Authentisch, intensiv, fesselnd
Schon der Titel Where Good Girls Go to Die hat mich sofort neugierig gemacht. Das Cover ist ein echter Blickfang und der Klappentext verspricht eine Geschichte voller Intensität und Emotionen.
Der Schreibstil ...
Schon der Titel Where Good Girls Go to Die hat mich sofort neugierig gemacht. Das Cover ist ein echter Blickfang und der Klappentext verspricht eine Geschichte voller Intensität und Emotionen.
Der Schreibstil von Holly Renee hat mich direkt überzeugt: leicht, fesselnd und voller Gefühl. Es fiel mir unglaublich leicht, in die Handlung einzutauchen, und die Figuren waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders mochte ich, dass sie nicht perfekt sind, sondern Ecken und Kanten haben – genau das macht sie so authentisch.
Der Moment, in dem Liv erkennt, in welche Augen sie blickt, war großartig beschrieben. Auch das erste Aufeinandertreffen von Liv und Parker hat mich sehr berührt. Ich fand es schön, wie Parker sich um sie gekümmert hat, während sie von allen Männern beobachtet wurde. Dass Liv anschließend einfach wieder nach Hause ging, hat mich überrascht – ich hätte sie rebellischer eingeschätzt. Doch da das Buch nicht besonders umfangreich ist, wurde die Handlung insgesamt etwas gestrafft, was ich keineswegs als Nachteil empfunden habe.
Besonders gelungen fand ich das subtile „Umkreisen“ zwischen Liv und Parker, das Knistern zwischen ihnen war deutlich spürbar. Auch Livs beste Freundin hat mir sehr gefallen, sie brachte Leichtigkeit in die Geschichte. Die Atmosphäre im Tattoo-Studio war intensiv und authentisch, die Emotionen kamen bei mir direkt an. Die innere Zerrissenheit der beiden Figuren konnte ich sehr gut nachvollziehen, was die Geschichte noch greifbarer machte.
Alles in allem habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert, und ich freue mich schon jetzt sehr auf den nächsten Band.