Cover-Bild Pearl Nolan und der tote Fischer

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: List Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 15.07.2016
  • ISBN: 9783471351383
Julie Wassmer

Pearl Nolan und der tote Fischer

Ein Krimi von der englischen Küste
Sepp Leeb (Übersetzer)

Pearl Nolan betreibt ein kleines Fischlokal im malerischen Küstenort Whitstable. Niemand kann kochen wie sie, und niemand kann besser Geheimnisse lüften. Erst kürzlich hat Pearl sich einen Lebenstraum erfüllt und ein Detektivbüro als zweites Standbein eröffnet. Doch da wird ein Austernfischer tot aufgefunden, der Tote ist ausgerechnet ihr Lieferant. Der zurückhaltende, aber überaus attraktive Kommissar McGuire spricht von einem Unfall, aber Pearl weiß, dass das nicht stimmen kann. Pearl wird fortan mit ihm gemeinsam ermitteln – ob McGuire nun will oder nicht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2020

Krimi oder Lebenslauf ?

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Das Buch erzählt uns mehr vom Leben der Pearl Nolan als dem eigentlichen Krimi.
Pearl findet zwar 2 Leichen und begibt sich gemeinsam mit dem Ermittler McGuire auf die Suche der Mörder, jedoch tritt dies ...

Das Buch erzählt uns mehr vom Leben der Pearl Nolan als dem eigentlichen Krimi.
Pearl findet zwar 2 Leichen und begibt sich gemeinsam mit dem Ermittler McGuire auf die Suche der Mörder, jedoch tritt dies meiner Meinung nach sehr in den Hintergrund. Es wird wesentlich mehr auf Pearls Leben in dem kleinen Ort Whitstable eingegangen als auf den versrochenne Krimi.
War daher on dem Buch enttäuscht, denn ich hab mich auf einen schönen Sommerkrimi eingestellt, was die LP auch versprach.
Der Klappentext verspricht einen"Wohlfühlkrimi" , jedoch wurde es eher zu einer Biographie Pearl Nolans, welche immer noch auf der Suche nach einem ihr erfüllten Leben in Whitstable ist.
Dem Cover nach zu urteilen muß das kleine Dorf in England sehr idyllisch sein. Cover ist sehr schön

Veröffentlicht am 12.10.2018

Krimi mit kulinarischen Empfehlungen und Reiseführer in einem

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Pearl Nolan ist Ende dreißig und betreibt mit ihrer Mutter ein Austernrestaurant im englischen Küstenort Whitstable. Aber Pearl, die mal bei der Polizei gearbeitet hat, hat das Gefühl, dabei nicht ausgelastet ...

Pearl Nolan ist Ende dreißig und betreibt mit ihrer Mutter ein Austernrestaurant im englischen Küstenort Whitstable. Aber Pearl, die mal bei der Polizei gearbeitet hat, hat das Gefühl, dabei nicht ausgelastet zu sein und so öffnet sie ein Detektivbüro, wobei sie direkt ihren ersten Kunden abweist, weil die Art des Auftrags ihr nicht gefällt. Am Abend des Tages findet sie eine Leiche. Der Mann war ihr Austernhändler. Einen Tag später findet sie dann auch noch eine zweite Leiche. In beiden Fällen ermittelt Kommissar McGuire sowohl in Richtung eines Unfalls, als auch in Richtung einer Straftat.

Pearl. Nolan, wegen der Leichenfunde anfangs noch eine Verdächtige, hilft dem Kommissar mit Informationen über die Kleinstadt, in der sie lebt und die Bewohner und ihre Eigenarten. Dabei merkt man deutlich, dass die beiden sich immer mehr voneinander angezogen fühlen. Auch wenn die Polizei mehr und mehr von zwei Unfällen ausgeht, denen die beiden Männer zum Opfer gefallen sind, ist sich Pearl doch sicher, dass das nicht so ist und sie ermittelt weiter. Dabei hilft ihr auch ihr Gefühl, das ihr in manchen Situationen einfach sagt, dass etwas nicht stimmt oder dass mehr dahinter steckt, als man auf Anhieb sehen kann.

Da Pearl oft genau aus diesem Gefühl heraus handelt, ist es für den Leser allerdings nicht immer leicht zu erkennen, warum sie etwas macht oder wie sie schließlich den Mörder überführt hat. Das finde ich aber bei einem Krimi schon wichtig, dass man auch erkennen kann, wie der Ermittler arbeitet und warum er welche Schlüsse zieht. Das hat mir in diesem Buch doch etwas gefehlt, auch wenn die Protagonisten schon gut beschrieben und größtenteils sympathisch waren.

Auf der Rückseite des Buches steht, dass es sich um einen Wohlfühlkrimi für England-Liebhaber handelt und die Beschreibung ist schon ganz gut gewählt, wie ich finde. Trotz den beiden Leichen, die in dem Buch vorkommen, ist es nicht unbedingt ein typischer Krimi. Es ist zugleich auch eine Landschaftsbeschreibung der Küste Englands und ein kulinarischer Roman, in dem sehr viel von Austern die Rede ist. Ich muss sagen, dass ich nach der Leseprobe, die ich lesen durfte, eigentlich mehr erwartet habe. Auch dem Cover sieht man es nicht sofort an, dass es sich bei dem Buch um einen Krimi handelt.

Veröffentlicht am 14.09.2017

Süß, unerwartet und spannend

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Der Krimi "Pearl Nolan und der tote Fischer" ist ganz süß geschrieben, indem Julie Wassmer einen Krimi mit einer Liebesgeschichte vermischt hat. Darin gibt es natürlich auch eine angedeutete Dreiecksbeziehung, ...

Der Krimi "Pearl Nolan und der tote Fischer" ist ganz süß geschrieben, indem Julie Wassmer einen Krimi mit einer Liebesgeschichte vermischt hat. Darin gibt es natürlich auch eine angedeutete Dreiecksbeziehung, bei dem aber zweite Nebenbuhler um die Protagonistin natürlich von Anfang an keine Chancen hat, was ich schade fand. Aber diese Liebesgeschichte ist mehr Nebensächlich. Hauptsächlich geht es natürlich um die Aufklärung der zwei Todesfälle. Nach sehr vielen Irrungen und Wirrungen, wobei ich mir inzwischen denke, wie konnte ich diese ganzen unterbewussten Andeutungen nicht bemerken und selbst verrückte Ideen für den Täter ausdenken. Aber so blieb der Krimi bis zum letzten Punkt sehr spannend. Wirklich interessant und unerwartet. Ich war vom Ende sehr verblüfft. Allerdings ist das mehr ein Krimi für Urlaubstage, vor allem in England, da der Krimi dort spielt. Für kalte, düstere Abende im Winter eher weniger geeignet, da es auch noch sehr viele Nebenstränge hat, die aber ineinander verworren sind, wobei ich an manchen Stellen dachte, dass man sie auch locker hätte weglassen können. Aber das ist komplette Geschmackssache. Ich mag es einfach mehr, wenn man weniger um den heißen Brei herumredet, sondern nur Tatsachen liefert und auf das Schickimicki der Beschreibung des alltäglichen Lebens, das jeder führt, verzichtet. Denn wieso liest man ein Werk? Weil man dem eigenen langweiligen Alltag entkommen will. Man kann sich mit der Protagonistin leicht identifizieren, wenn man 38 Jahre alt ist, einen Sohn hat, der studiert, alleine steht und den ersten Jo an den Nagel gehängt hat, um einer neuen Leidenschaft nachzugehen, wobei sie doch sich dem alten Job nachsehnt und deshalb beides teilweise miteinander zu verbinden versucht. Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. Allerdings arbeitet Pearl Nolan in einem Restaurant, also sollte man beim Lesen einen kleinen Snack parat haben, da es sehr gut möglich ist, dass man Hunger bekommt.

Veröffentlicht am 23.06.2017

Pearl Nolan und dertote Fischer

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Pearl Nolan betreibt ein Fischrestaurant im beschaulichen englischen Küstenort Whitstable. Eines Tages findet Sie den Austernfischer Vinnie tot auf seinem Boot. Da Pearl vor kurzem, zusätzlich zu Ihrem ...

Pearl Nolan betreibt ein Fischrestaurant im beschaulichen englischen Küstenort Whitstable. Eines Tages findet Sie den Austernfischer Vinnie tot auf seinem Boot. Da Pearl vor kurzem, zusätzlich zu Ihrem Restaurant, ein kleines Detektivbüro eröffnet hat, beginnt Sie auf eigene Faust zu ermitteln. Bald schon hat sie es mit zwei Leichen und einem Ermittler aus London zu tun.

Das Buch wird als "Krimi von der englischen Küste" angepriesen, ist aber meiner Meinung nach eher ein Roman mit einigen Krimielementen. Von einem Krimi erhoffe ich mir deutlich mehr Spannung, was hier leider nicht der Fall war. Die Geschichte plätschert ziemlich seicht vor sich hin. Es gab keine Tatverdächtigen, kein wirkliches Motiv und leider auch keine Ermittlerin die ordentlich "rumschnüffelt". Eher hatte ich das Gefühl das Pearl Nolan alles durch Zufall in die Hände gefallen ist und sich der Fall fast quasi von alleine gelöst hat. Die Auflösung kam daher auch sehr abrupt und fand auf den ca. letzten 20 Seiten statt.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil. Ich hab mich sofort in die Umgebung und das kleine Küstenstädtchen verliebt. Ich konnte die Wellen rauschen hören und flanierte mit Pearl über die Promenade. Einzig die Ausschweifungen und Erklärungen zu vielen Sehenswürdigkeiten und auch zu dem Oyster Festival waren mir ein ums andere Mal zu viel. Ich fand es schon interessant zu erfahren welche Bedeutung die Red Sand Forts hatten, aber leider wurde dann alles bis ins kleinste Detail erklärt, sodass ich beim Lesen leider das ein oder andere Mal abgeschaltet habe. Man merkt der Autorin schon an das Sie selbst gerne in Whitstable lebt aber hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen.

Pearl ist eine sehr symphytische und starke Person und auch ihre Familie mochte ich sehr gerne. Für ungefähr 320 Seiten waren es mir aber leider zu viele Personen die hier vorgestellt wurden. Bei einigen musste ich überlegen wer diese nun waren. Und zu anderen Charakteren, wie z.B. der Kommissar McGuire konnte ich gar keine Beziehung aufbauen. Lag vielleicht auch daran das es in diesem Buch keine richtige Ermittlung gab.

Fazit: Mehr Roman als Krimi, aber mit einer tollen Protagonistin. Zwei Sterne Abzug gibt es für die so gut wie gar nicht vorhanden Krimielemente und die allzu detailreichen Erläuterungen. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen. Der Schreibstil war klasse und der Küstenort vermittelte einem ein tolles Urlaubsfeeling. Auch den zweiten werde ich lese und hoffe dort auf etwas mehr Spannung.

Veröffentlicht am 03.05.2017

Pear Nolan, die Erste

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Pearl Nolan, Mutter eines Sohnes, Charlie, führt, unterstützt von ihrer Mutter Dolly, das Seafood-Restaurant „Pearl's“ in der kleinen Hafenstadt Whitstables an der Südost-Küste Englands. Mit dem in Kürze ...

Pearl Nolan, Mutter eines Sohnes, Charlie, führt, unterstützt von ihrer Mutter Dolly, das Seafood-Restaurant „Pearl's“ in der kleinen Hafenstadt Whitstables an der Südost-Küste Englands. Mit dem in Kürze startenden örtlichen und jährlich stattfindenden Oyster Festival sollte Pearl ausgelastet sein, so könnte man zumindest denken. Doch da es seit jeher ihr Traum ist, Kommissarin zu sein – hat sie doch einmal als Polizistin gearbeitet, hat sie sich ihrem Traumberuf derzeit etwas näher gebracht, denn Pearl hat gerade neu eine Privatdetektei eröffnet. Als sie eines Abends auf die Leiche des Austern-Fischers Vincent „Vinnie“ Rowe stößt, weist zunächst zwar alles auf einen tragischen Unfall hin, wäre da nicht just am selben Tag ein Klient, Mr. Stroud, bei Pearl erschienen, mit dem Auftrag, Erkundigungen über Vinnies Vermögensverhältnisse einzuziehen. Diesen Auftrag hatte Pearl zwar dankend abgelehnt, doch nun beginnt sie im Fall des toten Fischers zu ermitteln, denn der Londoner Detective Chief Inspektor Mike McGuire scheint sie als Hauptverdächtige auserkoren zu haben.





Die Autorin Julie Wassmer legt mit ihrem Debütkriminalroman, dem Auftakt einer Reihe, ein kleines Meisterwerk vor. Ihrem Schreibstil ist deutlich anzumerken, dass sie bereits seit Jahren für den BBC schreibt – professionell und wohlproportioniert erzählt sie uns Lesern von der Privatdetektivin und Köchin Pearl Nolan in ihrem ersten Fall. Sie tut dies in schöner Sprache, gutem Tempo und flüssig. Die Charaktere sind ausgeprägt, intensiv und versprühen Leben. Zudem schildert Julie Wassmer die einzigartige Schönheit und das Leben an Englands Küste. Genial finde ich die Idee der Autorin, Pearl zwei Berufe gleichzeitig ausüben zu lassen, das macht das Lesen interessant und abwechslungsreich.


Sehr gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Punkten und empfehle es unbedingt weiter. Julie Wassmer konnte bei mir in den Kategorien Gefühl, Sapnnung, Überraschung und Pageturner voll punkten. Diese Art von Kriminalroman habe ich zuletzt bei Diane Mott Davidson und Rita Mae Brown gelesen und geschätzt, mit Julie Wassmer habe ich nun eine ebenbürtige Nachfolgerin für mich entdeckt.