Cover-Bild Die stummen Wächter von Lockwood Manor
(42)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 09.03.2020
  • ISBN: 9783446266001
Jane Healey

Die stummen Wächter von Lockwood Manor

Susanne Keller (Übersetzer)

Manche Geheimnisse sind unausgesprochen. Andere sind unaussprechlich.

1939. Hetty Cartwright muss eine Sammlung des Londoner Natural History Museum vor dem heraufziehenden Krieg in Sicherheit bringen – ins verfallene Herrenhaus Lockwood Manor. Doch das Haus wirkt auf Hetty wie verflucht: Ihre geliebten Exponate, der ausgestopfte Panther, die Kolibris und der Eisbär, verschwinden, werden zerstört und scheinen nachts umherzuwandern. Zusammen mit der Tochter des tyrannischen Hausherrn, Lucy Lockwood, versucht Hetty, die nächtlichen Geschehnisse zu ergründen, und bringt ein tragisches Geheimnis ans Licht. Eine fesselnde und betörende Geschichte über eine große Liebe und den Wahnsinn einer Familie, ihre lang vergrabenen Geheimnisse und versteckten Sehnsüchte.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2020

Albträume

1

Letzten Oktober hatte ich "Das Geheimnis von Shadowbrook" gelesen, was wirklich spannend und gruselig zugleich war. Es gab ebenfalls ein Familiendrama auf einem britischen Anwesen und eine Frau der Naturwissenschaften, ...

Letzten Oktober hatte ich "Das Geheimnis von Shadowbrook" gelesen, was wirklich spannend und gruselig zugleich war. Es gab ebenfalls ein Familiendrama auf einem britischen Anwesen und eine Frau der Naturwissenschaften, die sich beweisen muss. Das war wirklich ein tolles Buch, weshalb ich mir nach Lesen des Klappentextes auch von diesem hier viel erhofft hatte... Wohl zu viel erhofft!

Jane Healey hat die Zeit des zweiten Weltkriegs für ihre Geschichte gewählt, Hetty als Beauftragte des Museums zum Schutz ihrer Sammlung von Tierpräparaten auf ein entlegenes britisches Anwesen ziehen lassen, auf dem sie in ständigen Zwist mit dem Hausherrn Major Lockwood gerät, aber sich dafür mit seiner Tochter Lucy anfreundet. Ständig verschwinden Dinge oder wechseln ihren Platz, zudem werden sowohl Hetty als auch Lucy von Albträumen geplagt.

Im Buch gibt es zwei Satzarten: Regulär ist Hettys Erzählpart und der von Lucy ist kursiv. Das hätte man meiner Meinung nach geschickter trennen können, denn der Wechsel strengt unheimlich an und ist irgendwann nur noch nervenraubend. Vor allem, weil in Lucys Erzählparts eigentlich kaum wichtige Inhalte verpackt sind, sondern sie immer wieder in Erinnerungen an die verunglückten Mutter und Großmutter schwelgt und von ihren wiederkehrenden Albträumen berichtet.

Bis auf ein paar mal Bombenalarm und Offiziersbesuch bekommt man als Leser wenig vom zweiten Weltkrieg mit. Die Reichweite und Tragik des Kriegs erhält kaum Platz im Buch. Eigentlich hätte ich auch erwartet, dass die Liebesgeschichte, die ich überraschend und gut gelungen fand, mehr tabuisiert wird und dadurch mehr soziale Ängste entstehen, aber nein, das wird mit "Wir wahren einfach den Schein" abgetan. Ganz nett fand ich allerdings, das Hetty für alle Personen, die sie trifft, Vergleiche zu Tieren findet, an die sie sie erinnern.

Im Vordergrund der Geschichte steht vor allem Lucys psychische Misshandlung, unter der sie noch immer leidet, und Hettys Besessenheit von ihrer "Säugetiersammlung", die eigentlich ja auch noch Vögel und Insekten enthält, aber sei's drum. Passagenweise fand ich das sehr ermüdend, weil eigentlich immer das gleiche passiert: Lucy hat Albträume, Hettys Tiere bewegen sich, verschwinden oder werden zerstört, sie hat Streit mit dem Major und hat selbst auch einige Albträume, allerdings ohne jeden Sinn.

Erst gegen Ende kommt die Handlung nochmal in Fahrt, wodurch auch alle Geheimnisse aufgelöst werden. Der Leser wird konfrontiert und schockiert von menschlichen Abgründen und Grausamkeiten.

Insgesamt ist das Buch also eigentlich von der Storyline her okay, bei den Charakteren habe ich allerdings Tiefe vermisst. Sie bleiben sehr oberflächlich, unnahbar, öffnen sich nicht, wirken auch irgendwie unsympathisch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2020

Ein richtiger Schmöker

1

1939 – in London steigt die Furcht vor deutschen Bombenangriff. Da erreicht das Natural History Museum Majo Lockwoods Angebot, einen Teil der Sammlung auf seinem Landgut Lockwood Manor unterzubringen. ...

1939 – in London steigt die Furcht vor deutschen Bombenangriff. Da erreicht das Natural History Museum Majo Lockwoods Angebot, einen Teil der Sammlung auf seinem Landgut Lockwood Manor unterzubringen. Die junge Kuratorin Hetty Cartwright begleitet die Evakuierung der Säugetierabteilung.
Das alte, halb verlassene und marode Landhaus bietet zwar ausreichend Platz, aber eine erschreckende Atmosphäre macht Hetty Angst. Ausgestopfte Tiere verschwinden, die Sammlung wird trotz Bewachung immer wieder verändert und Schaukästen beschädigt. Nicht nur Mäuse und andere Schädlinge gefährden die Sammlung, auch vom Major scheint eine unheimliche Bedrohung auszugehen.
Jane Healey beschwört in ihrem unterhaltsamen und stimmungsvollen Schmöker die viktorianische Zeit herauf. Ich fühlte mich bei der Beschreibung der nicht greifbaren Bedrohung und der Ängste an Manderley aus DuMauriers Roman „Rebecca“ oder auch an Brontes „Wuthering Heights“ erinnert. Das Labyrinth der Räume auf Lockwood Manor, ein geheimnisvolles, verschwundenes Blaues Zimmer, das durch die Alpträume von Major Lockwoods Tochter Lucy geistert, nächtliche Geräusche und seltsame Erscheinungen, verstärken diesen Eindruck.
Auch der Major scheint ein dunkles Geheimnis zu hüten und längst hat er seine freundliche Maske fallen lassen zeigt seinen Jähzorn und seine Machtgelüste. Seltsame Dinge ereignen sich und seltsame Gäste bevölkern das Haus.
Irgendwie scheint der Roman aus der Zeit gefallen, aber Healey gelingt es, den viktorianischen Schauerroman neu zum Leben zu erwecken. Ich konnte mich der Atmosphäre nicht entziehen und die Geheimnisse um dieses Haus erzeugten eine Gänsehaut-Spannung, die mich richtig fesseln konnte. Zwischen Hetty und Lucy entspinnt sich eine zarte Freundschaft, gemeinsam wollen sie sich den Bedrohungen stellen.
Aufgelockert wird die Atmosphäre durch Hettys Eigenart, Menschen die ihr begegnen mit Tieren zu vergleichen, da der Major zu einem Königstiger, die Haushälterin zu einem Sandfuchs, die Vergleiche finde ich sehr stimmig und sie beschwören sofort ein Bild vor meinen Augen.
Eingestreut und durch kursiven Druck kenntlich gemacht, sind die Träume, die Lucy und auch Hetty heimsuchen. Hier möchte ich auch einen Kritikpunkt anfügen. Das Schriftbild war für mich reinstes Augengift, ein, zwei Punkte größer, wäre mein Lesevergnügen größer geworden. Ansprechend und ein echter Blickfang ist das Cover. Blütenranken, ein Kolibri und ein schwarzer Jaguar nehmen Bezug auf den Roman.
Ein unterhaltsamer Roman, auf den der Begriff „Schmöker“ wirklich passt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2020

Weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden

1

Hetty hat eine große Aufgabe, denn sie muss die vorhandenen Exponate des Londoner Natural History Museum vor den möglichen Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges in Sicherheit bringen. Auf Lockwood Manor ...

Hetty hat eine große Aufgabe, denn sie muss die vorhandenen Exponate des Londoner Natural History Museum vor den möglichen Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges in Sicherheit bringen. Auf Lockwood Manor finden nicht nur die ausgestopften Tiere, sondern auch Hetty ein Zuhause auf Zeit. Doch das halbverfallene, düstere Herrenhaus scheint nicht ganz das zu sein, was ein nach außen hin vorgibt - es geschehen seltsame Dinge. Die Tiere verschwinden und tauchen beschädigt wieder auf. Doch was ist das Geheimnis von Lockwood Manor ?

