Cover-Bild Dead Hearts Can‘t Love
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Julia Weimer
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 354
  • Ersterscheinung: 15.07.2021
  • ISBN: 9783000696060
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Julia Weimer

Dead Hearts Can‘t Love

Ein fantastischer Liebesroman der Klischees rund um die Vampire sprengt und darüber hinaus.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.07.2022

Absolute Empfehlung

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Für einige wirkt das Vampire-Dasein hier vielleicht langweilig, aber ich fand mal was anderes und obwohl es keine besonderen Fähigkeiten gibt, sehr interessant. Loans „Ich Hasse-Menschen-Einstellung“ ...

Für einige wirkt das Vampire-Dasein hier vielleicht langweilig, aber ich fand mal was anderes und obwohl es keine besonderen Fähigkeiten gibt, sehr interessant. Loans „Ich Hasse-Menschen-Einstellung“ fand ich einfach mega. Auch seine Entwicklung fand ich sehr spannend. Besonders wie er nach und nach feststellt, dass er doch von Menschen beachtet wird und es welche gibt die ihm wichtig sind und für die Loan wichtig ist.
Sophia ist so ein bisschen der Gegenpart, die versucht immer fröhlich zu wirken und noch ein bisschen nach dem perfekten Ort sucht, um ihre Träume zu erfüllen. Sie ist selbstbewusst und weiß was sie will, lässt sich aber auch immer wieder von ihren Zweifeln lenken. Für mich ist sie auf jeden Fall sehr liebenswert und mit ihr muss ich unbedingt mal Kekse backen.
Sehr gut gefallen haben mir die Wechsel zwischen den Perspektiven (Loan und Sophia), die perfekt gelungen sind und die Kapitel hatten für mich auch eine super Länge. Da fand ich auch die Kapitelnamen sehr interessant, bei denen man besonders bei Loan eine Veränderung beobachten kann. Einfach spannend und schön geschrieben. Das Kribbeln und Herzklopfen der beiden kam bei mir auf jeden Fall an. Außerdem wird es spannend und das ein oder andere „Vampirgeheimnis“ wird gelüftet.
Eine etwas andere Vampirgeschichte mit Charakteren, die Ecken und Kanten haben und die man ins Herz schließt.
Ich kann die Geschichte absolut empfehlen und freue mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Wenn ein Vampir wieder zum Leben erwacht

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Loan Ryder ist ein Vampir, doch er verabscheut sein Dasein als solcher und ist alles andere als zufrieden und glücklich. Wer wäre das schon, wenn man sich von Blut ernähren müsste, alle anderen Lebensmittel ...

Loan Ryder ist ein Vampir, doch er verabscheut sein Dasein als solcher und ist alles andere als zufrieden und glücklich. Wer wäre das schon, wenn man sich von Blut ernähren müsste, alle anderen Lebensmittel nicht mehr schmecken würde und einem immer kalt wäre? Außerdem gibt es noch die Jäger die den ältesten Vampiren dienen und man muss aufpassen das man als einfacher Vampir bei ihnen nicht aneckt. Als er in einer Bar Sophia sieht ist es um ihn geschehen. Sie interessiert ihn und er möchte mehr über sie erfahren. Doch der älteste Rat sieht dies nicht gerne. Gilt es doch ein Geheimnis zu wahren, das alles verändern wird.

WOW, was für eine tolle Geschichte! Ich bin restlos begeistert! Der Schreibstil ist schön flüssig, wirklich gut zu lesen und die Story ist einfach mega. Die Protagonisten sind sympathisch und auch witzig. Ich finde es sehr schön das in diesem Buch keine typischen Vampirklischees bedient werden. Die Idee das ein Vampir wieder zum Leben erwachen kann und wie das funktionieren kann ist mal etwas anderes. Für mich hat J. M. Weimer damit ein richtiges Highlight geschaffen das Lust auf mehr macht. Es soll eine Fortsetzung geben und darauf freue ich mich jetzt schon sehr.

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Veröffentlicht am 15.08.2021

Vampirroman mal anders

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Ich durfte „Dead haerts can’t love“ von J.M. Weimer im Zuge einer Leserunde lesen und wurde sehr positiv überrascht. Abgesehen von dem wahnsinnig schönen Cover überzeugt das Buch mit einer tiefgründigen, ...

