Band 3 der Potsdam-Krimis: atmosphärisch dicht, spannend und mit vertrauten Protagonisten
Ein Neunzehnjähriger Schüler treibt tot in der Havel, scheinbar von der Glienicker Brücke aus ins Wasser gefallen. Doch war es ein Unfall, oder war es ein Gewaltverbrechen? Paula Osterholz und Henry Wullitzer ...
Ein Neunzehnjähriger Schüler treibt tot in der Havel, scheinbar von der Glienicker Brücke aus ins Wasser gefallen. Doch war es ein Unfall, oder war es ein Gewaltverbrechen? Paula Osterholz und Henry Wullitzer beginnen mit ihren Ermittlungen, als auch noch eine Freundin des Toten spurlos verschwindet. Beide gehörten zu einer Clique aus Jugendlichen mit reichen Eltern – gibt es hier einen Zusammenhang? Die Ermittler finden heraus, dass Mobbing eine wichtige Rolle spielt. Als aber der Vater des Toten anfängt, auf eigene Faust zu ermitteln, als sich herausstellt dass er Verbindungen in höchste Polizeikreise hat, merken Osterholz und Wullitzer, dass sie sich auf sehr dünnem Eis bewegen. Denn wem kann man noch trauen, wer kocht lieber sein eigenes Süppchen, statt mit offenen Karten zu spielen? Die verschwundene Freundin wird tot aufgefunden, Videos tauchen in den „sozialen Medien“ auf und Osterholz und Wullitzer müssen sich zu 100 % aufeinander verlassen können, damit in einem dramatischen Finale nicht noch weitere, unnötige Opfer hinzugefügt werden.
Meine Meinung: Nach Wölfe von Potsdam und Teufel von Potsdam ist dies nun der dritte Band rund um das anfangs ungleiche Paar Osterholz und Wullitzer. Zwischenzeitlich haben beide gemerkt, dass sie einander vertrauen und perfekt zusammenarbeiten können. Und genau das macht den Reiz auch dieses Bands aus: Die Protagonisten entwickeln sich weiter und als Leser kann man daran teilhaben - neben einer spannenden Krimigeschichte. Für mich erneut sehr gute Unterhaltung auf hohem Niveau, ich vergebe sehr gerne die volle Punktzahl.