Cover-Bild Hinter blutroten Schatten
(16)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

16,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Parlez Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 360
  • Ersterscheinung: 28.10.2019
  • ISBN: 9783863270582
Gereon Krantz

Hinter blutroten Schatten

Ein Kommissar mit Todessehnsucht auf dem Dach eines Berliner Hotels — ein grausamer Mord am S-Bahnhof Alexanderplatz. Tattoos, Rote Grütze und Polka im Untergrund — die skurrile Suche nach einem unberechenbaren Serienkiller führt die Ermittler Harder und Vogt bei ihrem zweiten Fall an die Grenzen des Wahnsinns, und zu allem Überfluss müssen sie auch noch einen Todgeweihten der besonderen Sorte beaufsichtigen. Welches perfide Spiel treibt der Therapeut, der im Hintergrund die Fäden zieht? Nachdem sie in „Unter pechschwarzen Sternen“ schon einmal gemeinsam auf Mörderjagd gingen, müssen die beiden Kommissare sich nun ein weiteres Mal zusammenraufen, um einem weiteren gefährlichen Psychopathen das Handwerk zu legen. Vogts messerscharfer Verstand wird auf eine harte Probe gestellt. Währenddessen tappt Harder mit reichlich Sarkasmus bewaffnet durch den Nebel seines eigenen wirren Geistes. Da scheint nur noch der Biss in eine Chili zu helfen, um einen klaren Kopf zu behalten …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Skurril

0

Auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz irr ein junger Mann brutal ermordet. Er wird vor den einfahrenden Zug gestoßen.
Schnell fällt den ermittelnden Kommissaren Harder und Vogt die ungewöhnliche Tätowierung ...

Auf dem S-Bahnhof Alexanderplatz irr ein junger Mann brutal ermordet. Er wird vor den einfahrenden Zug gestoßen.
Schnell fällt den ermittelnden Kommissaren Harder und Vogt die ungewöhnliche Tätowierung des Mordopfers auf.
Diese zeigen an, dass er auf einer Todesliste steht. Es gibt noch weitere Opfer auf dieser Liste, ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Dies ist bereits Band zwei einer Krimireihe. Ich habe den ersten Band „Unter pechschwarzen Sternen“ nicht gelesen und brauchte etwas, um in die Story zu kommen.

Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig, vieles wird sehr bildhaft beschrieben, gerade bei den Beschreibungen des Mordopfers fand ich das aber sehr eklig.

Die Charaktere und Handlungen sind sehr skurril, vor allem Kommissar Harder. Die abstrusen Dialoge zwischen Harder und Vogt fand ich anfangs ganz amüsant, irgendwann wurde es mir zu klamaukig.
Die Auflösung fand ich auch nicht ganz logisch.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Harder & Vogt ermitteln wieder...spannender Krimi mit schwarzem Humor

0

Meine Meinung:

Das Cover von Gereons 2. Buch passt optisch wunderbar zu Teil 1.
Hier ist es schwarz-rot gehalten, mir fiel gleich der keltische Knoten über dem Titel ins Auge.
Für mich, die selten Coverkäuferin ...

Meine Meinung:

Das Cover von Gereons 2. Buch passt optisch wunderbar zu Teil 1.
Hier ist es schwarz-rot gehalten, mir fiel gleich der keltische Knoten über dem Titel ins Auge.
Für mich, die selten Coverkäuferin ist, ein echter Blickfang.
Auf die Bedeutung der 3 Ringe wird im Laufe des Buches auch noch weiter eingegangen.

Da ich bereits Teil 1 um Harder & Vogt mit Begeisterung gelesen hatte, war ich natürlich gespannt, ob Teil 2 mich auch wieder so begeistert.
Das Warten hat sich gelohnt!

Schon der Prolog verspricht einen actionreiche Handlung, und mir erschien es gleich wieder so, als wäre meine Trennung von Harder & Vogt noch gar nicht so lange her.

Man kann "Hinter blutroten Schatten" alleine, also ohne Vorkenntnisse zu Teil 1 lesen, ich empfehle jedoch gerne erst "Unter pechschwarzen Sternen" zu lesen, da dies 2018 eins meiner Highlights war.

Auch im 2. Teil konnte mich Gereon Krantz mit seinem flüssigen und lebendigen Schreibstil gleich wieder überzeugen: ich habe es selten, dass ich einen Krimi/Thriller lese, der mich trotz spannender Handlung so oft auflachen ließ.

Harder & Vogt liefern sich in alter Manier Schlagabtäusche am laufenden Band, bei mir blieb kein Auge trocken.
Neben der spannenden Handlung waren die witzigen - mit schwarzem Humor gespickten "Wortgefechte" zwischen den beiden und auch anderen Protagonisten aber immer genau richtig platziert.

Die Morde und die Jagd nach dem Täter standen trotz allem im Mittelpunkt und auch wenn die beiden Protagonisten und auch die Nebenrollen manchmal etwas überspitzt dargestellt werden (ich sage nur mal Rasputin :)), driftet für mich nie in eine Komödie ab.

Gereon Krantz hält die Spannung durchweg hoch, ich war aber erstaunt, dass noch eine Steigerung möglich war: denn als der Täter und auch die Zusammenhänge der Morde präsentiert wurden, war ich doch sehr überrascht, hatte ich dies so nicht vermutet.

Für mich war auch Teil 2 wieder ein absolutes Highlight und ich empfehle es gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Abgedrehter, aber dennoch spannender Kriminalroman mit skurrilen Typen und reichlich Situationskomik

0

Konnte mich der Autor Gereon Krantz bereits bei seinem Debüt, dem ersten Fall mit Thomas Harder und Claudia Vogt, auf ganzer Linie überzeugen, gelingt ihm hier sogar noch einmal eine Steigerung, die zudem ...

Konnte mich der Autor Gereon Krantz bereits bei seinem Debüt, dem ersten Fall mit Thomas Harder und Claudia Vogt, auf ganzer Linie überzeugen, gelingt ihm hier sogar noch einmal eine Steigerung, die zudem noch einmal ein Stück weit abgedrehter daherkommt. Dabei kann man das Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen und nachvollziehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne den Lesefluss zu stören. Da hier aber auch ein paar offenen Fäden aus dem Vorgängerwerk weitergesponnen werden, empfiehlt es sich schon, die Bücher in der richtige Reihenfolge zu lesen.

Auch diesmal bekommt es das ungleiche Ermittlerpaar Harder und Vogt wieder mit einer bizarren Mordserie zu tun, die mit einem jungen Mann beginnt, der am S-Bahnhof Alexanderplatz vor eine einfahrende Bahn gestoßen wird. Die Ermittlungen in Sachen Täter und Motiv führen diesmal in die Welt der Tattoos, in der auch Polka und rote Grütze eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen.

Erneut gelingt es dem Autoren wieder auf überzeugende Art und Weise, dem altbekannten Thema vom ungleichen Ermittlerpaar, das eher notgedrungen zusammenarbeiten muss, noch ein paar neue Facetten abzugewinnen. Dies liegt insbesondere an der Figur des Thomas Harder, der weiterhin als klassischer abgehalfterter Ermittler mit Todessehnsucht rüberkommt, im Laufe der Geschichte aber auch wieder ganz andere Seiten von sich zeigen darf. Seine Kollegin steht hier weiterhin über weite Strecken etwas in seinem Schatten, kann sich diesmal aber deutlich besser freischwimmen wie noch im ersten Band. Auch die weiteren Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen sind gut gezeichnet und vielschichtig angelegt.

Der eigentliche Kriminalfall kommt auch diesmal wieder ziemlich düster rüber, zudem lässt der Autor in seinen Beschreibungen in Sachen Gewalt und Blut erneut wenig bis nichts aus. Und dennoch gelingt es ihm immer wieder, das Geschehen mit fast schon absurden Situationen und reichlich schwarzem Humor aufzulockern. Auch wenn die Geschichte in diesen Passagen manchmal nur haarscharf an der Parodie vorbeischliddert, funktioniert diese Mischung insgesamt doch erneut ganz wunderbar und macht zudem einfach viel Spaß. Der Krimiplot an sich ist dabei aber nie bloße Kulisse für den abgedrehten Humor, sondern bis zum Ende überzeugend konstruiert.

Ein Buch, das ich jedem Krimi- und Thrillerfan nur wärmstens ans Herz legen kann, und ein Autor, den man sich merken sollte. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Fall mit Harder und Vogt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Killer Tattoo

0

Mord im S-Bahnhof. Ein begeisterter, junger Gamer wurde vor einen Zug gestoßen. Die Kommissare Harder und Vogt nehmen die Ermittlungen auf. Ihre Vorgesetzten gehen von einem Mord, der mit dem jungen Mann ...

Mord im S-Bahnhof. Ein begeisterter, junger Gamer wurde vor einen Zug gestoßen. Die Kommissare Harder und Vogt nehmen die Ermittlungen auf. Ihre Vorgesetzten gehen von einem Mord, der mit dem jungen Mann in Zusammenhang zu bringen ist aus. Den Polizisten fällt ein Tattoo auf. Sie bringen es mit einem Serienmörder in Verbindung. Damit beginnt eine Jagd, die den Kommissaren einiges abverlangt.Eine zwielichtige Rolle spielt ein Therapeut, der offenbar im Hintergrund die Fäden zieht.

Die Kommissare gehen mit den ihnen eigenen Methoden an den Fall heran. Während sie messerscharf zu kombinieren versucht, tappt er, gefühlt, ins Blaue.

Obwohl ich den ersten Band nicht kannte, konnte ich gut in die Handlung einsteigen. Es war ein besonderes Erlebnis die Kommissare zu begleiten. Der Autor verwendet eine sehr bildreiche Sprache, manchmal auch die Jugendsprache um seine Leser mit ins Geschehen zu nehmen. Manches wirkte skurril und überspitzt. Da musste ich mich erst hineinfinden. Der Spannungsbogen zog sich trotz Allem durch die ganze Geschichte. Irgendwie war immer was los. Das Geschehen des Falls war gut durchdacht. Die Lösung war für mich erst spät abzusehen.

Wenn ich jetzt zurückblicke, denke ich der Handlungsort war gut gewählt. Der Alexanderplatz mit seiner wechselvollen Geschichte und die Typen der Handlung ergänzen sich gut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Ein Tattoo des Todes......

0

MEINE MEINUNG
Domi wollte Profi Gamer werden, doch dazu kam es nicht, denn er wurde vor die Straßenbahn gestossen. So schnell ist ein junges Leben zu Ende.
Harder saß gerade auf einem Hoteldach, als seine ...

MEINE MEINUNG
Domi wollte Profi Gamer werden, doch dazu kam es nicht, denn er wurde vor die Straßenbahn gestossen. So schnell ist ein junges Leben zu Ende.
Harder saß gerade auf einem Hoteldach, als seine Kollegin Vogt ihn zu Einsatz abholte.

Der Autor hat hier eine interessante Schreibweise und eine sehr identische Ausdrucksweise. Er wendet hier auch die Jugendsprache an, was leicht rotzig und aufmüpfig wirkt, uns aber näher an die Protagonisten bringt. Es wirkt dadurch tatsächlich so, als würde man mit den Personen selbst sprechen.

Das was hier passiert, ist furchtbar, aber leider auch schon häufig vorgekommen. Da werden Menschen ins Gleisbett gestossen, mal mit Absicht, mal einfach nur so zum Spaß.
Ein Tattoo macht die Polizei dann sehr aufmerksam, denn das ist den beiden, Harder und Vogt, nicht unbekannt. Sie bringen es in Verbindung mit einem Serienmörder.

Der Schreibstil des Autors ist sehr außergewöhnlich und man muss es mögen. Das ist nicht jedermanns Geschmack und auch ich bin unentschlossen, was ich davon halten soll. Mal finde ich es gut und mal auch wieder zu aufgesetzt.
Mir war vieles hier zu Hahnebüchen und fern von jeglicher Realität und deshalb ziehe ich einen Stern ab.
Die Spannung die hier vorhanden ist, die wiederum hat mich begeistert und ich war gefangen in dem Geschehen und deshalb gibt es von mir noch 4 Sterne.
Man sollte sich dabei beim lesen ja auch immer wieder vor Augen halten, das ein Buch ein Teil der Fantasie ist und nicht immer alles der Realität entsprechen muss.

Bluesky_13
Rosi

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere