Cover-Bild Eine Handvoll Worte

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12,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 21.09.2017
  • ISBN: 9783839893494
Jojo Moyes

Eine Handvoll Worte

Luise Helm (Sprecher), Marion Balkenhol (Übersetzer)

»Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst.«

Ellie Haworth arbeitet als Journalistin für eine renommierte Londoner Zeitung. In letzter Zeit allerdings entwickelt sich ihre Karriere anders als erhofft: Statt spannende Reportagen zu schreiben, sieht sie sich ins Archiv zum Recherchedienst abkommandiert. Zwischen den alten Akten macht sie aber einen interessanten Fund: ein fast 50 Jahre alter Liebesbrief, in dem ein Mann die große Liebe seines Lebens bittet, ihren Ehemann zu verlassen, um mit ihm nach New York zu gehen. Ellie hat keine Ahnung, wer der Verfasser ist und was aus den beiden Liebenden geworden ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf die Spur von Jennifer, einer Frau, die alles verloren hat – außer diesem Brief.

Luise Helm weiß romantisch-humorvolle Stoffe unvergesslich umzusetzen, ihre Jojo Moyes-Lesungen sind alle Bestseller.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2018

✎ Jojo Moyes - Eine Handvoll Worte

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Ich habe tatsächlich erst ein Buch von Jojo Moyes gelesen und zwar: 'Ein ganzes halbes Jahr'. (und das ist mittlerweile fast 2 Jahre her)

Als mir eine Freundin dieses Werk von ihr in die Hand drückte, ...

Ich habe tatsächlich erst ein Buch von Jojo Moyes gelesen und zwar: 'Ein ganzes halbes Jahr'. (und das ist mittlerweile fast 2 Jahre her)

Als mir eine Freundin dieses Werk von ihr in die Hand drückte, war ich ehrlich gesagt erstmal ein bisschen abgeschreckt. Es ist nicht gerade dünn und der Klappentext hat mich jetzt auch nicht direkt danach greifen lassen. Dann jedoch entdeckte ich das Hörbuch in der Onleihe und dachte mir, dass ich so ja mal reinhören kann, ob es etwas für mich ist.

Leider muss ich direkt meckern.

Die Geschichte spielt auf 2 Ebenen. Damit habe ich normalerweise keine Probleme und auch hier fiel es mir leicht, beiden gut zu folgen. Jedoch hat die Autorin es versäumt, einen direkt darauf aufmerksam zu machen, wenn sie in der Zeit springt. So brauchte ich manchmal einen Moment, ehe ich verstanden habe, was gerade Sache ist. Ich hätte mir vielleicht Überschriften oder - besser - Jahreszahlen gewünscht.

Nichtsdestotrotz fand ich das Geschehen gut erzählt. Sowohl der Schreibstil der Autorin als auch die Sprecherin ließen mich teilweise echt mitfiebern, auch wenn sich der Anfang ein wenig zieht.

Dafür weiß Frau Moyes manches Mal zu überraschen. Mir war klar, dass ich die 14-Stunden-Version vor mir hatte und dass nach 7 Stunden nicht einfach Schluss sein kann, auch wenn die Worte dies so rüberbringen. Dadurch war ich gespannt, wie das Ganze weitergehen wird.

Am Ende wurde alles schön aufgelöst.

Ich denke, ich werde mir auch weitere Werke der Autorin anschauen, denn ich habe mich einige Stunden gut unterhalten gefühlt und ich finde, sie kann toll mit Worten umgehen.

©2018

Veröffentlicht am 20.09.2017

Leider nur Mittelmaß

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Ellie findet im Archiv der Zeitung, bei der sie als Journalistin arbeitet, einen Brief aus den 60er Jahren, der sie sehr berührt. In dem Brief bittet ein Mann die Liebe seine große Liebe ihr Leben und ...

Ellie findet im Archiv der Zeitung, bei der sie als Journalistin arbeitet, einen Brief aus den 60er Jahren, der sie sehr berührt. In dem Brief bittet ein Mann die Liebe seine große Liebe ihr Leben und ihren Ehemann hinter sich zu lassen und mit ihm weg zu gehen. Ellie befindet sich in einer ähnlichen Situation. Auch sie ist einen verheirateten Mann verliebt. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen um herauszufinden wer diesen wunderschönen Brief geschrieben hat und was aus dem Liebespaar geworden ist. Bei ihren Nachforschungen stößt Ellie auf Jennifer, die Frau, an die der Brief adressiert war.

Die Geschichte wird in zwei verschiedenen Handlungssträngen erzählt, die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen. Der eine spielt in der Vergangenheit und erzählt Jennifers Geschichte, der andere berichtet von Ellis Leben und ihren Nachforschungen bezüglich des gefundenen Briefs. Die Autorin führt die beiden Erzählstränge am Ende schön zusammen.

Ich habe sehr lange gebraucht, um einen Zugang zu den beiden Protagonistinnen zu finden. Mit Elli wurde ich nie so richtig warm, mit Jennifer hat es sehr lange gedauert. Über Ellie erfährt man während des gesamten Handlungsverlaufs nicht allzu viel. Jennifers Vergangenheit und die Story, die hinter dem Brief steckt, werden sehr viel ausführlicher behandelt. Es fiel mir jedoch schwer, mich in Jennifers Geschichte einzufinden. Lange empfand ich die Handlung als sehr langatmig. Erst auf der dritten oder vierten CD nahm die Geschichte an Fahrt auf und ich fand einen Zugang. Dann gefiel mir die Handlung aber ganz gut und ich wollte gern wissen, wie es weiter ging. Packen oder fesseln konnte sie mich aber auch jetzt nicht.

Eigentlich mag ich Jojo Moyes Schreib- und Erzählstil sehr. Sie schreibt meist sehr gefühlvoll und emotional. Ihre Geschichten berühren. Jennifers Vergangenheit ist eigentlich schon sehr bewegend, doch sie erreichte mich emotional nicht.

Luise Helm macht ihre Sache als Sprecherin gut. Ich habe ihrer angenehmen Stimme gern zugehört. Ihre ansprechende Erzählweise haucht der Geschichte Leben ein. Ihre Leistung ist definitiv nicht der Grund dafür, dass mir das Hörbuch nicht so sehr gefallen hat.

Ich mag Jojo Moyes und ihre Bücher eigentlich sehr. „Eine Handvoll Worte“ fand ich allerdings nur mittelmäßig. Ich wurde mit den Protagonistinnen nicht so richtig warm und ihre Geschichten berührten mich nicht. Die Handlung fesselte mich zu keiner Zeit. Dennoch bereue ich es nicht, dieses Hörbuch gehört zu haben. Auch wenn es mir nicht so sehr gefallen hat, werde ich auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen oder hören.

Veröffentlicht am 02.08.2017

Ein Buch, das Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

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Jojo Moyes gehört zu meinen Lieblingsautorinnen, weshalb ich für jedes ihrer Bücher offen bin. Eine Handvoll Worte hab ich mir als Hörbuch angehört.

Die Geschichte handelt von einer Journalistin, die ...

Jojo Moyes gehört zu meinen Lieblingsautorinnen, weshalb ich für jedes ihrer Bücher offen bin. Eine Handvoll Worte hab ich mir als Hörbuch angehört.

Die Geschichte handelt von einer Journalistin, die bei einer Recherche auf Liebesbriefe von vor vielen Jahren stößt. Recht schnell wird schon in diese Geschichte übergeschwenkt. Jojo Moyes erzählt über Jennifer Sterling, die nach einem Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat. Jennifer merkt nach dem Aufwachen, dass ihr etwas verheimlicht wird, jedoch kann sie sich nicht mehr erinnern. Als Leser fühlt man mit, wie sehr Jennifer darunter leidet, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat. Selbst ihren Mann erkennt sie nicht mehr wieder, wodurch Jennifer nicht mehr glücklich ist.
Im Laufe der Geschichte werden immer mehr Details über Jennifers Leben aufgedeckt und wie es zu diesem Unfall gekommen ist.
Gegen Ende des Buches schwenkt Jojo Moyes dann wieder in die Jetztzeit und erzählt, wie die Journalistin sich auf die Suche nach den „Besitzern“ der Briefe macht. Dabei wird auch das aktuelle, etwas verworrene Liebesleben der Journalistin thematisiert. Wie dies ausgeht, sollte jedoch jeder selbst lesen =)

Zunächst habe ich die Geschichte etwas langwierig empfunden, da ich mich nicht wirklich in die Protagonisten hineinversetzen konnte. Mit der Zeit wurden aber immer mehr Details und Charakterzüge der Hauptpersonen bekannt. So konnte ich auch immer tiefer in das Buch eintauchen. Vor allem als die Geschichte wieder in der Jetztzeit spielte, fand ich es besonders spannend, wie die Suche nach Jennifer Sterling voran ging. Jojo Moyes hat es geschafft, den Leser die Gefühle der Protagonisten mit spüren zu lassen und somit ein Teil des Buches werden zu lassen.

Einen kleinen Abbruch stellt für mich das Ende dar. Der Schluss ist zwar ein sehr schöner Schluss, dennoch fehlt mir ein Ausblick oder ein „Was geschieht mit den Protagonisten?“ Dies ist jedoch eine persönliche Meinung.

Das Hörbuch ist für mich in diesem Fall eine schöne Alternative zu dem Buch, da die Sprecherin die verschiedenen Charaktere schön artikuliert und ihnen unterschiedliche „Stimmen“ verleiht. Dies unterstützt das Eintauchen in das Buch noch mehr, selbst wenn man den Charakteren keine eigenen Stimmen verleihen kann.

Abschließend kann ich sagen, dass das Buch auf jeden Fall empfehlenswert ist, vor allem wenn einem die Liebesgeschichten anderer Nahe gehen. Die beschriebene Geschichte ist eine, die wirklich passiert sein kann, weshalb man während des Lesens richtig eintauchen und mitfühlen kann.