Cover-Bild Herz und Tal

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 09.07.2018
  • ISBN: 9783453422308
Jana Lukas

Herz und Tal

Roman
Wenn dein Herz Kopf steht ist alles möglich ...

Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen Chiemgau beginnt mit einer mittleren Katastrophe: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren faszinierenden Zwillingsbruder Max. Emilias Herz stolpert, wenn Max sie ansieht, ihre Finger kribbeln, wenn sie sich berühren. Als ihr jedoch bewusst wird, dass Max so seine Geheimnisse hat, beschließt sie, auf Abstand zu gehen. Nicht noch einmal wird sie sich das Herz von einem Mann brechen lassen. Doch für manche Dinge lohnt es sich vielleicht, über seinen Schatten zu springen ...





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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2018

Ein toller Sommerroman

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Die Protagonisten und ihre Geschichte
Nachdem die Ärztin Emilia Jonasson herausgefunden hat, dass ihr Liebhaber verheiratet ist, verlässt sie recht überstürzt ihre Heimat und zieht von Norddeutschland ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte
Nachdem die Ärztin Emilia Jonasson herausgefunden hat, dass ihr Liebhaber verheiratet ist, verlässt sie recht überstürzt ihre Heimat und zieht von Norddeutschland in den Chiemgau. Sie freundet sich schnell mit ihrer Pensionswirtin Theresa Leitner an, doch dass deren mutmasslicher Ehemann Max mit ihr flirtet, macht sie wütend und lässt sie zu Max auf Distanz gehen, obwohl ihr Herz eine ganz andere Sprache spricht.

Max hat als Polizist in München gearbeitet und kehrt nun in seine Heimat zurück, um künftig dort Dienst zu tun. Nachdem Emilia endlich klar wird, dass Max nicht etwa Theresas Mann, sondern ihr Zwillingsbruder ist, nähern sich die beiden an. Doch auch Max hat eine Vergangenheit und die holt ihn ein.

Meine Gedanken zum Buch
„Landliebe“ von Jana Lukas hatte mir richtig gut gefallen und deswegen war für mich klar, dass ich auch unbedingt „Herz und Tal“ lesen wollte.

Jedes Kapitel wird von witzigen Notrufen eingeleitet, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben und egal, wie skurril der Notruf auch klingt, die entsprechenden Ereignisse, die zum Notruf geführt haben, sind hinterher immer Teil der Geschichte. Die Idee hat mir sehr gut gefallen.

Der Schauplatz im Chiemgau ist natürlich eine hervorragende Vorlage für tolle bildhafte Beschreibungen der Landschaft. Aber Jana Lukas hat sich nicht nur einen tollen Schauplatz ausgesucht, sie hat auch sehr sympathische Haupt- und Nebenfiguren geschaffen. Neben Theresa und Max leben auch ihr gemeinsamer bester Freund seit Kindertagen und ihr Vater auf dem Kastanienhof, eine kleine, eingeschworene Gemeinschaft, die mich begeistern konnte.

Etwas ins Stocken bin ich geraten, wenn Theresa und Max in Gedanken miteinander kommuniziert haben. Sicherlich haben sie als Zwillinge eine ganz besondere Verbindung zueinander und dass der eine merkt, was der andere denkt oder fühlt, ist für mich durchaus plausibel. Aber dass sie nicht nur einzelne Gedanken austauschen, sondern trotz räumlicher Distanz ganze Gespräche führen oder, im Umkehrfall, den anderen bewusst aus den eigenen Gedanken ausschließen, damit derjenige nicht „lesen“ kann, was im Kopf des anderen vorgeht, das war mir zu unrealistisch.

„Herz und Tal“ ist ein toller Sommerroman, sicherlich ist vieles vorhersehbar, aber für mich zählt, dass mich die gefühlvolle Geschichte fesseln und gut unterhalten konnte.

Veröffentlicht am 14.10.2018

Herz und Tal

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Inhalt:
Wenn dein Herz Kopf steht ist alles möglich ...
Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen ...

Inhalt:
Wenn dein Herz Kopf steht ist alles möglich ...
Emilia Jonasson braucht einen Neuanfang. Einen, der sie so weit von Bremen wegbringt, wie möglich. Doch ihr neuer Lebensabschnitt im wunderschönen Chiemgau beginnt mit einer mittleren Katastrophe: Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und sie muss vorübergehend in den Kastanienhof ziehen. Dort lernt sie nicht nur die sympathische Wirtin Theresa Leitner kennen, sondern auch deren faszinierenden Zwillingsbruder Max. Emilias Herz stolpert, wenn Max sie ansieht, ihre Finger kribbeln, wenn sie sich berühren. Als ihr jedoch bewusst wird, dass Max so seine Geheimnisse hat, beschließt sie, auf Abstand zu gehen. Nicht noch einmal wird sie sich das Herz von einem Mann brechen lassen. Doch für manche Dinge lohnt es sich vielleicht, über seinen Schatten zu springen...

Meine Meinung:
Das Cover finde ich wunderschön gestaltet. Das blaue Holz als Hintergrund und der schöne Blumenkranz schreien förmlich nach Urlaub in den Bergen.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, wobei „Landliebe“ im Regal schon wartet. :)
Ich habe dieses Buch verschlungen. Den locker-leichten Schreibstil fand ich toll, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich war zwar noch nie im Chiemgau, aber auf Grund der detaillierten Beschreibung konnte ich mir den Handlungsort super gut vorstellen und hatte auch ab und an das Bedürfnis, meine Koffer zu packen und in die Berge zu fahren.
Die Charaktere habe ich nach und nach in mein Herz geschlossen. Max, Theresa und auch Johannes fand ich sofort sympathisch, Emilia erst etwas später. Nur die jeweiligen Ex-Partner von Max und Emilia fand ich furchtbar, aber das ist sicher auch so gewollt.
Schön fand ich auch die „Zwillingsverbindung“ zwischen Max und Theresa, zu gern wöllte ich wissen, ob es sowas tatsächlich gibt.
Übrigens: In dem Buch gibt es nicht nur eine Liebesgeschichte... :) Es lohnt sich also wirklich, diese tolle Geschichte zu lesen.


Fazit:
Die Autorin hat Familie, Freundschaft, Liebe und vor allem Vertrauen in diesem Roman verarbeitet und dabei alles super unter einen Hut bekommen. Ich empfehle dieses Buch jedem, der auf der Suche nach einer gefühlvollen Sommerlektüre ist und einfach mal vom Alltag abschalten möchte. Auch wenn von Anfang an klar ist, wohin die Reise ungefähr geht, hat mir diese Geschichte super gut gefallen. Dieses Buch zählt ab jetzt definitiv zu meinen Lieblingsbüchern! :)

5 Sterne.

Veröffentlicht am 31.08.2018

Ein lockerleichter Roman, der List auf Liebe und den Chiemsee macht

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Von der ersten Seiten an fallen die wunderschönen und bildhaften Beschreibungen auf. Speziell bei der Beschreibung der Inneneinrichtung des Kastanienhauses hat sich Jana Lukas wirklich viel Mühe gegeben. ...

Von der ersten Seiten an fallen die wunderschönen und bildhaften Beschreibungen auf. Speziell bei der Beschreibung der Inneneinrichtung des Kastanienhauses hat sich Jana Lukas wirklich viel Mühe gegeben. Es wird schnell eine sehr heimelige Atmosphäre vermittelt. Und man spürt auch schnell: Es liegt Liebe in der Luft.

Tja, und da wären wir auch schon direkt bei den Protagonisten. Emilia, die anfangs einen etwas spröden Eindruck auf mich machte, verfällt nach und nach dem Charme von Theresas Zwillingsbruder Max. Aber nicht nur für ihn hegt sie Gefühle, nein, auch der Chiemgau hat es ihr angetan. Von der Großstadtpflanze entwickelt sie sich zusehend zu einer Naturliebhaberin. Mir hat diese Entwicklung sehr gut gefallen, zumal ich sie auch sehr authentisch fand. Auch Emilias Gefühlschaos fand ich nachvollziehbar. Und so konnte man erleben, wie die zarte Pflanze der Liebe zu einer blühenden Rose wurde.Max war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er wirkt als Polizist durchaus männlich und durchsetzungsfähig und weiß auch genau was er will. Sei es beruflich, als auch privat.Es gibt da zwar noch ein paar weitere Protagonisten, die aber eher eine Nebenrolle spielen. Deshalb möchte ich auch nicht weiter darauf eingehen, obwohl Theresas Liebesleben durchaus als turbulent zu bezeichnen ist.

Sehr gut haben mir die Telefonmitschnitte zu Beginn der Kapitel gefallen. Schon kurios, was an so einer Rettungsleitstelle für Gespräche landen. Witzig, aber auch schockierend.

Gut gelungen fand ich auch die Versöhnung zwischen den Geschwistern und ihrer Mutter. Ich denke, dass man stets bedenken sollte, dass jeder nach seinem Ermessen handelt und niemand an der Stelle des Anderen ist. Blut ist dicker als Wasser!

Und zum Schluss gab es dann noch das Rezept von Theresa Fliederbeerenmarmelade, die ich auf jeden Fall im nächsten Jahr ausprobieren werde.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher. Das Herz aus vielen Blüten entlockt schon beim Ansehen ein kleines Seufzen und es wird direkt klar, um welche Art von Roman es sich handeln wird. Der Klappentext macht definitiv neugierig und verleitet dazu, "nur mal schnell" im Buch zu blättern, bevor man ihm restlos verfallen ist.

Lesespaß oder Lesefrust?

Für mich war es definitiv ein großer Lesespaß. Der Schreibstil ist lockerleicht, ohne Schnörkel, so dass man einfach nur die Geschichte genießen kann. Die Beschreibungen von Land und Leute ist sehr detailliert. Hiermit erhält man auf jeden Fall Lust, einen Ausflug an den Chiemsee bzw. in den Chiemgau zu unternehmen. Dieses Buch könnte ich mir gut als Lektüre in den Fremdenverkehrbüros rund um den Chiemsee vorstellen.

Veröffentlicht am 21.08.2018

„Dann tust du das, was alle tun, wenn sie verlassen werden. Du leidest, überwindest den Schmerz, und irgendwann stehst du auf und kämpfst dich zurück ins Leben. Manchmal findet man so noch etwas viel kostbareres.“ (Zeitat Seite 322)

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Meinung

Herz und Tal ist ein typischer Frauenroman mit Happy End mit all seinen Klischees und dennoch hat er mir auf positive Art und Weise gut gefallen.

Nachdem Emilia von ihrem Exfreund seelisch verletzt ...

Meinung

Herz und Tal ist ein typischer Frauenroman mit Happy End mit all seinen Klischees und dennoch hat er mir auf positive Art und Weise gut gefallen.

Nachdem Emilia von ihrem Exfreund seelisch verletzt und auch auf jede erdenkliche Weise blamiert wurde, zieht sie kurzerhand weg aus Bremen ab nach Bayern. Das Klinikum in Bremen und die Kollegen haben ihr nicht mehr gefallen. Obwohl es eine Kurzschlussreaktion ist, fühlt sie sich so gleich in Chiemgau wohl, denn dort darf sie auf dem wunderschönen Kastanienhof wohnen, nachdem ihre neue Wohnung vor Bezug überschwemmt wurde. Dort lernt sie prompt Theresa und ihren Zwillingsbruder Max kennen. Obwohl Max Emilia deutliche Signale gibt, die mehr als Interesse beinhalten, lässt sie ihn durch ein großes Missverständnis abblitzen. Da Max Polizist und Emilia Ärztin im Klinikum ist, lassen sich Kreuzungen ihrer Wege nicht verhindern, denn Chiemgau ist nicht wirklich groß…

Emilia ist Ärztin aus Leidenschaft. Nachdem sie von ihrem Exfreund belogen und bloßgestellt wurde, ist sie vorsichtig geworden was Männer angeht, denn so einem wie ihrem Exfreund will sie nie wieder über dem Weg laufen geschweige denn hineinfallen. Um so schwieriger ist es für sie den attraktiven Polizisten Max aus dem Weg zu gehen oder ihre Gedanken nicht um ihn kreisen zu lassen. Aber auf ihn Einlassen kann sie sich auch nicht, denn sie hat das Gefühl keinem Mann mehr vertrauen zu können, ohne dass sie alles über die Person zuvor weiß.
Max ist leider so einer, der viele Geheimnisse hat und ebenfalls Beziehungsprobleme mit sich bringt, die ihn nach Chiemgau verfolgen. Aber auch familiäre Probleme bleiben da nicht aus. Trotzdem gibt er nicht auf, Emilias Interesse zu wecken.
Man merkt als Leser sofort, dass sie sich beide sympathisch finden und weiß zudem, wie es letzten Endes enden wird. Durch etliche Problematiken führt es aber nicht gleich zum glücklichen Ende der Geschichte. Die Gegebenheiten, die dazu führen waren teilweise originell, aber Spannungsmomente gab es nicht.
Theresa und Johannes, der beste Freund der Zwillinge , spielen in der Geschichte auch eine große Rolle, die ich jedoch nicht verraten werde.

Herz und Tal ist ein typischer Frauenroman ohne Spannungsmomente. Die Geschichte bleibt stehts auf dem gleichen Niveau ohne das mich ein Moment umgehauen hat.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, im Grunde aus allen Personen, die mal in der Geschichte erwähnt worden sind. Hauptsächlich aus der Sicht von Emilia, Max und Theresa. Die Beschreibungen der Orte und Umgebungen sind detailiert und entführt den Leser nach Bayern. Die detailreichen Beschreibungen ziehen sich dabei über das ganze Buch hinweg, sodass man als Leser Fernweh bekommt. Was mir gut gefallen hat, waren die Dialoge am Anfang von jedem Kapitel. Dabei geh es immer um ein Gespräch zwischen der Notrufzentrale und einem Notruf von einem Fremden. Dieses Gespräch ist immer ausschlaggebend für das jeweilige Kapitel. Außerdem sind sie irrsinnig, dass man das Gefühl nicht los wird, dass Jana Lukas sowas in ihrem echten Lesen schon mal passiert ist als ehemalige Polizistin.

Da die Charaktere stehts nett sind und die Geschichte viele Klischees beinhaltet, ist es keine Geschichte, die auf Dauer im Kopf hängen bleiben wird. Aber eine nette Sommerlektüre, die nach Urlaub schmeckt und einem nach Chiemgau entführt, ist Herz und Tal allemal.

Fazit

Herz und Tal strotzt vor Klischees, entführt einen aber wunderbar nach Bayern – Chiemgau. Es ist eine leichte Lektüre über Vertrauen, Liebe und sich-fallen-lassen. Zu der jetzigen Jahreszeit und Urlaubslaune passt es gut, bleibt aber nicht lange im Gedächnis hängen.

Veröffentlicht am 12.08.2018

Sehr schöner Roman

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Die junge Ärtztin Emilia Jonasson braucht dringend einen Neuanfang. Sie beschließt ihrem alten Leben in Bremen den Rücken zu kehren und im wunderschöne Chiemgau neu anzufangen.
Doch auch dort läuft nicht ...

Die junge Ärtztin Emilia Jonasson braucht dringend einen Neuanfang. Sie beschließt ihrem alten Leben in Bremen den Rücken zu kehren und im wunderschöne Chiemgau neu anzufangen.
Doch auch dort läuft nicht alles glatt:
Ihre zukünftige Wohnung steht unter Wasser und kann vorübergehend nicht von ihr bezogen werden. Somit muss sie erst einmal in den Kastanienhof ziehen, wo sie die sympathische Wirtin Therasa Leitner und ihren faszinierenden Zwillingsbruder Max kennen lernt. Schnell beginnt Emilias Herz sich für Max zu erweichen. Als sie jedoch heraus findet das auch Max seine Geheimnisse hat, wird sie schnell wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt und sie beschließt auf Abstand zu gehen.

"Herz und Tal" war mein zweiter Roman von Jana Lukas und ich muss sagen, dass mir dieser bald noch besser gefallen hat als "Landliebe".
Die junge Ärztin Emilia habe ich sofort in mein Herz geschlossen und regelrecht mitgefiebert ob sie und Max nun zusammen kommen oder nicht.
Wer es mir noch besonder angetan hat war der Rentnerverein. So eine Oma wie Frau Wagner habe ich mir schon immer gewünscht, die es Fausdick hinter den Ohren hat und besser über Facebook Bescheid weiß als man selber.

Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Er lässt sich sehr flüssig lesen und man möchte gar nicht aufhören. Sehr gut gefallen hat mit auch das Telefongespäch mit der Notrufzentrale. Ich fand es eine sehr gute Einleitung in die einzelnen Kapitel.

Fazit:
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Jana Lukas schreibt in meinen Augen sehr schöne Romane.