Die berührende Familiengeschichte über verloren geglaubte Träume von Erfolgsautorin Heike Fröhling.
Frauen verborgen im Schatten. Gut gehütete Geheimnisse. Wahrheiten, die niemals ans Licht kommen sollen.
DDR 1960: Die schüchterne Ruth wäre gern so mutig wie ihre Schwester Marlies. Doch es ist ausgerechnet Marlies’ Einsatz im Widerstand, der Ruths Traum vom Physikstudium zerstört. Stattdessen widmet Ruth ihr Talent der Erforschung der Natur und lebt als Försterin in einer Waldhütte. Unfreiwillig wird sie zur schutzlosen Außenseiterin, nur ihr Freund Rolf hält zu ihr. Doch kann Ruth ihm wirklich vertrauen?
60 Jahre später begibt sich die junge Lena auf die Suche nach ihrer Großtante. Je mehr sie über Ruth erfährt, desto mehr spürt sie, wie die Vergangenheit nachwirkt: Auch Lena fragt sich, was ihre wahren Träume sind und wem sie glauben kann.
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Ruth wäre gerne so mutig wie ihre Schwester Marlies. Aber sie erforscht lieber die Natur und lebt im Wald in einer Hütte. Sie hat es nicht leicht und muss viele Hürden überwinden.
Dies ist der zweite ...
Ruth wäre gerne so mutig wie ihre Schwester Marlies. Aber sie erforscht lieber die Natur und lebt im Wald in einer Hütte. Sie hat es nicht leicht und muss viele Hürden überwinden.
Dies ist der zweite Teil der Geschichte der Schattenfrauen und den fand ich noch besser als den ersten Teil. Wir lernen Ruth näher kennen, sie lebt ja im Wald und sie lebt für die Forschung. Die Schilderungen über das Leben im Wald haben mich unheimlich gefesselt. Was war das doch für ein schweres Leben, aber Ruth hat nie geklagt, sondern immer weiter gemacht. Aber hat sie ihr Ziel auch erreicht ? Lena, die ihre Großmutter ja schon gefunden hat will nun auch ihre Großtante finden und die beiden Geschwister zusammen führen. Heike Fröhling ist auch der zweite Teil wunderbar gelungen und man merkt auch hier wie schwer das Leben früher doch war. Der Schreibstil ist toll und die Protagonisten sehr gelungen. Ich kann beide Teile unbedingt empfehlen.
Eine spannende und ergreifende Familiengschichte, die in das Leben der Schwestern Marlies und Ruth blicken läst. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Schreibstil ist sehr gefällig ...
Eine spannende und ergreifende Familiengschichte, die in das Leben der Schwestern Marlies und Ruth blicken läst. Zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Der Schreibstil ist sehr gefällig und man kommt gut in die Geschichte rein. Die Cgharaktäre kommen sympatisch rüber und der Konflikt, zwischen freiheit im Westen und unfrei im Osten wird ebenfalls gut rübergebracht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und Einduck hinterlassen.
Der Roman "Weil Träume unendlich sind" von Heike Fröhling ist die Fortsetzung von „Weil ich an uns glaubte“. Schon der erste Band hat mir unheimlich gut gefallen.
Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen ...
Der Roman "Weil Träume unendlich sind" von Heike Fröhling ist die Fortsetzung von „Weil ich an uns glaubte“. Schon der erste Band hat mir unheimlich gut gefallen.
Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen Schreibstil. Sie schreibt sehr lebendig und flüssig, so dass man sich total in das Buch vertiefen kann.
Der Roman erzählt von Ruth im Jahre 1960 in der DDR. Sie träumt von einem Studium, das ihr leider verwehrt bleibt. Stattdessen wird sie von ihrem Vater nach Usedom geschickt, um eine Ausbildung zur Forstwirtin zu absolvieren. Es ist eine körperlich anstrengende Arbeit, die ihr aber unerwartet gut gefällt. Sie erhält die Chance, als Naturforscherin zu arbeiten. Eine Frau, die alleine in einer Waldhütte lebt, wird aber von der Gesellschaft nicht akzeptiert…
60 Jahre später unterstützt Lena ihre Großmutter (Ruths Schwester) auf der Suche nach ihrer Großtante.
Das wunderschöne Cover hat mich direkt angesprochen. Es passt gut zum Thema unendliche Träume.
Die Protagonisten wurden facettenreich angelegt, haben ihre Ecken und Kanten, sind sehr interessant und glaubwürdig. In die schwierigen Lebensumstände konnte man sich gut hineinversetzen.
Das Buch hat mich gefesselt, bewegt und gut unterhalten. Ich würde empfehlen zuerst Band 1 zu lesen, es lohnt sich.
Ruth ist die jüngere Schwester von Marlies und steht immer in ihrem Schatten. Sie ist sehr intelligent und wäre gerne so mutig wie ihre Schwester.. Als Kind interessiert sie sich eher für wissenschaftliche ...
