Cover-Bild Der Krieger und die Königin
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 01.09.2025
  • ISBN: 9783426227664
Iny Lorentz

Der Krieger und die Königin

Roman

Das opulente Epos über die Frühgeschichte Bayerns

Der historische Roman »Der Krieger und die Königin« erzählt die Geschichte des ruhmreichen Kriegers Garibald und der Langobarden-Prinzessin Waltrada. Unnachahmlich mitreißend und spannend schildert Bestseller-Autorin Iny Lorentz , wie das Paar im Früh-Mittelalter das Schicksal Bayerns in eine neue Richtung lenkt.

Als sich die Langobarden-Prinzessin Waltrada und der junge bajuwarische Krieger Garibald zum ersten Mal begegnen, sieht es nicht nach Liebe aus: Waltrada ist eine Geisel der Franken – und Garibald verhindert unwissentlich ihre Befreiung. Aus Wut darüber verletzt sie ihn mit einem Dolch.

Während Garibald in Italien an der Seite der Ostgoten kämpft und Ruhm und Ehre erlangt, wird Waltrada gegen ihren Willen mit dem mächtigsten König der Franken verheiratet. Doch Garibald kann die mutige Prinzessin nicht vergessen und hat auch Jahre später noch Schuldgefühle ihretwegen. Schließlich schmiedet er einen waghalsigen Plan, um sie zu befreien. Damit ändert er nicht nur sein Leben und das Waltradas grundlegend, sondern auch die Geschichte Deutschlands …

Das frühe Mittelalter in Bayern und Italien – von der unerreichten Nummer 1 im historischen Roman, Iny Lorentz

Garibald und Waltrada sind das erste historisch verbürgte Herzogpaar der Bajuwaren: Mit ihnen beginnt die Geschichte Bayerns als eigenständigem Herrschaftsgebiet. Das ausgehende 6. Jahrhundert n. Chr. war eine Zeit großer Umwälzungen in ganz Europa.

Noch mehr Mittelalter-Romane von Iny Lorentz:

  • Die Wanderhuren-Reihe (Deutschland)
  • Ritter Constance (Frankreich und Israel)
  • Die Saga von Vinland (Norwegen und Island)
  • Die Rose von Asturien (Spanien)
  • Die Löwin (Italien)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2025

Historischer Roman mit einige Längen und überraschendem Inhalt

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Der Krieger und die Königin, ein umfangreicher historischer Roman des bekannten Autorenpaar In Lorentz. Zeitraum der Handlung 6. Jahrhundert, Frühgeschichte Bayerns.

Wir begleiten den Krieger Garibald ...

Der Krieger und die Königin, ein umfangreicher historischer Roman des bekannten Autorenpaar In Lorentz. Zeitraum der Handlung 6. Jahrhundert, Frühgeschichte Bayerns.

Wir begleiten den Krieger Garibald und eigentlich auch die Langobarden-Prinzesssin Waltrada.Das Autorenduo steigt tief ein in die Geschichte und fordert den Leser heraus, sehr viele Namen, Orte und Verwandschaftsverhältnisse, die einen schon nach kurzer Zeit zur Verzweiflung bringen. Man verliert häufig den Überblick, wer denn nun gegen wen kämpft und warum.

Mit Garibald haben wir hier eine Figur, die durchaus sympathisch rüber kommt. Ein ausgezeichneter und kluger Kämpfer, der bei allen Kämpfen auch den Sinn für Menschlichkeit und Gerechtigkeit nicht verliert. Seine kleinen Schwächen für das weibliche Geschlecht machten ihn authentisch.

Kommen wir zum Titel und dem Wort "und" bzw. der Tatsache, dass wir einen Krieger und eine Königin auf ihrem Weg begleiten sollten. Nur, dem ist bei weitem nicht so. Waltrada hat einige wenige Gastauftritte (um es mal so zu formulieren), ansonsten beschäftigt sich das Buch bis kurz vor dem Ende nur mit Garibald und unzähligen Schlachten.

Die sogenannte Liebe, die ganz Deutschland veränderte, wird dann lieblos und unlogisch auf wenigen Seiten abgehandelt.

Mich konnte dieses Buch daher überhaupt nicht überzeugen. Ein paar Kriege weniger und einen deutlich Bezug zu Klappentext und Inhalt hätten dem Buch sehr gut getan. So war es leider einfach nur anstrengend zu lesen.

Von dem Autorenduo bin ich anderes gewohnt. Historisch recherchiert ist das Buch sicherlich, Glossar und Personenverzeichnis hat nicht immer geholfen. Eine Karte über den örtlichen Verlauf der langen Reise wäre hier von Vorteil gewesen. Im historischen Hintergrund habe ich Einordnung von Fiktion und Fakten vermisst.

Von mir gibt es knappe drei Sterne (hauptsächlich wegen der offensichtlich umfangreichen Recherche)

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Spannender historischer Roman jedoch mit einigen Längen

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„Der Krieger und die Königin“ vom Autoren-Duo Iny Lorentz ist ein über 500 Seiten umfassender, historischer Roman, der vom Krieger Garibald und der Langobarden-Prinzessin Waltrada handelt. Er spielt um ...

„Der Krieger und die Königin“ vom Autoren-Duo Iny Lorentz ist ein über 500 Seiten umfassender, historischer Roman, der vom Krieger Garibald und der Langobarden-Prinzessin Waltrada handelt. Er spielt um das 6. Jahrhundert, wo sich in der Region zwischen Alpen und Donau das bayerische Stammesherzogtum herausbildete, ein Mischvolk aus einheimischen Keltoromanen und zuwandernden Germanen wie Alamannen und Goten. Das Buch präsentiert sich als wunderschöner Einband mit extravagantem, ästhetisch anmutenden Cover. In dem opulenten Werk wimmelt es nur so von dramatischen Kämpfen, sich bekriegenden Stämmen, fiesen Intrigen, die das Lesen zwar durchaus spannungsgeladen machen, gleichzeitig aber auch zu einer Herausforderung. Beim Lesen schwankte ich in meiner Bewertung zwischen „Mitreißend und spannend“ und „zu kompliziert, verwirrend durch die vielen Namen, Verwandschaftsgrade und Ausdrücke“. Glücklicherweise gibt es in diesem Buch ein Glossar, in dem man Namen und Ausdrücke nachschlagen kann, was die Übersicht etwas erleichtert, allerdings auch den Lesefluss zwischendurch schon störte. Stellenweise wirkten mir manche Kampfszenen einfach zu ausgedehnt beschrieben, sie nahmen schon enorm viel Platz ein, während die eigentliche Liebesgeschichte, die ich aufgrund des Buchcovers mit einer wunderschönen, jungen Frau und des Klappentextes erwartet hatte, mir persönlich zu kurz kam. Schließlich geht es ja darum, wie das Paar im Früh-Mittelalter das Schicksal Bayerns in eine neue Richtung lenkt. Dabei tritt mir aber die Langobarden-Prinzessin Waltrada viel zu wenig in Erscheinung, während der junge bajuwarische Krieger Garibald immerzu präsent ist. Während Garibald in Italien an der Seite der Ostgoten kämpft und zu Ruhmesehren gelangt, wird Waltrada gegen ihren Willen mit dem mächtigsten König der Franken verheiratet. Erst zum Ende des Buches befreit Garibald Waltrada aus ihrer mißlichen Situation und nimmt sie später zur Frau. Das geht dann für mich am Schluss dann alles doch sehr schnell, da hätte ich mir gewünscht, dass Waltrada als Hauptfigur zwischendurch mehr in Erscheinung getreten wäre, und auch das Zusammenkommen mit Krieger Garibald etwas glaubwürdiger geschildert worden wäre. Das war mir etwas zu oberflächlich und wirkte etwas „runterschrieben“ zum Buchende. Damit werden die beiden zum ersten historisch verbürgten Herzogpaar der Bajuwaren, mit ihnen beginnt die Geschichte Bayerns als eigenständigem Herrschaftsgebiet. Ein durchaus spannender, historischer Roman, der jedoch stellenweise anstrengend zu lesen war und von dem ich persönlich eine etwas andere Vorstellung hatte.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Definitiv kein Liebesroman

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Hut ab für die Recherche des Autorenduo's Iny Lorentz zum historischen Roman "Der Krieger und die Königin". Sehr fundiert und tiefgehend erzählt Iny Lorentz die Geschichte um den Krieger Garibald, weist ...

Hut ab für die Recherche des Autorenduo's Iny Lorentz zum historischen Roman "Der Krieger und die Königin". Sehr fundiert und tiefgehend erzählt Iny Lorentz die Geschichte um den Krieger Garibald, weist auf weitreichende Verwandtschaftverhältnisse der einzelnen Völker hin und versucht uns die Geschichte Bayerns um 550 nach Christus nahe zu bringen. Leider war mir das zu kompliziert und hat mich beim Lesen an meine Grenzen gebracht und vieles dann einfach überlesen lassen. Auch hat mich der Titel, das Cover und auch der Klappentext des Buches in den Irrglauben gebracht, es handelt sich hier um die Geschichte des Kriegers Garibald und der Prinzessin, spätere Königin Waltrada und deren Liebesgeschichte, aber Waltrada wird im Buch nur sehr am Rande erwähnt, während Garibald und seine Schlachten den Roman dominieren. Ich hatte wirklich etwas anderes erwartet und war dementsprechend enttäuscht.

Wer aber gerne super recherchierte historische Romane mit vielen Kriegsschauplätzen und politischen Intrigen liest und keine Scheu vor extrem vielen verschiedenen ähnlich klingenden Namen hat, der ist bei "Der Krieger und die Königin" gut aufgehoben, sollte sich aber vom Klappentext nicht in die Irre führen lassen, das ist definitiv kein Liebesroman.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Viel Krieger kaum Königin

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„Eine Liebe, die ganz Deutschland verändert“ heißt es auf dem Buchrücken. Diese Beziehung wird allerdings nur im letzten Neuntel des Buches enttäuschend knapp und oberflächlich abgehandelt. Doch ich greife ...

„Eine Liebe, die ganz Deutschland verändert“ heißt es auf dem Buchrücken. Diese Beziehung wird allerdings nur im letzten Neuntel des Buches enttäuschend knapp und oberflächlich abgehandelt. Doch ich greife vor. Hiervon handelt der Roman: Der junge Krieger Garibald wird von seinem Vater Chlothar nach Italien gesandt. Bereits auf der Reise dorthin macht er sich Freunde und Feinde, bevor er an der Seite der Goten gegen die Oströmer um die Herrschaft in Italien kämpft. Die Handlung besteht weitestgehend aus den Kampfhandlungen, an denen Garibald teilnimmt. Diese waren durchaus spannend geschrieben, allerdings setzt die Vielzahl der historischen Namen und Fraktionen historisches Vorwissen voraus, es wurde geschichtsfremden Lesern nicht gut vermittelt. Es war interessant zu lesen, wie Garibald als Krieger Ruhm, Ansehen und dadurch Gefolgschaft ansammelte, mit der er schließlich einen kulturell vermischten Grundstein des späteren Bayerns legte.
Auf der Figurenebene hingegen konnte mich der Roman nicht überzeugen. Garibald selbst könnte sympathisch sein, aber er wird vom Handlungsgeschehen dermaßen übervorteilt, dass ich ihn irgendwann einfach nicht mehr ausstehen konnte: Von herausragender Geburt fällt ihm gefühlt alles in den Schoß, er erleidet keine Rückschläge und falls er mal Fehler macht, haben diese keine Konsequenzen. Er kann einfach nichts falsch machen. Es ist schwer, unter diesen Umständen mitzufiebern und passagenweise war die Spannung komplett raus. Alle Nebenfiguren, die Garibald nicht mögen oder gegen ihn agieren sind stets negativ dargestellt während die Guten schlichtweg gut und auf seiner Seite sind. Eine innere Entwicklung oder tiefere Gefühle und Gedanken gibt’s bei ihm nicht. Und wie es die heile Welt so will, werden alle seine braven Gefolgsmänner rasch zum Ende der Handlung verkuppelt, was bei mir den faden Beigeschmack von Frauen als Belohnung für Arbeit hinterlassen hat.
Die angekündigte große Liebe zu Waltrada nimmt weniger Raum ein, als eine andere, gescheiterte Liebesbeziehung Garibalds mit der Händlerstochter Daphne. In die Perspektiven beider Frauen erhält man nur kurzen Einblick, was eine verschwendete Gelegenheit war, da sie beide komplett verschiedene, spannende Lebensumstände haben.
Ansonsten lässt sich noch sagen, dass der Roman gut recherchiert ist und die kreativen fiktiven Elemente mich positiv überrascht haben.
Alles in allem war dies leider der schwächste Roman, den ich je von Iny Lorentz gelesen habe.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Irreführender Klappentext

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Als großer Fan historischer Romane, hatte ich mich sehr darauf gefreut, mich in die über 500 Seiten lange Geschichte um Waltrada und Garibald zu stürzen, doch leider fiel mir schon der Einstieg ungewohnt ...

Als großer Fan historischer Romane, hatte ich mich sehr darauf gefreut, mich in die über 500 Seiten lange Geschichte um Waltrada und Garibald zu stürzen, doch leider fiel mir schon der Einstieg ungewohnt schwer.
Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so viele Namen, Verwandtschaftsverhältnisse oder wer mit wem verfeindet ist, auf den ersten 100 Seiten eines Romanes gelesen zu haben.
Ein Hauch von Lesefluss kam erst auf als ich nicht mehr krampfhaft versucht habe, jeden Namen richtig einzuordnen.
Ein ganz großes Lob und mein großer Respekt gilt der Rechercheleistung der beiden Autoren für dieses Buch. Diese ganzen Fakten aufzutun und zu ordnen muss unglaublich aufwendig gewesen sein, hat der Unterhaltung in meinen Augen allerdings mehr geschadet als zu ihr beigetragen.
Bis auf Garibald kann man fast zu keiner anderen Person eine Bindung aufbauen, denn bei den vielen verschiedenen Charakteren und Szenen bleibt irgendwie nicht genug Zeit, in die Tiefe zu gehen. Garibalds Reise und sein kluges Handeln fand ich zwar wirklich interessant, aber für mich war es eher, als würde ich ein geschichtliches Sachbuch lesen; ich habe die Informationen zur Kenntnis genommen, war emotional aber nicht wirklich dabei.
Die im Klappentext angekündigte große Liebesgeschichte zwischen Garibald und Waltrada wird nur ganz am Rande abgehandelt, es geht vielmehr um Kämpfe und Gebietsansprüche. Diese irreführenden Beschreibungen beobachte ich in letzter Zeit häufiger und finde es wirklich ärgerlich, wenn der Klappentext etwas Anderes verspricht, als das Buch dann bietet.

Empfehlen kann ich „Der Krieger und die Königin“ eigentlich nur für diejenigen, die gern historische Sachbücher lesen; zum Abtauchen in vergangene Welten ist dieser Roman für mich nicht geeignet.

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