Jede Geschichte hat zwei Seiten. Und jede Liebe ihr Geheimnis.
Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Simon ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot.
Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war doch Sims große Liebe. Und er ihre.
Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie wenig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie die Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden …
Ich bin eigentlich kein Mensch, der gerne Liebes- oder Schnulzenromane liest, aber dieses Buch hat mich einfach gefesselt. Ich musste es einfach in einem Rutsch durchlesen und konnte es nicht mehr aus ...
Ich bin eigentlich kein Mensch, der gerne Liebes- oder Schnulzenromane liest, aber dieses Buch hat mich einfach gefesselt. Ich musste es einfach in einem Rutsch durchlesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Orla ist eine Grundschullehrerin in einem kleinen Ort. Sie hat immer alles im Griff, plant jeden Schritt ist weder spontan noch verrückt. Sie ist mit einem Senatorsohn zusammen der als Schauspieler sein Glück versucht und für den großen Durchbruch nach London zieht. Orla hält an ihrem Leben fest und so führen die beiden eine Fernbeziehung. Bis zu jenem schicksalhaften Valentinstag als mit der Karte von ihem Liebsten auch ein Anruf seines Agenten sie erreicht, das ihr Freund gestorben ist. Orlas Welt verändert sich nun auf einen Schlag. Existiert die Beziehung wie sie sie gesehen hat nur in ihrer Vorstellung? War Sim der für den sie ihn gehalten hat ?
Eine schöne Geschichte über eine Frau, die durch einen Schicksalsschlag eine Veränderung durchmacht und ihr Wesen ändert. Die Autorin zieht mit ihrer spannungsaufbauenden Schreibweise einen direkt ins Geschehen. Man fiebert mit Orla und stellt sich selbst oft die Frage, wo führt das alles noch hin.
Ein Roman der ans Herz geht und den man auf jeden Fall gelesen haben sollte.
ies ist meine persönliche Meinung. Ich hatte keine Erwartungen an das Buch gehabt. Ich habe weder den Klappentext gelesen noch mich irgend wo schlau gemacht. Ich lies es auf mich zukommen. Das Cover des ...
ies ist meine persönliche Meinung. Ich hatte keine Erwartungen an das Buch gehabt. Ich habe weder den Klappentext gelesen noch mich irgend wo schlau gemacht. Ich lies es auf mich zukommen. Das Cover des Buches ist sehr nett und schön gestaltet. Ich mag die Farben und die Schrift sehr.
Zuerst beginnt es ein kleiner Tagebucheintrag von Sim. Dann beginnt die Geschichte mit Orla an einem Valentinstag. Orla lag im Bett und wollte nicht die Tür öffnen. Es klingelte an der Haustür, das Telefon klingelte. Doch sie tut es dann, sie bekam eine Valentinskarte von Sim. Am selben Tag in London war Sim unterwegs. Er bewegte sich und lief, dann bekam er gesundheitliche Probleme und schloss die Augen.
Orlas Tag wurde am selben Tag schlimmer, denn sie erfuhr das Sim vor einer halben Stunde verstorben ist. Für Orla bricht eine Welt zusammen. Sie zieht sich zurück und ihre Arbeitsgruppe verstehen das. Ihre Leute, die Cassidy, bringen ihr was zu essen. Orla glaubte ja zuletzt, das sie einen Heiratsantrag von Sim bekommt. Man erfährt sogar, das Sims Mutter sie nicht ausstehen kann, und glaubte sie sei nicht die richtige gewesen.
Sim ist ein weltberühmter und gutaussehender Schauspieler, den alle lieben. Orla hat ihn geangelt und das passte der Mutter nicht. Zudem lernen wir noch andere Leute in der Geschichte kennen, Orlas alte Freundin heißt Juno, die sie am selben Tag besucht. Zudem gibt es noch die Cassidys, Orlas Mutter, die einsam istund gerne möchte, das Orla sie wieder besuchen kommt.
Zudem gibt es Maude, und Marek. Marek ein feiner Kerl, der in London lebt und Orla kennen lernt. Ich meine Maude war die ältere Dame, die das Hotel hütete oder irgend was für dioe Gäste backt und es verkauft und seit 15 Jahren nicht mehr aus dem Haus ging durch einen Schock. Orla will Maude helfen. Die gute alte Frau sträubt sich.
Es tauchen immer wieder Situationen auf, in dem wir Leser erfahren worüber Orla und Sim sich gesttritten hatten oder geredet haben.
Orla beschließt dann, nach London zu ziehen um Sim besser kennen zu lernen.
Sie ist nocht nicht in der Lage gewesen die Karte zu öffnen.
Die Geschichte ist total spannend und leicht geschrieben. Ich mochte die Protagonistin und ihre Leute sehr. Zudem hatte ich nicht erwartet, dass die Geschichte so endete. Sie hat mich völligst überrascht.
Orla Cassidy ist Anfang 30 und lebt in Tobercree, einem kleinen Ort in Irland, während ihr Freund Simeon als Schauspieler in London am Anfang seiner Karriere steht. Das Paar führt eine Fernbeziehung, denn ...
Orla Cassidy ist Anfang 30 und lebt in Tobercree, einem kleinen Ort in Irland, während ihr Freund Simeon als Schauspieler in London am Anfang seiner Karriere steht. Das Paar führt eine Fernbeziehung, denn die Grundschullehrerin hat nichts für die trubelige Stadt London übrig. Am Valentinstag erhält sie wie erwartet einen Brief von Sim, doch bevor sie ihn öffnen kann, erfährt sie, dass Sim vor wenigen Augenblicken an einer Lungenembolie gestorben ist.
Orla, die eigentlich mit einer Verlobung am Valentinstag gerechnet hatte, ist am Boden zerstört. Um ihre Trauer um ihre große Liebe zu verarbeiten, reist sie nach London, um dort seine Wohnung auszuräumen und sein Tagebuch zu finden, das ihr mehr über Sim offenbaren könnte.
Anders als erwartet, bleibt Orla länger als die geplanten zwei Tage in London. Sie freundet sich mit Sims lebensälteren Vermieterin an, findet eine Arbeit als Englischlehrerin, hält den Brief von Sim aber weiterhin verschlossen. Auch sein Tagebuch bleibt unauffindbar.
Dann lernt sie Marek kennen, der einen ähnlichen Schmerz wie sie durchmachen musste, fühlt sie sich illoyal gegenüber Sam, auch wenn sie spürt, dass es eine Seite an Sim gab, die sie nicht wirklich kannte. Als Orla endlich den Brief liest, werden ihre Gefühle noch einmal durcheinander gewirbelt.
"Ein letzter Brief von dir" ist aus der Perspektive von Orla geschrieben, gibt jedoch einzelne Einblicke in Sims verschollenes Tagebuch, das mehr Details über seinen Charakter offenbart. Während die trauernde Orla ihren Beinahe-Verlobten noch immer anhimmelt, zeigen seine Aufzeichnungen ein anderes, nicht gar so perfektes Gesicht von Sim. Orla ist zwar bewusst, dass Sim über eine gewisse Arroganz verfügte und sie eine leidenschaftliche, aber auch eine etwas einseitig beengende Beziehung führten, aber was er tatsächlich vor ihr verbarg, konnte sie nicht ahnen.
London wird für Orla widererwarten zu einem neuen Anfang. Nie hätte sie gedacht, dass sie es länger als nur für ein paar (Urlaubs-)tage in der Metropole würde aushalten können. Dort verarbeitet sie ihre Trauer, versucht zu heilen und findet dabei neue Freunde. Dennoch hängt sie manisch an der Valentinskarte, die sie einfach nicht öffnen möchte und stattdessen regelmäßig mit dem rosafarbenen Umschlag spricht, als wäre er Sim persönlich.
Die Ungewissheit über den Inhalt der Karte sowie das verschwundene Tagebuch, das Worte enthält, die Orla verletzen könnten, sorgen anfangs für Spannung bis der Roman eine Wende nimmt, Orla eine von Enttäuschung und Unsicherheit geprägte Wandlung macht und sich wie eine verblendete Stalkerin verhält.
Der Roman entfaltet sich innerhalb eines Jahres langsam und die naive Orla vermittelt das Gefühl, jünger als 32 Jahre zu sein. Die Nebenfiguren sind dagegen charmant, auch wenn die Geschichte sehr auf Orla und ihre Trauer und ihre Verletztheit fokussiert ist.
Es dauert bis Orla zu Erkenntnissen über Sim gelangt, die der/ dem Leser*in schon länger bewusst geworden sind. Je tiefer Orla in Sims Leben gräbt, desto mehr beginnt sie sich zu verlieren und merkt erst, als es schon fast zu spät ist, dass sie ihr neu gewonnenes Leben und die Fortschritte, die sie bereits gemacht hat, in Gefahr bringt.
"Ein letzter Brief von dir" ist ein Roman über Liebe, Enttäuschung, Tod und Trauer, aber auch über Neuanfänge, Freundschaft und Vergebung, der eine gewisse Grundspannung entwickelt, aber phasenweise langatmig geschrieben ist. Dafür überrascht er mit einer nicht allzu vorhersehbaren (Liebes-)geschichte, die sich frei von Kitsch anders entwickelt als die typischen Erzählungen über junge Frauen, die ihren Liebsten verlieren und sich nach einer Phase der Trauer und Rückbesinnung auf sich selbst neu verlieben.
Orla ist verliebt und zwar in den Schauspieler Simon, kurz Sim genannt. Als Sim eine Hauptrolle in einer großen historischen BBC Verfilmung erhält, muss er wegen dieser Rolle und den zahlreichen Agenten, ...
Orla ist verliebt und zwar in den Schauspieler Simon, kurz Sim genannt. Als Sim eine Hauptrolle in einer großen historischen BBC Verfilmung erhält, muss er wegen dieser Rolle und den zahlreichen Agenten, die sich in der Stadt tummeln, nach London zu gehen. Doch Orla, in ihrer Heimat als Lehrerin tätig, will nicht Hals über Kopf ihre Brücken abbrechen, ohne eine neue Stelle in petto zu haben. Auch ihre Freunde leben noch in Orlas Heimatdorf und so geht Sim zunächst allein nach London. Es verläuft auch alles wie am Schnürchen. Sims schauspielerische Talente scheinen zu bestätigen, was Sim Orla schon zuvor prophezeit hatte- es wird ihm eine große Zukunft vorausgesagt.
Sim und Orla führen zwischenzeitlich eine Fernbeziehung. Doch Sim lässt keinen Hehl daraus, dass er sich mit Orla bald verloben möchte. Doch dann, ausgerechnet am Valentinstag tragen sich zeitgleich zwei Geschehnisse zu, die Orlas bisheriges Leben völlig aus der Bahn werfen. Sie erhält eine Valentinskarte von Sim und einen Telefonanruf. Orla ist völlig fassungslos, als sie erfährt, dass Sim plötzlich und unerwartet aus dem Leben gerissen wurde und das Schreiben der Karte scheinbar eine seiner letzten Tätigkeiten auf Erden war.
Sie zögert, die letzte Karte an sie zu öffnen und gibt sich lieber ihrer Trauer hin. Doch dann beschließt sie selbst nach London zu reisen, um Sims Mietwohnung auszuräumen.
Womit sie jedoch nicht gerechnet hätte, ist, dass sich Sims Vermieterin als zupackende ältere Dame mit viel Herz entpuppt, die versucht, Orla mental wieder aufzubauen. Auch eine männliche Zufallsbekanntschaft entpuppt sich schließlich als hilfreich, doch Sims geheimnisvoller Agent, reißt plötzlich alte Wunden wieder auf…
Da ich erst kürzlich einige Cecilia Ahern Verfilmungen auf Video und im TV verfolgt habe und dieser Roman von Juliet Ashton laut Klappentext in eine ähnliche Richtung gehen sollte, konnte ich nicht lange widerstehen und entschloss dem Buch eine Chance zu geben.
Obwohl hier die leichte magische und zauberhafte Komponente wie in einigen Ahern Büchern, fehlt, kann man schon sagen, dass Ahern Fans auch bei Juliet Ashtons „Ein letzter Brief von Dir“ auf ihre Kosten kommen werden.
Die Autorin erzählt eine etwas andere Liebesgeschichte. Im Fokus der Story steht die junge Lehrerin Orla, ihre Trauerarbeit und Selbstfindung und die Art und Weise wie Juliet Ashton Angesprochenes schriftstellerisch umgesetzt hat, konnte mich durchaus überzeugen.
Man kann sich sehr gut in Orla hineinversetzen, doch trotz all dieser positiven Aspekte fehlte mir persönlich das letzte Tüpfelchen auf dem „i“, um mich richtig berühren zu können. Vielleicht liegt es auch einfach an dem trotz des Themas etwas (zu) leichten Unterton der in dem Roman vorherrscht, dass mir die gewisse Melancholie, die man als Leser normalerweise mit einer Heldin, die in Trauer ist, verbindet, ein wenig abging beim Lesen.
Sicher Orla liebte ihren Sim, keine Frage, das wird hier klar herausgearbeitet, dennoch kamen mir so manche Dialoge zwischen der Heldin und ihrer Familie, Freunden etc. so manches Mal ein wenig zu flapsig rüber für die Situation in der sich Orla befand. Aber das ist ja auch alles Geschmackssache. Leser jedoch, die ein Faible für Chic-lit Lektüre haben, sollten hier durchaus einen Blick ins Buch riskieren, denn in diesem Falle könnte es möglich sein, dass ihnen meine Kritikpunkte gar nicht auffallen werden.
Die Frage, ob Orla dann irgendwann den letzten Brief von Sim öffnen wird und was sich in dem Umschlag tatsächlich befindet, zieht sich wie ein roter Faden durch den 458 Seiten dicken Roman. Er hält eine Überraschung für Orla bereit, so viel kann ich sagen ohne gleich zu viel zu verraten. Doch der Leser wird, da man nebenher im Wechsel auch Sims Tagebucheinträge zu lesen bekommt, am Ende nicht ganz so überrascht sein.
Der Schreibstil der Autorin ist eingängig und auch die Story ist ansprechend, so dass die Lesezeit wie im Fluge vergeht.
Kurz gefasst: Ein leichter Unterhaltungsroman über die Irrungen und Wirrungen der Liebe und über Trauerarbeit und Selbstfindung.