Cover-Bild Aschenkindel

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 230
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783959917773
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Halo Summer

Aschenkindel

Das wahre Märchen
Jedes Mädchen wäre dankbar, auf den Ball des Kronprinzen gehen zu dürfen. Schließlich will er sich dort eine Braut aussuchen. Doch Claerie Farnflee ist nicht wie andere Mädchen. Lieber bewohnt sie ein muffiges Turmzimmer, schuftet wie eine Dienstmagd und erträgt die Launen ihrer Stiefmutter, als sich an einen dahergelaufenen Prinzen zu ketten. So denkt sie – bis zu dem Tag, an dem sie im Verbotenen Wald einen Fremden trifft, der ihre Vorsätze ins Wanken bringt …

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Eine Geschichte, die verzaubert (Gewinner des Kindle Storyteller Awards 2016) – jetzt im Drachenmond Verlag!

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 9 Regalen.
  • 1 Mitglied liest dieses Buch aktuell.
  • 3 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2019

Witzig und charmant!

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Meine Meinung:
Halo Summer schreibt flüssig und mitreißend. Sie schafft mit Claerie eine Protagonistin, die keck, ein wenig ruppig, aber auch lebensbejahend, mutig und selbständig ist und in ihrem Herzen ...

Meine Meinung:
Halo Summer schreibt flüssig und mitreißend. Sie schafft mit Claerie eine Protagonistin, die keck, ein wenig ruppig, aber auch lebensbejahend, mutig und selbständig ist und in ihrem Herzen ein wenig Liebe für sogar die Allerschlimmsten findet. Claerie ist tough und cool und ein Protagonist, dem ich gerne länger gefolgt wäre.

Die Nebencharaktere sind ein wenig überspitzt, aber sehr witzig und charmant dargestellt, sodass man sich beim Lesen des „wahren Märchens“ manchmal an die Disneyanimation erinnert fühlt.
Die Stiefmutter hätte ich mir fast ein wenig fieser gewünscht. Ihre Situation weckt Mitleid beim Leser, wo eigentlich keines angebracht sein sollte. Aber hier bin ich durch meinen Lieblingsfilm „Auf immer und ewig“ mit Drew Barrymore und Anjelica Huston auch etwas vorbelastet. Anjelica Huston spielt eine fantastische böse Stiefmutter. Wenn ihr den Film nicht kennt, schaut ihn euch bitte an!

Bei jedem anderen Buch hätten mich die rasante Entwicklung der Liebesbeziehung und das sehr klischeehafte, übertriebene Ende genervt mit den Augen rollen lassen. Da es sich aber um ein Märchen handelt, finde ich das alles sehr passend. In den Märchen leben die Protagonisten schließlich auch immer „glücklich bis zum Ende ihrer Tage“.
Die Geschichte ist trotzdem ein wenig zu kurzweilig. Ein paar Höhen mehr wären sicherlich noch drin gewesen und mehr Raum zum Entfalten hätte der Geschichte sicher keinen Abbruch getan.

Insgesamt eine sehr runde, witzig-charmante Geschichte, die ich weiterempfehlen kann.
4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.06.2019

Ich bin ein komisches Mädchen. Und ich habe fest vor, das zu bleiben!

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„Meine Kutsche soll von … vier strupigen Kühen gezogen werden?“ „ Du lieferst mir Hühner, du bekommst Kühe! So ist das nun mal. Mit ein paar geschmeidigen Katzen hätte ich bessere Resultate erzielt!“

Claerie ...

„Meine Kutsche soll von … vier strupigen Kühen gezogen werden?“ „ Du lieferst mir Hühner, du bekommst Kühe! So ist das nun mal. Mit ein paar geschmeidigen Katzen hätte ich bessere Resultate erzielt!“

Claerie Farnflee hat es nicht einfach im Leben. Eine böse Stiefmutter, zwei gemeine Stiefschwestern und eine tolpatschige Fee, die mehr Chaos stiftet, als zu helfen. Sie hat nicht vor einen reichen Prinzen zu heiraten, sie träumt nicht davon eine Prinzessin zu sein. Claerie träumt von einem einfachen Leben, bis ihr eines Tages ein geheimnisvoller junger Mann im Wald und später im Schloss begegnet. Sie ahnt noch nicht, wie sehr dieser Kammerdiener ihr Leben verändern wird. Ich habe die Märchenadaption von Aschenputtel an nur einem einzigen Abend verschlungen und bin hellauf begeistert von diesem Buch. Ich habe die Protagonistin sofort ins Herz geschlossen, den Claerie ist nicht das typische Mädchen, das auf Glitzer und Tüll steht und von der großen Liebe träumt . . . Sie ist selbstständig, weiß was sie will und braucht keinen Mann an ihrer Seite, um glücklich zu sein. Aber nicht nur das „Aschenkindel“ war großartig, sondern eigentlich jeder Charakter, der in dem Buch vorkam war wunderbar. Alle haben toll zusammengepasst und ich mochte die verschiedenen Beziehungen der Personen untereinander sehr gerne. Besonders schön fand ich die Hassliebe zwischen Claerie und ihrer Familie. Man merkt sehr schnell das die vier sich „eigentlich“ nicht mögen, aber irgendwie doch nicht ohne einander können. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und lies sich sehr schön lesen. Die Geschichte an sich war toll ausgearbeitet und ich mochte es, das einige Dinge doch nicht so typisch Märchen waren. Einige Ereignisse waren nicht so wie man es erwartet hat und gerade deswegen mochte ich das Buch so gerne. Vor allem das Ende war für mich doch recht überraschend . . . obwohl ich schon sehr früh eine Vermutung hatte das . . . nein, das werde ich euch nicht verraten ;)

Fazit: „Aschenkindel“ ist ein herrlich typisch, untypisches Märchen und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der ein Faible für Märchenadaptionen hat. Der Schreibstil und die Geschichte sorgen für ein unvergessliches Leseerlebnis :)

Viel Spaß beim Lesen :)
Stephanie

Veröffentlicht am 22.04.2019

Enttäuschend

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Ich ahnte schon durch den Klappentext, dass Claerie vom Charaktere her anders ist als ich mir Aschenputtel immer vorstellte als Kind. Und ich mochte ihre Art. Sie ist sarkastisch, selbstbewusst und hat ...

Ich ahnte schon durch den Klappentext, dass Claerie vom Charaktere her anders ist als ich mir Aschenputtel immer vorstellte als Kind. Und ich mochte ihre Art. Sie ist sarkastisch, selbstbewusst und hat einen tollen Humor. Das ließ sie auch stark von den anderen Charakteren abheben, denn diese blieben einfach blass und farblos. Was ich sehr schade fande. Besonders da auch der Fremde im Wald keine Tiefe bekam und mich die Liebesgeschichte nicht berührte. Auch sonst fand ich nicht, dass die Beziehungen von Claerie zu den verschiedenen Charakteren Spannung in den Roman brachte. Alles wirkte so "nett" auf mich.

Die Geschichte selbst hat einige Ideen, die mich anfangs begeistert haben. Flugwürmer, Vampire im Verbotenen Wald, Feen für alle, Magie, ein Kaiserreich, was das Königreich, in dem Claerie lebt, annektieren will - so viel Potenzial und davon wurde in meinen Augen nichts ausgeschöpft. Ehrlich gesagt habe ich mich am Ende gefragt, wieso diese Elemente in die Geschichte gebracht wurden. Sie trieben die Story weder voran noch wurde stark darauf eingegangen.

Letztens Ende plätscherte die Geschichte so vor sich hin und immer wenn ich dachte, jetzt kommt was Spannendes, wurde ich durch die Art der Auflösung dessen enttäuscht. Trotzdem bekommt das Buch von mir zwei Sterne, weil ich den Humor darin mochte.

Veröffentlicht am 07.03.2019

Cinderella neu erzählt!

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Clearie bewohnt gerne ihr Turmzimmer und fühlt sich dort wohl. Sie braucht nicht unbedingt ein besseres Leben. Als ihre gute Fee von einem Ball erzählt, auf dem der Prinz seine Zukünftige sucht, will sie ...

Clearie bewohnt gerne ihr Turmzimmer und fühlt sich dort wohl. Sie braucht nicht unbedingt ein besseres Leben. Als ihre gute Fee von einem Ball erzählt, auf dem der Prinz seine Zukünftige sucht, will sie nicht dahin. Sie erinnert sich noch zu gut, wie er als Kind war und da kann sie gut drauf verzichten.
Als sie aber einen Fremden im Wald kennenlernt und merkt, dass er ihr mehr gefällt, als sie gedacht hätte, möchte sie doch gerne auf den Ball.
Doch die Ereignisse, die danach entstehen, wühlen sie immer mehr auf. Auch ihr Vater hatte Geheimnisse vor ihr, die sie nun herausfindet.

Eine geniale Umsetzung von Cinderella!
Ich finde es wunderschön, wie viele Elemente des Märchens vorhanden sind, aber es dennoch eine eigene Geschichte ist!
Leider fand ich, dass sie wirklich kurz war. Auf der anderen Seite war es zwischenzeitlich etwas in die Länge gezogen.
Dennoch habe ich die Geschichte geliebt! Clearie ist eine wundervolle, kaum jammernde Protagonistin und auch Ysper ist ein toller Kerl. Die Dialoge der beiden kamen so echt rüber und man hat sofort gespürt, dass das eine süße Beziehung werden kann.
Die anderen Nebencharaktere fallen nicht so auf, außer vielleicht die Stiefschwestern oder die Mutter. Da fand ich es schade, dass sie sich irgendwann auf einmal so sehr ins positive verändert... Das fand ich leider etwas zu schnell.
Zu gerne hätte ich mehr von Clearie und Ysper gelesen! Die Welt der beiden hat mir wirklich gefallen.
Eine schöne und lockere Geschichte für zwischendurch, bei der man aber bedenken muss, dass es kurz ist und man nichts tiefgründiges erwarten darf!

Veröffentlicht am 17.01.2019

Aschenkindel

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Die Geschichte ist für zwischendurch ganz nett.
Mir hat die Hauptprotagonistin gut gefallen, ich mochte ihren realistischen Blick auf die Welt und dass sie über ihre Situation nicht gejammert oder geklagt ...

Die Geschichte ist für zwischendurch ganz nett.
Mir hat die Hauptprotagonistin gut gefallen, ich mochte ihren realistischen Blick auf die Welt und dass sie über ihre Situation nicht gejammert oder geklagt hat. Sie hat alles sehr reif betrachten und war hin und wieder ihrem Alter angemessen etwas trotzig.
Zum Schluss wurde die Geschichte aber langweilig, die Liebesgeschichte war sehr platt und unspektakulär. Das war schlecht umgesetzt. Die Kriegszeit verlief auch eher im Hintergrund, das war ebenfalls merkwürdig.
Wer nicht zu viel Tiefgründigkeit erwartet, kann sich dem Buch gern annehmen. Hin und wieder gibts auch was zum Schmunzeln.