Monstermässig gut
Fangen wir mal mit der kindlichen Kritik zu diesem Buch an:
‚Mann, die Geschichte ist viel zu kurz und ist zu Ende, wenn es am spannendsten wird (Cliffhanger).‘
und
‚Bis Januar ‚26 muss ich jetzt noch ...
Fangen wir mal mit der kindlichen Kritik zu diesem Buch an:
‚Mann, die Geschichte ist viel zu kurz und ist zu Ende, wenn es am spannendsten wird (Cliffhanger).‘
und
‚Bis Januar ‚26 muss ich jetzt noch warten? Ich will gleich weiterlesen. Die Geschichte ist so toll und so spannend!‘
Ja, das Buch kam hier sehr gut an. Kein Wunder bei dieser Geschichte. Sie hat auch mich, obwohl es ein Comic für Kinder ist, sofort fasziniert. Sie beginnt mit einem spannungsaufbauenden, etwas düsteren und rätselhaften Plot um dann mit einem Switch raffiniert und gleichzeitig verständlich den Leser in die Welt von Waisenkind Suri einzuführen. Die Atmosphäre und der Stil ist leicht nostalgisch, was mir sehr gut gefiel. Siri reist mit einer Gruppe von Händlern von Markt zu Markt, schlägt sich mit dem Erzählen von Monstergeschichten durch und träumt von einer Karriere als Monsterjägerin. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.
Die Schrift und die Bebilderung des Comics ist sehr gut umgesetzt, klar und verständlich, die Farben ansprechend gedeckt, aber nicht langweilig. Aber auch Spannungsaufbau und Erzählstil sind toll. Man kann der Geschichte dadurch sehr gut folgen und taucht mit Leichtigkeit in diese hier beschriebene Welt ab. Trotzdem ist dieses Buch mehr Vorgeplänkel einer Serie als alleinstehendes Abenteuer. Dieses startet wohl erst ab Band 2 so richtig durch. Und dank des Cliffhangers wird das Warten auf Band 2 definitiv nicht einfach werden.