Cover-Bild Die Spur der Orphans
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 06.12.2019
  • ISBN: 9783959673716
Gregg Hurwitz

Die Spur der Orphans

Mirga Nekvedavicius (Übersetzer)

Als »Nowhere Man« ist Evan Smoak unter Verbrechern auf der ganzen Welt bekannt und gefürchtet; für seine ehemaligen Auftraggeber ist er »Orphan X«, ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Nach Jahren des Mordens für die Regierung ist Evan in den Untergrund gegangen. Um seine früheren Taten zu sühnen, nutzt er seine Fähigkeiten nun, um den Verzweifelten zu helfen.
Doch Evan wird gejagt. Da die Existenz des geheimen und höchst illegalen Orphan-Projekts ein Risiko für dessen Erfinder darstellt, werden systematisch alle Agenten und ihre Ausbilder eliminiert. Evan hat nur eine Chance - töte oder werde getötet. Die Spur der ermordeten Orphans führt ihn zu dem Mann, der die Morde in Auftrag gegeben hat. Evans ultimatives Ziel: der amtierende US-Präsident.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2020

Viel zu tun für Evan Smoak

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Da Orphan X ganz oben auf der Abschussliste des mächtigsten Mannes der USA steht, geht Evan zum Angriff über. Da er gejagt wird und aus dem Weg geräumt werden soll, damit er Geheimnisse des Präsidenten ...

Da Orphan X ganz oben auf der Abschussliste des mächtigsten Mannes der USA steht, geht Evan zum Angriff über. Da er gejagt wird und aus dem Weg geräumt werden soll, damit er Geheimnisse des Präsidenten nicht ausplaudern kann, will Evan nun seinerseits den Präsidenten töten. Und damit nicht genug. Auf seinem geheimen Telefon geht der Hilferuf eines Unschuldigen ein. Viel Arbeit für Evan Smoak – und mal wieder muss er gegen seine Regeln verstoßen, nämlich „Es ist nie persönlich“ und „Nie zwei Aufträge auf einmal“.

Ach, was soll ich sagen? Ich liebe ja Evan Smoak und fiebere in jedem Buch mit, wenn er sich von einer gefährlichen Situation in die nächste begibt. Und in diesem Buch wimmelt es nur so vor gefährlichen Situationen. Gregg Hurwitz versteht es wirklich, ein Buch wie einen guten Actionfilm vor dem inneren Auge erscheinen zu lassen. Und er versteht es, den Puls des Publikums in die Höhe zu treiben.

Ich hatte mehr als einmal richtig Angst um Evan und konnte es kaum ertragen, wenn er wieder mal vor etlichen Gegnern fliehen muss. Ist es manchmal unrealistisch? Ja, bestimmt. Ist es mir egal? Ja, total! Evan zu begleiten ist für mich so wie einen guten Film im Kino zu sehen, einen bei dem es Schießereien am laufenden Band gibt und die Bösen sterben wie die Fliegen.

Einzig Evans Beziehung zu Mia und ihrem Sohn bleibt mal wieder auf der Strecke. Schade, denn ich wünsche mir für Evan ja eigentlich nur eins: Ein schönes Leben mit Mia und Peter. Aber das wird wohl nie passieren.

Veröffentlicht am 29.04.2020

Tödliche Spannung

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Evan Smoak, ehemals Orphan X, heutzutage der Nowhere Man, hat es nicht leicht. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Orphan-Programm muss er um sein Leben fürchten, da sich jemand das Ziel gesetzt hat, ...

Evan Smoak, ehemals Orphan X, heutzutage der Nowhere Man, hat es nicht leicht. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Orphan-Programm muss er um sein Leben fürchten, da sich jemand das Ziel gesetzt hat, alle Orphans auszulöschen und somit auch alle Verbindungen, die diese zu diesem Jemand haben könnten. Evan lebt zwar relativ zurückgezogen und unauffällig sein Leben, allerdings arbeitet er auch als Nowhere Man für die wirklich Verzweifelten und bringt seine Fähigkeiten zum Einsatz, um diesen zu helfen.
Und er hat zwar mit seiner aktuellen Mission, den Initiatior der Vernichtung der Orphans, zu eliminieren, alle Hände voll zu tun, doch als ein Anruf für den Nowhere Man eingeht, halst er sich noch mehr Arbeit auf.

Die Abenteuer von Orphan X sind extrem spannend. Es ist kaum vorstellbar, wie Evan seine aktuelle Mission erledigen will, hat er es doch mit dem mächtigsten Gegner überhaupt zu tun. Und im Laufe der Geschichte bezweifelt der Leser doch sehr, dass er es schaffen könnte.
Nicht nur den Tod des mächtigsten Mannes der USA zu planen, sondern auch auszuführen, und nebenbei noch als der Nowhere Man zu agieren, ist fast mehr als Evan bewältigen kann. Kommen ihm doch auch seine Beziehung und Gefühle für seine Nachbarin Mia und deren Sohn Peter in die Quere.

Actionreich, mit vielen Wendungen versehen, verschafft Gregg Hurwitz dem Leser wieder einen Lesegenuss. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten ist ebenso dabei wie ein weiteres Kennenlernen von Evan Smoak aka Orphan X.

Man fliegt nur so durch die Seiten und ist atemlos, erleichtert und doch traurig, als es zu Ende ist. Die Serie um Orphan X kann ich empfehlen. Man kann zwar das Buch auch ohne die vorherigen Bände lesen, aber um die gesamte Komplexität und die Geschichte Evans kennenzulernen, empfiehlt es sich, auch die drei vorherigen Bände zu lesen. Absolute Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 06.04.2020

Jäger und Gejagter

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Die Spur der Orphans ist Teil vier der Reihe um Orphan X, Evan Smoak. Nach seinem Aus-stieg aus dem Orphan Projekt lebt Evan Smoak im sog. Untergrund, unerkannt und ausge-stattet mit Mitteln aus seiner ...

Die Spur der Orphans ist Teil vier der Reihe um Orphan X, Evan Smoak. Nach seinem Aus-stieg aus dem Orphan Projekt lebt Evan Smoak im sog. Untergrund, unerkannt und ausge-stattet mit Mitteln aus seiner Orphan Zeit. Er agiert als Nowhere Man um Menschen in Notlagen zu helfen. Doch er wird gejagt, der Erfinder des Orphan Projekts lässt die Agen-ten und Ausbilder töten, sie könnten ihm gefährlich werden. Die Spur führt Evan zum am-tierenden Präsidenten.
Evans Geschichte ist auch in diesem Buch weiter spannend zu lesen. Angenehm ist, dass man es meiner Meinung nach auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Doch es rundet die Vorkommnisse natürlich wesentlich besser ab, wenn man die Reihe von Anfang an liest.
Evan ist aufgrund seiner Ausbildung von Kindheit an hart im Nehmen und Austeilen, sehr effektiv und wahnsinnig durchdacht.
Die Geschichte lässt sich wieder prima lesen, sehr bildhaft und in direkt. Ich denke, da merkt man schon, dass der Autor auch Drehbücher schreibt. Das tut der Handlung gut, da gibt es keine Längen. Emotionen sind natürlich auch vorhanden, doch Evan weiß, dass er in seiner Situation kein normales Leben führen kann. Auf jeden Fall sollte man als Leser auch mit brutalen Szenen klar kommen, denn Zimperlichkeit ist meist fehl am Platz.
Das Ende bleibt etwas offen, doch es folgt in diesem Jahr noch ein weiterer Thriller. Mir hat Die Spur der Orphans auf jeden Fall gut gefallen und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Evans Geschichte verfilmt wird.

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Veröffentlicht am 25.01.2020

Unglaublich spannend, eine gelungene Fortsetzung

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Auch der 4. Band der Reihe um den Nowhere Man “Orphan X” geht wieder spannend los. Wir begleiten Evan bei einem Auftrag im Jahr 1997 und springen dann in die heutige Zeit. Recht schnell wird klar, dass ...

Auch der 4. Band der Reihe um den Nowhere Man “Orphan X” geht wieder spannend los. Wir begleiten Evan bei einem Auftrag im Jahr 1997 und springen dann in die heutige Zeit. Recht schnell wird klar, dass der höchste Mann der Vereinigten Staaten von Amerika hinter Evan her ist. Noch nicht klar ist, warum der Präsident alle Orphans ausschalten will und wie alles mit Evans allerersten Auftrag aus dem Jahr 1997 zusammenhängt.

Ich war total schnell wieder in der Geschichte drin und bin dann förmlich durch die Seiten geflogen. Gregg Hurwitz schafft es wieder hervorragend, mehrere Handlungsstränge parallel laufen zu lassen. Bei einigen erkennt man sofort die Verbindung zu Evan Smoak, bei anderen fragt man sich, was sie nun zu bedeuten haben. Dabei gelingt es ihm aber zu jeder Zeit, den roten Faden in der Hand zu behalten und den Leser mitzunehmen.

Orphan X ist sympathisch, wie eh und je. Ich war sofort wieder an seiner Seite und habe mit ihm gekämpft. Nicht neu, aber weiter sehr schön ausgebaut wird die Nebengeschichte mit Mia und ihrem Sohn Peter. Ebenso das Verhältnis zu Joey. Bei beiden Erzählsträngen erkennt man noch mehr, dass auch ein Orphan menschliche Gefühle haben kann und es wird für Evan in diesem Band nicht unbedingt einfacher, diese zu unterdrücken.

Sehr spannend ist auch die Geschichte rund um Orphan A, den wir in diesem Band sehr nah verfolgen. Der erste der Orphans macht auch heute noch mit dem Präsidenten gemeinsame Sache. Ist er dadurch vor der Verfolgung sicher? Man weiß es nicht…

Eine weitere Gegenspielerin von Evan ist Special Agent Naomi Templeton. Unglaublich gut in ihrem Job, und dennoch nicht so recht auf das vorbereitet, was sie bei der Jagd auf einen ehemaligen Orphan erwartet. Man muss ihr aber Respekt zollen, denn sie macht ihre Sache wirklich gut und zieht die richtigen Schlüsse. Auch wenn ich natürlich nicht wollte, dass sie Orphan X erwischt, so fand ich sie doch sehr sympathisch.

Evan ist in diesem Band also Jäger (auf den Präsidenten) und Gejagter (vom Präsidenten und seinen Leuten), dennoch kommt natürlich auch der Kampf für die Schwachen nicht zu kurz. Aktueller Fall ist Trevon, der von Benito Orellana gefunden wird. Benito kennen wir aus einem der vorherigen Bände. Er hat selbst Hilfe vom Nowhere Man erhalten und gibt jetzt die Telefonnummer an einen Verzweifelten weiter. Auch wenn es eigentlich gerade gar nicht in Evans Plan passt, nimmt er sich Trevons Problemen natürlich an. Auch in diesem Erzählstrang erkennen wir, dass Evan seine Menschlichkeit weiter ausbaut.

Der Schreibstil von Greg Hurwitz ist wieder extrem schnell und dicht, so dass auf keiner Seite Langeweile aufkommt. Ich habe jede einzelne Seite, jeden einzelnen Satz sehr genossen.

Von mir gibt es 5 Sterne für den 4. Band der Reihe rund um Evan Smoak und ich kann euch nur empfehlen, die Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 18.01.2020

Bitte unbedingt mehr davon!

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Hier haben wir also schon den vierten Teil der genialen Thrillerreihe um Orphan X und seine Erlebnisse. Und ich war wieder absolut begeistert und hoffe, dass wir noch einige Teile genießen dürfen.

Für ...

Hier haben wir also schon den vierten Teil der genialen Thrillerreihe um Orphan X und seine Erlebnisse. Und ich war wieder absolut begeistert und hoffe, dass wir noch einige Teile genießen dürfen.

Für alle, die Orphan X alias Evan Smoak noch nicht kennen: bitte unbedingt die ganze Reihe lesen und nicht durcheinander. Inzwischen wurde viel Story aufgebaut und praktisch eine fortlaufende Geschichte erzählt, so dass man das wirklich von Anfang an lesen sollte, um alle Zusammenhänge zu verstehen.

Viele lieb gewonnene Personen aus den vorherigen Teilen tauchen wieder auf. Evan hat es diesmal mit enorm großen Herausforderungen zu tun, die selbst ihn fast an seine Grenzen bringen.
Er hat sich ernsthaft vorgenommen, den Präsidenten der Vereinigten Staaten auszuschalten. Sollte ihm das nicht gelingen, wird der die Spur der verbliebenen Orphans verfolgen und alle auslöschen lassen. Er will damit alle Hinweise auf das streng geheime Programm tilgen, für das auch Evan vor vielen Jahren als Waisenjunge angeheuert wurde: die Orphans sind quasi Auftragskiller des Präsidenten mit der besten Ausbildung und enormen Mitteln, die jetzt jedoch abgeschafft werden sollen.

Eine absolut geniale, sehr spannende Trillerreihe, die mit der Zeit auch immer mehr emotionalen Anteil erhalten hat. Die Leser sollten allerdings auch sehr blutige Szenen aushalten können, denn mit den "Bösen" ist Evan nicht zimperlich.

Ich hoffe auf noch viele Teile - und ein baldiges Happy End mit Mia und Peter!

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