Cover-Bild Pinguine fliegen nur im Wasser
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.07.2025
  • ISBN: 9783426560273
Henriette Krohn

Pinguine fliegen nur im Wasser

Roman
»Pinguine fliegen nur im Wasser« ist ein wunderbar authentischer Liebes- und Selbstfindungsroman mit Tiefgang. Leichtfüßig und mit lebensechtem Humor erzählt Henriette Krohn von Einsamkeit und dem Mut, den es braucht, um Nähe und Verletzlichkeit zuzulassen.
Greta ist alles, was Vincent nicht sein will: laut, bunt und voller übersprudelnder Gefühle. Doch als er in ihrem Taxi landet, hat er gerade alles verloren, wofür er jahrelang gearbeitet hat. Seine ehemalige Chefin und Geliebte hat ihn aus Job und Wohnung geworfen und in der Branche seinen Ruf ruiniert. Vincent weiß weder, warum ihm das passiert ist, noch, wo er jetzt hinsoll. Deshalb nimmt er notgedrungen Gretas Angebot an: Wenn er ihr bei der Renovierung der alten Villa hilft, die sie von ihrer Großmutter geerbt hat, darf er mietfrei bei ihr wohnen.
Während Greta und Vincent ein Zimmer nach dem anderen in einen Ort zum Wohlfühlen verwandeln, entdecken sie, dass sie eigentlich gar nicht so verschieden sind. Aber wie soll man sich näherkommen, wenn man mit Weglaufen beschäftigt ist?
Inspirierender Liebesroman über Selbstfindung und die Kraft der Kreativität.  Eine ebenso leichtfüßige wie lebensechte Urlaubslektüre mit Feingefühl und Humor.

Zimmer für Zimmer richten Greta und Vincent nicht nur eine alte Villa wieder her: Sie entdecken dabei auch, was ihnen im Leben wichtig ist – und wovor sie Angst haben. Wie ein Haus zu einem Zuhause wird, und wie jeder Raum sein Spiegelbild in unserer Seele findet, erzählt Henriette Krohn einfühlsam und mit genau der Situationskomik, die das echte Leben bietet.
Entdecke auch Henriette Krohns Sommerroman Frühling, Sommer, Herbst und du: »Ein wunderbares, wertvolles Buch voller toller Momente, voller Nachdenklichkeit bei gleichzeitiger Leichtigkeit, voller Sonne und Sommer.« Seitenträumerin (Blog)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Tiefe

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In dem Buch geht es um Vincent und Greta, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten und dann doch gar nicht so verschieden sind, wie sie feststellen, als sie Zeit miteinander verbringen. ...

In dem Buch geht es um Vincent und Greta, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten und dann doch gar nicht so verschieden sind, wie sie feststellen, als sie Zeit miteinander verbringen. Mich hat das Buch sehr berührt. Die Figuren sind interessant angelegt und haben Tiefe. Es macht Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Ihre Hintergründe sind spannend. Der Schreibstil ist angenehm, detailreich und flüssig. Auch das Cover finde ich sehr schön. Ich habe mich richtig gut unterhalten gefühlt und vor allem auf hohem Nivea. Ich empfehle das Buch deshalb gerne weiter.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

der zweite Eindruck

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Vincent hat sein Leben fest im Griff. Meint er. Doch eines Tages verliert er nicht nur seinen Job, sondern die Wohnung gleich noch mit dazu. Was er nicht versteht, er hat doch immer alles richtig gemacht. ...

Vincent hat sein Leben fest im Griff. Meint er. Doch eines Tages verliert er nicht nur seinen Job, sondern die Wohnung gleich noch mit dazu. Was er nicht versteht, er hat doch immer alles richtig gemacht. Noch viel weniger versteht er die Gründe des Rauswurfs. Und doch wird er eines Tages von einer Taxi Fahrerin, die sein Hab und Gut im Kofferraum hat, an der Firma eingesammelt. Tags drauf treffen sie wieder aufeinander und Greta macht ihm ein Angebot. Wenn er mit ihr das Haus, das sie geerbt hat renoviert, kann er solange bei ihr leben.

Vincent ist Anfangs ein recht unsympathischer Charakter, er versucht zwanghaft alles im Griff zu behalten und wirkt, als hätte er eine Zwangsjacke an. Aber nach und nach lernt man ihn und sein Innenleben immer besser kennen und versteht warum er so ist. Und Gretas Einfluss auf ihn ist deutlich sichtbar, langsam aber sicher wagt er es sich seinen Gefühlen zu stellen anstatt sie krampfhaft zu unterdrücken.

Greta wirkt dagegen wie ein sehr unabhängige Frau, die genau weiß was sie will. Und was nicht. Doch in Rückblicken wird klar, dass diese Unabhängigkeit schwer erkämpft ist und auch oft nur Fassade.

Mir hat die Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Die Gemeinschaft rund um Greta und Vincent ist einfach toll beschrieben und auch hier tauchen sehr interessante Charaktere auf. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie diese chaotische Truppe zusammenwächst. Besonders schön fand ich, dass jeder Charakter eine Geschichte zu erzählen hat, die auf den ersten Blick nicht erkennbar ist.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es hat mir großen Spaß gemacht die Figuren zu begleiten.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Man braucht nicht viel, um glücklich zu sein

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Pinguine fliegen nur im Wasser hat 368 Seiten. Das Cover verrät nicht wirklich etwas darüber, was sich hinter der Geschichte verbirgt. Somit ist der Leser überrascht, wenn man am Ende angekommen ist. Es ...

Pinguine fliegen nur im Wasser hat 368 Seiten. Das Cover verrät nicht wirklich etwas darüber, was sich hinter der Geschichte verbirgt. Somit ist der Leser überrascht, wenn man am Ende angekommen ist. Es hat mich angesprochen und auch der Klapptext klang interessant, sodass ich zu dem Buch gegriffen habe.
Greta ist alles, was Vincent nicht will: laut, bunt und voller übersprudelnder Gefühle. Als er in ihrem Taxi landet, hat er gerade alles verloren. Beide sind 36 Jahre alt, wohnen im Berlin und haben eine schwere Kindheit hinter sich. Die Eltern von Greta sind hochintelligente Ärzte, arbeiten viel und haben wenig Zeit, um sich um ihre eigene Tochter zu kümmern. Greta lebt bei ihren Großeltern, aber auch sie sind oft mit der Aufgabe überfordert. Die Großeltern haben eine polnische Haushälterin. Von ihr hat Greta in jungen Jahren Zuneigung, Liebe und Wärme erfahren. Vincent ist Deutsch-Vietnamese, seine Mutter hat ihm im Alter von 3 Jahren bei seinem depressiven Vater gelassen und hat sich nicht mehr um ihn gekümmert, stattdessen ihr eigenes Leben gelebt. Heute ist für Vincent ein schwerer Tag. Seine ehemalige Chefin und Geliebte hat ihm gekündigt und aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Vincent ist ratlos und total am Boden zerstört. Kein Job, kein Obdach. Greta rettet ihm und bietet ihm ein Job an. Er soll ihr bei der Renovierung der vererbten Villa ihrer Großeltern helfen. Dafür darf er dort mietfrei wohnen. Wird Vincent das Angebot annehmen? Ja, er wagt es und nimmt das Angebot an. Bei der Renovierung merken sie langsam, dass sie gar nicht so verschieden sind. Aber wie soll man sich näher kommen, wenn man mit Weglaufen beschäftigt ist? Die beiden entdecken bei der Arbeit, was im Leben eigentlich wichtig ist und, wovor sie Angst haben.
Der Schreibstil ist leicht, locker und flüssig. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch auf den Leser. Beide stehen mitten im Leben, sind offen und selbstbewusst, haben Ziele und Träume. Die Kapitel haben angenehme Leselänge und sind nicht langatmig. Einige Kapitel sind in der Gegenwart geschrieben, dann gibt es wieder Abschnitte mit Rückblicken in die Kindheit, Jugend und Studienzeit von den beiden Protagonisten. Es werden viele Themen unser heutigen Gesellschaft angesprochen und thematisiert. Es wird gezeigt, dass man nicht wirklich viel braucht um glücklich zu sein, was eine tolle Botschaft ist, gerade in der heutigen Zeit. Mir hat die Geschichte gut gefallen, deshalb vergebe ich 4 Sterne und spreche eine Weiterempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Allein

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Greta ist eine quietschbunte Taxifahrerin, die auch den völlig perplexen Unternehmensberater Vincent niederquasselt, als der kurzerhand von seiner Chefin und gleichzeitig Ex-Geliebten gefeuert wird. Wie ...

