Cover-Bild Die Toten vom Lärchensee
(43)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 08.04.2020
  • ISBN: 9783462053203
Joe Fischler

Die Toten vom Lärchensee

Ein Fall für Arno Bussi
Bussi auf dem See: ein eiskalter Fall im brandheißen Tirol.

Mitten in der Hitzewelle des Jahrhunderts soll Arno Bussi einen Mord aufklären, der sich schon vor fünf Jahren am idyllischen Tiroler Lärchensee ereignet hat. Damals ertrank der Seewirt, nachdem er betäubt ins Wasser geworfen wurde. Die Polizei tappte im Dunkeln. Jetzt will Innenminister Qualtinger endlich Resultate sehen und schickt seinen »Spezialfreund«, Inspektor Arno Bussi, nach Tirol. Als dort ein weiterer Einwohner stirbt, wird aus dem kalten Fall ein brandheißer, und der Arno ahnt: Will er dem Mörder auf die Schliche kommen, muss er zuerst das Rätsel vom Lärchensee lösen …

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2020

Der Johnny English aus Tirol

0

Im Auftrag Ihrer Majestät, nämlich des österreichischen Innenministers, unterwegs ist erneut einer: Arno Bussi. Dem leicht bezirzbaren Polizist wird ein “cold case” aufgebürdet. Er soll einen merkwürdigen ...

Im Auftrag Ihrer Majestät, nämlich des österreichischen Innenministers, unterwegs ist erneut einer: Arno Bussi. Dem leicht bezirzbaren Polizist wird ein “cold case” aufgebürdet. Er soll einen merkwürdigen Todesfall am Lärchensee in Tirol aufklären.

Er fährt hin, quartiert sich ein und streckt seine Ermittlerfühler aus. Doch so einfach wie es zu Beginn läuft, ist es natürlich nicht. Bussis Anwesenheit löst eine Kettenreaktion aus an deren Ende weitere Tote und ein paar interessante und unerwartete Enthüllungen stehen.

“Die Toten vom Lärchensee” ist locker und flott zu lesen, die nicht zu lange und nicht zu kurzen Kapitel helfen dabei. Joe Fischler wandert sprachlich immer auf dem Grat zwischen flapsig-komödiantisch und mörderisch-ernsthaft.

Auch ein paar Klischees nimmt er gekonnt auf die österreichische Schaufel. Kleine Details wie die Namenswahl verraten vieles über den jeweiligen fiktiven Charakter. Natürlich dennoch angepasst an die dörfliche Umgebung, den Tiroler Schauplatz.

Unser Held kann zwar die Ereignisse in Tirol zu seiner Zufriedenheit lösen, aber kommt beruflich ansonsten nicht voran. Die bei Erfolg in Aussicht gestandene Beförderung muss letzten Endes noch warten und Arno Bussi bleibt vorerst der tragische Held. Er wäre gern James Bond, wirkt aber ein eher wie Johnny English (was ja nicht schlecht sein muss).

Veröffentlicht am 06.05.2020

Cold Case

0

Arno Bussi ist bei der Kripo in Wien kaltgestellt worden, da gibt es die Chance für ihn. Der Innenminister schickt ihn nach Tirol an den Lärchensee, um einen alten Mordfall aufzuklären. Dafür verspricht ...

Arno Bussi ist bei der Kripo in Wien kaltgestellt worden, da gibt es die Chance für ihn. Der Innenminister schickt ihn nach Tirol an den Lärchensee, um einen alten Mordfall aufzuklären. Dafür verspricht er ihm die Rückkehr in den aktiven Dienst. Also macht sich Arno auf, um am Lärchensee zu ermitteln. Er ist zwar auch aus Tirol, doch der Lärchensee ist abseits der Touristenwege. Abgeholt wird Arno von dem Polizisten Bernhard und Bernhard dem Bernhardiner. Es ist so gar nichts los in dem Ort Stubenwald, das Gasthaus ist leer und Möglichkeiten zu übernachten gibt es nicht viele. Der Lärchensee hat so einige Geheimnisse. Das Wasser löst Durchfall aus, obwohl es chemisch in Ordnung ist. Eine Chalet Siedlung soll gebaut werden und die Bürgermeisterin, eine Rote, unterstützt den Bauherrn. Und dann ist da noch Laura, die gegen diese Chalet Siedlung opponiert. Das Problem für den Investor ist, dass sie die Insel im Lärchensee gepachtet hat und so sehr bunt protestiert. Doch Arno findet so gar keinen Ansatzpunkt, nur Laura findet er sehr nett. Die Spurenlage ist sehr dünn, bis dann der Bruder des Cold Case in seiner Käsesahnetorte tot aufgefunden wird. Die Spuren deuten auf den Investor hin und der Innenminister wittert schon politischen Erfolg. Doch Arno Bussi ist nicht überzeugt und ist schon mittendrin in den neuesten Ermittlungen, die sich ganz anders entwickeln als man erahnt.
„Die Toten vom Lärchensee“ ist ein Krimi, der sehr viel Lokalkolorit aufweist. Eine spannende und amüsante Geschichte in der tiefen Tiroler Provinz mit sehr typischen Bewohnern. Der Bäcker Ludwig, der eine super Käsesahnetorte macht, die Wirtin Vevi, der Polizist Bernhard, mit seinem Bernhardiner und seiner attraktiven Ehefrau Emilia und viele andere Urtypen. Interessant wird es auch, wenn das LKA aus Innsbruck anrückt, mit ihrer toughen Kommissarin Katz und ihrer Berliner Schnauze. Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgeschmückt und die Geschichte sehr einfühlsam erzählt. Das Cover deutet schon auf die Verbindung von Süßem und der Bergwelt Tirols um den Lärchensee. Vom Cold Case bis zum überraschenden Finale ist der Krimi mit sehr viele Geschichten gepflastert, die teilweise zwar sehr unglaubwürdig erscheinen, aber die Gegend sehr gut kennzeichnen. Natürlich kommen auch die politische Intrige und die Verknüpfung von Politik und Wirtschaft nicht zu kurz.
Der vorliegende Krimi ist sehr unterhaltsam und lässt es an Spannung nicht fehlen. Die Geschichte wird auch mit einem zwinkernden Auge erzählt und ich konnte mir als Leser beim Lesen ein Lächeln nicht verkneifen. Sehr gute Unterhaltung mit viel Lokalkolorit und überraschen spannenden Elementen. Ein schöner Zeitvertreib dieses Buch zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2020

Arno Bussi ermittelt wieder

0

Nachdem Arno Bussi seinen Fall in Vorderkitzlingen hervorragend gelöst hatte, ging es zurück nach Wien. Dort sitzt er wieder in der Kriminalstatistik. Doch dann schickt ihn der Innenminister Qualtinger ...

Nachdem Arno Bussi seinen Fall in Vorderkitzlingen hervorragend gelöst hatte, ging es zurück nach Wien. Dort sitzt er wieder in der Kriminalstatistik. Doch dann schickt ihn der Innenminister Qualtinger erneut nach Tirol. Er verspricht ihm, wenn er dort einen fünf Jahre alten Fall löst, wird er anschließend in den aktiven Dienst versetzt. Also macht sich der Arno bei großer Hitze auf die Reise an den Tiroler Lärchensee.

Vor Ort wird er von Bernhard, einem wortkargen Dorfpolizisten, und seinem Hund Bernhard, ja er heißt genauso, empfangen. Während Arnos Untersuchungen kommt es zu Protesten gegen den Bau mehrerer Chalets am See. Dabei verguckt er sich in die Demonstrantin Laura, die ihn stark an Lara Croft erinnert. Als dann auch noch ein Mensch zu Tode kommt, hat Arno plötzlich neben seinem kalten Fall auch noch einen brandheißen ....


Auch in seinem zweiten Buch über den liebenswerten Arno Bussi entführt uns Joe Fischler wieder in seine Heimat Tirol. Er präsentiert eine Mischung aus Spannung und Humor. Auch wenn es einige Bezüge auf den ersten Band gibt, kann das Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und es wird nicht langweilig. Der Arno muss wieder mit ganzem Körpereinsatz ermitteln. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich hoffe, es wird noch viele weitere Fälle mit Arno Bussi geben. Schließlich träumt er ja noch von der großen Karriere als Ermittler des Bundeskriminalamtes, heute in Wien, morgen in London und übermorgen in Paris.

Fazit:

Joe Fischlers zweites Buch mit Arno Bussi ist ein unterhaltsamer Krimi, der keine Fragen offen lässt und Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 26.04.2020

Cold Case im heißen Tiroler Sommer

0

Wenn Innenminister Qualtinger persönlich um Audienz bittet, ist Arno Bussi von Haus aus eher misstrauisch unterwegs. So auch dieses Mal, als ersterer letzteren nach Tirol schickt, einen Cold Case in der ...

Wenn Innenminister Qualtinger persönlich um Audienz bittet, ist Arno Bussi von Haus aus eher misstrauisch unterwegs. So auch dieses Mal, als ersterer letzteren nach Tirol schickt, einen Cold Case in der Tasche. Vor fünf Jahren ereignete sich am Lärchensee ein Verbrechen, das zunächst als schrecklicher Unfall abgetan wurde. Die Ermittlungen verliefen schleppend und schlussendlich im Sande. Wieso genau Bussi es nun richten soll weiß er selbst nicht so genau, als es jedoch zu einem weiteren Todesfall kommt, zeigen sich Parallelen und Zusammenhänge…

Als klassischen Ermittler würde man Arno Bussi wohl niemals betiteln, und doch hat er ein feines Näschen für Ungereimtheiten und sonderbare Vorkommnisse. Seine Methoden mögen mitunter speziell und auch sein generelles Auftreten eher gewöhnungsbedürftig erscheinen, unterschätzen sollte man ihn allerdings nicht. Wer bereits den ersten Fall verfolgt hat, weiß, dass zeitweise ein heilloses Durcheinander herrscht und es nicht immer leicht ist die Protagonisten wirklich ernst zu nehmen. Denn auch hier kommen die Übergänge von humorvollen zu spannenden Elementen einer Gratwanderung gleich. In der einen Sekunde schaut man dem Abgrund schon ins Auge, nur um plötzlich doch noch vor dem freien Fall gerettet zu werden.

Chaotisch geht es zu, inhaltlich wie auch gedanklich, nichtsdestotrotz haben der Cold Case sowie der aktuelle Fall etwas an sich – neben der eindeutigen Verbindung zueinander – das den Leser durchaus reizt und die Neugierde entfacht. Vielleicht wird man das ein oder andere als unsinnige Spielerei abtun, es lohnt aber in jedem Fall immer ganz genau hinzuschauen. Die interessantesten Hinweise verstecken sich zumeist in dem was eben gerade nicht zur Sprache kommt. Dass auch der zweite Fall rund um Arno Bussi allerdings in erster Linie unterhalten soll, steht natürlich dennoch außer Frage.

Im direkten Vergleich zum Auftakt schneidet der vorliegende Band ein wenig besser ab. Sicherlich gibt es noch immer diverse Albernheiten zu begutachten, dennoch liegt der Fokus stärker auf den Ermittlungen als den Frauen – obwohl der Inspektor dahingehend unbedingt mal zur Raison gerufen werden sollte – wodurch die Spannungskurve deutlicher herausgestellt und der Leser zur Ausgestaltung eigener Theorien animiert wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2020

Arno Bussi und der Cold Case

0

Das Cover dieses Buches ist schon sehr interessant. Dazu ein Regionalkrimi - hier spielt sich alles in Tirol ab.
Dies ist der zweite Fall von Kommissar Bussi. Man kann das Buch aber auch ohne das erste ...

Das Cover dieses Buches ist schon sehr interessant. Dazu ein Regionalkrimi - hier spielt sich alles in Tirol ab.
Dies ist der zweite Fall von Kommissar Bussi. Man kann das Buch aber auch ohne das erste zu kennen gut lesen.
Arno soll einen Cold Case aufklären, also einen Fall, der schon lange zurück liegt. Es wird jedoch für ihn doch nicht langweilig, denn ein zweiter Mord geschieht.
Die Sannung baut sich langsam aber stetig auf. Es mangelt nicht an Situationskomik, Lokalkolorit und Ironie. Trotz Krimi sehr zum Lachen.
Die Charaktere sind alle für sich stark dargestellt.
Der Autor Joe Fischler hat einen wunderbaren leichten Schreibstil. Sehr flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen ist einfach klasse.
Wer blutrünstige Krimis mag, ist hier falsch. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es bedenkenlos weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere