Cover-Bild Codex Alera 1
Band 1 der Reihe "Codex Alera"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 16.09.2013
  • ISBN: 9783442269372
Jim Butcher

Codex Alera 1

Die Elementare von Calderon
Andreas Helweg (Übersetzer)

Alera ist das größte Reich, das die Menschen je errichtet haben. Durch die Macht seiner Elementare und der Ritter, die diese beherrschen, regieren Wohlstand und Stabilität. Doch in der Hauptstadt schmieden die Fürsten ihre Intrigen, und ein Bürgerkrieg steht kurz bevor. Da fallen die brutalen Marat mit ihren riesigen Bestien in Alera ein, und die Aufmerksamkeit aller richtet sich auf das Calderon-Tal – und auf Tavi, der dort nicht nur um sein Leben kämpft, sondern auch um die Sicherheit Aleras!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Pokemon trifft auf Rom

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Schon lange hat mich keine Fantasy-Reihe mehr so gefesselt wie Codex Alera. In den vergangenen Monaten habe ich viele aktuelle Fantasy-Romane gelesen, doch oft fehlte mir entweder die Atmosphäre, die Spannung ...

Schon lange hat mich keine Fantasy-Reihe mehr so gefesselt wie Codex Alera. In den vergangenen Monaten habe ich viele aktuelle Fantasy-Romane gelesen, doch oft fehlte mir entweder die Atmosphäre, die Spannung oder einfach das gewisse Etwas, das einen dazu bringt, jede freie Minute weiterlesen zu wollen. Hier war das komplett anders.

Was mich von Beginn an begeistert hat, ist die unglaublich cineastische Erzählweise. Jim Butcher beschreibt Schauplätze, Kämpfe und Stimmungen so lebendig, dass man die Handlung nicht nur liest, sondern regelrecht vor sich sieht. Viele Szenen wirkten auf mich wie Sequenzen aus einem aufwendig produzierten Fantasy-Film – dynamisch, bildgewaltig und voller Energie.

Dabei schafft es der Roman, Spannung dauerhaft aufrechtzuerhalten, ohne künstlich dramatisch zu wirken. Die Kapitel enden oft genau an den richtigen Stellen, sodass man automatisch weiterlesen möchte. Trotzdem fühlt sich das nie billig oder konstruiert an, sondern sehr natürlich in den Verlauf der Geschichte eingebunden.

Besonders gelungen fand ich die Figuren. Obwohl Tavi klar im Mittelpunkt steht, dreht sich die Handlung nicht ausschließlich um ihn. Stattdessen begleiten wir immer wieder unterschiedliche Charaktere mit eigenen Zielen, Konflikten und Sichtweisen. Genau diese Wechsel sorgen dafür, dass die Welt größer und lebendiger wirkt. Es gibt kaum eine Figur, die belanglos erscheint – selbst Nebencharaktere hinterlassen Eindruck.

Auch das Magiesystem hat mir überraschend gut gefallen. Die Idee, Kräfte über verschiedene Elemente zu nutzen, ist zwar im Fantasy-Genre nicht neu, wird hier aber außergewöhnlich stimmig umgesetzt. Die Fähigkeiten wirken nachvollziehbar, haben klare Grenzen und fühlen sich nie wie ein beliebiges Mittel zum Zweck an. Gerade in den Kampfszenen entsteht dadurch ein enormes Tempo und eine starke Bildkraft.

Die oft erwähnten römischen Einflüsse empfand ich übrigens eher als Bereicherung. Zwar orientieren sich viele militärische Begriffe und Strukturen an der Antike, doch das verleiht der Welt eine eigene Identität, anstatt störend zu wirken. Nach kurzer Zeit gehört dieser Stil einfach selbstverständlich zur Atmosphäre des Romans.

Positiv überrascht war ich außerdem davon, wie ausgewogen der Ton des Buches ist. Die Geschichte wird stellenweise düster und brutal, ohne sich in unnötigen Gewaltdarstellungen zu verlieren. Härtere Szenen dienen der Handlung und erzeugen Spannung, statt lediglich schockieren zu wollen.

Am meisten beeindruckt hat mich letztlich aber, wie mühelos sich das Buch lesen lässt. Trotz des Umfangs fliegt man förmlich durch die Seiten, weil die Handlung konstant interessant bleibt und kaum Längen entstehen. Genau so stelle ich mir moderne Fantasy vor: spannend, atmosphärisch, bildgewaltig und voller mitreißender Figuren.

Für mich definitiv eines der unterhaltsamsten Fantasy-Bücher der letzten Jahre – und eine Reihe, bei der ich sofort Lust hatte, direkt zum nächsten Band zu greifen.

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Veröffentlicht am 01.06.2024

Ein Guter Start!

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"Nein", zischte Kitai. "Ich bin ein Welpe. Bis Sie einen Bund schließen, sind alle Maratkinder Welpen."

Ich bin gerne in die Welt von Alera eingetaucht. Besonders gut gefällt mir, dass die Charaktere ...

"Nein", zischte Kitai. "Ich bin ein Welpe. Bis Sie einen Bund schließen, sind alle Maratkinder Welpen."

Ich bin gerne in die Welt von Alera eingetaucht. Besonders gut gefällt mir, dass die Charaktere von Elementaren begleitet werden; Erde, Wasser, Luft, Feuer. Mit diesen können Sie Magie wirken. Die Geschichte und der Schreibstil des Autors fesseln von erster bis zur letzten Seite.

Stil: Der Autor schreibt gut lesbar, flüssig und sehr detailreich. Mir gefällt es wie Er die Welt beschreibt und die Charaktere werden gut beschrieben und eingeführt. Besonders, wenn Tavi und Kitai zusammen unterwegs sind.

Story: Zum einen haben wir das Reich Alera Imperia mit Ihren Kursoren, die für den ersten Fürsten unterwegs sind. Zum anderen haben wir, das Calderon Tal, die Handlung schwenkt, immer wieder zum Bernardhof, auf dem Tavi mit seiner Tante Isana und Onkel Bernard wohnt. Tavi ist ein Hirte und der einzige der keine Elementare rufen kann. Bei einer Bedrohung, in der die Marat in das Calderon Tal einfallen, beweist sich Tavi, trotz dass er anders ist alle anderen.

Charaktere: vielschichtig und werden alle gut vom Autor eingeführt. Besonders gut hat mir Tavi und Kitai gefallen, die Dialoge, von den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Fazit: Sehr zu empfehlen für alle, die eine detaillierte und komplexe Fantasy-Welt lieben und die es mögen, wenn der Autor detailreich schreibt.

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Veröffentlicht am 09.07.2020

Was für ein cooles Konzept!!

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Alera ist das größte Reich, das die Menschen je errichtet haben. Durch die Macht seiner Elementare und der Ritter, die diese beherrschen, regieren Wohlstand und Stabilität. Doch in der Hauptstadt schmieden ...

Alera ist das größte Reich, das die Menschen je errichtet haben. Durch die Macht seiner Elementare und der Ritter, die diese beherrschen, regieren Wohlstand und Stabilität. Doch in der Hauptstadt schmieden die Fürsten ihre Intrigen, und ein Bürgerkrieg steht kurz bevor. Da fallen die brutalen Marat mit ihren riesigen Bestien in Alera ein, und die Aufmerksamkeit aller richtet sich auf das Calderon Tal - und auf Tavi, der dort nicht nur um sein Leben kämpft, sondern um die Sicherheit Aleras!


Ich bin mehr als beeindruckt von dem Konzept, dass Jim Butcher sich hier aufgebaut hat. Er hat sich eine eigene Welt geschaffen, die auf ihre eigene Art und Weise funktioniert. Ich finde die Idee mit den Elementaren fantastisch und es ist eine großartige Abwechslung zu den restlichen Fantasy-Büchern auf Magiebasis.

Der Autor erzählt quasi vier verschiedene Handlungsstränge, die in einem Punkt alle zusammenlaufen und aus der Sicht von fünf verschiedenen Personen erzählt werden, die auf eine bestimmte Weise zusammenhängen.

Ich liebe diese Erzählweise und noch mehr liebe ich Jim Butchers Schreibstil. Er ist harmonisch und überhaupt nicht schwerfällig. Locker und ungezwungen lässt sich Seite um Seite fließend lesen. Die Charaktere die er da geschaffen haben sind so unterschiedlich und vielschichtig, dass sie mir, jede auf die eigene Art total symphatisch sind. Gleich von Anfang an.

Die Story ist voller Spannung und es fällt einem nicht schwer sich alles per Kopfkino vorzustellen und in die Szenen hineinzuversetzen. Ich liebe Tavis Klugheit und seine Interaktion mit anderen. Isana ist eine warmherzige Frau die ihre Geheimnisse birgt. Amara ist spritzig und voller Loyalität, während Fidelias der korrupte Lehrer verschiedene Emotionen in mir auslöst und ich gespannrt bin, wie es weitergeht.

Aufgrund der verschiedenen Handlungen, die parallel passieren und einem Erzählerwechsel an den richtigen Stellen bleibt es immer spannend und man will das Buch überhaupt nicht mehr weglegen. Dazu noch die Details, die an das alte Rom anlehnen, machen Codex Alera - Die Elementare von Calderon zu einem fantastischer Fantasy-Roman.

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Veröffentlicht am 30.07.2018

Alle Einwohner Aleras können Magie wirken - nur Tavi nicht...

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ch war sehr neugierig auf "Codex Alera" und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, ganz besonders die Grundidee und die Protagonisten und Antagonisten haben mir sehr gut gefallen.
Tavi, Amara, Bernhard, ...

ch war sehr neugierig auf "Codex Alera" und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, ganz besonders die Grundidee und die Protagonisten und Antagonisten haben mir sehr gut gefallen.
Tavi, Amara, Bernhard, Isana und Co. sind wundervolle Charaktere, die nicht nur eine unglaubliche Tiefe, Sympathie und Mut aufweisen, sondern auch immer sehr authentisch handeln. Ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren. Auch die Antagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und sehr abwechslungsreich. Sie hatten immer eine böse Überraschung in der Hinterhand und durch die Perspektivenwechsel wussten wir immer mehr als die Charaktere.
Die Handlung war sehr facettenreich, abwechslungsreich und gut gestaltet. Manchmal wäre ich sehr gerne in die Geschichte hineingesprungen, um unseren Charakteren zu helfen.
Die Spannung war kontinuierlich da und ich habe nur so mitgefiebert.
Das Ende war einfach bombastisch und insbesondere die Geheimnisse, die offenbart wurden, finde ich so faszinierend und spannend. Ich bin schon auf den 2. Band gespannt.

Veröffentlicht am 12.04.2017

Codex Alera

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Codex Alera ist nicht mein erstes Werk Jim Butcher. Da mir sein Schreibstil früher nicht so ganz zugesagt hat, war ich etwas unsicher, ob mir dieser Reihenauftakt gefallen könnte. Und tatsächlich wurde ...

Codex Alera ist nicht mein erstes Werk Jim Butcher. Da mir sein Schreibstil früher nicht so ganz zugesagt hat, war ich etwas unsicher, ob mir dieser Reihenauftakt gefallen könnte. Und tatsächlich wurde ich sehr positiv überrascht.
Während Amara und Tavi die beiden Hauptprotagonisten sind, gibt es neben ihnen noch eine Vielzahl weiterer Figuren, die ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen. Für mich war es sehr erfrischend, dass das Hauptaugenmerk nicht nur auf den Hauptfiguren liegt, sondern auch andere Charaktere Raum für ihre Rolle bekommen. Dabei machen nicht nur die Guten Spaß, sondern auch die Bösen haben mir wirklich gefallen und sie sind allesamt wunderbar ausgearbeitet.
Jim Butcher erfindet mit seiner fantastischen Welt das Rad nicht neu, aber dennoch gibt es einige interessante Aspekte, wie z.b. die Kräfte der Helden. Dabei bedienen sich die Menschen den verschiedenen Elementen und haben Elementare, die ihnen sowohl im Alltag als auch in einer großen Schlacht zur Seite stehen. Aber nicht nur die Kultur der Aleraner, sondern auch die der Marat faszinierte mich von Beginn an. Angelehnt ist die Welt dabei an das alte Rom und nicht wie in den meisten Fantasyromanen an das Mittelalter. Auch diese Abwechslung wirkte auf mich erfrischend und war mal wieder etwas Neues.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Ende hin bündeln und in einem spannenden Höhepunkt gipfeln. Dabei erlebt man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man die Figuren und ihre Hintergründe noch besser kennen lernen kann. Der Schluss ist zwar in sich geschlossen, allerdings hinterließ er bei mir das Gefühl, dass dies nur der Beginn von etwas sehr großem ist und ich freue mich daher schon sehr auf den nächsten Band der Codex Alera Reihe.