Cover-Bild Der Gesang der Flusskrebse
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hörbuch Hamburg
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 26.07.2019
  • ISBN: 9783957131775
Delia Owens

Der Gesang der Flusskrebse

2 CDs
Luise Helm (Sprecher), Ulrike Wasel (Übersetzer), Klaus Timmermann (Übersetzer)

»Ein Debüt mit durchschlagendem Erfolg« The Wall Street Journal

Die Geschichte einer eigenwilligen Außenseiterin – einfühlsam und packend gelesen von Luise Helm

In den 1960er-Jahren schwirren viele Gerüchte über Kya Clark durch die ruhige Küstenstadt Barkley Cove. Isoliert lebt sie im Marschland mit seinen Salzwiesen, Sandbänken, Buchten. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Zwei junge Männer werden auf die wilde Schöne aufmerksam, und Kya öffnet sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Als einer der beiden tot aufgefunden wird, sind sich die Bewohner sicher: Das »Marschmädchen« ist schuld.

Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2020

Kya, das Marschmädchen - allein gelassen, aufgefangen von der Natur, vorverurteilt von der Gesellschaft. Ein grandioses Buch, was lange nachwirkt!

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Kya, das Marschmädchen - allein gelassen, aufgefangen von der Natur, vorverurteilt von der Gesellschaft...

Ich bin wirklich hin und weg von diesem wundervollen Hörbuch!
Die Autorin hat in meinen Augen ...

Kya, das Marschmädchen - allein gelassen, aufgefangen von der Natur, vorverurteilt von der Gesellschaft...

Ich bin wirklich hin und weg von diesem wundervollen Hörbuch!
Die Autorin hat in meinen Augen ein wahres Meisterwerk vollbracht - emotional aufwühlend, voller Spannung, wunderschönen Natur-und Tierbeschreibungen sowie einem überraschenden Ende.

Von Beginn an, war ich vom Schreibstil dieses Buches gefesselt. Es ist eher ruhig, aber durchweg flüssig geschrieben.

Durch die wunderschönen, bildhaften Erzählungen konnte ich Kya´s Welt förmlich spüren und wurde in die Marschlandschaft entführt.

Und nicht nur das, Delia Owens erweckt die Protagonisten durch ihre geschickte Schreibweise und dem gekonnten sprachlichen Umgang, förmlich zum Leben. Man kann mit ihnen mitfühlen, Freud und Leid fühlen. Da ist Gänsehaut vorprogrammiert.

Je mehr sich die Protagonisten entwickeln, desto mehr Spannung wird auch aufgebaut und man hat einfach den Drang immer weiter hören zu wollen. Das Ende...wow...grandios und absolut nicht vorhersehbar!

Ich möchte gar nichts vom Inhalt des Buches verraten, nur jedem anraten, sich Zeit zu nehmen, dieses wundervolle Werk zu lesen oder zu hören!

Ein ganz großes Lob gebührt außerdem der Sprecherin, Luise Helm, die auch diesem Hörbuch wieder die besondere Note gibt. Luise Helm hat eine sympathische Stimme und schafft es, die unterschiedlichsten Charaktere sprachlich perfekt in Szene zu setzen.

Würde es die Möglichkeit geben, mehr als 5 Sterne zu vergeben, würde ich dieses auf jeden Fall tun!!!
Eine absolute Kaufempfehlung, die noch lange nachwirkt!

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Veröffentlicht am 29.11.2019

Fantastische, einzigartige Geschichte über die Einsamkeit eines Mädchens

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Die Geschichte " Der Gesang der Flusskrebse" spielt in einem kleinen Ort, der von Marsch umgeben ist.
Kaya ist gerade mal 6 Jahre alt, als ihre Mutter durch die Haustür hinausschreitet und für immer weg ...

