Cover-Bild Die Arena: Grausame Spiele
Band 1 der Reihe "Cirque"
(92)
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 17.09.2019
  • ISBN: 9783805200486
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Hayley Barker

Die Arena: Grausame Spiele

Katharina Naumann (Übersetzer)

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum "Zirkus" gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil - sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein - und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht - und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse - für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.08.2020

Die Welt akzeptieren, wie sie ist? Nein, nie mehr.

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"Sie wollen das Risiko. Sie wollen die Angst in unseren Gesichtern sehen. Sie wollen zusehen, wie wir sterben."
Seite 74

Die Arena Bücher sind mir immer wieder begegnet und ich fand das Cover sehr faszinierend ...

"Sie wollen das Risiko. Sie wollen die Angst in unseren Gesichtern sehen. Sie wollen zusehen, wie wir sterben."
Seite 74

Die Arena Bücher sind mir immer wieder begegnet und ich fand das Cover sehr faszinierend ♥ Außerdem bin ich ein großer Fan von der Zirkus Thematik und dementsprechend neugierig. Ich habe allerdings nicht weiter durchgehalten, als die ersten 100 Seiten, den Rest des Buches habe ich nur Stichwortartig überflogen.

Es geht darum, das es in England zwei Sorten von Menschen gibt. Die Dregs und die Pure. Die Pure sind der Abschaum der Welt, schuld an Seuchen, Katastrophen, einfach alles. Sie werden versklavt und sind nichts wert. In diesem Zirkus werden sie auf alle möglichen Arten abgeschlachtet.

"Ich bin es wert, am Leben zu bleiben!"
Seite 99

Die Geschichte wird abwechselnd von Ben und Hoshiko erzählt. Er ist der Sohn einer einflussreichen Politikern und ein Pure, sie eine berühmte Hochzeilartistin und eine Dreg. Die Beiden begegnen sich im Zirkus und damit nehmen die Verhängnisse ihren Lauf, denn Ben will die Dreg nicht länger hassen, er hinterfragt das System und bringt damit Hoshiko ins Fadenkreuz seiner wütenden Mutter.
Das Buch ist super grausam. Der Hass zwischen den Welten ist grenzenlos und wie gerade die Pure über die Dreg reden, hat mich total abgeschreckt. Alles in allem, war es mir einfach zu dunkel und zu wütend. Es erinnerte mich an die Zeiten, als man in Rom Sklaven und vermeidliche Verbrecher den Löwen zum Frass vorwarf oder anders umbrachte, wo Tod eine Unterhaltung der Menschen war. Das ist, gerade in der aktuellen Corona Sitatuion einfach gar nichts für mich, deswegen habe ich das Buch abgebrochen.

"Die Welt akzeptieren, wie sie ist? Nein, nie mehr."
Seite 252

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Veröffentlicht am 26.10.2019

Abgebrochen

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"Die Arena: Grausame Spiele" gehört für mich zu den Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte, sodass ich es mir direkt am Erscheinungstag gekauft habe. Meine Erwartungen waren somit enorm ...

"Die Arena: Grausame Spiele" gehört für mich zu den Büchern, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen wollte, sodass ich es mir direkt am Erscheinungstag gekauft habe. Meine Erwartungen waren somit enorm hoch, allerdings war ich am Ende so enttäuscht, dass ich das Buch nach etwas mehr als der Hälfte abgebrochen habe.

Das wohl größte Problem an dem Buch ist wohl die Tatsache, dass es zwar anfänglich sehr interessant klang, ich allerdings immer wieder das Gefühl hatte, bereits etwas Ähnliches gelesen zu haben. So wirkte es schon fast so, als hätte man gleich mehrere Bücher zu einem zusammengeschrieben. Man muss zwar zugestehen, dass der Zirkus mal ein anderes Setting ist, allerdings gab es das ganze Drumherum bereits haufenweise in anderen Büchern.

Dazu wirken die Figuren stellenweise sehr unsympathisch und blass, sodass ich mit keinem einzigen Charakter wirklich mitfiebern konnte, was mehr als schade ist. Ben und Hoshiko, aus deren Sicht das Buch abwechselnd erzählt wird, sind zwar an sich nett ausgearbeitet, allerdings sehr austauschbar, da sie bereits an sehr viele andere Figuren aus Dystopien erinnern.

Zudem gibt es hier noch eine Liebesgeschichte, die nicht so wirklich in die Geschichte hineinpassen möchte und alles andere als authentisch wirkt Gleichzeitig ist das Buch viel zu brutal, was doch teilweise sehr schockierend ist, wenn man bedenkt, dass das Buch bereits für Leser ab zwölf Jahren geeignet ist.

Somit bin ich von der Geschichte insgesamt sehr enttäuscht und habe es nach knapp 270 Seiten abgebrochen.