Cover-Bild Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Limes
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 23.07.2025
  • ISBN: 9783809027928
Jana Stieler

Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …

Psychothriller - Atmosphärische Spannung aus Norddeutschland
Zwei entfremdete Schwestern. Ein Grab im Wald. Und ein Geheimnis, das auch nach Jahrzehnten tödlich ist.

Vor über zwanzig Jahren hatte Svea sich geschworen, nie wieder in die Heimat zurückzukehren. Nach einem Sommerfest verschwand Sveas beste Freundin ohne jede Spur. Aber nun wurde ihre Leiche gefunden, tief im Wald versteckt. Für Svea steht der Schuldige fest: ihr Schwager, der damals mit ihrer Freundin zusammen war. Keiner kennt die Wälder an der Schlei so gut wie er. Svea will ihre Schwester Fenja und deren Kinder mit allen Mitteln vor dem überzeugten Prepper schützen. Doch Fenja misstraut ihr zutiefst – und Svea kann ihr nicht sagen, was in jener Nacht wirklich geschah …

»Ein Roman, der mit seinen gut gezeichneten Figuren und dem stimmungsvollen Setting überzeugt.«
Inge Löhnig

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2025

Sehr atmosphärisch

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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Als mir dieses Buch vorgeschlagen wurde, hat mich sofort das düstere Cover angesprochen. Auch der Klappentext über die vor Jahren verschwundene Freundin machte mich ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Als mir dieses Buch vorgeschlagen wurde, hat mich sofort das düstere Cover angesprochen. Auch der Klappentext über die vor Jahren verschwundene Freundin machte mich neugierig.

🔎 Worum geht’s?

Vor über 20 Jahren verschwand Sveas beste Freundin spurlos. Jetzt wurde ihre Leiche gefunden. Für Svea steht fest: Der Täter ist ihr Schwager Eric. Doch es fehlen die Beweise. Widerwillig kehrt sie an die Schlei zurück, fest entschlossen, ihre Schwester und deren Kinder vor dem Mann zu schützen, den sie für einen Mörder hält. Ein düsteres Kapitel ihrer Vergangenheit holt sie ein und diesmal will sie die Wahrheit ans Licht bringen.

🧠 Meine Meinung:

Wie durch dichten Nebel betrat ich diese Geschichte. Anfangs etwas orientierungslos, aber fasziniert. Doch mit jeder Seite lichtete sich der Schleier. Beziehungen wurden klarer, Verbindungen deutlicher. Stück für Stück setzte sich das Puzzle zusammen, bis ich erkannte, wer hier Freund, Familie oder vielleicht doch Feind ist.
Die Autorin erschafft ein Setting, das so intensiv und atmosphärisch ist, dass es beinahe fremdartig wirkt. Besonders Torges Welt und die Lebensweise seiner Familie hinterließen bei mir ein seltsames, leicht verstörendes Gefühl.
Von Anfang an wirft die Geschichte Fragen auf, die einen nicht mehr loslassen.
Was ist mit Julia passiert?
Und wem gehören die Hände, die im Prolog so gnadenlos zupacken?
Die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man regelrecht durch das Buch fliegt. Jeder Charakter wirkt auf seine Weise undurchschaubar und rätselhaft. Der Verdacht wechselt deswegen ständig, genau das macht den Reiz aus.
Zum Ende hin zieht das Tempo spürbar an. Ereignisse überschlagen sich, und man wirbelt beinahe atemlos durch die letzten Seiten. Ob ich mich an das Finale noch längerfristig erinnern werde, weiß ich noch nicht, aber das Leseerlebnis selbst war intensiv und absolut mitreißend.


✅️ Fazit:

Ein fesselnder, atmosphärischer Thriller mit Figuren, die allesamt fragwürdig und lange undurchsichtig bleiben. Das Ende glich einem Schleuergang, war aber dennoch spannend bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Für Fans von stiller, aber intensiver Spannung empfehlenswert

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„Brackwasser“ von Jana Stieler ist ein atmosphärischer Küstenkrimi, der mit norddeutschem Flair, psychologischer Tiefe und subtiler Spannung überzeugt. Die Autorin entführt die Leser:innen in eine scheinbar ...

