Cover-Bild COLDTOWN – Stadt der Unsterblichkeit

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbj
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 12.10.2020
  • ISBN: 9783641219192
Holly Black

COLDTOWN – Stadt der Unsterblichkeit

»Coldtown ist mein liebstes Fantasy-Setting aller Zeiten.« John Green - Fesselnde Vampir Fantasy
Anne Brauner (Übersetzer)

Coldtown ist gefährlich. Ein goldener, glamouröser Käfig für die Verdammten und all jene, die mit ihnen bis in den Tod feiern ...Tana wacht morgens nach einer Party auf und stellt fest, dass sie eine der wenigen Überlebenden in einem Haus voller Leichen ist. In einer Welt, in der Vampire ihr Unwesen treiben, ist Tana Schreckliches gewohnt, doch normalerweise halten sich Vampire in Quarantäne-Städten auf, in den sogenannten »Coldtowns«. Tanas Ex-Freund Aidan hat die Party zwar überlebt, doch er ist mit dem Vampir-Virus infiziert, und auch Tana könnte infiziert sein. Gemeinsam mit Aidan und dem einzigen anderen Überlebenden, dem geheimnisvollen Gavriel, macht sich Tana auf ins Herz der Gefahr – nach Coldtown, um sich und die anderen zu retten ...Ein atemberaubender Vampirroman über Rache und Schuld, Tod und Liebe, von der New-York-Times-Bestsellerautorin Holly Black!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2020

Dame und Tiger

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Tana ist siebzehn und möchte eigentlich nur eine geile Zeit bei einer Party erleben. Doch als sie erwacht, stellt sie fest, dass fast alle anderen Jugendlichen tot sind - in der Nacht sind Vampire gekommen ...

Tana ist siebzehn und möchte eigentlich nur eine geile Zeit bei einer Party erleben. Doch als sie erwacht, stellt sie fest, dass fast alle anderen Jugendlichen tot sind - in der Nacht sind Vampire gekommen und haben sie ausgesaugt. Nur ihr Ex-Freund Aidan und ein Fremder namens Gavril haben überlebt und es gelingt den dreien, gerade noch aus dem Haus zu entkommen, bevor die mörderischen Vampire wieder erwachen. Doch Aidan ist infiziert und der andere Junge ... selbst ein Vampir. Und Tana wurde ebenso verletzt und es könnte passieren, dass sie ebenfalls infiziert ist. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als mit den beiden zur nächsten Coldtown zu fahren, dorthin, wo die Vampire und Infizierten in Ghetto-Städten eingesperrt sind.

Ich hatte anfangs ein bisschen Probleme mit dem Buch. Der Einstieg erschien mir arg young-adultlastig und ich mochte die ewigen Zitate über den Tod am Anfang eines Kapitels nicht, weil mich so was schnell nervt. Aber die Geschichte entwickelte sich schnell zu einer etwas anderen Vampirstory, einer, die mir sehr gut gefiel. Die Vampire sind hier weder kuschelig noch glitzern sie, sondern sie sind reine Raubtiere, die in jeder Form weiterentwickelt sind als Menschen, außer vielleicht in ihrem sozialen Verhalten. Außerdem mochte ich auch Tana, die mal zum Glück weder auserwählt noch supercool war, sondern einfach nur ein nettes Mädchen, das versucht, das Richtige zu tun. Liebe gab es nur dezent und ohne Kitsch, sodass ich im Großen und Ganzen richtig Spaß an dem Buch hatte.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Entsprach nicht meinen Erwartungen

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Tana stellt nach einer wilden Party fest, dass sie eine der wenigen Überlebenden in einem Haus voller Leichen ist. Sie ist bereits vieles gewohnt, da in ihrer Gegend öfter ihr Unwesen treiben. Eigentlich ...

Tana stellt nach einer wilden Party fest, dass sie eine der wenigen Überlebenden in einem Haus voller Leichen ist. Sie ist bereits vieles gewohnt, da in ihrer Gegend öfter ihr Unwesen treiben. Eigentlich müssen sich die Vampire in Quarantäne Städten aufhalten, in den sogenannten "Coldtowns". Doch ab und zu gelangen sie wohl auch außerhalb ihrer Zone. Auch Tanas Ex-Freund Aidan hat die Party überlebt, aber er hat sich mit dem Vampir- Virus infiziert. Tana ist sich nicht sicher, ob auch sie infiziert ist und gemeinsam mit Aidan macht sie sich auf den Weg nach Coldtown. Doch Tana findet noch einen anderen Überlebenden der Partynacht , den geheimnisvollen Gavriel. Auch ihn nehmen die beiden mit, um sich und die anderen zu retten.

