Brich meinen Fluch | Mit limitiertem Farbschnitt in der 1. Auflage
Lene Kubis (Übersetzer)
Ohne sie ist er machtlos, ohne ihn ist sie tot.
Auftakt einer düsteren, gothic Romantasy mit dem Tod als Love-interest und den Tropes Enemies-to-Lovers und Fated-mates.
Jessamine hat noch nie einen Mann an ihrer Seite gebraucht. Gemeinsam mit ihrer Mutter regiert sie das Reich, doch eine unaufhaltsame, mysteriöse Seuche, für die selbst Jessamine keine Lösung finden kann, lässt sie schließlich eine Vernunftehe eingehen. Doch ihr frisch Angetrauter hintergeht und ermordet sie kaltblütig. Anstatt zu sterben, landet sie jedoch in einer Sphäre zwischen Leben und Tod und trifft dort auf den Todlosen. Ein Gott, der seit Jahrhunderten auf jemanden wie Jessamine wartet. Nur sie kann ihn noch retten und nur er schafft es, ihr Herz wieder zum Schlagen zu bringen. Die Liebe zwischen ihnen kann das Land entweder vor dem Untergang bewahren oder alles zerstören, was jemals gewesen ist.
Ich wollte es wirklich so gerne mögen. Der Anfang war vielversprechend und super interessant.
Allerdings stößt es mir echt übel auf, dass gefühlt in jedem Buch inzwischen erzwungene Tension und Spice ...
Ich wollte es wirklich so gerne mögen. Der Anfang war vielversprechend und super interessant.
Allerdings stößt es mir echt übel auf, dass gefühlt in jedem Buch inzwischen erzwungene Tension und Spice sein muss. Das ehemalige Liebesleben der Protagonistin ins kleinste zu durchleuchten fand ich so daneben und bewegte mich zum abbrechen.
Gefällt mir einfach nicht. Die Geschichte hätte so viel Potenzial, wenn man nicht verzweifelt versucht hätte, die Storyline mit Spice zu strecken.
Sorry, für mich ein Dickes Nein.
Ohne diese Elemente eine potenziell gute Story.
Wenn man nichts nettes zu sagen hat, sollte man gar nichts sagen. Würde ich diesen Leitsatz berücksichtigen, fiele meine Rezension sehr, sehr kurz aus. Dabei hatte ich mir so viel von diesem Reihenauftakt ...
Wenn man nichts nettes zu sagen hat, sollte man gar nichts sagen. Würde ich diesen Leitsatz berücksichtigen, fiele meine Rezension sehr, sehr kurz aus. Dabei hatte ich mir so viel von diesem Reihenauftakt versprochen!
Prinzessin Jessamine sieht ihrer Hochzeit entgegen. Dabei würde sie viel lieber weiter an der Ursache für die geheimnisvolle Seuche forschen, die ihr Königreich zu zerstören droht. Hätte sie sich mal lieber mit dem Mann auseinandergesetzt, den sie heiraten soll. Denn der hat nichts beseres zu tun, als kurz vor dem Ja-Wort sie und ihre gesamte Familie, sowie ihren Hofstaat umzubringen und das Königreich zu übernehmen. Zu ihrem Glück entdeckt der letzte verbliebene, wenn auch verbannte Gott, der Todlose, sie in seinem Zwischenreich und verschafft ihr ein zweites Leben (nicht ohne Hintergedanken, natürlich).
Man sollte annehmen, dass sie dieses zweite Leben nutzt, um blutige Rache an den Verrätern zu nehmen, ihr Königreich zurückzuerobern oder ihrem Lebensziel, der Heilung der Seuche, zu folgen. Stattdessen tut Jessamine...ja, was eigentlich?
Es fällt mir wirklich schwer, die Handlung des Buches zusammenzufassen, denn es passiert einfach so unfassbar wenig, obwohl so viele Worte verwendet werden. Und auch die Figuren erhalten lediglich die Tiefe eines Bleistiftstriches- also gar keine. Jessamine: blass und antriebslos (außer wenn es um den Körper des Todlosen geht). Sämtliche Nebenfiguren: da, wenn sie mal eben gebraucht werden, ansonsten unsichtbar. Nur der Todlose bekommt ein wenig Tiefe und hat mir geholfen, diesen Abklatsch von einem Roman durchzustehen.
