Cover-Bild Der böse Hirte
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 14.03.2022
  • ISBN: 9783764507862
Jeffery Deaver

Der böse Hirte

Ein Colter-Shaw-Thriller
Thomas Haufschild (Übersetzer)

Du kannst Teil der Sekte werden. Aber du kannst sie nie wieder verlassen ... Der zweite Band der spektakulären neuen Thriller-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautor Jeffery Deaver.

Colter Shaw spürt vermisste Personen auf, mit den ausgesetzten Belohnungen verdient er seinen Lebensunterhalt. Doch dann nimmt ein Auftrag eine tragische Wendung und Shaw muss herausfinden, wie es dazu kommen konnte. Seine Suche nach Antworten führt ihn zu einer undurchsichtigen Organisation, die sich als Selbsthilfegruppe ausgibt. Shaw tritt der Gruppe bei – denn er hat den Verdacht, dass diese weitaus perfidere Ziele als Trauerbewältigung verfolgt. Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine gefährliche Sekte handelt, die alles dafür tun würde, ihre Geheimnisse zu bewahren. Und bald werden die ersten Mitglieder misstrauisch …

Lesen Sie auch Band 1 der unabhängig voneinander lesbaren Colter-Shaw-Reihe: Der Todesspieler

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2022

Wie Menschen ihre Identität verlieren können

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Auf der Suche nach zwei vermissten jungen Männern landet Colter Shaw im zweiten Band der Reihe bei einer sektengleichen Organisation, die vorgibt, bei der Trauerbewältigung zur Selbsthilfe anzuleiten. ...

Auf der Suche nach zwei vermissten jungen Männern landet Colter Shaw im zweiten Band der Reihe bei einer sektengleichen Organisation, die vorgibt, bei der Trauerbewältigung zur Selbsthilfe anzuleiten. Was sich innerhalb dieser Gruppe abspielt, wird von Jeffery Deaver spannend erzählt. Auch wenn ich länger nichts von Deaver gelesen habe, war ich schnell wieder mit seinem Schreibstil (der mir gefällt) vertraut und bin gut in das Buch reingekommen. Dass ich den ersten Band dieser Reihe nicht kannte, hat keine Rolle gespielt.
Der Hauptprotagonist Colter Shaw wurde von Deaver sympathisch angelegt, sein Umgang mit den Klienten ist respektvoll. Im Gegensatz zu dem Prämienjäger Dalton Crowe, der als Konkurrent, ein echter Fiesling ist – aber nichts gegen die handelnden Personen, die in der Sekte auftreten. Ich finde die Charaktere gut getroffen. Beim Lesen fliegen die Seiten nur so dahin, ein Buch, an dem man dranbleiben will. Ein besonderes Stilmittel des Autors, in einigen Passagen das Geschehen erst zu erzählen, und dann abermals aus der Sicht von Colter Shaw mit detaillierten Einzelheiten erneut zu schildern, ermöglicht es dem Handlungsablauf eine neue Bedeutung und Richtung zu geben. Das hat mir sehr gut gefallen.
Zum Ende hin macht uns Jeffery Deaver noch Appetit auf den Folgeband, denn die Geschichte rund um seinen Vater ist noch nicht auserzählt. Empfehlenswerte Lektüre.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Spannende Unterhaltung

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Ein eindringliches ,düsteres Cover und der Name Deaver haben mich zu diesem Buch gebracht. Der Hinweis, dass die Bände unabhängig voneinander lesbar sind, kann ich bestätigen. Da ich ein großer Fan der ...

Ein eindringliches ,düsteres Cover und der Name Deaver haben mich zu diesem Buch gebracht. Der Hinweis, dass die Bände unabhängig voneinander lesbar sind, kann ich bestätigen. Da ich ein großer Fan der Lincoln Rhyme Serie bin, war ich gespannt, ob das Buch die damit verknüpften Erwartungen erfüllen kann. Um es vorweg zu nehmen, es kann !

Zur Story: Colter Shaw ist ein Prämienjäger, was im Prinzip die edlere Ausgabe eines Kopfgeldjägers ist.

Sein neuer Auftrag führt ihn, nach dramatischen Wendungen, in das Herz einer Sekte, die vorgibt, Menschen bei der Bewältigung des Lebens zu helfen.

Shaw schleust sich in die Sekte ein, um die Machenschaften der Sekte und ihres Anführeres Eli aufzuklären.

Die Figur des Colter Shaw ist sehr authentisch und überzeugend. Mit analytischem Verstand überblickt er Situationen und ihre Folgen und ist seinen Gegnern immer ein Stück voraus. Dabei kommt ihm die Ausbildung durch seinen Vater zugute,der ihn früh lehrte auf alle Situationen im Leben vorbereitet zu sein.

Die Story um die Ermordung seines Vaters und das Verschwinden seines Bruders ist der zweite rote Faden des Buches. Er ermittelt in seinem privaten Fall nebenbei.

Auch die anderen Protagonisten sind gut beschrieben und erweisen sich oft ganz anderes als erwartet.

