Cover-Bild Eine ganz dumme Idee
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 20.09.2021
  • ISBN: 9783442315703
Fredrik Backman

Eine ganz dumme Idee

Roman
Antje Rieck-Blankenburg (Übersetzer)

Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2021

Neuanfang

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Eine Gruppe Fremder, die eine wohnung besichtigen wollen, einen Neuanfang wagen wollen... Sie alle treffen zufällig zusammen und müssen ihre Zeit kurzzeitg, unfreiwillig mit anderen verbringen. Menschen, ...

Eine Gruppe Fremder, die eine wohnung besichtigen wollen, einen Neuanfang wagen wollen... Sie alle treffen zufällig zusammen und müssen ihre Zeit kurzzeitg, unfreiwillig mit anderen verbringen. Menschen, die sich scheinbar nicht kennen und sehr unterscheidlich sind. Aber es ist so oder bringt der Moment etwas zum Vorschein, etwas das sie alle miteinander verbindet?

Vielleicht erweist sich die dumme Idee des Bankräubers ja als Chance für eben diesen Neuanfang? Wer weiß schon, wie das Leben manchmal so spielt.

Der Autor Fredrick Backman hat hier einen wunderbaren gesellschaftkritischen Roman geschrieben. Witzig, mit vielen Einblicken in das Leben der einzelnen Figuren und jeder Menge Überraschungen und Wendungen. Eine Geschichte die tief blicken lässt und das Wichtige im Leben fokussiert!

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Veröffentlicht am 22.09.2021

Manchmal kommt es anders...

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Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel ...

Ein Einwohner kommt auf eine für ihn verlockende Idee, die sich als wenig überdacht herausstellt und die Leben einiger Menschen durcheinanderbringt ...

Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel ...

Ein Einwohner kommt auf eine für ihn verlockende Idee, die sich als wenig überdacht herausstellt und die Leben einiger Menschen durcheinanderbringt und in andere Bahnen lenkt.
In dieser Geschichte agieren viele, oft skurrile Figuren, die dieser sehr viel Leben einhauchen. Jede hat ihr eigenes Päckchen zu tragen und je besser man sie kennenlernt, desto besser versteht man sie. Ungeahnt sind ihre Leben miteinander verknüpft.

Die Schreibweise des Autor mag sprunghaft erscheinen, ist aber auf ihre Art genial. Aufgerollt von hinten bekommt man jede Menge Informationen über die Geiseln, Polizisten und den Geiselnehmer. Ein wirklich interessanter und manchmal auch humorvoller Einblick in verschiedene Leben, die mehr gemeinsam haben, als sie ahnen.

Nichts ist wie es scheint und wenn man denkt, das war's kommt es wieder anders.
Ich habe das Buch sehr genossen und hatte das Gefühl direkt dabei zu sein!

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Veröffentlicht am 08.09.2021

Was für eine Geschichte

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Ein Bankräuber scheitert mit seinem Überfall an einer bargeldlosen Filiale.Er flüchtet voll Panik in eine Wohnungsbesichtigung.Er nimmt die Anwesenden als Geiseln,diese sind total überrascht.Nach und nach ...

Ein Bankräuber scheitert mit seinem Überfall an einer bargeldlosen Filiale.Er flüchtet voll Panik in eine Wohnungsbesichtigung.Er nimmt die Anwesenden als Geiseln,diese sind total überrascht.Nach und nach erzählen die Geiseln ihre Geschichte.Keine ihrer Geschichten sind normal,sowie man es erwarten würde.Für zwei Polizisten Vater und Sohn die den Fall klären sollen,werden es herrausfodernde Stunden.

Alles hat mit einer Brücke zu tun,die verschiedene Charaktere haben ein einschneidenes Erlebnis mit der Brücke gehabt.Ein Mädchen was im letzten Moment beschließt nicht zu springen,ein Junge der einen Selbstmörder nicht vom Sprung abhalten kann.Eine Frau ,die durch ihre Schuldgefühle immer wieder zu der Brücke geht.Ein Ehepaar ,das das Mädchen von seinem Balkon aus beobachtet.Das Leben der verschiedenen Charaktere berührt sich immer wieder-was ihnen nun auffällt.Was zunächst durcheinander und zufällig scheint-fügt sich nun ineinander,den jede Person ist wichtig…..

Der Autor Fredrik Backmanhat einen tiefgründigen Roman geschrieben.Er ist witzig,tiefgründig und berührend.Seine Aufforderung das Beste zu geben,um den Jenigen zu retten-wird in dem Buch von den Charakteren mit Leben erfüllt.Das Buch hat mich mit seinen Charakteren und Handlungen zum nachdenken gebracht-5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.09.2021

Eine ganz tolle Geschichte

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"Etwas nicht zu wissen ist ein guter Ausgangspunkt."

Fredrik Backman ist hier eine sehr schöne Geschichte geglückt, die immer wieder zu überraschen weiß und dabei eine große Warmherzigkeit ausstrahlt.

Ein ...

"Etwas nicht zu wissen ist ein guter Ausgangspunkt."

Fredrik Backman ist hier eine sehr schöne Geschichte geglückt, die immer wieder zu überraschen weiß und dabei eine große Warmherzigkeit ausstrahlt.