Die Erzählung wirft so einiges an Fragen auf, manche unwichtig, andere scheinbar wichtig (zumindest für den Leser). Die Autorin aber stürzt sich lieber auf alles Nebensächliche und lässt die für eine (nichtvorhandene) Handlung wichtigen Fragen vollkommen außer Acht.
Ich weiß, es ist ein Reihenauftakt. Da kommt bestimmt noch mehr. Aber allein dieser Gedanke, dieses Nichts von Erzählstil noch weitere zwei Bücher durchstehen zu müssen, bereitet mir Albträume.
Das Buch hatte einen starken und vielversprechenden Start, aber die Entwicklung verlief irgendwie ganz anders als erhofft.
Ich konnte die Entscheidungen der Protagonistin nicht nachvollziehen. Ich hatte ...
Das Buch hatte einen starken und vielversprechenden Start, aber die Entwicklung verlief irgendwie ganz anders als erhofft.
Ich konnte die Entscheidungen der Protagonistin nicht nachvollziehen. Ich hatte auch erhofft, dass sie sich zu einem starken Charakter entwickelt, aber irgendwie kam da nichts.
Den Todlosen fand ich als Charakter auch eher blass und unentschlossen. Beide Hauptcharaktere blieben für mich daher flach und ich wurde mit den beiden einfach nicht warm. Die Romanze war für mich nicht nachvollziehbar, es kamen keine Gefühle rüber.
Im Grunde wird in dem Buch viel gesagt, aber nichts gezeigt. Es wird gesagt, dass Jessamine sehr klug ist - aber gesehen habe ich davon nichts. Es wird betont, dass der Todlose mächtig ist - aber auch davon habe ich nichts gesehen. Es wird erzählt, dass die Protagonisten sich zueinander hingezogen fühlen - aber wieso? Gefühlt habe ich davon einfach nichts. Das ist es eigentlich, was mich an dem Buch am meisten gestört hat.
Bei Szenenwechsel kam es mehrmals vor, dass ich ganz verwirrt war und nicht wusste, wo wir uns befinden und worum es gerade geht. Damit wollte die Autorin vermutlich eine geheimnisvolle Atmosphäre schaffen, aber ich fand es eher verwirrend. Im Laufe der Geschichte kamen auf diese Art mehr Fragen dazu, beantwortet wurde aber kaum etwas.
Die Geschichte hatte viel Potenzial, aber die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen.
Eine mysteriöse Seuche ist ausgebrochen und die Infektionen steigen unaufhaltsam. Für Jessamine und ihre Mutter bleibt nichts anderes übrig - die Prinzessin muss heiraten in der Hoffnung, dass ihr zukünftiger ...
Eine mysteriöse Seuche ist ausgebrochen und die Infektionen steigen unaufhaltsam. Für Jessamine und ihre Mutter bleibt nichts anderes übrig - die Prinzessin muss heiraten in der Hoffnung, dass ihr zukünftiger Mann bei der Seuchenbekämpfung helfen kann. Doch kaum stehen sie vor dem Altar und Jessamine wird kaltblütig ermordet. Jedoch stirbt sie nicht und befindet sich in einer Zwischenwelt. Sie will aber nur eins und das ist Rache.
Ja, ich wurde von diesem wunderschönen Cover verzaubert - wirklich große Klasse! Der Klappentext hat mich auch überzeugt und somit konnte das Abenteuer starten. Die Idee finde ich großartig und schon ganz besonders (zumindest fällt mir kein Buch mit einem ähnlichen Plot ein). Ich war überrascht, dass es direkt zur Sache ging und Jessamines Ermordung so... brutal war. Auch die Zeit danach kann man sich nicht schön reden. Aber das passt super zum aktuellen Zustand des Reiches. Als Jessamine auf den Todlosen trifft und beschließt, sich an ihrem "Ehemann" zu rächen, habe ich ein steiniger Weg für die Prinzessin erwartet, aber mit einem riesigen Entwicklungspotenzial. Sie müsste ja so viel lernen. Der Todlose als Figur war etwas bedeckt und ich hoffte, dass man nach und nach mehr über ihn erfahren wird. Dann kam noch Sybil - die Hexe, die Jessamine aufnimmt und bei ihrem Vorhaben unterstützen sollte (weiß man noch nicht so richtig, was genau passieren soll). Eigentlich hört es doch nach einer spannenden Story, oder?
