Cover-Bild Kaffee mit Käuzchen

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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Eden Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 04.03.2019
  • ISBN: 9783959102032
Franziska Jebens

Kaffee mit Käuzchen

Unser Traumhaus im Wald
»Wir fühlten uns ein bisschen wie zwei Kinder, die von zu Hause ausgerissen waren und im Wald ein großes Abenteuer erlebten.«
Franziska und Carsten leben ein trubeliges Großstadtleben, bis sie – scheinbar gegen jede Vernunft –ihrem Bauchgefühl folgen und ein heruntergekommenes Forsthaus mitten im Wald kaufen. Aus der romantischen Wochenendhütte soll ein Ort zum Leben werden. Aber wie?
Gefühlvoll und mit Humor berichtet die Autorin von ihrem Weg aus der Stadt in den Wald und von den -Herausforderungen ihres neuen Lebensraums. Sie erzählt von weißen Hirschen im Morgenlicht, Wolfsspuren am Gartenzaun und Gießkannenduschen bei Eiseskälte. Am Ende wird klar, warum es sich unbedingt lohnt, die Komfortzone zu verlassen und seinem Herzen zu folgen – und wie lange es dauert, bis man völlig verwaldschratet ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2020

Zwei Menschlein steh´n im Walde…

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In „Kaffee mit Käuzchen“ finden zwei Städter den Weg in die Wildnis und zu einem Leben im forstlichen Idyll.
Das Buch befasst sich nicht allzu ausführlich mit den zahllosen Um-, Aus- und Anbaumaßnahmen ...

In „Kaffee mit Käuzchen“ finden zwei Städter den Weg in die Wildnis und zu einem Leben im forstlichen Idyll.
Das Buch befasst sich nicht allzu ausführlich mit den zahllosen Um-, Aus- und Anbaumaßnahmen des wäldlichen Domizils in Alleinlage. Manchmal hatte ich deshalb den Eindruck, etwas verpasst zu haben. Zu vielen Aktivitäten hätte ich mir detailreichere Informationen gewünscht. Z. B. bezüglich des Brunnenbaus, der Dämmarbeiten, der Photovoltaik usw. oder mußte gar der Denkmalschutz mit einbezogen werden? Wenn man baut, tauchen unendlich viele Themen auf, mit denen man sich auseinandersetzen muß. Bei diesem Projekt und über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren wäre das Buch dann aber wohl zu umfangreich geraten. Oder es hätte den ein oder anderen Leser vielleicht gelangweilt, wäre es mit mehr baulichen Informationen gefüllt gewesen. Trotzdem wäre ich gern bei einigen Themen intensiver abgeholt worden und habe mich an etlichen Stelle gewundert, ob ich nicht etwas überlesen habe. Manchmal waren mir die Sprünge einfach zu groß, zu viele Aktionen wurden nur sehr oberflächlich angerissen oder sind in einem Nebensatz fast gänzlich untergegangen.
Franziska Jebens berichtet hier vor allem über eine Reise: raus aus der Großstadt und hinein in ein Leben im Wald. Mit seinen ganz eigenen Ansprüchen und Anforderungen an die Menschen, die sich für diesen Weg entschieden haben. Dort wird man nicht von Verkehrsdichte oder Lärm gestresst, sondern von der Performance der Internetverbindung und einer nicht asphaltierten Straße. Außerdem ist es eine doppelte Liebesgeschichte: die zweier Menschen zueinander, die trotz vieler Widrigkeiten zusammenstehen und ebenso ihrer Liebe zur Natur. Denn sie haben sich gemeinsam dafür entschieden, ihre ihnen bekannte städtische Komfortzone zu verlassen, um eine andere zu finden, die besser zu ihnen, ihrem Wesen paßt und sie glücklich macht. Viel gewagt und viel gewonnen.
Franziska Jebens hat mir mit ihrem Erfahrungsbericht eine tolle Lesezeit beschert und ich kann ihr vieles nachempfinden. Dieses Buch liest sich hervorragend vor einem selbstmitgebauten Haus im selbstangelegten Garten und in Begleitung von Amselgesang :)

Veröffentlicht am 10.04.2020

Kaffee mit Käuzchen - von der Großstadt in den Wald

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Klappentext:
»Wir fühlten uns ein bisschen wie zwei Kinder, die von zu Hause ausgerissen waren und im Wald ein großes Abenteuer erlebten.«
Aufstehen, arbeiten und zu wenig Zeit für die schönen Dinge im ...