Ein Bankräuber scheitert in einer bargeldlosen Filiale und flüchtet sich in eine Wohnungsbesichtigung. Er nimmt die Anwesenden als Geiseln. Diese sind ebenso überrascht wie er und es werden besondere Ereignisse in Gang gesetzt.

Die einzelnen Geiseln werden im Laufe des Romans vorgestellt, hierzu nutzt der Autor Rückblicke, aber auch spätere Zeugenvernehmungen. Keine der Geiseln verhält sich "normal", also so wie man es von einer Geisel erwarten würde. Alle haben sehr besondere Charaktere und Hintergründe, die gut und authentisch in die Handlung eingearbeitet wurden. Insbesondere die zynische Zara hat hier für gute Unterhaltung gesorgt und Ro´s Flüchtlingsschicksal war bemerkenswert.

Die beiden Polizisten, die den Fall klären sollen, sind Vater und Sohn, sie erleben herausfordernde Stunden.

Alles hat mit einer Brücke zu tun und den Menschen, die hier einschneidende Dinge erlebt haben. Ein Junge konnte einen Selbstmörder nicht vom Sprung abhalten, kurze Zeit später ist er anwesend, als ein Mädchen im letzten Moment beschließt nicht zu springen. Eine Frau, die ihre Schuldgefühle nicht verarbeiten kann, sucht immer wieder die Brücke auf. Auch sie hat das Mädchen beobachtet, ebenso wie ein Ehepaar, das zufälligerweise in der Nähe auf einem Balkon stand.

Die Leben dieser Personen haben immer wieder Berührungspunkte, was erst nach und nach offenbar wird. Außerdem gibt es noch ein paar skurrile aber sympathische Randfiguren, die auf ihre Art für Verwicklungen und humorvolle Szenen sorgen.

Was zunächst wirr und zufällig wirkt, hat schlussendlich Hand und Fuss, alles fügt sich ineinander, jede Person ist wichtig. Dem Autor ist hier eine schöner Roman über Empathie und füreinander Einstehen gelungen, witzige Szenen werden durch tiefgründige und berührende Sätze aufgewertet. Die Aufforderung einfach nur sein Bestes zu geben, um diejenigen zu retten, die wir retten können, wird hier von Allen mit Leben gefüllt.

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Ein Plädoyer für Empathie

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In Fredrick Backmans neuem Roman “Eine ganz dumme Idee“ passieren in einer schwedischen Kleinstadt am Tag vor Silvester eine Menge unvorhergesehener Dinge, die ein allwissender Erzähler nach und nach ...


In Fredrick Backmans neuem Roman “Eine ganz dumme Idee“ passieren in einer schwedischen Kleinstadt am Tag vor Silvester eine Menge unvorhergesehener Dinge, die ein allwissender Erzähler nach und nach enthüllt. Ein Bankraub läuft schief, weil die Bank gar kein Bargeld aufbewahrt, eine Gruppe von Menschen will eine von einer Agentur zum Kauf angebotene Wohnung besichtigen und wird von dem gescheiterten Bankräuber auf der Flucht vor der Polizei als Geiseln genommen. Zwei Polizisten, Vater Jim und Sohn Jack, übernehmen den Fall und können ihn zunächst nicht aufklären, weil der Geiselnehmer verschwunden ist, als sie die Wohnung stürmen.

Hauptsächlich geht es darum, den persönlichen Hintergrund aller Anwesenden einschließlich der Polizisten zu klären. Da ist das Ehepaar Anna-Lena und Roger, das immer wieder Wohnungen erwirbt, renoviert und mit Gewinn verkauft, wobei die Ehefrau durch den Auftritt eines von ihr engagierten Schauspielers versucht, die Chancen ihres Mannes als Bieter zu verbessern. Das junge lesbische Paar Julia und Ro, das ein Kind erwartet, sucht tatsächlich eine Wohnung, die Bankdirektorin Zara und die 87jährige Estelle haben andere Gründe für ihre Anwesenheit.

Alles hängt mit dem Selbstmord eines Mannes 10 Jahre zuvor zusammen, der durch die Bankenkrise ruiniert wurde und von der Brücke sprang, auf die man vom Fenster der Wohnung blickt. Eine junge Frau wollte sich wenig später auf dieselbe Weise töten und überlebte. So ist dieser Roman die Geschichte eines Bankraubs, einer Geiselnahme und immer wieder die Geschichte dieser Brücke. Im Laufe des Tages lernen sich die unfreiwillig in der Wohnung Eingesperrten immer besser kennen und begreifen, dass alle auf bisher verborgene Weise mit einander verbunden sind. Sie hören einander zu und machen Hilfsangebote, wo Hilfe nötig ist. Und das ist auch die Botschaft dieses gut lesbaren, herzerwärmenden Romans: Wir müssen stets unser Bestes geben, um die zu retten, die wir retten können. Das Buch ist überzeugendes Plädoyer für Empathie. Dabei ist es kein Nachteil, dass die Figuren dieses Romans überwiegend sympathisch und sorgfältig charakterisiert sind und dass das Buch auch sprachlich und durch seinen besonderen Humor besticht.