Die Geschichte " Der Gesang der Flusskrebse" spielt in einem kleinen Ort, der von Marsch umgeben ist.
Kaya ist gerade mal 6 Jahre alt, als ihre Mutter durch die Haustür hinausschreitet und für immer weg ist. Kurz darauf geht auch ihr letzter Bruder hinaus um sein Glück zu finden. Nur die kleine Kaya bleibt ganz allein bei ihrem gewalttätigen, alkoholsüchtigen Vater, denn wo soll das kleine Mädchen schon hin?
Irgendwie versucht sie den Haushalt zu schmeißen, ihren Vater zu bekochen und alles in der Hoffnung, dass ihre Geschwister und ihre Mutter bald zurück kommen werden. Doch auch ihr Vater geht schon kurz darauf wieder fort und was Kaya nicht weiß, ob er je wieder kommen wird, oder ob sie nun allein dort in der Marsch, in ihrer kleinen Hütte bleiben wird. Nach und nach bringt sie sich, aus der Not heraus, bei, wie sie das Boot steuert, um ins Dorf zu kommen, dort mit selbst gefangenen Fischen ein paar Pennys zu verdienen. Schon bald merken die Menschen im Dorf, das etwas nicht stimmen kann. Wieso geht das Marschmädchen nicht zur Schule? Wo sind ihre Eltern? Doch nichts ist aus ihr heraus zu bekommen. Immer geht sie den Leuten aus dem Weg und so wird Kaya, die die pure Einsamkeit ist langsam zu einer jungen Frau. Die einzigen zu denen sie eine Bindung zu haben scheint, sind in der Natur zu finden. Vögel, Würmer, Muscheln. Die Natur wird ihr zu Hause. Doch diese Einsamkeit und Einzigartigkeit des Marschmädchens wirkt auf Außenstehende natürlich befremdlich und wird von diesen stets abgelehnt. Bis eine Leiche in der Marsch auftaucht können die Menschen gegen Kaya nichts unternehmen, dieses Umstand könnte den Dorfbewohnern allerdings in die Hände spielen, sie endlich loszuwerden.

Mein Fazit:

Delia Owen ist eine einzigartige Autorin und dies zeigt sie in ihrem Debüt "Der Gesang der Flusskrebse" von der ersten bis zur letzten Zeile.

Sie zeigt, was Verlust und Einsamkeit aus einem Menschen machen können. Was passiert, wenn man nie Bindungen oder Liebe hatte?

Sehr eindrücklich beginnt das Buch zunächst mit Kayas Geschichte und schon bald wird die Ablehnung durch die Dorfbewohner immer spürbarer. Trotz alledem gibt es jedoch auch Menschen, die Kaya zugewandt sind. Hier zeigt die Autorin dann deutlich die Entwicklung in Kayas Verhalten und wie lang sie benötigt um sich wenigstens ein wenig zu öffnen. Eine brillante Darstellung sozialen Rückzugs und seiner Folgen.

In Kaya konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Ihre Emotionen sind sehr simpel und nachvollziehbar und gleichzeitig sehr ehrlich. Es war, als würde ich sie ganz genau beobachten können. Still und heimlich stand ich neben ihr und betrachtete sie. Ein tolles Erlebnis.

Zudem fand ich, dass die Stimmung im Buch zwar sehr trist war, aber gleichzeitig ein solcher Sog herrschte, dass aufhören überhaupt keine Option war. Dies lag auch daran, dass die Autorin schon nach wenigen Kapiteln auf den Tot eines Dorfbewohners anspielte. Irgendeine Verbindung zu Kaya musste man also vermuten. Da wollte ich natürlich schon wissen, was passiert sein könnte.

Ich kann das Buch empfehlen, denn dies ist eine gewaltige Geschichte, fesselnd bis zum Schluss, einzigartig und beschäftigt bis zum Schluss. Besonders erwähnenswert ist außerdem die Landschaft, die wundervoll und eindrücklich beschrieben diesem Buch eine ganz besondere Note verlieh.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Ein beeindruckendes Buch

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Inhalt: „In den 1960er-Jahren schwirren viele Gerüchte über Kya Clark durch die ruhige Küstenstadt Barkley Cove. Isoliert lebt sie im Marschland mit seinen Salzwiesen, Sandbänken, Buchten. Sie kennt jeden ...

Inhalt: „In den 1960er-Jahren schwirren viele Gerüchte über Kya Clark durch die ruhige Küstenstadt Barkley Cove. Isoliert lebt sie im Marschland mit seinen Salzwiesen, Sandbänken, Buchten. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Zwei junge Männer werden auf die wilde Schöne aufmerksam, und Kya öffnet sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Als einer der beiden tot aufgefunden wird, sind sich die Bewohner sicher: Das »Marschmädchen« ist schuld.“

Meine Meinung:
Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. Es hat mich beeindruckt, wie detailliert und wunderschön die Marsch beschrieben wird, man hat regelrecht das Gefühl das Land und die Geschichte vor sich zu sehen. Auch Kya hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte reißt einen richtig mit und man lacht und weint mit Kya. Insgesamt gefällt mir die Art, wie die Handelnden Personen beschrieben werden sehr gut, es wird sehr gefühlvoll und facettenreicht erzählt. Außerdem finde ich das Luise Helm als Sprecherin für dieses Hörbuch sehr gut gewählt ist. Sie bringt die Atmosphäre und insgesamt die gesamte Geschichte sehr gut rüber und es macht einfach Freude ihr zuzuhören.

Fazit:
Es handelt sich bei „ Der Gesang der Flusskrebse“ um eine wunderbare Geschichte über Liebe, Freundschaft und Natur, aber auch über das Dasein als Außenseiter und die Vorurteile gegen eben diese. Dieses Buch hat alles was man sich wünschen kann: es ist spannend, es berührt und es ist einfach beeindruckend geschrieben.

Veröffentlicht am 08.10.2019

Eines der schönsten Bücher, die ich in letzter Zeit gehört habe.

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Die Geschichte beginnt, als Kya (gesprochen: Kaja) 6 Jahre alt ist und noch eine Familie hat. Mutter, Vater und vier ältere Geschwister leben mit ihr in einer kleinen Hütte im Sumpf. Das Marschland von ...

Die Geschichte beginnt, als Kya (gesprochen: Kaja) 6 Jahre alt ist und noch eine Familie hat. Mutter, Vater und vier ältere Geschwister leben mit ihr in einer kleinen Hütte im Sumpf. Das Marschland von North Carolina ist nicht wirklich lebenswert, dort hausen die Ausgestoßenen und Randfigutren der Gesellschaft. Aber trotzdem könnte es schön sein, für die kleine Kya, die mit Silbermöwen, Graureihern und Flußkrebsen aufwächst. Bis ihre Mutter die Familie verlässt und ihre Kinder beim gewalttätigen Vater zurücklasst. Die Geschwister, alle älter und selbstständiger gehen auch. So bleibt Kya allein zurück, denn der Vater ist ob abwesend und selbst wenn er in der Hütte ist, mehr Belastung als Hilfe.
Kya wächst heran und lebt im vollkommenen Einklang mit dem Marschland. Einsam, schüchtern, ängstlich und doch voller Wissensdurst entwickelt sie sich zu einer Frau. Viele Wendungen und Ereignisse hätte ich so nicht erwartet, deshalb werde ich hier nicht auf den Verlauf der Handlung eingehen. Ich habe mit Kya gelitten, mich mit ihr gefreut und sie mit jedem Kapitel mehr bewundert.
Diese Geschichte ist fast ein Märchen, die bildhafte Sprache so gewaltig (und doch hauchzart), dass ich nicht aufhören konnte zuzuhören. Luise Helm macht ihre Sache großartig, sie liest jede Figur anders und haucht den langen Beschreibungen des Marschlandes Leben ein.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Geschichten (und seien sie fiktiv) über interessante und einzigartige Menschen mögen.

Veröffentlicht am 02.10.2019

poetisch

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Die kleine Kya beobachtet eines Morgens ihre Mutter, wie diese ihre Familie verlässt. Sie spürt sofort, dass dies schlimme Folgen für sie und ihre Familie haben wird. Jahrelang hofft sie, dass ihre Mutter ...

Die kleine Kya beobachtet eines Morgens ihre Mutter, wie diese ihre Familie verlässt. Sie spürt sofort, dass dies schlimme Folgen für sie und ihre Familie haben wird. Jahrelang hofft sie, dass ihre Mutter zurückkommt. Die älteren Geschwister verlassen bald auch die trostlose Behausung im Marschland und selbst der Vater gibt die Fürsorge für seine kleinste Tochter auf.

Es war traurig mit anzusehen, wie dieses kleine Mädchen ums Überleben kämpft. Ganz unverschuldet muss sie dieses Verlassensein ertragen und bewältigen. Durch diese absolute Einsamkeit fällt ihr sogar das Sprechen schwer, da sie es fast nie nutzen und üben kann.

Ich finde, diese traurig schöne Geschichte besticht zum einen durch die vielfältige Beschreibung und Beobachtung der Natur und der Lebewesen. Und zum anderen durch die wenigen, vorsichtig geschlossenen Freundschaften, die Kya doch aufbauen kann. Diese Menschen bereichern ihr Leben und die Freundschaften sind dauerhaft.

Die Hörbuch-Sprecherin Luise Helm bringt die Geschichte sehr gut und stimmig rüber. Ihre Sprech- und Betonungsweise passt immer, es wird sogar mal eine Textpassage gesungen. Ein wirklich besonderes Debüt: wunderbar erzählt mit klug ausgearbeiteten Persönlichkeiten und viel Liebe zur Natur.