Cover-Bild Das Küstengrab
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 21.12.2015
  • ISBN: 9783734102189
Eric Berg

Das Küstengrab

Kriminalroman
Eine abgelegene Insel. Eine verhängnisvolle Vergangenheit, die sie einholt. Eine verschworene Gemeinschaft.

Zum ersten Mal nach 23 Jahren kehrte Lea in ihr winziges Heimatdorf auf der Insel Poel zurück. Doch der Besuch endete in einem schrecklichen Unglück. Bei einem rätselhaften Unfall kam Leas Schwester ums Leben, Lea selbst wurde schwer verletzt und leidet seither an Amnesie. Vier Monate nach dem Unfall reist Lea erneut nach Poel. Sie will herausfinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Sie selbst kann sich an nichts erinnern und ist auf die Hilfe ihrer alten Freunde angewiesen – doch deren Berichte widersprechen sich. Die Jugendfreunde scheinen ein Geheimnis vor Lea zu verbergen, das weit in ihre gemeinsame Vergangenheit reicht …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2017

Amnesie

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Lea kehrt überraschend auf ihre Heimatinsel Poel zurück, die so vor über 23 Jahren nach dem Tod der Eltern verlassen hat. Zu ihrer "großen" Schwester Sabina", die inzwischen bei der Kripo ist, hatte sie ...

Lea kehrt überraschend auf ihre Heimatinsel Poel zurück, die so vor über 23 Jahren nach dem Tod der Eltern verlassen hat. Zu ihrer "großen" Schwester Sabina", die inzwischen bei der Kripo ist, hatte sie nie ein gutes Verhältnis. Der Besuch endet mit einem schweren Autounfall, bei dem Sabina stirbt und Lea ihr Gedächnis verliert.
Wie ist es zu diesem Unfall gekommen..... Leawill es wissen und kehrt erneut auf die Insel zurück.
Doch ihre Freunde von damals ( sie waren eine eingeschworene Gemeinschaft) machen unterschiedliche Angaben und scheinen etwas zu verbergen......
Hängt es mit Julian zusammen, der im Sommer 1990, kurz vor Leas Abreise, plötzlich verschwand......
Fazit:
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich fand die Geschichte eher langatmig, erst zum Schluss kam so etwas wie Spannung auf .
Auch die Protagonisten wirkten auf mich eher konstruiert und nicht authentisch und auch nicht sonderlich sympathisch.
Die offenen Fragen werden allerdings gelöst und der Leser weiß, was was wirklich geschehen ist und wie es zu dem Unfall kam.
Von mir gibt es nur gut 3 Sterne für dieses Buch. Mehr kann ich leider nicht vergeben

Veröffentlicht am 12.10.2016

Eine verhängnisvolle Vergangenheit holt sie ein

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Eine abgelegene Insel. Eine verschworene Gemeinschaft. Eine verhängnisvolle Vergangenheit, die sie einholt. (Buchrückseite)
Nach über 23 Jahren kehrt Lea aus Argentinien in ihr Heimatdorf Kaltenhusen auf ...

Eine abgelegene Insel. Eine verschworene Gemeinschaft. Eine verhängnisvolle Vergangenheit, die sie einholt. (Buchrückseite)
Nach über 23 Jahren kehrt Lea aus Argentinien in ihr Heimatdorf Kaltenhusen auf der Insel Poel zurück. Doch leider endet dieser Besuch mit einem furchtbaren Autounfall, bei dem Lea´s Schwester Sabina ums Leben kommt und sie ihr Gedächtnis verliert. Von nun an versucht Lea alles daranzusetzen die Zeit vor dem Unfall herauszufinden. Den sie weiß auch nicht warum sie nach so vielen Jahren wieder nach Poel gekommen ist, den eigentlich wollte sie nie wieder dort zurückkehren. So fragt sie bei ihrer ehemaligen Clique nach, die sie mit offenen Armen aufnehmen und ihr zu helfen versuchen. Doch immer mehr Ungereimtheiten tauchen auf und Lea beginnt zu zweifeln, ob sie ihren Freunden wirklich trauen kann. Irgendetwas versuchen sie vor ihr zu verbergen. Was ist wirklich im Mai passiert und wie kam es zu dem Unfall? Und was ist aus ihrer Jugendliebe Julian geworden, warum ist er verschwunden?

Meine Meinung:
Auch in diesem Buch von Eric Berg ist die Handlung wieder in Kapitel und zwei Zeitstränge eingeteilt. Wir erleben die Lea im heute und damals bevor sie der Insel den Rücken gekehrt hat. Eric Berg ist ein Krimiautor der eher die leiseren Krimis schreibt, leider bleibt jedoch dann aber oft die Spannung auf der Strecke. Und so wirkte dieses Buch für mich eher wie ein Roman. Zwar hat der Autor einen sehr guten Schreibstil bei dem man sich bildhaft die Landschaft Poels vorstellen kann, das ist aber nicht alles was einen Krimi ausmacht. Auch die verschiedenen Charaktere der Personen, den Mauerfall hat er wieder toll beschrieben und trotzdem hat mir "Die Schattenbucht" besser gefallen. Wie auch schon in Schattenbucht, kommt hier der Humor ebenfalls ab und an vor. Das Cover ist sehr einladend, bunt, Küstenlandschaft halt und man bekommt die absolute Urlaubsstimmung. Der im Taunus geborene Autor scheint insgesamt eine Liebe zur Küste zu haben. Wäre die Spannung etwas größer gewesen, hätte der Krimi mich mehr gefesselt, so gebe ich ihm nur 3 von 5 Sterne

Veröffentlicht am 28.02.2017

Versprechen nicht gehalten

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Lea verliert bei einem Autounfall ihr Gedächtnis. 4 Monate vergehen, bis sie beschließt, ihrer Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Sie reist in ihre Heimat, die Ostseeinsel Poel, zurück. Auf Poel begegnet ...

Lea verliert bei einem Autounfall ihr Gedächtnis. 4 Monate vergehen, bis sie beschließt, ihrer Vergangenheit auf den Grund zu gehen. Sie reist in ihre Heimat, die Ostseeinsel Poel, zurück. Auf Poel begegnet sie auch ihrer alten Jugendclique wieder. Deren Empfindungen Lea gegenüber könnten unterschiedlicher nicht sein. Einige freuen sich, andere wiederum sind entsetzt. Lea muß sich mit immer mehr auseinandersetzen, denn sie beginnt Leute zu sehen, die angeblich tot sind und auch ihre ehemaligen Freunde sind keine Hilfe, denn diese scheinen ihr etwas über ihren Unfall zu verheimlichen.

Für mich als Fan von Ostseekrimis war dieses Buch ein Reinfall. Dies Buch ist einfach nur langatmig. Der Schreibstil ist eintönig, es wird immer wieder zwischen den Zeiten gesprungen, noch dazu die Erzählperspektive gleicher Ereignisse durch verschiedene Personen - da kann einfach keine Spannung aufkommen. Auch bekommt man hier keine Beziehung zu den Charakteren - es bleiben gesichtslose, unsympathische Leute, denen man im wirklichen Leben auch nicht begegnen möchte. Auch die Charaktere untereinander bilden keine Einheit, sondern bleiben während des gesamten Buches Einzelgänger, die keinen Bezug zueinander aufbauen, außer ihrer Versicherung, daß sie ja Freunde wären. Auch Schluß des Buches überzeugt nicht.

Kurz und gut: Dieses Buch plätschert einfach so an mir vorbei!