Thriller. Ein neuer Francis-Ackerman-jr-Thriller vom Bestseller-Autor
Dr. Arno Hoven (Übersetzer)
Im Labyrinth der Furcht lauert der Tod
Francis Ackerman jr. ist in den Fängen eines der gefährlichsten Verbrecher der Welt: des Hüters. In einem der kältesten Dörfer der Erde, weit entfernt v on jeder Zivilisation, ist Ackerman seiner Nemesis gnadenlos ausgeliefert. In Washington, D.C. jagt Ackermans ehemalige Partnerin Nadia Shirazi vom FBI derweil einen gnadenlosen Serienkiller. Dabei ist sie, ohne es zu ahnen, auf einer Fährte, die sie zu Ackerman führen könnte. Aber selbst wenn Nadia Ackerman findet, würde sie ihm überhaupt noch helfen können? Oder hat der Hüter ein Ass im Ärmel, das diesmal selbst Ackerman nicht kontern kann?
Band 2 der HÜTER-Reihe um den berühmtesten Serienmörder der Welt: Francis Ackerman jr.
Herrlich, wieder ein neuer Ackermann. Wird einem da nicht langweilig? Ne eigentlich nicht.
Auch wenn mein Lieblings Serienkiller immer ruhiger wird macht es dennoch Spaß von ihm zu lesen. Dieser neue ...
Herrlich, wieder ein neuer Ackermann. Wird einem da nicht langweilig? Ne eigentlich nicht.
Auch wenn mein Lieblings Serienkiller immer ruhiger wird macht es dennoch Spaß von ihm zu lesen. Dieser neue Fall hat wieder einiges an Action geboten und es geht gleich von Seite ein los
Hier hat mir aber leider der Ackermann typische schwarze humor gefehlt. Und irgendwie waren die Nebenstränge interessanter als der Hauptstrang an sich.
Fand das etwas schade. Hoffentlich wird der nächste wieder besser. Vielleicht sollte Irgendwann mal Schluss sein... Mal schauen.
Im Labyrinth der Furcht von Ethan Cross ist ein weiterer Band um den wohl faszinierendsten Serienkiller der Thriller-Landschaft Francis Ackerman Jr.
Ackermann und seine Geschwister sind in die Fänge des ...
Im Labyrinth der Furcht von Ethan Cross ist ein weiterer Band um den wohl faszinierendsten Serienkiller der Thriller-Landschaft Francis Ackerman Jr.
Ackermann und seine Geschwister sind in die Fänge des Hüters geraten und bisher konnte nur Ackermans Vater Thomas White dem Hüter entkommen. Von Beginn an überlegt Ackerman, wie er es schaffen kann, seine Mitgefangenen vor dem grausamen Plan des Hüters zu schützen und ihn zu überwältigen. Diese Gedankengänge ziehen sich leider ziemlich in die Länge und nehmen etwas von der gewohnten Spannung.
Der zweite Handlungsstrang um Nadia, die alles daran setzt, um Francis zu finden, gestaltet sich da um einiges spannender. Im Darknet wird eine kuriose Versteigerung angekündigt, in der kunstvoll dargestellte Leichen angeboten werden. Die Täter aufzuspüren ist oberstes Gebot und führen Nadia in menschliche Abgründe. Unterstützung bekommt sie von ihrer Erzfeindin Ruth, die ihr ein Angebot macht, welches Nadia in einen Gewissenskonflikt stürzt.
Als Leserin der ersten Stunde und großer Fan von Ackerman hat mich dieser Band mit seiner Gewöhnlichkeit ehrlich gesagt enttäuscht. Meine Erwartungen an Ethan Cross und seine Schreibkunst sind da einfach höher.
Das Ende war für mich nicht befriedigend und erschien mir etwas überstürzt. Wie auch der letzte Band endet es auch hier mit einem gemeinen Cliffhanger, sodass ich wohl auch den dritten Band lesen werde und Ethan Cross damit noch eine Chance hat mich mit der Hüter Reihe zu versöhnen.
Worum geht’s?
Francis Ackerman jr. und seine Geschwister werden vom Hüter gefangen gehalten. Nadia will ihn unbedingt finden und setzt alles daran, an die geheime Liste zu kommen. Dabei entdeckt sie im ...
Worum geht’s?
Francis Ackerman jr. und seine Geschwister werden vom Hüter gefangen gehalten. Nadia will ihn unbedingt finden und setzt alles daran, an die geheime Liste zu kommen. Dabei entdeckt sie im Dark Web eine unheimliche Versteigerung – wie hängt das alles zusammen?
Meine Meinung:
In dem Thriller „Im Labyrinth der Furcht“, dem zweiten Teil der Hüter-Reihe, begleiten wir Francis Ackerman jr. ein weiteres Mal in die dunklen, klaustrophobischen Abgründe der Verbrechenswelt. Die Handschrift von Ethan Cross ist auch hier wieder deutlich spürbar. Hart, präzise, kompromisslos. Orte, die sich wie zugeschlossene Fallen anfühlen, und Szenarien, die ihre Wirkung nicht durch Lautstärke entfalten, sondern durch Kontrolle. Mit Leon und Willard lernen wir zudem zwei Charaktere kennen, die eine ebenso kreative wie verstörende Verbrechensreihe erschaffen.
Was mir an diesem Band besonders gut gefallen hat: Nadia bekommt endlich wieder Raum. Sie steht nicht länger am Rand, sondern mischt aktiv mit. Im ersten Fall mit Ackerman haben wir gesehen, welches Potenzial in ihr steckt, und hier darf sie endlich wieder zeigen, wozu sie fähig ist. Das fühlt sich richtig an. Ackerman, Marcus und Co. dagegen wirken diesmal fast ungewohnt zurückhaltend. Beinahe zahm. Wer die Reihe kennt, weiß, dass das nicht der Standard ist.
Die Geschichte besteht aus zwei klar getrennten Handlungssträngen. Zum einen begleiten wir Nadia bei ihrer Suche nach Ackerman, die sie mitten in einen Fall führt, der gleichermaßen genial, gnadenlos und grausam ist. Dieser Teil trägt den Thriller. Die Täter, die Opfer, die perfide Auktion im Dark Web – das ist brutal gut, durchdacht und verstörend. Hier entfaltet sich genau jene dunkle Faszination, für die man Ethan Cross liest. Der zweite Strang rund um Ackerman in den Fängen des Hüters tritt dahinter deutlich zurück. Ein abgelegener Ort im kältesten Teil der Welt, ein klassisches Locked-In-Szenario mit nahezu endlosen Möglichkeiten. Und doch bleibt Ackerman erstaunlich kontrolliert. Fast zu kontrolliert. Es gibt spannende Szenen und interessante Ansätze, keine Frage. Aber gerade hier hätte ich mir mehr Eskalation gewünscht. Mehr Gefahr. Mehr Ackerman.
So sehr ich diese Reihe liebe, so sehr ich Ackerman liebe und so treu ich bislang allen Bänden mit vollen fünf Sternen war: Zum ersten Mal muss ich Punkte abziehen. So schwer es mir fällt. Ackerman war hier einfach nicht Ackerman. Das Ende wirkte für einen Charakter wie Francis Ackerman jr. fast ein wenig unwürdig. Zu glatt. Zu leise. Gleichzeitig stellt das Finale wichtige Weichen für den nächsten Teil. Offene Fragen bleiben, Erwartungen werden geweckt, und die Hoffnung ist groß, dass wir bald wieder jene typisch grausame, prickelnde, explosive Ackerman-Spannung erleben dürfen, wie wir sie kennen. Und vielleicht… Edgar?!
Fazit:
„Im Labyrinth der Furcht“ von Ethan Cross ist ein guter Thriller mit einem herausragenden Ermittlungsstrang rund um Nadia und einer richtig guten Grundidee. Gleichzeitig bleibt ausgerechnet Francis Ackerman jr. diesmal überraschend zurückhaltend. Der Roman ist spannend, atmosphärisch und düster, verfehlt aber erstmals innerhalb der Reihe sein volles Eskalationspotenzial.
Der Band beginnt direkt im Anschluss an den Vorgänger „Im Labyrinth der Rache“ und man sollte diesen gelesen haben, damit man die Zusammenhänge versteht.
Ackerman und seine Familie befinden sich in den ...
Der Band beginnt direkt im Anschluss an den Vorgänger „Im Labyrinth der Rache“ und man sollte diesen gelesen haben, damit man die Zusammenhänge versteht.
Ackerman und seine Familie befinden sich in den Händen des Hüters. Gleichzeitig verfolgt Nadja Shirazi ein Täter-Duo, das sich „Der Präparator“ nennt.
So weit, so gut. Und eigentlich bietet dieses Szenario viel Raum für einen tollen, aufregenden Krimi. Den ich leider nicht fand. Ich mag Ackerman und seine Schläue, die ging hier aber völlig unter. Die Handlung driftete in weiten Teilen zu dem – für mich unwichtigen – Teil mit Willard und Leon ab. Zudem sorgte das Geschwafel des Hüters für zusätzliche Gähn-Faktoren.
Dabei startete das Buch durchaus spannend und ich war gespannt, wie sich Ackerman wohl aus dieser Situation befreien kann. Denn hey, das hier ist Ackerman, der sich überall herauswindet. Und das passende Werkzeug hatte er ja auch schon bald im Mund. Was sich dann aber abspielte konnte mich nicht überzeugen.
Dabei ist Cross‘ Schreibstil wie gewohnt mitreißend und locker. Er kombiniert tolle Ideen mit spannenden Momenten und in zwei getrennten Büchern (die Konservatoren als eigenständiges Buch) hätte es auch für mich wunderbar funktioniert.
Fazit: Für mich ist dieser Teil ein Übergangsteil zum dritten Band, den man nicht gebraucht hätte.
Es handelt sich hier um den zweiten Teil der "Hüter-Reihe" um Francis Ackerman und Nadia Shirazi. Während Francis zusammen mit seiner ganzen Familie Gefangener des Hüters ist, muss Nadia im Alleingang ...
Es handelt sich hier um den zweiten Teil der "Hüter-Reihe" um Francis Ackerman und Nadia Shirazi. Während Francis zusammen mit seiner ganzen Familie Gefangener des Hüters ist, muss Nadia im Alleingang ein Serienmörder-Duo suchen, welches seine Opfer wie Schaufensterpuppen zurecht macht und ausstellt. Auf beiden Handlungsebenen wird der Spannungsaufbau durch endlose Dialoge und innere Monologe sowie zahlreiche Wiederholungen gebremst, sodass die Geschichte nicht so richtig in Gang kommen kann. Das kann Ethan Cross definitiv besser. Dazu gibt es noch einige absolut unglaubwürdige Twists, auf die ich nicht näher eingehen kann, ohne zu spoilern, die mich aber sehr gestört haben. Und am Ende gibt es keinen spektakulären Showdown, wie man es von Cross gewohnt ist, sondern einen eher unspektakulären Kuhhandel. Nein, das war nix,, einen weiteren Teil dieser Reihe werde ich mir sparen.