Leider konnten meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt werden. Der Anfang war für mich sehr gut und danach nahm die Spannung immer weiter ab. Es blieb nur der Traum von der Jessamines Entwicklung. Sybil bleibt auch nur eine transparente Hülle. Der Todlose als Gott war für mich auch nicht greifbar. Das Ganze hat sich gezogen wie Gummi und das i-Tüpfelchen war eine schlechte Romanze. Vieles, was schon wichtig gewesen wäre, ist angeblich im Hintergrund passiert. Total unlogisch. Natürlich durfte nicht der (für mich so was von unnötige) Spice nicht fehlen, denn ich liebend gerne übersprungen habe. Da es mich definitiv nicht überzeugen konnte, werde ich die weiteren Bände nicht lesen.
Allgemeines:
„The deathless one“ ist als Taschenbuch bei Fischer Tor erschienen. Ende August 2025 erblickte das Buch der US-amerikanischen Autorin Emma Hamm das Licht der Welt.
Meine Meinung:
Cover, ...
Allgemeines:
„The deathless one“ ist als Taschenbuch bei Fischer Tor erschienen. Ende August 2025 erblickte das Buch der US-amerikanischen Autorin Emma Hamm das Licht der Welt.
Meine Meinung:
Cover, Beschreibung und Titel sind bei diesem Buch sehr gut gewählt. Es zog mich direkt in seinen Bann und ich hatte ehrlich gesagt relativ hohe Erwartungen. Leider konnte „The deathless one“ diese nicht erfüllen. Das Buch hat sich so sehr gezogen, war langatmig und schlicht und ergreifend trivial. Und das, obwohl ich anfangs so gespannt auf die Geschichte war. Mir gefallen die Ansätze dieser Welt nach wie vor, mir gefällt der Plot und die grundsätzliche Story mag ich ebenfalls.
Alles ist düster, bedrohlich und man fiebert anfangs wirklich mit der Protagonistin mit. Aber dann ist in meinen Augen die Handlung ins Stocken geraten und mir passiert dann über einen längeren Zeitraum hinweg zu wenig. Ich las weiter und weiter, aber leider blieb es bis zum Ende so. Dann geht plötzlich alles sehr schnell, es passiert viel, genauso viele Fragen bleiben jedoch auch offen.
Zwischendurch hatte ich wenig Lust, überhaupt weiter zu lesen. Es geschah wirklich kaum etwas, das miteinander verknüpft ist. Wenn etwas passiert, wirkt es seltsam losgelöst voneinander und man sieht als Leserin wenig Zusammenhänge bzw. Verzahnungen durch die Autorin.
Hätte ich nicht an einer Leserunde teilgenommen, hätte ich das Buch abgebrochen. In der Leserunde ging es sehr vielen so. Zusammen war geteiltes Leid aber halbes Leid und wir haben es durchgezogen.
Die Protagonistin denkt in diesem Roman viel und handelt wenig. Wenn sie handelt, dann jedoch sehr unüberlegt. Erst wird verkauft, dass sie als Prinzessin des Reiches ganz schön viel drauf hat und dann überrascht sie schon wieder der nächste Aspekt ihres eigenen Reiches. Warum? War sie niemals in ihrem Reich unterwegs? Alles nicht wirklich logisch.
Fazit: Alles ist seltsam konstruiert und wenig durchdacht. Schade, da war so viel Potential. Aber ich musste leider immer wieder den Kopf schütteln über den Verlauf der Handlung. Definitiv keine Leseempfehlung!