Klappentext:
»Wir fühlten uns ein bisschen wie zwei Kinder, die von zu Hause ausgerissen waren und im Wald ein großes Abenteuer erlebten.«
Aufstehen, arbeiten und zu wenig Zeit für die schönen Dinge im Leben – Franziska und Carsten wollen das ändern, sie suchen etwas Neues und ihre ganz persönliche Freiheit. Entgegen jeder Vernunft kaufen sie ein abgeschiedenes, altes Forsthaus ohne Wasseranschluss und Heizung und kündigen Job und Wohnung. Raus aus dem Alltag, rein in den Wald: Die Luft duftet nach Laub und Gräsern, und ein Käuzchen wird zum treuen Besucher, während das Paar sein Traumhaus im Wald renoviert. Doch das Waldleben birgt auch Herausforderungen: Was tun, wenn man mitten im Wald einem -wütenden Wildschwein begegnet, und wo ist eigentlich das nächste Krankenhaus, wenn beim Handwerken mal wieder etwas schiefgeht? Und am allerwichtigsten: Wie lange dauert es eigentlich, bis man vollkommen verwaldschratet ist?

Cover:
Der Hintergrund zeigt die Tiefen eines wunderschönen Waldes.
Mittig ist in einem weißen Kreis der Titel und darunter eine kleine Zeichnung eines Käuzchens zu sehen.

Meinung:
Franziska Jebens erzählt uns in einer wundervollen Art und Weise von ihrem Leben und der Umsetzung ihres Lebenstraums.
Von der Großstadt, zieht es sie in den Wald und zur Natur.
Das ist natürlich nicht immer leicht und ein Hausbau/Umbau hat auch so seine Tücken. Auf humorvolle Art und Weise und durch viele tolle kleine Anekdoten, bleibt man als Leser immer dran an diesen tollen Erzählungen und liest gespannt die einzelnen Kapitel.
Es ist ein sehr schöner flüssiger Schreibstil, die Erlebnisse werden bildlich beschrieben.
Man erlebt die Veränderung vom Großstadtleben zum Wald förmlich mit und auch die verschiedenen Emotionen, die dabei eine Rolle spielen, wenn mal etwas klappt oder auch nicht. Die Beschreibungen mit ihrem Wald und auch den Naturbewohnern bzw. verschiedenen Tieren ist auch sehr schön. Die Nähe zur Natur ist einfach herrlich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Ich finde es toll, wenn man es schafft seinen Traum zu verwirklichen und zu Leben.
Es gibt Inspiration und Kraft.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Neues Haus, neues Glück

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In „Kaffee mit Käuzchen“ beschreibt Franziska Jebens, wie sie mit ihrem Mann Carsten ein altes Forsthaus im Wald renoviert. Was eigentlich nur als Wochenendhaus gedacht war wird zur Lebensaufgabe und schließlich ...

In „Kaffee mit Käuzchen“ beschreibt Franziska Jebens, wie sie mit ihrem Mann Carsten ein altes Forsthaus im Wald renoviert. Was eigentlich nur als Wochenendhaus gedacht war wird zur Lebensaufgabe und schließlich fassen die Beiden einen Entschluss: sie lassen ihr Leben in der Stadt komplett hinter sich und ziehen in den Wald.

Es war schön zu lesen, wie die Beiden sich immer mehr in ihre Umgebung einfügen (sie selbst nennen das „Verwaldschratung“). Anfangs kann Franziska sich zum Beispiel überhaupt nicht mit Funktionskleidung anfreunden, später liebt sie ihre Wanderstiefel. Bei der ersten Begegnung mit einer Zecke ekelt sich Franziska sehr, es gibt fast schon ein kleines Drama, später kann sie sogar kleine Wunden selber nähen und diverse Insekten können sie nicht mehr schrecken.

Die Autorin beschreibt den langen Weg vom verfallenen Forsthaus, das wohl fast schon eine Ruine war, bis hin zu ihrem Traumhaus sehr anschaulich, sie lässt den Leser an ihrem Leben teilhaben. Manche Stellen im Buch habe ich geliebt, zum Beispiel die vielen Begegnungen mit Tieren oder wenn ich etwas über den Wald lernen konnte. Andere Stellen hingegen fand ich überflüssig: auf den ersten 50 Seiten geht es beispielsweise gar nicht um das Haus, sondern um Franziskas und Carstens Leben davor und um ihre Beziehung. Hat mich persönlich leider nicht so angesprochen. Die Beschreibungen diverser Reisen und Partys hätte ich auch nicht gebraucht, stattdessen lieber mehr Infos über das Leben im Wald. Auch hätte das Buch gerne länger sein können, 250 Seiten für über 10 Jahre, da kommt es schon zu großen Zeitsprüngen. Was mir auch sehr gefehlt hat waren Fotos, die gehören bei so einem Buch einfach dazu.

Fazit: Ein schönes Buch über die Liebe zur Natur und die Verwirklichung von Träumen. Für die Bestnote reicht es leider nicht ganz.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Leben im Wald

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Ein eigenes Häuschen ist sicher der Traum vieler Menschen, und natürlich darf es auch gern idyllisch in der Natur liegen. Die Wenigsten meinen aber mit in der Natur - allein im Wald, ohne richtigen Zufahrtsweg, ...

Ein eigenes Häuschen ist sicher der Traum vieler Menschen, und natürlich darf es auch gern idyllisch in der Natur liegen. Die Wenigsten meinen aber mit in der Natur - allein im Wald, ohne richtigen Zufahrtsweg, ohne direkte Nachbarn, ohne Internet, fernab von Geschäften, Restaurants, oder einem Krankenhaus. Genau in so ein einsam gelegenes Haus verlieben sich die Autorin und ihr Ehemann, und innerhalb kürzester Zeit leben Beide dauerhaft ohne Wasser und Heizung im Wald.


Die Autorin erzählt sehr echt und authentisch von ihrer Entscheidung ihr Leben für dieses Haus auf den Kopf zu stellen. Man kann als Leser an ihrer Entscheidungsfindung teilhaben, auch wenn man teils nur fassungslos den Kopf schüttelt, wie sie trotz großer Zweifel ihren Plan in die Tat umsetzt. Ihre Gewissheit das Richtige zu tun ist im ganzen Buch spürbar, genauso wie der unerschütterliche Optimismus ihres Ehemanns.

Das Buch ist kein klassischer Roman, sondern ja eher ein Tatsachenbericht, daher finde ich es sehr schön, das die Autorin nicht versucht ihre Ängste, Gefühle, Erlebnisse mit gekünstelten Beschreibungen aufzuhübschen. Für mich hätte das nicht zum Buch gepasst und mir das Lesevergnügen eher gedämpft. Die aufs Wesentliche im Leben bezogene Grundaussage des Buches wäre verfälscht worden.

Im Verlauf des Buches kann man schön an der Entwicklung der Autorin als Person teilhaben. Ihre Wandlung von der kostümtragenden Karrierefrau zur bodenständigen, trekkingstiefelliebenden Waldbesizerin. Der Autorin ist es gelungen, ihre Erlebnisse leicht und humorvoll in Worte zu fassen. Das Buch bietet den perfekten Zeitvertreib für einen Sommertag. Nach der Lektüre unbedingt kurz die Augen schließen und dem Gefühl nachspüren, das das Buch hinterlässt.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Dream it - Do it

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>> Mein Auge schmerzt tierisch, und ich schwöre mir, dass mir das eine Lehre sein wird, die Balance zwischen Tun und Sein in meinem Leben wiederherzustellen.>>

Eigentlich waren Carsten und Franziska ...

>> Mein Auge schmerzt tierisch, und ich schwöre mir, dass mir das eine Lehre sein wird, die Balance zwischen Tun und Sein in meinem Leben wiederherzustellen.>>

Eigentlich waren Carsten und Franziska ja nur auf der Suche nach einem eigenen Heim. Doch dann verlieben sie sich in ein kleines Forsthäuschen mitten im Wald, ohne fließend Wasser, vernünftigen Stromleitungen und Heizung.
Und das Abenteuer "Traumhaus im Wald" beginnt....

Und an diesem Abenteuer lässt Franziska Jebens uns teilhaben.
Erfrischend offen, ehrlich und auf eine sehr warmherzige Art, beschreibt sie den Weg von der verfallenen fast-Ruine bis zu ihrem Traumhaus.
Aus den geplanten Monaten der Renovierung wurden Jahre; Jahre des Pendelns, des Dauerstaubs und der Besinnung auf Notwendigkeiten. Mit allen Ups and Downs, großer Freude an Teilstücken und zwischendurch aber auch immer mal wieder das Gefühl jetzt endlich fertig werden zu wollen.

Die studierte Modejournalistin gibt tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und scheut auch nicht ihre Zweifel zuzugeben.
Und das macht das Buch so interessant. Man bekommt hautnah mit, wie sich die Notwendigkeiten und Nice to haves unterteilen, aber vor allem auch die Veränderung der gesamten Lebenseinstellung.
Vom Städter-Ehepaar, das nicht mal einen Flieder erkennt, zu naturverbundenen Menschen, die das ruhige, abgeschiedene Leben und die Flora und Fauna lieben und zu schätzen wissen, die selbst ein Auge für den kleinsten Käfer haben und die die Natur achten und schützen.

Ein großartiges Buch!
Diese Einladung zum Kaffee mit Käuzchen und einem Ausflug in den Wald kann ich nur jedem empfehlen.

Leider findet man keine Fotos im Buch, aber eine tolle Homepage: www.amfeuerimwald.de, auf der man u.a. einmal die süsse Schmiddie sieht und auch ein Interview mit Franziska Jebens findet.

>>"Schau nach oben", lautet seine Aufforderung. Ich schaue, und ich sehe, und ich staune - und ich schweige. Denn so einen Sternenhimmel habe ich noch nie in meinem Leben gesehen.>>