Ich durfte „Dead haerts can’t love“ von J.M. Weimer im Zuge einer Leserunde lesen und wurde sehr positiv überrascht. Abgesehen von dem wahnsinnig schönen Cover überzeugt das Buch mit einer tiefgründigen, humorvollen und gut geschriebenen Vampirstory abseits der bekannten Klischees.
Die Geschichte handelt von einem Vampir, der weder schön noch stark ist und einer wunderschönen Frau, die sich selbst nicht so sehen kann. Ryder fristet sein Dasein als Vampir und glaubt nicht daran, jemals wieder Wärme oder Liebe zu spüren. Doch als Loan Ryder einer rothaarigen Schönheit begegnet ist es um ihn geschehen – er verändert sich von Tag zu Tag mehr und alles an das er je geglaubt hat, wird in Frage gestellt.
Ich kam wirklich gut in die Story rein. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Von Anfang an ist die Geschichte interessant und es gibt zwischendurch immer wieder interessante Wendungen, die einen wirklich fesseln und zum Weiterlesen zwingen. Da die Geschichte wirklich keine Vampirklischees aufgreift und eine ganz neue Idee zum Vampirismus darlegt, hat man einfach keine Idee worauf die Story hinauslaufen könnte und das macht das ganze Buch noch mal viel interessanter.
Die Hauptcharaktere Loan und Sophia sind sehr tiefgründige und „menschliche“ Figuren. Sie sind nicht perfekt, haben Ecken und Kanten, aber jeder für sich hat seine Vorzüge und Eigenheiten. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut getroffen. Jeder hat eine eigene Geschichte und einen ganz speziellen Charakter.
Das Buch punktet nicht nur mit Tiefe und Action, sondern auch mit trockenem Humor und einer Menge Gefühle. J. M. Weimer schafft es, dass die Emotionen richtig greifbar und nachvollziehbar sind. Ihr Schreibstil scheint perfekt zu sein, für diese Art Buch – großes Lob von meiner Seite!
Ein wirklich sehr gelungenes Buch. Ab und zu etwas düster, dann wieder herzzerreißend romantisch und zwischendurch auch humorvoll.
Dieser etwas andere Vampirroman war definitiv eines meiner bisherigen Jahreshighlights und ich kann es euch wirklich wärmstens weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Dead Hearts can't love - und wenn doch? Ewiges Leben oder Liebe?

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In New York schminkt der unglückliche Loan Ryder Tote, weil er mit Lebenden nichts anfangen kann. Er ist blass, schmal, klein, unauffällig und sieht aus wie 18 - aber er ist über 300 Jahre alt und ein ...


In New York schminkt der unglückliche Loan Ryder Tote, weil er mit Lebenden nichts anfangen kann. Er ist blass, schmal, klein, unauffällig und sieht aus wie 18 - aber er ist über 300 Jahre alt und ein Vampir. Die quirlige Sophia träumt von einer eigenen Bäckerei und ist in New York ebenfalls unglücklich. Für Loan ist ganz klar, dass sich Vampire nicht verlieben können - bis er im "Drunken Devil" auf Sophia trifft.

Die Autorin reduziert die Besonderheiten der Vampire auf jugendliches Aussehen und ewiges Leben, selbst Blut darf nur in Bars oder Blutbanken getrunken werden. "Wir waren Jäger, furchteinflößend und seelenlos. Doch ganz bestimmt keine wandelnde Discokugel."



Sie baut eine wunderbare gefühlvolle Liebesgeschichte auf zwischen dem trostlosen Loan und der quirligen Sophia, beide müssen sich erst zu einer Annäherung durchringen. Immer wieder drohen sie zu scheitern und man ist gespannt und schon fast ungeduldig auf einen Durchbruch.

Die gemeinsamen Szenen sind so wunderbar bildhaft und stimmungsvoll geschrieben, mit so viel Atmosphäre und kleinen Gesten, dass man einfach nur Sophias Schokocookies und einen Kaffee möchte und den beiden stundenlang zusehen.

Vampir mal ganz anders - eine wunderbare Liebesgeschichte ohne die üblichen Supervampire.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

Wortwörtlich die Macht der Liebe

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Vampirgeschichten- die einen lieben sie, die anderen verachten sie. Aber dieses Buch hier ist genau der Mittelweg, und könnte wohl tatsächlich alle Geschmäcker treffen. Denn statt den bekannten Stereotypen ...

Vampirgeschichten- die einen lieben sie, die anderen verachten sie. Aber dieses Buch hier ist genau der Mittelweg, und könnte wohl tatsächlich alle Geschmäcker treffen. Denn statt den bekannten Stereotypen betrachtet J.M. Weimer diese mystischen Untote aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Loan Ryder ist ein Vampir, aber eben ein richtiger. Kein glitzernder Hottie, den man heutzutage auf der Kinoleinwand bewundern kann. Und schon gar kein attraktiver Bösewicht. Nein, Loan ist unscheinbar, pessimistisch und fühlt sich mit seinen gut 300 Jahren in dieser modernen Welt einfach nicht wohl. Loan hasst sein Dasein, die ständige Kälte in ihm, diese nie enden wollende Ewigkeit, in der er gefangen ist.
Doch dann begegnet er Sophia und plötzlich hat sein „Leben“ wieder einen Sinn. Sophias Lachen erhellt seine Dunkelheit. Allein ihr Anblick vertreibt die Kälte in Loan. In Sophias Gegenwart fühlt Loan endlich wieder etwas.
Aber wie kann das sein, wo Vampire sich niemals verlieben können? Loan sucht Antworten und findet sein sicheres Todesurteil… Also kein Happy End für ihn?

Nicht nur die Idee hinter der Geschichte ist einmalig, sondern der gesamte Plot, samt Figuren, Schreibstil, einfach alles. Also fangen wir mal mit dem gröbsten an:
der Aufbau.

Viele Geschichten werden nach der ähnlichen Vorgehensweise geplottet und immer an bestimmten Stellen finden sich Höhepunkte und Katastrophen. Solch ein Muster ist hier nicht erkennbar, was auf jeden Fall eine willkommene und erfrischende Abwechslung ist, finde ich. Außerdem entwickelt sich die Story eher gemächlich und besonders die Lovestory kommt verhältnismäßig spät richtig in Fahrt. Es handelt sich hierbei definitiv um eine Liebesgeschichte, aber diese steht eben nicht penetrant im Vordergrund. Nebensache ist sie natürlich auch nicht, aber die Autorin lenkt zusätzlich viel Aufmerksamkeit auf den Alltag der Protagonisten. So sind manche Szenen dabei, die nicht für den Plot notwendig sind, sondern eher die Welt aufzeigen. Manchmal habe ich mich dann gefragt, ob so eine ausschweifende Erzählweise wirklich notwendig ist, weil ein paar Seiten durchaus langatmig erscheinen können. Also das wäre so ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite aus.

Ausgeglichen wird das aber eindeutig durch den grandiosen Schreibstil. Und damit meine ich diesen pechschwarzen Humor, der einfach in beinahe jedem Satz insgeheim versteckt ist. Die Vampirwelt wird etwas grotesk dargestellt, wirklich kreative Ansätze übrigens, und der Schreibstil ist dabei irgendwie so ernsthaft, als wäre das alles völlig normal. Der Humor ist also sowohl trocken, als auch dunkel und an Sarkasmus wird nicht gespart. Das alles entspricht exakt meinem Sinn für Humor, wer da gleich denkt, sollte das Buch also auf jeden Fall lesen ;)

Wichtig ist mir noch, etwas zu den beiden Protagonisten zu erzählen, die ich beide so sehr ins Herz geschlossen habe. Loan ist zwar ein sehr düsterer Kerl, aber ich fand ihn von Anfang an irgendwie niedlich und habe mich somit mit jeder weiteren Seite mehr in ihn verknallt. Zudem sind Loans Ansichten von der Welt und überhaupt allem unheimlich unterhaltsam und höchst amüsant. Besonders spannend finde ich auch, dass er, wenn man es genau nimmt, eigentlich ein richtiger Held ist, aber eben nicht die Welt retten will, sondern ganz realistisch einfach nur das Beste für sich, und die, die im wichtig, sind, will.

Sophia habe ich besonders geliebt, weil ich mich von Anfang an super mit ihr identifizieren konnte und sie gleichzeitig so sehr bewundert habe, wenn sie mal wieder absolut selbstbewusst aufgetreten ist. An der Stelle sollen sich alle Frauen angesprochen fühlen, vielleicht auch besonders die jüngeren, die mit sich selbst und ihrem Körper nicht im Reinen sind. Kommt dir bekannt vor? Denn so geht es auch Sophia, die mit ihren Kurven einfach nicht klarkommt. Ich finde es unfassbar wichtig, dass es auch einmal solche Charaktere in Büchern gibt, die von der Gesellschaft gerne mal als „dick“ und „unattraktiv“ abgestempelt werden. Aber jeder ist auf seine Wiese schön, und ja, diese Botschaft wird hier (neben vielen anderen) vermittelt. Jetzt dürfte es wohl klar sein, dass dies hier keine „gewöhnliche“ Vampirstory ist, oder?!

Fazit:
„Dead Hearts can’t Love“ ist für mich eine ganz besondere Geschichte, weil sie einmalig ist und einfach in keine Schublade passt. Es herrscht Spannung, man lacht sich schlapp und liebt die Charaktere, so gruselig alles manchmal sein mag. Ich wurde von dem Roman toll unterhalten und kann ihn jedem weiterempfehlen. Solchen Lesern, die sowieso Fans von Vampiren sind, aber auch denen, die meinen, den Geschichten nichts abhaben zu könne. „Dead Hearts can’t Love“ ist anders und daher definitiv einen Blick wert.

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