Cover-Bild Die Stille vor dem Tod

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 26.10.2017
  • ISBN: 9783404175895
Cody Mcfadyen

Die Stille vor dem Tod

Thriller .
Axel Merz (Übersetzer)

Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky Barrett mit der Lösung des Falles beauftragt. Doch die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in derselben Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. "Komm und lerne", lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.



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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 55 Regalen.
  • 5 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 19 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 2 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2019

Die Stille vor dem Tod

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Die gesamte Familie Wiltons wurde ermordet. An einer Wand ist eine Botschaft an Ermittlerin Smoky Barret: „Komm und lerne“. Diese Familie ist nicht das einzige Opfer. Zwei weitere Familien wurden ebenfalls ...

Die gesamte Familie Wiltons wurde ermordet. An einer Wand ist eine Botschaft an Ermittlerin Smoky Barret: „Komm und lerne“. Diese Familie ist nicht das einzige Opfer. Zwei weitere Familien wurden ebenfalls in dieser Nacht ausgelöscht. Die Ermittlungen von Smoky und ihrem Team werden Abgründe ans Tageslicht bringen.

Autor Cordy McFadyen beschreibt die Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sein können, so, dass noch Raum für eigene Gedanken und Vorstellungen bleibt. Hier ist Gänsehaut garantiert. Die Figur Smoky Barret ist gut ausgearbeitet und stellt alle anderen in den Schatten. Die meisten Charaktere bleiben eher oberflächlich und haben mich nicht richtig erreicht.

Die Beschreibungen und Taten der menschlichen Monster sind gut dargestellt und jagen während des Lesens den einen oder anderen Schauer über den Rücken. In der Mitte der Geschichte geht es eher um Smoky selbst und ihren Erlebnissen in den letzten Jahren. Da dieses Buch Teil einer Reihe ist, könnte dieser Teil für Leser der Reihe interessanter sein als für mich.

Das Buch startet spannend und vielversprechend. Allerdings beginnt ab Mitte der Geschichte der Spannungsverlust. Diesen kann das Ende auch nicht mehr gutmachen. Da die Auflösungen der vorherigen Fälle genannt werden, sollte die Reihe um Smoky Barret in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden. Dieser Roman hinterlässt ein offenes Ende mit Fragen, die wohl in den nächsten Teilen beantwortet werden.

Veröffentlicht am 23.04.2019

Enttäuschend...

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Nach den ersten Bänden der Reihe über Smoky bin ich von diesem Buch leider sehr enttäuscht worden.
So lange habe ich auf "Die Stille vor dem Tod" gewartet und nun sind nach dem Lesen noch so viele Fragen ...

Nach den ersten Bänden der Reihe über Smoky bin ich von diesem Buch leider sehr enttäuscht worden.
So lange habe ich auf "Die Stille vor dem Tod" gewartet und nun sind nach dem Lesen noch so viele Fragen unbeantwortet, da das Ende zum Großteil offen gestaltet ist.

Die Geschichte beginnt unglaublich spannend mitten am Tatort, an dem schreckliche Dinge passieren. Smoky steht hier im Mittelpunkt der Handlung, der Täter hat es offenbar auf sie abgesehen...

Und dann? Stop, Cut, Ende...Buch 2 beginnt und ab hier geht die Spannungskurve weit nach unten. Wenngleich der Schreibstil wie immer überzeugt und alles Geschehene bildlich darstellt, ist die Handlung ab hier leider eher zäh als spannend. Es geht um Smokys innere Zerrissenheit und die Ungewissheit, welche Entscheidung sie wohl treffen wird - zurück in den Job oder nicht?

Leider bleibt es bis ca. 50 Seiten vor Schluss eher langatmig und man spürt nicht mehr, dass man einen Thriller liest. Die leider sehr oberflächliche Aufklärung des Falls lässt mehr Fragen offen als dass sie beantwortet. Ich musste mich wirklich an vielen Stellen zwingen, weiterzulesen.
Sehr sehr schade!

Veröffentlicht am 08.01.2019

Schade...

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Ich habe mich sehr gefreut, auf den lang ersehnten fünften Band der Smokey Barrett - Reihe. Leider, der schwächste Band. Ich hatte oft das Gefühl, die Charaktere würden komplett widersprüchlich handeln, ...

Ich habe mich sehr gefreut, auf den lang ersehnten fünften Band der Smokey Barrett - Reihe. Leider, der schwächste Band. Ich hatte oft das Gefühl, die Charaktere würden komplett widersprüchlich handeln, im Gegensatz zu den vorherigen teilen. Vieles deutete daraufhin, dass es sehr an den Haaren herbei gezogen wurde und ich empfand einige Dinge auch als nicht schlüssig. Wirklich, man hätte einiges mehr rausholen können! Es ließ sich aber wie die vorherigen Bände gut und flüssig lesen und dem Schreibstil an sich ist der Autor treu geblieben.

Veröffentlicht am 08.10.2018

Die Stille mit der mich das Buch zurücklässt

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Die Smoky-Barrett-Reihe hat mich mit den bisherigen vier Bänden immer wieder in den bann gezogen. Auch konnte ich die Bände bisher vor Spannung immer kaum aus den Händen legen. Lange habe ich deshalb auf ...

Die Smoky-Barrett-Reihe hat mich mit den bisherigen vier Bänden immer wieder in den bann gezogen. Auch konnte ich die Bände bisher vor Spannung immer kaum aus den Händen legen. Lange habe ich deshalb auf den neuen Band gewartet und als ich ihn in den Händen hielt konnte ich es kaum erwarten mit dem Lesen zu beginnen. Doch nach dem Buch bin ich ziemlich ratlos. Ratlos, wie die Geschichte verlaufen ist und ratlos wie es weiter gehen soll, denn die Geschichte hat ein offenes Ende. Die grausamen Kreaturen, die als Mörder in der Geschichte aufgetreten sind und ein wahres Blutband angerichtet haben und unzählige Leichen hinterlassen haben sind noch lange nicht aufgespürt. Smoky hat noch kaum Hinweise darauf, wer diese Männer sind. Nur ein Bruchteil des aufgezeigten Szenarios wurde aufgeklärt. Dabei kommt auch zum Tragen, dass Smoky sich wieder einmal davon erholen muss, dass sich ein Serientäter sie persönlich ausgewählt hat und sie foltern wollte. Den Großteil des Buches ist Smoky aufgrund dessen mit sich selbst beschäftigt und versucht wieder zu sich selbst zu finden bzw. herauszufinden, ob sie wieder in ihren alten Job zurückkehren und die Jagd auf die Monster wieder eröffnen kann oder nicht. An manchen Stellen zieht sich die Geschichte deswegen ganz schön in die Länge und kommt nicht mehr an die Spannungsbögen der bisherigen Bücher heran. Das Ende der Geschichte hat mich dann zusätzlich enttäuscht, da sich es sich dem Plot von Band 1 sehr ähnelt, ja fast identisch ist. Da bleibt die Frage, ob Cody McFadyen noch weiteres zu der Reihe einfällt. Für "die Stille vor dem Tod" brauchen jedoch auch eingefleischte Fans Geduld. Anders wäre es, wenn das Buch nicht als Thriller, sondern als Sozialstudie der Protagonostin deklariert wäre und der Leser mit anderen Erwartungen an das Buch herantritt.

Veröffentlicht am 16.08.2018

Ein Thriller, der nicht gruselt, aber nachdenklich macht....

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Klappentext
Schlechte Menschen kriechen dicht am Rande unserer Wahrnehmung um uns herum, unsichtbar und unerkannt, und beobachten uns, während wir unsere Träume träumen. Sie behalten uns im Auge, wachsam, ...

Klappentext
Schlechte Menschen kriechen dicht am Rande unserer Wahrnehmung um uns herum, unsichtbar und unerkannt, und beobachten uns, während wir unsere Träume träumen. Sie behalten uns im Auge, wachsam, lauernd, und singen dabei leise ihre Lieder, die nur sie selbst hören können und andere von ihrer Sorte. Es sind Lieder über den Tod, den Schmerz und die Angst. Lieder über Blut, leuchtend rot auf weißem Porzellan, und von gebräunter Haut, die grau und nass an einem dunklen Ort verwest. Sie singen. Und manchmal kommen sie aus dem Schatten, treten hinaus in unser Licht und singen für uns. Ich, Smoky Barrett, lausche diesen Sängern der Finsternis und sammle ihre Lieder. Ich bin keiner von ihnen, aber ich kann sie verstehen. Ich fühle mich von ihren Liedern angezogen, von ihrer Musik, wie ein Schiff von den Felsen. Ich höre, wo andere nichts hören, weil ich die Wahrheit gesehen habe. Diese gespenstischen Sänger sind um uns herum, immerzu und überall, und sie sehen aus wie wir.

Einstieg ins Buch
Es war einmal, geht es mir durch den Kopf, da wohnte hier eine Familie. ...

Meine Meinung
Smoky Barrett ist zurück und bekommt es gleich mit einem unfassbar grausamen Fall zu tun. In ein und derselben Straße werden Familien getötet und zu gruseligen Darstellungen zurechtgemacht. Und dann steht an einer Wand auch noch der Satz "Komm und lerne, Smoky Barrett". Das ist eine klare Kampfansage an die Ermittlerin und ihr Team. Doch als ein junges Mädchen Smoky plötzlich mit einer Schrotflinte bedroht und Smoky um ihr ungeborenes Kind fürchten muss, ist sie sich nicht mehr ganz so sicher, ob sie dieses Mal wirklich alles aufs Spiel setzen will. Ihr Leben mit Tommy und Bonnie ist wieder lebenswert geworden und lehrt sie Angst um das zu haben, was sie verlieren könnte. Doch zum Weglaufen ist sie nicht gemacht. Sie wird den Mörder finden. Koste es, was es wolle.

Das Buch fängt mit sehr hohem Tempo an und schmeißt den Leser gleich an einen schrecklichen Tatort. Ein Ereignis jagt das nächste und ich hatte kaum Zeit dazu die Ereignisse gedanklich zu verarbeiten. Es gibt brutale Morde, Bombenanschläge, Verschwörungen und Jede Menge Folterungen auf Videobändern. Nach dem ersten Drittel lässt das Tempo etwas nach und leider plätschert das Buch bis zum Ende nur noch so vor sich hin. Der Spannungsbogen, der am Anfang sofort steil ansteigt, flacht sehr schnell ab und baut sich auch nicht mehr auf. Es gibt jede Menge Gesprächsrunden und viel, sehr viel Polizeiarbeit. Es werden Datenbanken durchforstet und Verbindungen gezogen. Ich wartete ständig darauf, dass es wieder richtig los geht. Mit Action, mit Verfolgungen, ja - auch mit Horror, aber es kam einfach nichts mehr. Das Ende ist leider genauso unspektakulär und so richtig überrascht hat es mich auch nicht. Das hat mich doch etwas enttäuscht. Ich frage mich, ob meine Erwartung an das Buch einfach zu hoch waren, aber manchmal empfand ich vor allem den mittleren Teil als zu langatmig. Der Plot hat mich einfach nicht mehr mitgerissen, sodass ich für ein Buch, dass ich schätzungsweise in 3-4 Tagen durchgelesen hätte, zwei Wochen brauchte.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und Cody McFadyen schafft es sehr gut, die Gefühle und Empfindungen seiner Figuren an den Leser zu übertragen. Ich kenne die Charaktere bereits aus den vorangegangenen Teilen, denn "Die Stille vor dem Tod" ist bereits das fünfte Buch um die Ermittlerin Smoky Barrett. Die größte Rolle in diesem Teil hat Smoky gespielt, die sehr viel mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hatte; mit ihren Selbstzweifeln und ihrer Angst, mit ihrer Wut und ihrer Unsicherheit. In jeder Situation hat der Autor die breite Gefühlswelt der Protagonistin beschrieben, manchmal war mir das etwas zu viel. Die anderen Charaktere bleiben eher Randfiguren und würde ich sie nicht bereits kennen, fände ich sie eher oberflächlich.

Das Thema des Buches finde ich sehr gut gewählt und auch sehr interessant. Es geht um viel Geld, noch mehr Macht und wie die Gesellschaft sich in das System der Korruption und Manipulation einfügt. Cody McFadyen zeigt auf seine Weise, das Menschen zu fast allem bereit sind, wenn sie Autoritäten akzeptieren und Befehle befolgen. Menschen mit Macht - in der Regierung oder sonst wo - haben viele Möglichkeiten die Fäden in der Hand zu halten und vor allem zu BEhalten. Menschen so zu manipulieren, dass sie alles tun und sich selbst aufgeben ist alltäglicher als wir annehmen. Und wenn sie merken, dass sie manipuliert worden sind, ist es längst zu spät um noch etwas dagegen ändern zu können. Das passiert innerhalb von Familien, in der Arbeitswelt, in Kriegen und bestimmt noch in ganz vielen anderen Bereichen.

Das Cover finde ich gut gewählt und vor allem passt es hervorragend zu den anderen Bänden. Der Titel erschließt sich mir nicht so richtig, aber vielleicht muss ich noch ein bisschen darüber sinnieren, damit ich den Titel genauso gut empfinde wie den Originaltitel.

Zitat
Licht bedeutet Wahrheit. Welche Wahrheit aber soll Bens Licht vermitteln? Keine gute, so viel steht fest. (Seite 129)

Fazit
"Die Stille vor dem Tod" ist ein Thriller, der sich kritisch mit dem Thema Macht und Geld in der Gesellschaft auseinandersetzt. Der Leser wird zum Nachdenken angeregt. Für alle Fans von Smoky Barrett, die die Erwartungen nicht zu hoch stecken. Von mir eine solide Leseempfehlung.