Ich liebe historische Romane, die ein wenig geheimnisvoll sind und nach einer aufregenden und mystischen Geschichte klingen. So habe ich mich ganz neugierig nach Lockwood Manor begeben und bin leider schon nach wenigen Seiten ganz furchtbar enttäuscht.
Zwar hat Jane Healey ein echt glückliches Händchen, wenn sie das halbverfallene Anwesen und seine doch sehr gewöhnungsbedürftigen Bewohner sehr detailreich beschreibt, aber der Funke der Geschichte springt einfach nicht über. Da wird ellenlang von den ausgestopften verstaubten Exponaten erzählt, die mit ihren toten Glasaugen den Leser regelrecht anstarren, aber wirklich gruselig ist das jetzt nicht.
Die Stimmung im Herrenhaus ist eher gediegen, fast schon träge und es wird auch nicht besser, wenn ich mich durch die Tagebucheinträge von Lucy kämpfen muss, die mir ein wenig ihre Kindheit näher bringen und die Zusammenhänge der aktuellen Ereignisse erklären sollen.
Die Figuren bleiben unnahbar, ich kann im Verlauf des Buches keine richtige Verbindung zu ihnen herstellen und Lord Lockwood hat schon etwas von einem Pantomime, der krampfhaft versucht, etwas nach außen hin darzustellen, was er nicht ist. Er bleibt, genau wie Hetty und Lucy, eher eine leblose Hülle, die wie an Marionettenfäden gehalten, unbeholfen durch den Roman stakst.
Die mysteriösen Geschehnisse wirken extrem konstruiert und bemüht, so als wolle man mit aller Gewalt eine mystische Aura erzeugen, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Durch die krampfhafte Darstellung übersinnlicher Geschehnisse wirkt vieles unglaubwürdig und langweilig, da sich die Szenen immerzu wiederholen.
Ich muss gestehen, dass ich ab dem letzten Drittel des Buches nur noch quer gelesen habe, um endlich zum Schluss zu gelangen. Der Roman wird sicherlich seine Liebhaber finden - meine Erwartungen sind leider, leider nicht erfüllt worden

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2020

Guter Schreibstil - zähe Handlung

1

Inhalt: 1939: Das Natural History Museum in London beschließt zum Schutz vor deutschen Bombenangriffen seine komplette Sammlung zu evakuieren und über das ganze Land zu verteilen. Und so reist die Säugetierabteilung, ...

Inhalt: 1939: Das Natural History Museum in London beschließt zum Schutz vor deutschen Bombenangriffen seine komplette Sammlung zu evakuieren und über das ganze Land zu verteilen. Und so reist die Säugetierabteilung, sowie auch viele andere Objekte, mit ihrer neu ernannten Abteilungsleiterin Hetty Cartwright, nach Lockwood Manor. Doch in dem riesigen alten Herrenhaus mit fast hundert, zum größten Teil leerstehenden Räumen, scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Tiere verschwinden und tauchen an anderen Stellen wieder auf. Hetty hört nachts merkwürdige Geräusche und sieht unheimliche Gestalten. Major Lockwood ist Hetty gegenüber eher feindselig eingestellt und nur in Lucy, seiner Tochter, findet sie eine Freundin.

Meine Meinung: Nach dem Lesen des Klappentextes habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und eine unheimliche Gespenstergeschichte erwartet. Der Schreibstil von Jane Healy ist auch durchaus atmosphärisch und recht düster und passt gut zu einer Geschichte die Anfang des letzten Jahrhunderts in einem großen alten Herrenhaus spielt. Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Hetty und Lucy erzählt. Während Hetty sich auf die Ereignisse in der Gegenwart beschränkt, erfahren wir von Lucy auch viel aus ihrer Vergangenheit auf Lockwood Manor. Beide Charaktere, sowie auch alle anderen Bewohner des Hauses, wirken besonders sympathisch und mit keinem konnte ich richtig warm werden. Hetty ist eine unsichere junge Frau, die praktisch nur für ihre Arbeit lebt und der ihre Tierpräparate sehr am Herzen liegen. Lucy ist etwa gleichaltrig und leidet seit Jahren an schrecklichen Albträumen und psychischen Problemen. Beide Frauen haben eine schwere Kindheit gehabt, wenn auch aus verschiedenen Gründen.
In dieser Geschichte steckt meiner Meinung nach viel mehr Potential, als genutzt wurde. Immer wieder gibt es gute und spannende Ansätze und ich dachte jedes Mal: Jetzt geht’s los, endlich wird es spannend! Doch leider war es nicht so. Ich fand die Geschichte insgesamt ziemlich zäh und habe das Buch oft unterbrochen, weil ich keine Lust hatte weiterzulesen. Auch die Auflösung, die mich ziemlich überrascht hat, konnte mich nicht zufriedenstellen.

Fazit: Ein Roman, der trotz des guten Schreibstils meine hohen Erwartungen leider nicht erfüllt hat. Ich hatte mehr Grusel und Spannung erwartet.

Veröffentlicht am 07.07.2020

Gänsehaut-bringender Schauerroman im England zur Kriegszeit

0

Kurz zum Inhalt:
England, 1939. Hetty Cartwright, 30, ist beauftragt worden, die Säugetier-Sammlung des Londoner Museums außerhalb von London vor dem aufziehenden Krieg in Sicherheit zu bringen. Dafür ...

Kurz zum Inhalt:
England, 1939. Hetty Cartwright, 30, ist beauftragt worden, die Säugetier-Sammlung des Londoner Museums außerhalb von London vor dem aufziehenden Krieg in Sicherheit zu bringen. Dafür hat Major Lord Lockwood sein Anwesen zur Verfügung gestellt.
Doch es geschehen unheimliche Dinge. Gleich am ersten Tag verschwindet das Präparat des Panthers, später die Kolibris. Außerdem werden einige Exponate zerstört bzw. finden sich an anderer Stelle wieder.
Hetty versucht alles, um ihre geliebte Sammlung zu schützen, und somit auch ihre Stellung im Museum. Unterstützung erhält sie dabei von der Tochter des Lords, Lucy Lockwood. Gemeinsam versuchen sie, die nächtlichen Geschehnisse zu ergründen. Dabei gelangen die tiefen Geheimnisse von Lockwood Manor ans Tageslicht.


Meine Meinung:
"Die stummen Wächter von Lockwood Manor" ist eine langsame Geschichte, die in einem ruhigen Tempo erzählt wird und nach und nach immer mehr Geheimnisse aufdeckt.
Es wird abwechselnd aus zwei Perspektiven in ich-Form erzählt: einmal aus Hettys Sicht, was den eigentlichen Teil der Geschichte ausmacht; und dann noch aus Lucys Sicht, die eher über ihre Albträume und die Familiengeschichte berichtet - was zur Unterscheidung in Kursiv-Schrift gedruckt ist.
Auch die Exkursionen in die Zoologie haben mich gut unterhalten.
Die Atmosphäre wird sehr eindrücklich rübergebracht, man bekommt Schauder, wenn man das alte, riesige, dunkle Anwesen vor Augen hat und dann noch die Schauergeschichten darüber liest: seltsame Geräusche in der Nacht, Albträume entwickeln sich, es verschwinden Exponate, ebenso Hettys Uhr, die Strohpuppe unter Hettys Bett...
Die Erzählungen aus Lucys Sicht zeigen ihre Kindheit, ihre Ängste und Alpträume. Durch Hettys Auftauchen kommen nach und nach ihre Erinnerungen ans Licht-jedoch nicht der Grund dafür, warum sie als Kind von ihrer mittlerweile bei einem Autounfall verstorbenen Mutter immer wieder in das blaue Zimmer gesperrt wurde. Als Leser bekommt man die schreckliche Wahrheit erst nach und nach aufgedeckt.
Die Atmosphäre der Kriegszeit kommt gut rüber: Hetty hat den Job der stellvertretenden Abteilungsleiterin nur bekommen, weil die Männer im Krieg sind. Und sie ist sich immer bewusst, dass die Stellen nach dem Krieg wieder an die Männer vergeben werden. So wird das Frauenbild der damaligen Zeit auch gut dargestellt: Hetty ist sich der Rollenverteilung bewusst, dass Frauen nur eine untergeordnete Stellung haben.
Dennoch entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen Hetty und Lucy, die die beiden anfangs kaum, später vehement verteidigen.
Sehr gut gefiel mir, dass man sich als Leser bis zum Schluss nie sicher war, ob die unheimlichen Vorkommnisse übernatürlicher Natur sind oder ob es für alles eine rationale Erklärung gibt.


Fazit:
Ruhig erzählter Schauerroman in einer tollen Kulisse eines alten englischen Anwesens. Mir gefiel das langsame Tempo und das unterschwellige Gruseln. Alles in allem fühlte ich mich sehr gut unterhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere