Cover-Bild In der Hitze Wiens

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 347
  • Ersterscheinung: 17.04.2019
  • ISBN: 9783839224076
Günter Neuwirth

In der Hitze Wiens

Kriminalroman
Im sommerlichen Wien herrschen Habgier und Neid. Inspektor Hoffmann wird zur Villa eines betagten Hoteliers gerufen. Einbrecher haben den Hausbesitzer ermordet und wertvolle Gemälde gestohlen. Hoffmanns Ermittlungen gestalten sich schwierig, auch weil die Hinterbliebenen sich auffällig wortkarg geben. Welches Motiv steckt hinter der Gewalttat? Als einer der Einbrecher geschnappt wird, beginnt die Jagd nach seinem Komplizen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 11 Regalen.
  • 7 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2019

Habgier und Intrigen

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Inhalt übernommen:

HITZSCHLAG

Während alle Welt im Sommer verreist,muss Inspektor Hoffmann in Wien bleiben und arbeiten.
Als er die Leiche des betagten Hoteliers Friedrich Asperger in Augenschein nimmt, ...

Inhalt übernommen:

HITZSCHLAG

Während alle Welt im Sommer verreist,muss Inspektor Hoffmann in Wien bleiben und arbeiten.
Als er die Leiche des betagten Hoteliers Friedrich Asperger in Augenschein nimmt, deutet alles auf einen Raubmord hin ,denn zwei kostbare Gemälde sind aus dessen Villa gestohlen worden.Doch Hoffmann schürft tiefer - und nach und nach tauchen dunkle Familiengeheimnisse auf.
Dem Inspektor kommen Zweifel, ob Tochter und Neffen des ebenso hartherzigen wie steinreichen alten Mannes die Wahrheit sagen. Auch an der Aufrichtigkeit des Neffen zweifelt Hofmann, hält dieser doch seine Frau wie eine Gefangene.
Als einer der beiden Einbrecher geschnappt wird, beginnt die Jagd nach seinem Komplizen. Dabei trifft Inspektor Hoffmann zu seiner Überraschung einen alten Bekannten, den ehemaligen Dealer Hannes, den er vor Jahren hinter Schloss und Riegel gebracht hat.
Hat Hannes nach der Haft sein Leben in den Griff bekommen, oder ist der in den Fall verwickelt?

Meine Meinung:

Es ist für mich der erste Roman dieses Autors , aber definitiv nicht das letzte Buch.
Von Anfang an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Geschickt versteht er es den Protagonisten,aber auch den Randfiguren ein Gesicht zu geben und sie,je nach Wichtigkeit zu beleuchten.
Er zeichnet dabei ein Bild der Gesellschaft,in welcher Habgier eine dominante Rolle spielt.
Die sukzessive eingeführten Personen scheinen zu Beginn gar nicht in einer Verbindung zu stehen,jedoch werden die Fäden nach und nach logisch zusammengeführt, bis zu einer schlüssigen Auflösung. Es bleiben keine offenen Fragen, was mir immer sehr gut gefällt.

Fazit:

Ein spannender Krimi, welchen ich in kurzer Zeit förmlich verschlungen habe. Von mir eine Leseempfehlung und absolut verdiente fünf Sterne.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Ein Wien-Krimi nicht nur für Wiener ;o)

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Ich mag es wenn man beim Lesen das bekommt was angekündigt wird - im konkreten Fall einen Wien-Krimi / einen Kriminalroman

Es handelt sich um den 6. Fall von Kommissar Hoffmann was aber beim Lesen nicht ...

Ich mag es wenn man beim Lesen das bekommt was angekündigt wird - im konkreten Fall einen Wien-Krimi / einen Kriminalroman

Es handelt sich um den 6. Fall von Kommissar Hoffmann was aber beim Lesen nicht wirklich hinderlich ist wenn man so wie ich als Quereinsteiger die vorherigen Fälle (noch) nicht gelesen hat

Im ersten Drittel des Buches werden zunächst alle handelnden Personen vorgestellt wobei am Anfang noch nicht klar ist wie diese verschiedenen Handlungsstränge zusamen passen - das wird aber spätestens im zweiten Drittel immer klarer und am Ende werden alle losen Enden sehr stimmig verknüpft und es gibt eine gute Aufklärung des Falles der passend und nachvollziehbar ist

Für mich als Wienerin war dieser Krimi mit seinen eingestreutem Wiener Schmäh den (nicht zu oft aber doch) vorkommenden wienerischen / österreichischen Ausdrücken wie Wappler, Ungustl, Kieberer und ähnliches einfach nur genial - da lacht das Wienerherz

Das Ermittlerteam arbeitet gut und harmonisch zusammen und Wien wird als die lebenswerte Stadt beschrieben die es ist ohne etwas zu beschönigen oder schlecht zu machen - wie es leider allzuoft bei anderen Autoren vorkommt

Deshalb gibt es von mir wohlverdiente 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung - ich selbst werden die anderen 5 Fälle auf jeden Fall auch noch lesen

Veröffentlicht am 05.06.2019

Ein spannender und fesselnder Krimi

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In Wien herrscht Hochsommer, als Chefinspektor Wolfgang Hoffmann zu einem Mordfall gerufen wird. Ein betagter Hotelier wurde in seiner eigenen Villa ermordet und wertvolle Gemälde wurden gestohlen. Die ...

