Cover-Bild Zwentibolds Rache

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition oberkassel
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 220
  • Ersterscheinung: 15.02.2018
  • ISBN: 9783958131286
Jürgen Schmidt

Zwentibolds Rache

Claudia und Bernd Bödecker feiern mit Bekannten ausgelassen ihren zehnten Hochzeitstag. Mit dabei ist Andreas Mücke, Bernds bester Freund. Alles passt an diesem Juniabend in Bad Münstereifel zusammen, wäre da nicht der angetrunkene Schriftsteller Philipp Scharner aus Rheinbach. Nachdem er diverse Frauen angebaggert hat, wirft der Gastgeber ihn schließlich raus. In der gleichen Nacht wird Bödecker brutal zu Boden geschlagen. Der tatverdächtige Autor bittet ausgerechnet Privatdetektiv Mücke um Hilfe. Vieles spricht gegen den Schriftsteller – nur das Motiv überzeugt den Privatermittler nicht. Er nimmt den Auftrag an und stößt auf weitere Spuren. Doch auch mit Scharner stimmt etwas nicht …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2018

Wer, wo ist Zwentibold

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Der Titel - Zwenitbold - wer, was ist das? Die Erklärung ist im Roman leider ein bisserl kurz, aber ich habe gerne nachgelesen, interessant!
Jedenfalls ein guter Deckname nicht nur für diese Gegend

Das ...

Der Titel - Zwenitbold - wer, was ist das? Die Erklärung ist im Roman leider ein bisserl kurz, aber ich habe gerne nachgelesen, interessant!
Jedenfalls ein guter Deckname nicht nur für diese Gegend

Das Cover - eine sonnige deutsche Stadt mit einem schönen Brunnen eines alten Königs - Zepter und Reichsapfel - Zwentibold - macht neugierig!

Der Plot ist spannend, gut zu lesen, aber am Anfang ein bisserl schwierig bis die Namen und Vornamen zu einem Protagonisten zusammenpassen. Die relativ enge Schrift, passt zum Text - ist auch eng, man kann nicht lesend darüber fliegen, weil man sonst viele kleine Andeutungen verpasst und dem Plot nicht nachfolgen kann.
Das Schluss aber etwas abrupt und zu heftig.

Der Privatdetektiv Andreas Mücke hat mir sehr gut gefallen - er ist geradlinig, lässt sich nicht abbringen, die Wahrheit wirklich zu finden.
Die anderen Personen sind auch gut charakterisiert. Dass Mücke sich auch um seine Kinder kümmert, ist fein, lockert die Tragik der Verbrechen auf. Aber ein Kleinkind, das man eh nur selten bei sich hat, sollte man in der Nacht nicht solange allein lassen und sich auswärts vergnügen!

eine nette, spannend Lektüre aus einem schönen Plätzchen in Deutschland - Bad Münstereifel.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Der tödliche Hut

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Ein guter Krimi, im Stile von Jürgen Schmidt. Mit Band 1 „Lesereise in den Tod“ konnte der Autor mich mit seinem Privatdetektiv Andreas Mücke überzeugen und mit diesem neuen Buch haben sich Beide nochmals ...

Ein guter Krimi, im Stile von Jürgen Schmidt. Mit Band 1 „Lesereise in den Tod“ konnte der Autor mich mit seinem Privatdetektiv Andreas Mücke überzeugen und mit diesem neuen Buch haben sich Beide nochmals weiterentwickelt, Detektive sowie auch der Autor. Ich mag Schmidt´s Schreibstil, kurz, knackig und nichts das groß und ellenlang beschrieben wird. Selbst die Charaktere werden nicht ausufernd vorgestellt, ich meine vom Aussehen her, hier kommen eher die inneren Werte und die Eigenschaften zum Vorschein, was mir ausgesprochen gut gefällt. Der Autor hat eine besondere Art einen Kriminalfall anzugehen, er stupst den Leser nicht direkt mit der Nase auf alle Kleinigkeiten, hier wird man beim Lesen animiert, mitzudenken und die eigenen Schlüsse zu ziehen. Ich lasse mal dahingestellt sein, ob man am Ende damit richtig liegt oder nicht, aber ich finde es super, das man nicht alles haarklein vorgekaut bekommt, sondern sich einige Teile des Plots selbst „erarbeiten“ kann. Die verschiedenen persönlichen Einstellungen und Gedanken der Personen lernt man eher durch die Dialoge kennen, nicht durch vorgegebene Darstellungen.
Mit Andreas Mücke ist ein Protagonist entstanden, der versucht alles unter einen Hut zu bekommen. Seinen Job, seine beiden Kinder die ihn regelmäßig besuchen, von deren Müttern er getrennt lebt und das Privatleben mit seiner neuen Freundin Jessica, nebenbei noch einkaufen und den Haushalt schmeißen. Neben dem eigentlichen Kriminalfall, spielt das Privateben von Mücke eine große Rolle. Gerade bei dieser Geschichte, da der Tote sein bester Freund war. Der Autor versteht es den Mord und die weiteren Gewaltdelikte nicht brutal und nicht bluttriefend zu beschreiben. Das hat dieser Krimi auch nicht nötig, so wie es beschrieben wird, so passt es einfach.

Fazit
Ein solider, spannender und guter Krimi aus Bad Münstereifel und Umgebung, der ohne Gewaltbeschreibungen auskommt und mit Andreas Mücke einen tollen Protagonisten aufweist, dem ich noch einige zu lösende Fälle wünsche.