Der Schreibstil ist Deaver typisch. Viele Wendungen, Überraschungen und ein konstant hoher Spannungsbogen ziehen einen sofort in seinen Bann.

Colter Shaw als neue Serie hat mich völlig überzeugt und wird weiter verfolgt.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Unterhaltung pur

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Colter Shaw spürt vermisste Personen auf, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als ein Auftrag eine tragische Wendung nimmt, lässt ihn der Vorfall nicht mehr los. Um herauszufinden, wie das Unglück ...

Colter Shaw spürt vermisste Personen auf, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als ein Auftrag eine tragische Wendung nimmt, lässt ihn der Vorfall nicht mehr los. Um herauszufinden, wie das Unglück geschehen konnte, sucht er nach Antworten bei einer dubiosen Organisation, die Menschen offiziell bei ihrer Trauerbewältigung hilft. Dort angekommen, vermutet er allerdings in einen Kult geraten zu sein, dessen Mitglieder die Geheimnisse der Gemeinschaft unnachgiebig verteidigen. Als Shaw beginnt Beweise für deren Machenschaften zu sammeln, wird es für ihn gefährlich.

Mit diesem 2. Band bin ich in die Colter-Shaw-Reihe eingestiegen, weil mich das Thema ansprach. Beim Cover fehlte mir im Nachhinein zwar etwas der Bezug, nichtsdestotrotz bleibt es für mich aber ausdrucksstark bedrohlich und somit passend für die finsteren Hintergründe im vorliegenden Fall.
Der Thriller ließ sich problemlos unabhängig vom Vorgänger lesen. Obwohl manche Szenen auf frühere Geschehnisse verwiesen, konnte ich die Situationen verstehen, da gleichzeitig eine ausreichende Erklärung mitgeliefert wurde.

Nach den ersten Kapiteln, mit denen ich mich zugegebenermaßen etwas schwer tat, packten mich Colter Shaws Erlebnisse in diesem Netz aus Korruption, Macht- und Geldgier, Missbrauch in jeglicher Form sowie Empathielosigkeit und ließen mich auch bis zum Ende nicht wieder los. Ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen, obwohl mich die Düsternis hinter dieser vermeintlich heilen Fassade ganz schön erschütterte.
Vor allem der fantastische Schreibstil des Autors, der detailreiche Akzente und hilfreiche Erklärungen zu manchen Situationen lieferte, war alles andere als langweilig. Eine unfassbare Wendung jagte die nächste, denn der Protagonist war seinen Gegnern immer einen Schritt voraus. Szenen wurden nacheinander aus verschiedenen Perspektiven gezeigt, um letztlich der Handlung durch die klugen Schachzüge Colters eine ganz neue Bedeutung und Richtung zu geben. Grandios!

Der Protagonist war mir sehr sympathisch. Er wirkte äußerst aufmerksam, aufrichtig, klug, freundlich und vertrauenserweckend. Der perfekte Held, ein Licht in der Welt der dunklen Machenschaften. Mit seiner Voraussicht und Kombinationsgabe löste er die scheinbar schwierigsten Situationen, ohne dass dies zu irgendeinem Zeitpunkt kitschig oder konstruiert wirkte.

Für die Handlung des Thrillers recherchierte Jeffery Deaver laut Anmerkungen in zahlreichen umfangreichen Studien, Artikeln und Dokumentarfilmen über Sekten oder ähnliche Organisationen. Die Geschichte entsprang somit nicht komplett der Fantasie, was ich in Büchern immer sehr schätze. Im Hinblick auf eben diesen Hintergrund erschienen die Vorgänge im Camp dieser dubiosen Gemeinschaft dann noch bedrückender, unvorstellbarer und beängstigender. Meiner Meinung nach vom Autor sehr gut dargestellt.

Mit dem Pageturner „Der böse Hirte“ habe ich eine für mich verfolgenswerte Thriller-Reihe entdeckt. Ich werde mir schnellstmöglich auch den Vorgänger-Band besorgen, den ich auf keinen Fall verpasst haben will. Bitte schnellstmöglich Band 3 liefern, Mr. Deaver!

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Die Sekte

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Colter Shaw ist Prämienjäger. Er spürt Vermisste auf, auf deren Auffinden eine Belohnung ausgesetzt ist. Als die Suche nach zwei jungen Männern mit einem Unglück endet, macht sich Shaw auf die Suche nach ...

Colter Shaw ist Prämienjäger. Er spürt Vermisste auf, auf deren Auffinden eine Belohnung ausgesetzt ist. Als die Suche nach zwei jungen Männern mit einem Unglück endet, macht sich Shaw auf die Suche nach den Hintergründen. Er wird fündig bei der Osiris-Stiftung, die ein Camp führt, in dem Menschen ihr Leben in den Griff bekommen können. Doch Shaw ist skeptisch, ob der Anführer Eli wirklich der ist, für den er sich ausgibt.