In Wien herrscht Hochsommer, als Chefinspektor Wolfgang Hoffmann zu einem Mordfall gerufen wird. Ein betagter Hotelier wurde in seiner eigenen Villa ermordet und wertvolle Gemälde wurden gestohlen. Die Ermittlungen verlaufen schwierig, denn auch die Hinterbliebenen sind äußerst wortkarg. Was haben sie zu verbergen? Handelt es sich wirklich um einen Raub, bei dem der Hausbesitzer ein zufälliges Opfer war? Oder verhält es sich ganz anders?

Dies war der erste Krimi, den ich von dem Autor Günter Neuwirth aus der Reihe um Chefinspektor Wolfgang Hoffmann gelesen habe. Trotz fehlender Vorkenntnisse hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, mich einzufinden. Dass es Vorgängerbücher gibt, war für mich als Quereinsteiger nicht bemerkbar, was sehr positiv ist. Allerdings bin ich nun natürlich neugierig auf die vorherigen Bände und möchte sie gerne auch noch lesen.
Ich bin sehr gut ins Buch gestartet. Der Schreibstil war flüssig lesbar und erzeugte eine prima Grundspannung, die mich am Buch festhielt. Auch die vielen kurzen Kapitel trugen dazu bei, dass ich das Buch nicht beiseite legen wollte.
Die Charaktere wurden anschaulich beschrieben und besaßen ihre Eigenarten, so dass sie echt auf mich wirkten. Hoffmann fand ich sehr sympathisch. Es gab auch Einblicke in sein Privatleben, was ich bei einer Reihe sehr wichtig finde. Dennoch nahm das nicht Überhand, sondern war in passendem Maße eingestreut.
Die Ermittlungen haben mir richtig gut gefallen. Sie waren nicht überzogen oder künstlich aufgebauscht, sondern wirkten sehr realistisch. Ich konnte prima miträtseln und den Ermittlungen bestens folgen. Ferner war das gesamte Ermittlerteam wunderbar harmonisch im Umgang miteinander, was ich als sehr angenehm und positiv empfand.
Der Plot war sehr komplex und undurchsichtig gestaltet. Es gab wechselnde Handlungsorte und mehrere Erzählstränge, die sich super ergänzten mir gut gefielen. Ich hatte viel Spielraum, um mir meine Gedanken zu machen, wie alles zusammenhängt und was genau dahintersteckt. 

Ein spannender und fesselnder Krimi, der mir sehr gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Gute Polizeiarbeit und Spannung auf 347 Seiten - was will man mehr?

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Chefinspektor Wolfgang Hoffmann ermittelt in Günter Neuwirths Krimi bereits zum sechten Mal. Für mich war es der erste Krimi dieser Reihe, aber sicherlich nicht der letzte.

Es ist Hochsommer in Wien und ...

Chefinspektor Wolfgang Hoffmann ermittelt in Günter Neuwirths Krimi bereits zum sechten Mal. Für mich war es der erste Krimi dieser Reihe, aber sicherlich nicht der letzte.

Es ist Hochsommer in Wien und die brütende Hitze macht den Polizeibeamten, die nicht gerade auf Urlaub sind, schwer zu schaffen. Die Städter treibt es aufs Land hinaus und eigentlich sollte es ruhig im Polizeirevier sein, als ein brutaler Raubmord im noblen Villenviertel am Schafberg geschieht. War es ein Einbruch, bei dem der Hausbesitzer überraschend störte? Oder war es Mord und man ließ die Tat wie einen Einbruch aussehen? Wolfgang Hoffmann hat so seine Zweifel, vorallem nach den Gesprächen mit den Hinterbliebenen. Beliebt war der achzigjährige Friedrich Asperger, ein ehemaliger Unternehmen, nicht wirklich....

Auch als Neuling der Reihe kommt man sehr gut in die Handlung. Es gibt drei verschiedene Handlungsstränge, die zunächst unzusammenhängend erscheinen. Diese werden vom Autor am Ende jedoch perfekt zusammengeführt.
Im ersten Handlungsstrang lernen wir die junge Thailänderin Tuki kennen, die von ihrem Ehemann in der gemeinsamen Wohnung eingeschlossen und überwacht wird. Moderne Sklavenhaltung par excellence...
Im zweiten Handlungsstrang lernen wir Hannes kennen, der nach seinem Gefängnisaufenthalt ein ehrbares Leben beginnen möchte. Er hat im Gefängnis einen Beruf erlernt und war als Schweißer in Thailand und im Orient tätig. Nun möchte er seinen verdienten Urlaub in Kroatien antreten. Dort trifft er auf Nadja, eine Kroatin, die in Wien lebt. Die Beiden verlieben sich, verlieren sich aber aus den Augen. Doch dann findet Hannes heraus, dass Nadja und er einen gemeinsamen Bekannten haben: Dragan, Nadjas Exmann und ehemaliger Häftling derselben Anstalt, in der Hannes einsaß.

Der Fall ist vielschichtig und es dauert länger, bis man als Leser, genauso wie die Ermittler, hinter all die Geheimnisse kommt. Die akribische Polizearbeit des sympathisches Teams hat mir gut gefallen. Selten liest man von guter Zusammenarbeit und ebensolcher Stimmung unter Ermittlern.Hier kommt es zu keinem Alleingang eines anderen Polizisten, der Karriere machen möchte, noch wird das BKA oder irgendein anderer höher gestellter Polizeiapparat miteinbezogen.
Es gibt einige Einblicke in das Privatleben von Wolfgang Hoffman, der nach schwerer Krankheit zurück in sein Team kommt. Hier wird auch ein bisschen auf den letzten Fall zurückgegriffen, aber nicht wirklich viel verraten, sodass man auch als Neueinsteiger getrost die vorherigen Bände, ohne gespoilert zu werden, lesen kann.
Der Autor hat die Dosis bezüglich privater Probleme der Ermittler, dem Lokalkolorit, wie Wiener Dialekt und die Begleitung durch die Wiener Straßen und Gassen genau richtig gehalten. Man befindet sich eindeutig in Wien, hat aber nicht das Gefühl, dass diese Sequenzen im Vordergrund stehen.

Obwohl es sich um einen Regionalkrimi handelt, kam bald echte Spannung auf, die bis zum Ende hin kontinuierlich anstieg.Die Kapitel sind kurz gehalten und verleiten zum "immer weiterlesen" ein. Das Ende ist gelungen und stimmig. Was will man mehr?

Fazit:
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, habe mitgebangt und mitgerätselt und kann "In der Hitze Wiens" eindeutig weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 01.06.2019

überraschend guter Regionalkrimi aus Wien, den ich sehr empfehlen kann

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In der Krimireihe um Chefinspektor Wolfgang Hoffmann gibt es bereits einige Vorgängerbände. Für mich war es die erste Bekanntschaft mit einem Buch dieser Reihe. Trotzdem bin ich auch ohne Vorkenntnisse ...

In der Krimireihe um Chefinspektor Wolfgang Hoffmann gibt es bereits einige Vorgängerbände. Für mich war es die erste Bekanntschaft mit einem Buch dieser Reihe. Trotzdem bin ich auch ohne Vorkenntnisse sehr gut in die Handlung hineingekommen. Es hat mir nichts gefehlt, eher wurde ich etwas neugierig auf die vorherigen Bände.

Inspektor Hoffmann wird zur Villa eines reichen Hoteliers gerufen. Es wurde eingebrochen und der Besitzer wurde ermordet aufgefunden. Handelt es sich wirklich um einen Einbruch? In einem anderen Handlungsstrang wird eine thailändische junge Frau von ihrem Mann gefangengehalten und überwacht, wie es schlimmer nicht sein könnte. Aber mehr möchte ich an dieser Stelle zum Inhalt nicht verraten...lasst euch überraschen.

Mich hat dieses Buch auf jeden Fall sehr positiv überrascht. Es hat mich in erster Linie interessiert, da ich einen kleinen Urlaub in Wien verbringen wollte, und dies meiner Meinung nach eine passende Reiselektüre darstellen könnte. Und in der Tat hat Autor Günter Neuwirth es geschafft Wiener Flair beim Lesen rüber zu bringen. Ich habe mich immer sehr gefreut, von Straßen und Plätzen zu lesen, an denen ich mich tagsüber aufgehalten habe. So war es also wirklich die passende Reiselektüre.
Aber obwohl es sich hier um einen Regionalkrimi handelt, kam relativ schnell auch richtig Spannung auf. Und dieser Spannungsbogen wurde am Ende nochmal richtig gesteigert, wo er in ein tolles Finale gemündet ist. So hat mich der Krimi wirklich bis zum Ende in seinen Bann gezogen und gefesselt.

Die Ermittler kamen sehr bodenständig und authentisch beim Lesen an und waren richtige Sympathieträger. Man hatte den Eindruck, dass sie ihren Job gut machen und sehr gut zusammenarbeiten.

Die unterschiedlichen Handlungsstränge, die zu Beginn scheinbar keinen Zusammenhang erkennen ließen, wurden am Ende zu einen sinnvollen Ganzen zusammengeführt, so dass man das Buch dann auch mit einem guten Gefühl und zufrieden aus der Hand legen konnte.

Es handelt sich hier um einen soliden und spannenden Regionalkrimi aus Wien, der nicht nur fesselnd, sondern auch unterhaltsam zu lesen ist. Trotzdem ist er zugleich auch noch komplex und gut durchdacht. Einen besseren Begleiter hätte ich mir für meinen Wien-Urlaub nicht wünschen können.