Greta ist eine quietschbunte Taxifahrerin, die auch den völlig perplexen Unternehmensberater Vincent niederquasselt, als der kurzerhand von seiner Chefin und gleichzeitig Ex-Geliebten gefeuert wird. Wie es der Zufall so mit sich bringt, sind Greta und Vincent allein, sie renoviert ohne jegliche Fachkenntnis das von den Großeltern geerbte Haus und er steht ohne Job und Unterkunft da. Was läge da näher, als sich notgedrungen zusammenzutun?

Schräg und unkonventionell tritt uns Greta entgegen, zurückhaltend und überlegt trifft auf Vincent zu, dennoch schafft Henriette Krohn den Spagat, die beiden als Hauptrollen in ihrer Geschichte unterzubringen. Wer anfangs nicht weiß, was das kleine Mädchen im Roman zu suchen hat, muss sich eben ein paar Kapitel lang gedulden, denn immer der Reihe nach geht es hier nicht. Trotz der größtmöglichen Unterschiede bei den Charakteren findet sich hier ein roter Faden, der die Handlung leitet, der Humor kommt wahrlich nicht zu kurz, obwohl nicht immer alles witzig ist. So finden durchaus auch ernsthafte Themen Eingang ins Geschehen, beispielsweise Lieblosigkeit in der Familie oder Wohlstandsverwahrlosung. Die angekündigte Liebesgeschichte spielt sich eher am Rande und ziemlich untypisch ab.

Wie der Titel dieses Romans schon anklingen lässt, handelt es sich um eine etwas „andere“ Geschichte, die aufgrund des spritzigen Schreibstils und der unterhaltsamen Dialoge flüssig zu lesen ist und eine warmherzige Stimmung mitbringt. Zum Abschalten, aber durchaus auch zum Nachdenken sind die fliegenden Pinguine genau das Richtige – von mir bekommen sie vier Sterne.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Identitätsfindung ist keine Perfektion

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Was passiert, wenn ein Mensch, der alles unter Kontrolle hat, plötzlich alles verliert – und im Chaos einer anderen Person Halt findet?

Der Roman „Pinguine fliegen nur im Wasser“ handelt von dem Unternehmensberater ...

Was passiert, wenn ein Mensch, der alles unter Kontrolle hat, plötzlich alles verliert – und im Chaos einer anderen Person Halt findet?

Der Roman „Pinguine fliegen nur im Wasser“ handelt von dem Unternehmensberater Vincent, der von einem Tag auf den anderen ohne Job und Wohnung dasteht. Nicht einmal Zeit zum Räumen bekommt er – ein Taxi, vollgepackt mit seinen Habseligkeiten, wartet bereits auf ihn.

Die Fahrerin, Greta, wirkt auf den kontrollierten Vincent wie eine Naturgewalt. Zunächst ist sie viel zu überwältigend für seine inneren Mauern. Als sie ihn bittet, ihr beim Renovieren ihres Hauses zu helfen, ist er innerlich völlig durcheinander. Immerhin hat er dadurch einen Platz zum Wohnen. Der Rest... fügt sich.



Zu Beginn hatte ich Schwierigkeiten, in den Roman hineinzufinden. Das legte sich jedoch abrupt nach den ersten hundert Seiten – und plötzlich war ich ganz in der Geschichte versunken.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Viele kleine Details über die Figuren und über Gretas Haus werden eingeflochten. An vielen Stellen wirkt das liebevoll, an manchen etwas überfrachtet. Die Handlung tritt zugunsten dieser Details gelegentlich in den Hintergrund – im liebevollsten Sinne.

Man spürt deutlich, dass es der Autorin wichtig war, diese Geschichte zu erzählen. Hier liegt Bedeutung in den Zeilen. Es ist keine dieser Liebesgeschichten mit künstlich erzeugtem Drama. Vielmehr geht es um die Irrungen und Wirrungen des Lebens, um Identitätsfindung.

Es geht darum, wie man erkennt, was einem selbst wichtig ist – besonders, wenn das Elternhaus ganz andere Ideale vorgegeben hat. Es geht darum, sich Ängsten zu stellen, eigene Mauern einzureißen – und das auf leise, subtile Weise.



„Pinguine fliegen nur im Wasser“ ist kein lauter Roman – selbst wenn Protagonistin Greta und mancher Nebencharakter es manchmal sind. Die Worte tragen langsam, humorvoll, ohne Effekthascherei. Absolut cozy, trotz nachdenklicher Themen.



Das Buch hat Tiefe – ohne je zu schwer zu werden.

Ein stiller Roman, der lange nachklingt.

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