Das Cover finde ich eher nüchtern und unscheinbar. Das reißt auch nicht die rote Schrift und Mond leider nicht raus.

Angefixt durch den Klappentext, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich mochte früher schon Vampirbücher und habe u. a. Bram Stoker und die Bücher von Anne Rice regelrecht verschlungen. Um so mehr freute ich mich einen neuen Vampirroman zu lesen. Allerdings konnten mich Holly Black's Vampire überhaupt nicht mitreißen. Für meinen Geschmack sind die dargestellten Vampire für einen Jugendroman zu brutal dargestellt. Sympathisch sind die meisten auch nicht und gerade das fand ich in anderen Vampirromanen gerade interessant, wie die Vampire quasi ihre Opfer anlocken, umgarnen und dann aus saugen. Hier werden sie eben brutal umgebracht oder dienen auf Parties als "Snack" mittels am z. B. am Handgelenk angebrachten Zugang. Besonders enttäuscht war ich auch von Tana, die meistens alle Anweisungen von anderen befolgt hat anstatt selbst mal ihr Hirn einzuschalten.

Die Handlung war auch Teilweise in sich nicht stimmig und widersprüchlich. Ein Highlight war Coldtown für mich leider nicht, da gibt es wirklich bessere Vampirromane. Deswegen vergebe ich nur 2 Sterne.

  • Erzählstil
Veröffentlicht am 12.11.2020

Eine moderne Vampirgeschichte

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Nach einer Sonnenuntergangsparty wacht Tana in der Badewanne auf und ist umgeben von Leichen. Anscheinend sind durch ein geöffnetes Fenster Vampire reingekommen, obwohl diese sich eigentlich in den Quarantäne-Städten ...

Nach einer Sonnenuntergangsparty wacht Tana in der Badewanne auf und ist umgeben von Leichen. Anscheinend sind durch ein geöffnetes Fenster Vampire reingekommen, obwohl diese sich eigentlich in den Quarantäne-Städten (Coldtowns) befinden. Außer Tana hat noch ihr Ex-Freund Aiden, der allerdings infiziert ist, und der geheimnisvolle Gavriel überlebt. Gemeinsam mit den beiden macht sich Tana auf dem Weg in ein nahegelegenes Coldtown, um sich und die anderen zu retten. Da Tana nicht weiß, ob sie ebenfalls infiziert ist.

Da ich schon andere Bücher der Autorin gelesen habe, war mir der Schreibstil bekannt und wie immer sehr angenehm zu lesen. Es wurde zwischendurch immer mal wieder aus anderen Sichten oder aus der Vergangenheit erzählt, wodurch alles verständlicher wurde.
Die Geschichte fing spannend an. Allerdings zog es sich anschließend ein bisschen in die Länge bis sie endlich Coldtown erreichten. Aber dann blieb es durchweg spannend. Tana gefiel mir sehr gut. Eine starke Protagonistin, die in aussichtslosen Situationen trotzdem noch einen kühlen Kopf bewahrte und auch noch anderen half. Die Idee mit diesen Quarantäne-Städten fand ich klasse. Und mit Sicherheit würden sich viele Menschen angezogen fühlen von so einer Stadt. Die Aussicht auf Unsterblichkeit ist für einige
bestimmt verlockend.

Mir gefiel die Geschichte richtig gut. Vor allem richtig modern mit Live-Sendungen, Blogs und Co. Die ganze Welt weiß, dass es Vampire gibt. Natürlich gibt es auch Vampirjäger und die Arten, wie man einen Vampir töten kann, kannte ich eigentlich auch schon alle, aber durch diesen modernen Hintergrund in den Coldtowns, war es doch etwas Neues.

Fazit:
Eine klasse moderne Vampir-Story

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2020

Keine weichgespülte Vampirgeschichte

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Nach einer Party erwacht Tana und sieht sich plötzlich mit den Leichen ihrer Mitschüler konfrontiert. Vampire haben alle getötet. Nur sie, ihr Exfreund Aidan und Graviel haben das blutige Treiben überlebt. ...

