Schönes Sommerbuch mit traumhaftem Setting und realitätsnahen Gedanken
Viola verbringt den Sommer spontan nach einer unschönen Trennung in Südfrankreich mit ihrer besten Freundin. Dort trifft sie nach Jahren auch Luc, den Bruder ihrer besten Freundin, wieder. Früher hatten ...
Viola verbringt den Sommer spontan nach einer unschönen Trennung in Südfrankreich mit ihrer besten Freundin. Dort trifft sie nach Jahren auch Luc, den Bruder ihrer besten Freundin, wieder. Früher hatten sich die beiden nichts zu sagen, doch jetzt schüttet Viola ihm sein Herz aus. Mit Luc fühlt sich die Zeit wie aus einem Buch entsprungen an.
Viola ist häufig von Selbstzweifeln geplagt. Sie verbringt viel Zeit auf Social-Media, obwohl sie eigentlich weiß, dass sie die Erfolge der anderen nur runterziehen. Diese Stellen im Buch drücken beim Lesen die Stimmung, aber sie sind gleichzeitig auch so echt, dass ich sie sehr gefühlt habe.
Durch Violas Beruf als Autorin werden im Laufe der Handlung einige Einblicke in die Buchwelt gegeben. Aus ihrer Perspektive sind die meisten Kapitel, zwischendurch kommt aber auch Luc zu Wort.
Etwas schade finde ich, dass Handball so gar keine Rolle gespielt hat. Da schon im Klappentext erwähnt wird, dass Luc Profihandballer ist, hatte ich erwartet, dass es mehr thematisiert wird.
Der Schreibstil ist, wie von Gabriellas Büchern gewohnt, sehr poetisch. Die Handlung wird durch Social-Media-Einschübe wunderbar ergänzt. Außerdem finden sich zahlreiche Easter Eggs zu den anderen Büchern der Autorin, was ich immer sehr schön finde.
Am Ende bleibt ein Handlungsstrang für mich offen und ich hoffe, dass wir den Ausgang in Band 2 noch erfahren!
Ein schönes Sommerbuch mit traumhaftem Setting und realitätsnahen Gedanken.