftigen. Wenn wir lesen, arbeitet unser Vorstellungsvermögen. Wir bereisen ferne Welten und erschaffen unsere eigenen. Positive Lesevorbilder spielen dabei eine große Rolle für unser Selbstbild als Leser oder Nichtleser.

All das und noch viel mehr wusste ich bereits vor der Lektüre von Buchstabenzauber. Dem Buch gelingt es jedoch perfekt, mir all dieses Wissen wieder in Erinnerung zu rufen. Es ist ein Vergnügen, es zu lesen. Zu wissen, dass es vielen Eltern und ihren Kindern, aber auch in Schulen helfen kann, Kinder zu Lesern mit einem positiven Selbstbild als Leser zu machen. Ihr merkt vielleicht bereits, dass Buchstabenzauber für mich sozusagen eine kleine Ode an das Lesen darstellt. Für jeden, der sich noch nicht mit der Thematik auseinandergesetzt hat, ist es in meinen Augen sogar noch wertvoller als für mich selbst.

Thomas Montasser und Christoph Biemann ist eine sinnvolle Zusammenarbeit gelungen, die man als Leser gar nicht bemerkt. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass es sich um ein Sachbuch, eine Art Ratgeber, handelt. Aber auch in diesem Genre gelingt es nicht allen Autoren, flüssig und stringent zusammenzuarbeiten. Das ist den beiden, verpackt in einem angenehm zu lesenden Schreibstil, gut gelungen. Als Leser hat man das Gefühl, dass die Autoren wirklich Lesefreude erzeugen, Eltern und Bezugspersonen von Kindern helfen wollen, Kinder zum Lesen zu bringen. Dabei geben sie Ratschläge, gute Tipps und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.

Fazit:

Ein Buch voller Zeilenliebe und Buchstabenzauber, mit dem bestimmt viele Kinder und Jugendliche zu begeisterten Lesern werden können.

Veröffentlicht am 14.11.2019

Übung macht den Meister, auch bei den Eltern ;)

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Die Lesefähigkeit – und -lust nimmt leider immer weiter ab. Viele Eltern sind am Ende ihrer Ideen, wie sie ihren Nachwuchs zum Lesen bringen können. In diesem vergnüglichen Sachbuch geben Christoph Biemann ...

Die Lesefähigkeit – und -lust nimmt leider immer weiter ab. Viele Eltern sind am Ende ihrer Ideen, wie sie ihren Nachwuchs zum Lesen bringen können. In diesem vergnüglichen Sachbuch geben Christoph Biemann und Thomas Montasser Anregungen, Motivationshilfen und Ansporn in den Bemühungen nicht nachzulassen. Sie erklären warum Lesen so wichtig ist, welche spielerischen Wege man beschreiten kann und was man konkret tun kann, um Lust aufs Lesen zu machen. Dabei plaudert Christoph, der Moderator aus „Die Sendung mit der Maus“ auch aus dem Nähkästchen, immer optisch abgesetzt.

Sehr gut fand ich den Gedanken, dass jede Fähigkeit geübt werden muss und sie auch mangels Übung wieder verkümmern kann. Daher reicht es nicht, einmal Lesen zu lernen, man muss es auch immer wieder üben! Das kann ich bestätigen. In dem Bemühen meine Kinder zu Bücherwürmern zu machen, bin ich ein wirklich guter Vorleser geworden und es macht mir noch immer und immer mehr Spaß! Außerdem habe ich in meinem Beruf leider feststellen müssen, dass ich Mandanten habe, die zwar einen Schulabschluss haben und erfolgreich eine Lehre absolviert haben und sogar Muttersprachler sind, die aber nicht mehr Lesen und Schreiben können, sondern stets auf Hilfe angewiesen sind. Hier wird es nicht ganz so drastisch dargestellt, es ist ja auch eher die Ausnahme, aber das gewählte Beispiel finde ich sehr gut nachvollziehbar und einprägsam.

Jaaaa, ich liebe Geschichten! Ich lese wirklich gerne, um in spannende Welten und große Emotionen abzutauchen! Deswegen mag ich eigentlich keine Sachbücher, sie langweilen mich, Spannung und Emotionen vermisse ich dort. Aber als leidenschaftlicher Geschichtenliebhaber hat sich Christoph das wohl auch schon gedacht. Deswegen liest es sich außergewöhnlich fluffig und ich musste mich wirklich nicht zwingen, des Inhalts wegen weiterzulesen, es liest sich fast von selbst. Man nickt zustimmend oder seufzt, gerade wenn man an seinen Durchhalteparolen ankommt! Zur Auflockerung und für die persönliche Ansprache und für die Emotionen, erzählt er dann zwischendurch mal von seinen Erlebnissen auf diesem Bereich. Immer nur kurz und knackig, so ist das ganze Buch erfrischend kurz, ohne oberflächlich zu sein. Es ist ein Anstoß, keine Doktorarbeit!
Er bemüht sich den Druck aus dem Lesenlernen herauszunehmen und zum Spaß zurückzufinden, nicht nur für die Kinder, auch für die Eltern. Bei uns stand Lesen in der Grundschule auch tatsächlich immer bei den Hausaufgaben...

Ja, man muss die Kinder selbst wählen lassen, auch wenn einem die Lektüre selbst nicht gefällt. Meine Große geht nun eigenständig in die Bücherei, weil sie folgende Erkenntnis hat: „Ja, Lesen hilft mir bei der Rechtschreibung!“, nur habe ich bislang die falschen Bücher ausgewählt. Ich finde, ich mache fast alles richtig, nach seiner Meinung, also muss ich nur noch weiter durchhalten und hoffen.... aber eines muss ich ändern: ich muss mich auch über die, meiner Meinung nach, schrecklichen Bücher meiner Tochter mit ihr unterhalten, auch wenn es mich so gar nicht interessiert, weil sie mich interessiert! Interessanterweise wird bei uns wohl am ehesten das Kind zur Leserin, dass damit die meisten Schwierigkeiten hat.

Lesen ist wichtig, egal was! Das Kind muss es wollen, es darf nicht gezwungen werden, dann macht man auch manchmal alles richtig. Meine Jüngste liest so viel anderes, einfach als Automatismus, dass ich oft denke, das reicht, da muss ich sie nun nicht noch motivieren ein Buch zu lesen... Sie liest doch.
Ganz klar richtet sich dieses Buch an eine gewisse Zielgruppe. Eltern die selbst nicht lesen, werden sicherlich nicht zu diesem Buch greifen, sie finden wahrscheinlich auch nichts dabei, wenn ihr Kind nicht liest...
Es geht ums Lesen! Das müssen nicht Bücher sein! Aber wem Lesen vorgelebt wird und dem vorgelesen wird, der wird auch lesen..... Mein Bruder gilt bei uns immer als Nichtleser und mein Mann auch. Aber sie lesen, die Zeitung halt.... Das Lesen als solches trainiert das Gehirn, Romane machen nur einigen Menschen einfach mehr Spaß!

Ein Buch, das mich sehr beruhigt hat und bestärkt den eingeschlagenen Weg einfach weiterzugehen, es wird schon... außerdem habe ich mich von Christoph und Thomas Montasser gut unterhalten und vor allem verstanden gefühlt.