Cover-Bild Tee auf Windsor Castle
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 07.10.2024
  • ISBN: 9783455018288
Claire Parker

Tee auf Windsor Castle

Roman
Vom Zauber des Zufalls – und den wahren Genüssen im Leben
Als Kate sich entgegen ihrer Überzeugung zu einer Führung durch Windsor Castle überreden lässt, verläuft sie sich im Labyrinth der Flure des Schlosses. Welch Glück, dass sie in der Küche auf eine liebenswerte alte Dame namens Betty trifft, die sich erstaunlich gut im Schloss auskennt – und ihr in royalem Porzellan einen gepflegten Beuteltee serviert. Einen Tag und eine Nacht lang werden Kate und Betty zu Freundinnen, die die Welt durch die Augen der jeweils anderen neu entdecken und gemeinsam herausfinden, was im Leben wirklich zählt.
»Wir haben es immer gewusst: Sie war nie wirklich weg!«The Times
Ausgezeichnet mit dem Royal Teabag-Award 2024

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2025

Königliche Teestunden

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Kate, die eigentlich eher wenig mit den englischen Royals anfangen kann, nimmt an einer Führung in Windsor Castle teil. Als sie auf der Suche nach dem stillen Örtchen sich verläuft landet sie ...

Kate, die eigentlich eher wenig mit den englischen Royals anfangen kann, nimmt an einer Führung in Windsor Castle teil. Als sie auf der Suche nach dem stillen Örtchen sich verläuft landet sie auf einmal in der Küche des Schlosses. Dort trifft sie auf die liebenswürdige ältere Betty, die ihr eine Tasse Tee und ein nettes Gespräch anbietet.

Die beiden so unterschiedlichen Frauen kommen miteinander ins Gespräch und können in der Kürze ihres Zusammenseins so einiges voneinander lernen. So bekommt jeder von beiden einen Einblick in die Denkweise und Perspektive der anderen Generation. Während der Leser so nach und nach einige Hinweise auf die wahre Identität von Becky bekommt, erkennt Kate nicht, wenn sie da vor sich sitzen hat.

Claire Parker legt mit "Tee auf Windsor Castle" einen amüsanten Roman vor, die mit 2 sympathischen Hauptpersonen aufwarten. Vom englischen Schloss erfährt man als Leser eher wenig, da sich die Geschichte eher in der Teeküche und den Dienstmädchenräumen abspielt. Ein Kritikpunkt von mir, ist eindeutig die geringe Seitenzahl des Romans, da ich eigentlich lieber dickere Bücher lese. Aber insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Humorvoll mit viel Charme

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Kate lässt sich gegen ihre Überzeugung auf eine Führung durch Windsor Castle ein. Doch dann verläuft sie sich auf den scheinbar unübersichtlichen Gängen des Schlosses. In der Küche trifft sie auf eine ...

Kate lässt sich gegen ihre Überzeugung auf eine Führung durch Windsor Castle ein. Doch dann verläuft sie sich auf den scheinbar unübersichtlichen Gängen des Schlosses. In der Küche trifft sie auf eine liebenswerte alte Dame, die sie nicht nur zum Tee überredet, sondern ganz gerne die Zeit mit Kate verbringen möchte. Und so landen die beiden dann im örtlichen Pub und später in einem der Zimmer des Schlosses. Betty weiß einiges zu erzählen, und Kate öffnet sich gerne der alten Dame gegenüber.

Es ist eine Geschichte, die mit vielen Andeutungen spielt, und so ahnte ich recht schnell, in welche Richtung die Erzählung gehen sollte. Gespannt war ich auf die vielen Details, die so nebenbei serviert werden, vor allem aber auf die Erklärung, wie diese Begegnung zwischen Kate und Betty erklärt wird. So entwickelt die Erzählung einen ganz besonderen Charme, mit vielen royalen Anspielungen, die sich lesen wie heimliche Blicke durch das Schlüsselloch. Die Dialoge sind äußerst humorvoll geschrieben, ich musste des öfteren vor mich hin schmunzeln. Die Auflösung fand ich allerdings ein bisschen sehr bemüht, sie konnte mich nicht so ganz überzeugen.

Dieser Roman mit viel warmherzigem Humor hat mich bestens unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Eine besondere Begegnung

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Eigentlich hatte Kate überhaupt keine Lust auf diese Führung durch Windsor Castle, aber sie ließ sich von ihrer Freundin überreden. Auf der Suche nach dem „stillen Örtchen“ verirrt sich Kate dann in den ...

Eigentlich hatte Kate überhaupt keine Lust auf diese Führung durch Windsor Castle, aber sie ließ sich von ihrer Freundin überreden. Auf der Suche nach dem „stillen Örtchen“ verirrt sich Kate dann in den labyrinthartigen Fluren des Schlosses. In der Küche trifft sie dann auf eine freundliche Köchin namens Betty, die sich auskennt. Betty serviert Kate Tee. Die beiden verstehen sich und führen eine angenehme Unterhaltung.
Es macht Spaß, diesen beiden ungleichen Frauen eine Weile zuzuhören. Dieser kurze Roman ist schnell gelesen und unterhaltsam.
Kate hat es wohl nicht immer ganz einfach gehabt, das spürt man ihr irgendwie an. Mit der königlichen Familie und dem Brimborium drumherum hat sie nichts am Hut. Betty war mir vom ersten Augenblick an sympathisch. Sie genießt ihr Leben. Von Betty erfährt Kate, dass die Royals es auch nicht immer leicht haben. Es gibt viele Regeln und Traditionen, die beachtet werden müssen. Alle Welt hat ein Auge auf die königliche Familie, die sich nach außen keine Fehler leisten dürfen. Auch wenn ich Kate und ihre Art nicht so mochte, so hat mir doch gefallen, dass sie ihre vorgefertigte Meinung überdenkt. Auch der etwas steife und pflichtbewusste Mr Hutton ist eine interessante Persönlichkeit.
Auch wenn man sich von Anfang an vorstellen kann, worauf diese Geschichte hinausläuft, so hat mir dieser kurze und unterhaltsame Roman doch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Kate schließt eine neue Freundschaft

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Zum Inhalt:
Kate Bulloch begleitet ihre Freundin Zaira zu einer Führung durch Windsor Castle. Doch als sie einmal auf die Toilette muss, verirrt sie sich in dem Labyrinth der Flure des Schlosses. Zu ihrem ...

Zum Inhalt:
Kate Bulloch begleitet ihre Freundin Zaira zu einer Führung durch Windsor Castle. Doch als sie einmal auf die Toilette muss, verirrt sie sich in dem Labyrinth der Flure des Schlosses. Zu ihrem Glück landet sie bei Betty, die ihr gleich eine gute Tasse Tee anbietet. Mit ihr kommt Kate immer mehr ins Gespräch über ihr Leben, das Leben auf dem Schloss, die königliche Familie und vielem mehr. Dabei lernt Kate durch Betty nicht nur ihr Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, sondern darüber nachzudenken, was ihr im Leben wichtig ist.

Meine Meinung:
Wir begleiten Kate Bulloch auf Windsor Castle, wo sie mit ihrer Freundin Zaira an einer Führung teilnimmt und durch Zufall auf Betty trifft, mit der sie einen Tag und eine Nacht ins Plaudern kommt. Dabei wird im Laufe der Handlung klar, dass beide zwar aus anderen Verhältnissen kommen und bei vielen Themen nicht einer Meinung sind, sich ihre Leben aber nicht so sehr voneinander unterscheiden.

Kate ist eine sympathische Frau, die an vielen Stellen doch recht verbittert und desillusioniert wirkt. Ich konnte ihre Sichtweise auf die Welt, ihr Leben und das Leben der königlichen Familie durchaus verstehen. Im Gegensatz zu ihr steht Betty, die das Leben nicht so schwer zu nehmen scheint, versucht jeden Tag zu leben, wie es ihr gefällt und alles nachzuholen, was sie im Leben verpasst hat. Betty ist mir sofort ans Herz gewachsen und ich finde, man konnte ihre Lebensfreude durch die Seiten spüren. Von ihr erfährt Kate, dass auch bei der königlichen Familie nicht alles Gold ist, was glänzt, man sich an Regeln halten muss, der Alltag durchgeplant ist und man sich keine Fehler erlauben darf. Betty regt Kate durch ihre Erzählungen, ihre Sichtweise auf die Welt und ihre Art zum Nachdenken an. Zudem habe ich viele Male über Bettys Art geschmunzelt, ebenso wie über die steife Art von Mr Hutton, den Haushofmeister auf Windsor Castle.

Was Kates Aufenthalt auf Windsor Castle angeht oder besser gesagt ihr Herumirren auf diesem habe ich mich viele Male gefragt, wohin dies führen sollte und bin daraus bis zum Schluss nicht wirklich schlau geworden. Ebenso erging es mir mit der Frage, wieso ihr nicht einfach jemand erneut einen Weg nach draußen zeigt.

Fazit:
Eine unterhaltsame und kurzweilige Geschichte darüber, nicht nur einen Blickwinkel zuzulassen, sondern über den Tellerrand hinauszuschauen. Ich habe Kate gern bei ihrem Aufenthalt auf Windsor Castle begleitet, bei dem sie der lebenslustigen Betty und dem pflichttreuen Mr Hutton begegnet und durch die Gespräche mit Betty einen Anstoß bekommt, über ihr Leben nachzudenken.

Veröffentlicht am 09.12.2024

Betty is Queen

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Als Kate sich entgegen ihrer Überzeugung zu einer Führung durch Windsor Castle überreden lässt, verläuft sie sich im Labyrinth der Flure des Schlosses.
Welch Glück, dass sie in der Küche auf eine liebenswerte ...

Als Kate sich entgegen ihrer Überzeugung zu einer Führung durch Windsor Castle überreden lässt, verläuft sie sich im Labyrinth der Flure des Schlosses.
Welch Glück, dass sie in der Küche auf eine liebenswerte alte Dame namens Betty trifft, die sich erstaunlich gut im Schloss auskennt - und ihr in royalem Porzellan einen gepflegten Beuteltee serviert.
Einen Tag und eine Nacht lang werden Kate und Betty zu Freundinnen, die die Welt durch die Augen der jeweils anderen neu entdecken und gemeinsam herausfinden, was im Leben wirklich zählt.

Kate stammt aus Glasgow und dort, wie sie selbst sagt, aus der Unterschicht.
Von der königlichen Familie, die ihrer Meinung nach auf Kosten der Bevölkerung in Saus und Braus lebt, hält sie nicht viel.
Von einer Freundin überredet, nimmt Kate widerstrebend an einer Führung durch Windsor Castle teil.
Auf der Suche nach einer Toilette trifft sie in einer Teeküche auf die sympathische Betty, eine vermeintlich langjährige Hausangestellte der Royals.
Der Untertitel "Sie war nie wirklich weg" lässt vermuten: Trifft Kate auf die (eigentlich verstorbene) Queen?
Betty kennt jedenfalls nicht nur in dem riesigen Schloss jeden Winkel - nein ihr entschlüpft auch ein "Onkel David", als es um den Bruder von König George, dem Vater der Queen, geht.
Und sogar einen Corki hat Betty...
Die komplette Handlung ist komplett unrealistisch, aber nichtsdestotrotz auch sehr charmant.
Wenn "Betty" vom durchgetakteten Alltag der Queen erzählt, die quasi nie allein sein konnte oder durfte, dass sie z.B. nie in einen Pub gehen oder Freunde treffen konnte, dann tut sie dies sehr liebenswert und respektvoll und nicht nur Kate stellt irgendwann fest: Dieses Leben ist, trotz Geld und Ruhm, dann vielleicht doch nicht so wunderbar.
Aber auch Betty lernt von Kate etwas vom Leben außerhalb der Palastmauern und aus zwei Fremden werden so etwas wie Freundinnen.
Das Ende mit Ioanna, auf die Kate auf dem Heimweg trifft, fand ich nicht so gelungen.
Ein offenes Ende hätte mir besser gefallen.
Alles in allem eine nette Geschichte, die ich mit einem Lächeln beendet habe.

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