Viel Gefühl, Spannung und ernster Hintergrund verpackt in eine tolle Geschichte
Emmi betreibt einen kleinen Bioladen in München. Mit ihrem Freund lief es schon mal besser. Als Jurastudent achtet er eher auf Äußerlichkeiten und interessiert sich wenig für Emmi. Während eines heftigen ...
Emmi betreibt einen kleinen Bioladen in München. Mit ihrem Freund lief es schon mal besser. Als Jurastudent achtet er eher auf Äußerlichkeiten und interessiert sich wenig für Emmi. Während eines heftigen Gewitters beobachtet Emmi einen Obdachlosen, Paul, der so gar nicht auf die Straße passen will. Sie bietet ihm einen Unterschlupf im Laden. Im Gegenzug erfährt sie Unterstützung und ehrliches Interesse. Doch Paul st nicht offen und scheint etwas zu verbergen, etwas, was ihm offensichtlich große Angst macht.
Im Roman „Spätsommerglühen“ verlaufen zwei Erzählstränge zunächst parallel, bis sich die Geschichte auflöst. Emmi ist eine sympathische Protagonistin, die viel Mut beweist, auf Paul ohne Vorurteile zuzugehen und ihn in ihr Leben zu lassen. Paul muss man ebenfalls mögen. Im Roman steht die Geschichte um Emmi im Vordergrund, jedoch enthält er auch einiges an spannenden Elementen. Ich möchte hier nicht Spoilern und halte mich daher zurück mit Beschreibungen. Mich hat das Buch begeistert, ich habe es sehr gern gelesen und das binnen kürzester Zeit. Ein toller Roman, sehr angenehm geschrieben, starke Protagonisten, Spannung und am Ende Potential für feuchte Augen - eine wunderbare Mischung und ein sehr schönes Lesevergnügen.