Der Fall ist spannend und ich mochte Shaws Art der Ermittlungen. Für mich war dies der erste Fall zusammen mit Colter Shaw, aber es wird bestimmt nicht der letzte sein. Ich mochte den Prämienjäger und ich mochte den Fall, in dem er ermittelt. Das Eintauchen in die Welt der Osiris-Stiftung fand ich spannend und ansprechend.

Der Schreibstil ist – wie ich es von Deaver gewohnt bin – ausführlich und gut. Hier hat mir besonders gut gefallen, wie der Autor Wendungen in die Geschichte einbaute, die den Leser auf eine falsche Fährte schickte, während das Geschehen im Nachhinein aus Sicht Shaws neu erzählt wird, was den Fall noch mal anders erscheinen lässt. Das war gut gemacht und unterhaltend!

Shaw ist seinen Gegnern immer einen Schritt voraus, was mir sehr imponiert hat – ebenso wie die ganze Art des Ermittlers, weshalb ich mich auf weitere Fälle mit ihm freue.

Eine spannende und gut erzählte Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Ich freue mich auf nächste Ermittlungen!

Veröffentlicht am 03.04.2022

Ein Thema, welches spannend und raffiniert eingebaut wurde

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Der Autor hat schon das ein oder andere Buch veröffentlicht, jedoch ist noch keins davon in mein Regal gewandert und so war "Der böse Hirte" für mich das erste Buch von ihm. "Der böse Hirte" ist der zweite ...

Der Autor hat schon das ein oder andere Buch veröffentlicht, jedoch ist noch keins davon in mein Regal gewandert und so war "Der böse Hirte" für mich das erste Buch von ihm. "Der böse Hirte" ist der zweite Teil einer Thriller Reihe rund um Colter Shaw, lässt sich aber sehr gut unabhängig vom Vorgänger lesen.

Als Prämienjäger verdient Colter Shaw sein Geld mit dem finden vermissten Personen und nimmt dabei auch Aufträge an, hinter denen sich ein gefährliches Geheimnis verbirgt. So auch sein neuster Auftrag, der ihn auf die Spur einer gefährlichen Sekte bringt...

Ich habe schnell festgestellt, dass dem Leser mit Colter Shaw wieder ein raffinierter und abgeklärter Protagonist geboten wird. Er weiß seine "Feinde" an der Nase herum zuführen und er lässt sich von keinem Problem einschüchtern. Dem Autor ist die Gestaltung des Charakters sehr gut gelungen, auch wenn es etwas an Tiefe fehlt, aber das benötigt die Geschichte auch gar nicht, denn mit Colter Shaws Handlungen bekommt man als Leser ein sehr ausreichendes Bild von ihm. Neben Colter Shaw gibt es nur ein, zwei Protagonisten, die von Anfang an bekannt sind, ansonsten lernt der Leser die meisten erst mit der Zeit kennen. Das spielt dem unabhängigen zweiten Band sehr zu gute. Auch bei den anderen Protagonisten ist dem Autor ein sehr klares Bild gelungen.

Die Geschichte nimmt auf den ersten Seiten sehr schnell Fahrt auf und es finden sich keine unnötigen Szenen. Wie schon erwähnt, war dieses Buch für mich das erste des Autors und deswegen habe ich ein paar Seiten gebraucht um mich zu orientieren, aber ich habe dennoch sehr schnell in die Geschichte gefunden. Es hat nicht lange gedauert bis ich sowohl von Colter Shaw als auch von dem Verlauf der Story überrascht und überzeugt wurde. Mit unerwarteten Kniffen und Wendungen ist es nur schwer möglich die nächsten Seiten vorauszuahnen und auch kleine Szenen werden sehr spannend und interessant. Zudem wird auch mit den ersten Seiten schon eine hohe Spannung aufgebaut, die sich bis zu einem gewissen Maß bis zum Schluss halten kann. Der Klappentext verrät schon, dass das Buch Sekten zum Thema hat. Bevor ich das Buch zur Hand genommen habe, habe ich mir nicht Überlegt was mich erwartet und trotzdem konnte mich der Autor mit seiner sehr gelungen Umsetzung überzeugen. Das Thema war auf der einen Seite spannend und erschreckend und auf der anderen Seite sehr informativ und greifbar. Auch wenn ich nach den 500 Seiten Rückblickend das Gefühl hatte, dass nicht allzu viel passiert ist, hat mich Jeffery Deaver mit seinem Schreibstil und der Gestaltung vollkommen in den Bann gezogen. Keine Szene war dabei zu viel und mir hat auch nichts gefehlt. Auch wenn ich zwischen drin meine Probleme mit den Namen hatte und mir an der ein oder anderen Stelle alles etwas zu Rund und nach Plan lief, hat mir der Thriller bis zum Schluss sehr gut gefallen.

Mit "Der böse Hirte" wird ein rundum gelungener Thriller geboten, der das Thema Sekten auf eine ausreichende, spannende und interessante Weise umgesetzt wurde. Die Umsetzung ist dem Autor auf jeder Seite sehr gut gelungen. Colter Shaw ist eine spannende Figur mit der es nie langweilig wird. Für mich wird es ganz sicher nicht das letzte Buch von Jeffery Deaver sein!

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