Packende und gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Science-Fiction und Thriller
Mit diesem Buch legt der Autor David Reimer einen spannenden Science-Fiction-Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.
Im Jahr 2225 ist die Menschheit tief ins Sonnensystem ...
Mit diesem Buch legt der Autor David Reimer einen spannenden Science-Fiction-Thriller vor, der mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.
Im Jahr 2225 ist die Menschheit tief ins Sonnensystem vorgedrungen, getrieben von unersättlichem Hunger nach Rohstoffen. Als auf dem Jupitermond Ganymed ein Minenarbeiter auf mysteriöse Art und Weise ums Leben kommt, während er mit zwei Kollegen ein mysteriöses Artefakt in einer Eishöhle entdeckt, wird der abgehalfterte Ermittler Alan Bishop von der Raumstation Ceres nach Ganymed geschickt, um die Hintergründe zu klären. Doch auf Ganymed hält offenbar der mächtige Lunaris-Konzern alle Fäden in der Hand und mit dem hat Alan schon seine ganz speziellen Erfahrungen gemacht. So muss Alan bei seinen Ermittlungen gegen allerlei Widerstände ankämpfen, während die Jagd auf das Artefakt, dass außerirdischen Ursprungs zu sein scheint, schon längst eröffnet ist und das gesamte Sonnensystem an den Abgrund führt.
Mit einem packenden Schreibstil, einigen überraschenden Wendungen und einem hohen Erzähltempo treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und steuert sie schnurstracks auf einen fulminanten Showdown zu, der die Geschichte allerdings nur zu einem vorläufigen Ende bringt. Während der Haupterzählstrang um das titelgebende Artefakt in sich abgeschlossen ist, gibt es darüber hinaus noch den einen oder anderen Nebenstrang, der noch fortgeführt werden muss. So endet das Buch auch mit den Worten „Fortsetzung folgt“. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen.
Wer auf spannende und actionreiche Science-Fiction-Thriller steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die Fortsetzung wird hier gleich mächtig hoch gehängt.