Nach einer Party erwacht Tana und sieht sich plötzlich mit den Leichen ihrer Mitschüler konfrontiert. Vampire haben alle getötet. Nur sie, ihr Exfreund Aidan und Graviel haben das blutige Treiben überlebt. Doch Aidan ist mit dem Virus der Vampire infiziert und auch Tana kann sich nicht sicher sein ob ihr nicht das gleiche passiert ist. Sie beschließen sie, sich nach Coldtown aufzumachen. Einer Stadt in der Infizierte und Vampire leben. Den geheimnisvollen Graviel nehmen sie mit, denn mit ihm im Schlepptau wird es einfacher werden in Coldtown Einlass zu bekommen.....

Mir hat dieses Buch sehr gut gefalle. Der Schreibstil war schön flüssig zu lesen und die Geschichte einfach wahnsinnig gut. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch. Sie war mutig, kämpferisch und hilfsbereit. Dazu kamen noch andere sehr interessante Charaktere und natürlich Graviel! Er war zwar nicht immer sehr nett, aber ich fand ihn klasse. Das in diesem Roman die Vampire nicht lieb und weichgespült waren, fand ich sehr gut. Es wurde mal wieder Zeit das sie auch böse und brutal sein durften. Es ging sehr blutig zu, aber dies hat mich nicht gestört. Ein bisschen Liebe gab es auch und zwar in der genauen Dosierung. Nicht Zuviel und nicht Zuwenig.Das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich könnte mir sogar eine Verfilmung des Romans gut vorstellen. Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und es kam nie Langeweile auf. Für mich ein wirklich lesenswertes Buch. Das war mein erstes Buch der Autorin , aber bestimmt nicht mein letztes.Von diesem hier könnte ich mir eine Fortsetzung sehr gut vorstellen und ich wäre da auf alle Fälle dabei.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2020

Abgebrüht

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Zum Inhalt:
Es gibt Vampire, doch zu ihrer eigenen Sicherheit (und der der Menschen) leben sie in abgeschlossenen Gebieten, den Coldtowns. Doch ab und zu bricht einer aus, wie Tana leidvoll erfahren muss, ...

Zum Inhalt:
Es gibt Vampire, doch zu ihrer eigenen Sicherheit (und der der Menschen) leben sie in abgeschlossenen Gebieten, den Coldtowns. Doch ab und zu bricht einer aus, wie Tana leidvoll erfahren muss, als sie nach einer Party in einem Meer von Blut erwacht und nicht nur ihren Ex-Freund mit Bisswunden auffindet, sondern auch noch Gavriel, einen Vampir. Gemeinsam mit den beiden fährt sie nach Coldtown in der Hoffnung, dort Hilfe zu finden.

Mein Eindruck:
Im Original heißt das Buch „The Coldest Girl in Coldtown“ und dieser Titel trifft es perfekt. Den Tana ist dermaßen abgebrüht und cool, dass es einem fröstelt, - auch ohne die Verletzung eines Vampirs, die bei den Infizierten zu Schüttelfrost führt. Eine Heroine ganz nach weiblichem Geschmack der jugendlichen Zielgruppe: Stark, schön, unerschrocken und doch mit einem gewissen Grad an Verletzlichkeit und – vor allen Dingen – Liebe zu den Menschen (und Vampiren), mit denen sie sich verbunden fühlt. Außerdem gefällt, dass die „Essenz“ eines Menschen auch dann bleibt, wenn er sich in einen Vampir verwandelt hat und er sich trotz allem Hunger seine Ansicht von Ehre bewahrt.
Doch neben ihren Charakteren zeichnet sich Holly Blacks Buch vor allen Dingen durch die wunderbaren Beschreibungen ihrer Umgebungen aus, die bei der Leserschaft ein fantastisches Kopfkino bewirken: Egal, ob der blutverschmierte Morgen nach der Party, die heruntergekommenen Häuserschluchten oder die barock anmutende Gesellschaft bei Lucien, dem herrschenden Vampir dieser Coldtown, - alles ist absolut klar, opulent und drehbuchreif beschrieben. Dazu gibt es natürlicherweise noch ein paar Kämpfe, die nicht selten mit dem Tod enden, - das perfekte Spektakel für einen Film und es verwundert, warum Holly Blacks Buch noch nicht verfilmt wurde. Denn diese Geschichte wäre es wert: Starke Charaktere, differenziertere Betrachtung als nur das dröge gut/schlecht und nichts dazwischen und die Einbeziehung der modernen Medien passt viel besser in die heutige Zeit als irgendwelche Love-Stories im amerikanischen Hinterland.

Mein Fazit:
Die Vampire sind angekommen im Hier und Jetzt, - in jeder Hinsicht

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