Cover-Bild Tea Time
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diogenes
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 26.10.2022
  • ISBN: 9783257072143
Ingrid Noll

Tea Time

Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2023

Club der Macken-Damen

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Wieder mal ein gutes Buch aus der Feder von Ingrid Noll, sie kann es einfach die Lady of Crimeheim, also die Ehrenbürgerin von Weinheim. Dor lebt sie und hat als Handlungsort für ihren neusten Roman ihren ...

Wieder mal ein gutes Buch aus der Feder von Ingrid Noll, sie kann es einfach die Lady of Crimeheim, also die Ehrenbürgerin von Weinheim. Dor lebt sie und hat als Handlungsort für ihren neusten Roman ihren Heimatort auserkoren. Zur ‚Tea Time‘ wird gebeten und zwar in einem erlesenen Kreis von Damen, die – na ja – allesamt eine Macke, ein Spleen, einen Tick haben. Herrlich verschroben, wenn die eine immerzu Fransen kämen mag und die Andere gerne andere beim Leben beobachte und aushorcht. Es werden über die Zeit natürlich mehr. Das diese Frauen, allesamt um die 30 mit ihren Ticks und einer kleinen Prise krimineller Energie allerhand anstellen, ist selbstredend. Das es Leichen gibt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Vortrefflich schafft es Ingrid Noll erneut Menschen so zu zeichnen, dass sie plastisch werden, uns amüsieren und uns zugleich erschaudern lassen. Sie schafft es so gut ihre Figuren über die feine Linie der Illegalität zu bugsieren ohne das sie Scham empfinden würden
Herrlich unterhaltsam! Bitte weiter so Frau Noll!

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Veröffentlicht am 16.12.2022

Matcha Tee schmeckt auch irgendwann.

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In einem Mietshaus am Weinheimer Marktplatz wohnen die beiden Freundinnen Nina und Franziska. Aus einer feucht-fröhlichen Laune heraus grünen sie den „Klub der Spinnerinnen“, denn jede von ihnen hat doch ...

In einem Mietshaus am Weinheimer Marktplatz wohnen die beiden Freundinnen Nina und Franziska. Aus einer feucht-fröhlichen Laune heraus grünen sie den „Klub der Spinnerinnen“, denn jede von ihnen hat doch eine spezielle Macke. Als Nina dann aber ihre Handtasche verliert, kommen sie in Kontakt mit Andreas Haase, der sich nicht einfach mit Finderlohn abspeisen lassen will. Nun müssen die beiden Freundinnen zusammen helfen…

Bücher von Ingrid Noll lese ich seit meiner Jugend – und freue mich immer wieder über Neuerscheinungen der Autorin. Grundsätzlich kenne ich also ihren Schreibstil schon ziemlich gut. Dieser hat mir auch hier sehr gut gefallen. Das Buch liest sich angenehm, ist meist gut verständlich und definitiv sehr unterhaltsam.

In diesem Buch kommen auch oft französische Sätze vor, zwar kurze Sätze, aber eben dennoch.

Ich habe mir damit schwergetan, da ich nicht Französisch spreche bzw. diese Sprache gelernt habe.

All das hat aber keinen Abbruch getan, denn die Geschichte hat mir grundsätzlich richtig gut gefallen. Es liest sich sehr unterhaltsam, ist außerdem spannend und durchaus witzig und kurios. Die Hauptfiguren sind schon ein bisschen besonders, eben außergewöhnlich, zumindest war das mein Empfinden. Ein bisschen anders als die Masse, eben aber genau das macht diesen Roman auch mit aus. Die Einfälle und wie sich manches dann entsprechend ergibt, fand ich einfach lustig.

Wer den Stil von Ingrid Noll kennt und mag, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Für mich war es ein spannender, unterhaltsamer und lustiger Krimi, der nicht wirklich vorhersehbar war. Das war für mich wirklich toll zu lesen.

Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen und eine absolute Empfehlung.

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Veröffentlicht am 11.11.2022

Tee Zeit

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Inhaltsangabe

Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen ...

Inhaltsangabe

Die Freundinnen Nina und Franziska wohnen im selben Haus am Weinheimer Marktplatz. Aus einer Sektlaune heraus gründen sie mit vier anderen Frauen den Klub der Spinnerinnen – jede von ihnen hat eine spezielle Macke. Als Nina ihre Handtasche verliert, beginnt die verhängnisvolle Bekanntschaft mit Andreas Haase. Er begnügt sich nicht mit dem üblichen Finderlohn, er möchte mehr. Die Solidarität ihrer Busenfreundin ist gefragt.

Mein Leseeindruck:

Mit „Tea Time“ von Erfolgsautorin Ingrid Noll liegt dem Leser ein lesenswerter Frauen- und Regionalkrimi vor. Seit Jahrzehnten bin ich ein großer Fan der Autorin und habe alle, aber wirklich alle, ihrer Werke gelesen. Das mag u.a. auch daran liegen, das ich Mannheimerin bin und sämtliche ihrer Krimis spielen in und um Mannheim und Umgebung. So auch dieser hier, in welchem die Figuren sich zwischen Mann- und Weinheim hin- und herbewegen.

Protagonistinnen dieses Cosy-Krimis sind die Freundinnen Nina und Franzi, die beide unter unterschiedlichen Marotten leiden. So gründen sie auch den Klub der Spinnerinnen. Eines Tages verliert Nina im Park ihre Handtasche, die ausgerechnet von einem windigen Säufer gefunden wird, der auch noch - wie sich später herausstellen soll - der Ehemann einer ihrer Spinnerfreundinnen ist. Dieser möchte seinen Fund nicht einfach so hergeben und auch insgesamt bekommt man diesen Menschen nicht mehr einfach so los. Ständig lauert er den Freundinnen auf, bis sie ihm bei einer unfreiwilligen Teestunde einen besonders aufgebrühten Tee kredenzen…

Nina und Franzi waren mir nicht nur auf Anhieb sympathisch, da auch ich unter der gleichen Marotte wie Nina leide, sondern kamen mir wie alte Bekannte vor, da sie mich an die beiden Freundinnen Cora und Maja aus früheren Krimis der Autorin erinnerten. Insgesamt gibt es sehr viel Nebenhandlung und diese spielt natürlich - was sich besonders freut - in meinem Umfeld. Viele er genannten Lokalitäten und Straßen kenne ich natürlich und hatte so sämtliche Ausflüge bildhaft vor Augen.

Der Fall selbst passiert eher beiläufig und man weiß natürlich wer die Täterin ist, da man ja quasi hautnah dabei ist, das Motiv kennt man natürlich auch bereits, aber dennoch büßt er Krimi nicht an Spannung ein, da man schon mehrmal an einem Mord an den Säufer Andreas Haase glaubte und er immer wieder plötzlich doch auftauchte. Auch da Liebesleben kommt hier nicht zu kurz, bei jedem Krimi der Autorin lerne ich ganz beiläufig auch neue Begrifflichkeit kennen und das Cover hat natürlich wieder einmal einen absoluten Wiedererkennungswert.

Ich freue mich noch auf viele weitere Krimis der fast 90-jährigen Autorin, dass sie noch viele Jahre so wundervoll schreiben mag.


@esposa1969

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Veröffentlicht am 08.01.2023

Bewährte Muster

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Es ist schon eine schräge Truppe, die sich im Weinheimer „Club der Spinnerinnen“ zusammengefunden hat. Sechs Freundinnen mit unterschiedlichen Zwangsstörungen, Spleens und Freizeitbeschäftigungen, wobei ...

Es ist schon eine schräge Truppe, die sich im Weinheimer „Club der Spinnerinnen“ zusammengefunden hat. Sechs Freundinnen mit unterschiedlichen Zwangsstörungen, Spleens und Freizeitbeschäftigungen, wobei die Beobachtung von Wolkenformationen oder das zwanghafte Kämmen von Teppichfransen doch eher harmlos ist. Ganz anders sieht es aus, wenn ein Außenstehender die Grenzen überschreitet, zudringlich wird und die warnenden Untertöne ignoriert. Dann sind die Frauen solidarisch, denn wer nicht hören will, muss fühlen – auch das kennen wir bereits aus früheren Romanen der Autorin. Deshalb überrascht es nicht, dass männliche Ignoranz und Unverschämtheit unbarmherzig von den Spinnerinnen bestraft wird.

Man weiß, was man bekommt, wenn man zu einem Roman von Ingrid Noll greift, mittlerweile 87 Jahre alt und produktiv wie eh und eh, denn sie weicht auch in ihrem neuen Roman „Tea Time“ nicht von ihrem bewährten Konzept ab: Mehr oder weniger skurrile Protagonistinnen, mal jünger, mal älter, nach außen hin unauffällig. Aber sie haben es faustdick hinter den Ohren, verfügen über jede Menge kriminelle Energie und schrecken auch nicht davor zurück, unliebsame Zeitgenossen, vorzugsweise männlichen Geschlechts, ins Jenseits zu schicken. Und die Methode? Selbst hier gibt es kaum Variationen, denn Frau Noll geht offenbar davon aus, dass Frauen ausschließlich mit Gift töten.

Keine Frage, die Romane sind unterhaltsam, bestens geeignet für Leserinnen, die unblutige, gemütliche Kriminalromane mögen, deren Schwerpunkt auf liebenswert gezeichneten Personen, schwarzem Humor und feiner Ironie liegt. Aber Spannung ist leider Fehlanzeige. Vielleicht wäre es doch einmal an der Zeit für Veränderung, für neue Impulse, um so der Vorhersehbarkeit der Stories ein Schnippchen zu schlagen.

Veröffentlicht am 07.01.2023

Kurzweilig, wenngleich ohne rechte Spannung

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Das Buch ist eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch. Wenngleich die Autorin für ihre Kriminalgeschichten bekannt ist, handelt es sich vorliegend streng genommen nicht um eine solche.
Zwei Freundinnen ...

Das Buch ist eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch. Wenngleich die Autorin für ihre Kriminalgeschichten bekannt ist, handelt es sich vorliegend streng genommen nicht um eine solche.
Zwei Freundinnen aus Schulzeiten haben so ihre Macken und gründen mit vier weiteren, ähnlich tickenden Frauen den Club der Spinnereien, um sich nach Herzenslust über ihre Spleens auszutauschen. Bei einem solchen Treffen verliert die eine ihre Handtasche und wird hinterhältig vom Finder, dem Ex-Partner eines Clubmitglieds, in dessen Wohnung zur Abholung gelockt. Sie setzt sich zur Wehr und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, an deren Ende eine Leiche steht und sie sich fragen muss, die Todesursache gesetzt zu haben. Und noch bei drei der anderen Frauen tun sich (verbrecherische) Abgründe auf.
Über die Ticks zu lesen, ist recht amüsant. Sie treten aber recht rasch in den Hintergrund. Die Charaktere sind eher blass und nicht unbedingt sympathisch. Vor allem erscheint es mir als lebensfern, wie wenig schlechtes Gewissen es den Frauen macht, ein eventuelles Verbrechen begangen zu haben. Insgesamt hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.

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