Ruth ist die jüngere Schwester von Marlies und steht immer in ihrem Schatten. Sie ist sehr intelligent und wäre gerne so mutig wie ihre Schwester.. Als Kind interessiert sie sich eher für wissenschaftliche Bücher. Aber ihr großer Traum von einem Physikstudium wird von ihrer Schwester Marlies zerstört, da diese im Widerstand aktiv ist. So wird sie wird nach Usedom geschickt, um eine Forstlehre zu machen. Als Frau unter Männern hat sie es anfangs nicht einfach. Aber sie fügt sich ihrem Schicksal und sie findet in der Natur ihren Frieden. Auf Usedom lebt sie nun abgeschattet in einer einsamen Forsthütte im Wald und beschäftigt sich dort mit den Fledermäusen. Unfreiwillig wird sie allerdings zur Schutzlosen Außenseiterin. Als es in ihrer Hütte brennt, lernt sie den jungen Polizisten Rolf kennen. Er hält zu ihr und die Besuche seinerseits kommen immer öfter. Doch kann sie ihm auch vertrauen…?
Lena ist zu dem Entschluss gekommen, dass es mit Max keine gemeinsame Zukunft gibt. Aber ob es Max verstanden hat? Als sie von ihrem Besuch ihrer Großmutter nach Hause kommt, zeigt ihr Handy fünf entgangene Anrufe und jede menge Mitteilungen von Max, die sie allesamt löscht. Zu späteren Stunde ruft er wieder an, doch bevor er ihr sagen kann, dass er ihre Hilfe in Bezug eines kleinen Mädchens brauchen könnte, hat Lena schon wieder aufgelegt. Paar Minuten später kann er sie doch noch um Hilfe bitten. Kann Lena dem Mädchen helfen?
Währenddessen erzählt Marlies Lena von ihrer Schwester Ruth. Je mehr ihre Oma erzählt, desto mehr hat Lena das Verlangen, nach Ruth zu suchen. Sie fängt an und recherchiert im Internet. Allerdings sind die Geschwister damals nicht im Guten auseinander gegangen. Was ist passiert? Kann Lena ihre Großtante finden? Und wenn ja, werden sich die beiden Schwestern wieder versöhnen….?
Fazit / Meinung:
Das Buch hat 317 Seiten, eingeteilt in 44 Kapitel. Alle Kapitel haben eine Zeit- bzw. Jahreszahlangabe. Es wird abwechselnd, einmal in der Vergangenheit in den 60er Jahren aus der Sicht von Ruth und dann in der Gegenwart aus dem Jahr 2021 aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil ist sehr locker, flüssig und vor allem auch sehr spannend. Es wird in zwei Zeitsträngen erzählt, einmal in der Gegenwart und dann in der Vergangenheit.
Im zweiten Band geht es um Ruth, die Schwester von Marlies und Lenas Großtante. Es ist ebenso bewegend wie der erste Band. Aber an dieser Stelle hier möchte ich nicht zu viel verraten.
Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!
Ein Buch, dem ich wirklich meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt habe und das noch sehr lange in mir nachwirkt. Denn die Autorin beschreibt hier das Leben und das Regime in der DDR in den 60iger Jahren. ...
Ein Buch, dem ich wirklich meine ganze Aufmerksamkeit geschenkt habe und das noch sehr lange in mir nachwirkt. Denn die Autorin beschreibt hier das Leben und das Regime in der DDR in den 60iger Jahren. Ruth ist eine sehr intelligente junge Frau. Schon als Kind hat sie wissenschaftliche Bücher verschlungen. Ihr Traum, ein Pysikstdium zu machen, zerbricht leider, da ihre Schwester Marlies im Widerstand aktiv ist. Deswegen wird sie nach Usedom gechickt, um, dort eine Forstlehre zu machen. Schwer enttäuscht fügt sie sich ihrem Schicksal und sie findet in der Natur ihren Frieden, Insbesondere die Fledermäuse haben es ihr angetan. Dann geht das Bucht in die heutige Zeit Marlies hat einen Schwächeanfall erlitten und wird von ihrer Enkelin Lena umsorgt. Marlies einziger Wunsch ist es, ihre Schwester noch einmal zu sehen, denn sie haben jahrzehntelang keinen Kontakt mehr zueinander gehabr. Da fanängt Lena über das Internet an zu recherchieren und trifft dort auf eine Wissenschaftleri, die in den USA große Erfolge feiert. Ich mu sagen, ich war irgendwie schockiert, wie die Menschen in der damaligen DDR bespitzelt wurden und politisch wie sozial ziemlich iunterdrückt wurden. Ruth war äußerst begabt, durfte aber kein Studium aufnehmen. Die Schwester demonstrierte gegen den Staat. Aber auch die Natur- und Tierbeschreibungen auf Usedom haben den Leser in eine ganz andere Welt gebracht. Die wilden Wälder, das Meer, die vielen Tiere. Eine unberührte Natur wurde uns da vor Augen geführt. Der Schreibstil und die Sprache der Autorin waren gut zu lesen und zu verstehen und es wurden gekonnt einige Geheimnisse bis zum Schluß verborgen. Und man denkt sich, wie gut es uns freien Bürgern geht. Wir aus dem Westen können uns das Leben mit vielem Verzicht gar nicht so vorstellen. Einziges Manko ist für mich das Cover. Es ist irgendwie zu banal für die Komplexität des Themas.