„Brackwasser“ von Jana Stieler ist ein atmosphärischer Küstenkrimi, der mit norddeutschem Flair, psychologischer Tiefe und subtiler Spannung überzeugt. Die Autorin entführt die Leser:innen in eine scheinbar ruhige Gemeinde am Wasser, in der sich dunkle Geheimnisse und alte Schuld langsam an die Oberfläche drängen. Die Handlung entwickelt sich ruhig, aber stetig – wie das titelgebende Brackwasser –, wobei Stieler mit feinem Gespür für Charaktere und Schauplätze arbeitet. Besonders hervorzuheben ist der psychologische Unterton: Die Abgründe der Figuren sind greifbar, ohne je ins Klischee abzudriften. Ein leises, aber fesselndes Buch, das eher durch Stimmung als durch blutige Action besticht.

Für mich aber nicht ganz ein Psychothriller, wie auf dem Cover ausgewiesen ist.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Morden im Norden

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Nach einem feuchtfröhlichen Partyabend verschwindet die jugendliche Julia spurlos. Angeblich hat keiner aus dem Freundeskreis etwas gesehen und auch ihre beste Freundin Svea hat einen Filmriss. Selbst ...

Nach einem feuchtfröhlichen Partyabend verschwindet die jugendliche Julia spurlos. Angeblich hat keiner aus dem Freundeskreis etwas gesehen und auch ihre beste Freundin Svea hat einen Filmriss. Selbst als 20 Jahre später Julias Knochen auftauchen, bleibt die Frage: was ist nur an diesem Abend passiert?

Svea kehrt nach langen Jahren der Abwesenheit in das kleine Dorf an der Schlei zurück und muss sich der Vergangenheit stellen. Kann Svea nach so langer Zeit noch rekonstruieren, was geschah? Als Leser:in rätselt man bis zum Schluss mit, was passiert ist und wer dafür verantwortlich war.

Das Erzähltempo ist wechselhaft, denn zeitweise rückt Julias Verschwinden etwas in den Hintergrund und die Story liest sich etwas mehr wie ein Familienroman statt wie ein Thriller. Denn Svea muss familiär einiges aufarbeiten und sich auch mit ehemaligen Freunden auseinandersetzen. Doch dann tauchen wieder Puzzleteile zu Julias Tod auf und der Plot nimmt wieder Fahrt auf.

Die Gegend um die Schlei und die Lebenswelt der Schlei-Bewohner wird realistisch dargestellt und bildet einen atmosphärischer Rahmen für diesen norddeutschen Thriller.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Psychologisch gut aufgebaut, aber mit Längen

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Von Aussen ein schönes Buchcover, ich mag die Haptik und das der Bildausschnitt mit UV-Lack heraussticht. Das Bild ist stimmungsvoll und wirkt abgelegen bzw. einsam. Die altrosa Färbung ist jetzt allerdings ...

Von Aussen ein schönes Buchcover, ich mag die Haptik und das der Bildausschnitt mit UV-Lack heraussticht. Das Bild ist stimmungsvoll und wirkt abgelegen bzw. einsam. Die altrosa Färbung ist jetzt allerdings nicht so meins.

Für mich waren die ersten Kapitel ein schöner Einstieg ins Buch, man lernt die Charaktere und deren Verbindung zueinander kennen. Mir gefällt, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man so auch einen Einblick in die innere Gefühlslage der Charaktere erhält. Ich konnte mich recht schnell mit den Personen verbinden. Die Umgebung mit dem Wald und den abgelegenen Häusern haben bei mir gemischte bzw. beklemmende Gefühle ausgelöst.

Im Buch werden viele zerrüttete Familien dargestellt und aufgezeigt, wie besondera Kinder darunter leiden, welche sich erst noch selbst findrn müssen. Hier wurde stark mein Mitgefühl geweckt. Jedoch wurde durch die ganzen Familienprobleme auch immer wieder Spannung rausgenommen, was mich etwas gestört hat.
Dennoch haben mich die Sprache und die bildhafte Darstellung der Umgebung weitestgehend durch die Seiten fliegen lassen. Manche poetisch ausgedrückte Passagen waren mir etwas zu viel und bräuchte es für mich jetzt nicht in einem Thriller, denn es bläst den Seitenumfang unnötig auf.

Das Genre finde ich zuden schwierig einzuorden, für einen Thriller passiert mir zu viel aussen herum und ich hatte zu wenig Mord und Gänsehautmomente. Bin da eher bei einem spanneden Roman, der psychologisch sehr gut aufgebaut ist.

Fazit: Generell konnte mich das Buch gut fesseln, allerdings erst ab der zweiten Hälfte. Aber für ein erstes Werk der Autorin in einem neuen Genre, kann man über den langsamen Spannungsaufbau hinweg sehen und ich bin gespannt, was noch kommt und halte die Augen offen.

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