Cover-Bild Der Glanz einer Sternennacht

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 21.09.2020
  • ISBN: 9783442490868
Karen Swan

Der Glanz einer Sternennacht

Roman
Gertrud Wittich (Übersetzer)

Ein Schloss in Irland, ein rauschendes Fest und drei Schwestern, die nach den Sternen greifen …

Lorne Castle – majestätisch thront das Anwesen über der rauen Westküste Irlands, seit Generationen ist es in Familienbesitz. Doch damit soll jetzt Schluss sein, denn Sir Declan Lorne hat es ausgerechnet seiner jüngsten Tochter Willow vermacht, die es schnellstmöglich verkaufen will. Die älteren Töchter Ottie und Pip sind entsetzt. Einst standen die Schwestern einander sehr nahe, doch nun trennen sie zahlreiche Geheimnisse. Als der attraktive neue Schlossherr Connor Shaye zu einem rauschenden Weihnachtsfest lädt, treffen sie sich ein letztes Mal in Lorne Castle. Eine denkwürdige Nacht, in der sich nicht nur die drei Schwestern näherkommen …

Der neue Weihnachtsroman von Bestsellerautorin Karen Swan – die perfekte Lektüre zum Fest der Liebe.

»Karen Swan schreibt die bezauberndsten Weihnachtsromane.« The Visitor

»Herrlich glamourös und unwiderstehlich romantisch.« Hello!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2021

Weihnachtsgeschichte mit vielen Geheimnissen

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Meine Meinung:

Ein schönes winterliches Buchcover

Das Buchcover von „Der Glanz einer Sternennacht“ gefällt mir sehr, denn es verspricht einen tollen Weihnachtsroman, den ich auf jeden Fall auch bekommen ...

Meine Meinung:

Ein schönes winterliches Buchcover

Das Buchcover von „Der Glanz einer Sternennacht“ gefällt mir sehr, denn es verspricht einen tollen Weihnachtsroman, den ich auf jeden Fall auch bekommen habe.

Der Schreibstil

von Karen Swan ist wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Ich war sofort mitten in der Geschichte des Buches und voller Vorfreude auf alles, was mich erwarten wird. Die Erzählperspektive des Buches wechselt immer wieder zwischen den drei Schwestern Willow, Pip und Ottie, so dass ich wundervolle Einblicke in die drei sehr unterschiedlichen Charaktere bekommen habe und oft wirklich das Gefühl hatte, mitten unter ihnen zu sein.

Auch die Beschreibungen des alten und doch relativ heruntergekommenen Schlosses waren einfach großartig. Die Autorin schafft es perfekt, mir dieses alte Gemäuer sehr bildlich vor Augen zu führen und mich darin wandeln zu lassen. Aber nicht nur das Schloss konnte ich mir perfekt vorstellen, auch die Umgebung, wie z.B. der Strand, der Campingplatz oder die Pferdeställe hatte ich ganz klar vor Augen.

Drei unglaublich tolle Protagonistinnen

habe ich in diesem Buch kennen gelernt. Da ist zum einen Willow, die jüngste der drei Schwestern, die sich schon vor ein paar Jahren von ihrer Familie abgenabelt hat und nach Dublin gezogen ist. Dort genießt sie nun das Großstadtleben und vermisst nichts. Die Umstellung ist natürlich groß als sie wieder in ihre alte Heimat zurückkehrt. Willow habe ich von Beginn an gemocht, denn sie ist einfach wunderbar direkt und liebenswert. Sofort wird klar, dass sie ihr Zuhause nicht einfach nur so verlassen hat und natürlich war ich sehr gespannt, ob ich herausfinden würde, was damals vorgefallen ist.

Auch Pip, die mittlere Schwester des Geschwistertrios mochte ich sofort. Sie ist sehr burschikos, impulsiv und gibt sich gerne stark und unverletzlich. Sie sorgt mit Sicherheit für die meisten Spannungsmomente in diesem Buch, hat mich aber mit ihren Sprüchen und ihrer unvergleichlichen Art auch des Öfteren wirklich laut auflachen lassen.

Und dann ist da noch Ottie, die älteste der drei Schwestern, die natürlich die Vernünftigste von allen ist. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit ihr erst mal warm werden musste. Dann habe ich sie aber genauso sehr gemocht wie ihre beiden Schwestern.

Aber nicht nur die drei Schwestern konnten mich sehr begeistern. Karen Swan hat viele Charaktere geschaffen, die mich einfach wunderbar unterhalten haben. Ganz vorne mit dabei der gutmütige Taigh, der so einiges einstecken muss und der oft mein vollstes Mitleid hatte. Aber auch Ben, Connor oder Joe haben es mir sehr angetan.

Voller Überraschungen

war für mich dieses Buch. Dachte ich mir zu Beginn noch, dass es eine niedliche Weihnachtsgeschichte enthält, die ein wenig vorhersehbar, aber voller Liebe erzählt ist, musste ich mit Fortschreiten der Lektüre feststellen, dass das Buch noch so viel mehr enthält. Jeder der Protagonisten scheint ein Geheimnis zu haben und natürlich wollte ich die lüften. Und auch, wenn vieles vorhersehbar war, hat es dennoch so viel Spaß gemacht, die drei Schwestern zu begleiten und mehr zu erfahren. Am Ende ist es mir wirklich schwer gefallen, mich von ihnen zu trennen, denn zu schön war die Zeit mit diesen drei Persönlichkeiten.

Mein Fazit:

„Der Glanz einer Sternennacht“ von Karen Swan ist eine wunderschön erzählte Weihnachtsgeschichte, die mich wirklich verzaubert hat. Sehr liebenswerte und komplett unterschiedliche Protagonisten, eine traumhafte Kulisse und das ein oder andere Schicksal haben mir ganz besondere Lesestunden bereitet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Ein schönes Buch für die kalte Jahreszeit

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Der Glanz einer Sternennacht erzählt eine schöne Weihnachtsgeschichte, die eine gemütlichen Atmosphäre hat. Das Buch passt perfekt zur kalten Jahreszeit und sorgt für viele entspannte Stunden. Die drei ...

Der Glanz einer Sternennacht erzählt eine schöne Weihnachtsgeschichte, die eine gemütlichen Atmosphäre hat. Das Buch passt perfekt zur kalten Jahreszeit und sorgt für viele entspannte Stunden. Die drei Schwestern sind sehr unterschiedlich und obwohl Willow im Mittelpunkt steht, kommen die anderen beiden nicht zu kurz. Ich habe es toll gefunden, dass in dem Buch jede der Schwestern eine eigene Geschichte hat, die sich weiterentwickelt. Willow, Pip und Ottie sind so unterschiedlich, dass man sich schnell ein Bild von jeder von ihnen macht und sie ins Herz schließt. Es ist sehr schön gewesen zu sehen, wie sich die drei wieder näher kommen und dabei auch mehr zu sich selbst finden.
Auch an Romantik fehlt es dem Buch nicht. Nicht nur mit Willow und Connor fiebert man mit, sondern auch die Liebesgeschichten der Schwestern verfolgt man gespannt. Der Glanz einer Sternennacht ist für mich jedoch mehr eine Geschichte über Familienzusammenhalt als die Liebe gewesen. Bis zum Schluss baut Karen Swan das Thema aus und erlaubt es den Schwestern und ihrer Mutter nach der Aufdeckung einiger Geheimnisse wieder zusammenzufinden. All das wird mir sehr viel Gefühl beschrieben, sodass es einige Momente gibt, die mich berührt haben.
Ich mochte auch den Schauplatz sehr. Der Autorin gelingt es gut dem Leser die ländliche Seite Irlands näherzubringen und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Dadurch konnte man beim Leser komplett in die Welt des Buchs abtauchen und alles um sich herum vergessen. Die Geschichte spielt sich zwar auf dem Land ab, aber das Moderne kommt trotzdem nicht zu kurz und gerade diese Mischung habe ich erfrischend gefunden. Auch die Geschichte rund um das Schloss habe ich interessant gefunden und sie verleiht der Handlung noch mehr Tiefe.
Die Handlung geht eher langsam voran und zieht sich stellenweise. Das habe ich jedoch nicht schlimm gefunden, weil das zu der gemütlichen Atmosphäre beträgt. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend und man erfährt dann auch einige überraschende Dinge.

Fazit: Eine gemütliche Weihnachtsgeschichte, die perfekt zur kalten Jahreszeit passt.

Veröffentlicht am 27.12.2020

Eher leichter, unterhaltsamer Selbstfindungs/Frauenroman, als weihnachtliche Romance

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November 2019: Lorne Castle, Irland

Die Feierlichkeiten zum dreißigjährigen Hochzeitstag enden tragisch, als der Hausherr von Lorne Castle, Sir Declan Lorne, der letzte Ritter Irlands, plötzlich verstirbt. ...

November 2019: Lorne Castle, Irland

Die Feierlichkeiten zum dreißigjährigen Hochzeitstag enden tragisch, als der Hausherr von Lorne Castle, Sir Declan Lorne, der letzte Ritter Irlands, plötzlich verstirbt.
Ausgerechnet seiner Tochter Willow hinterlässt er die Burg während Willows Schwestern, Ottie und Pip, sich mit dem Inventar oder den anhängenden Gebäuden zufrieden geben sollen. Besonders hart trifft es Sir Declans Witwe, die nun fortan zwar noch auf dem Grundstück leben darf, jedoch eine viel kleinere Behausung beziehen muss- dem Witwensitz.

Als Willow vom Tod ihres Vaters erfährt, befindet sie sich weit entfernt, denn sie hatte, schon vor Jahren, der Familie den Rücken gekehrt. Den Grund dafür verriet sie nie doch Sir Declan ahnte bereits damals, dass sein kleines Mädchen nicht freiwillig fort ging.
Nun, wieder zurück in Irland, muss sich Willow nicht nur mit ihrer Familie auseinandersetzen was ihr alles abverlangt da diese scheinbar kein Verständnis für Sir Delclans letzten Willen hat. Zudem stehen die Lornes finanziell auf sehr wackeligen Beinen. Willow begreift schnell, dass es nur einen Ausweg gibt. Sie muss die Burg veräußern und das möglichst schnell. Das bringt ihr erneut den Zorn ihrer Mutter und ihrer Schwestern ein, doch Willow will sich durchsetzen. Da kommt ihr das Angebot eines Engländers gerade recht. Dieser wurde zwar Monate zuvor von ihrem Vater „vom Hof gejagt“ weil er nicht mit offenen Karten spielte, doch scheint er immer noch an einem Kauf interessiert zu sein. Als Willow ihm begegnet, ist sie überrascht. Der Engländer ist keinesfalls ein knorriger alter Mann, sondern ein äußerst attraktiver Bursche und gewiefter Geschäftsmann. Obwohl sie es nicht will, schlägt ihr Herz in Connors Nähe schneller.

Pip dagegen ist die Pferdenärrin der Lornes und würde sich zu gerne ihren größten Traum, eine Pferdezucht, erfüllen. Doch nachdem sie erfahren hat, wie schlimm es finanziell um die Familie steht, fürchtet sie, sämtliche Register ziehen zu müssen. Selbst wenn es eine verhängnisvolle Wette ist, bei der sie alles verlieren könnte. Ihr Freund aus Kindertagen, Taigh, sorgt sich sehr um sie, doch Willow ignoriert Taighs Bedenken. Denn sie grollt ihm immer noch, weil er sie damals für eine andere verließ.

Währenddessen umtreiben Ottie ganz andere Probleme. Sie hat sich auf eine geheime Affäre eingelassen. Ihr Geliebter ist verheiratet. Er sagt Ottie zwar, dass er seine Frau für sie verlassen will, doch zieht sich sein Versprechen alles aufzudecken, einige Jahre hin. Ottie ist hin und hergerissen. Zwar liebt sie den Mann, doch kann sie nicht verstehen, wieso er nur so lange zögert. Als sich der Marathonläufer Ben, eigentlich nur für ein paar Tage bei ihr einquartiert, kommt Bewegung in die verfahrene Beziehung. Allerdings anders, als Ottie es sich je zu träumen gewagt hätte…

Vor einigen Jahren stieß ich zufällig auf einen Roman der Autorin und ich mochte sogleich ihren sehr eingängigen Schreibstil, der mich ein wenig an den von Nora Roberts erinnerte. Karen Swan schreibt moderne, leichte Liebesromane. Zumeist spielen diese an malerischen Orten und zur Weihnachtszeit. Auch ihr aktueller Roman, „Der Glanz einer Sternennacht“, fällt in dieses Raster. Wobei ich allerdings sagen muss, dass Leser, die nun einen Liebesroman mit reichlich Weihnachtsflair behaftet erwarten, etwas enttäuscht sein könnten. Zwar beginnt diese Geschichte im November und endet Weihnachten, doch handelt es sich hier, in erster Linie um einen Familienroman. Die Hauptfiguren sind die drei Lorne Schwestern und diese müssen sich, im Laufe der Story erst einmal selbst finden und verwirklichen.

Ich mag das Setting, Irland, sehr. Die Autorin beschreibt die Ortschaft sehr bildhaft und auch die Familie weist ausreichend Ecken und Kanten auf, um interessant zu wirken. Ein wenig schade fand ich es, dass die Autorin die Liebegeschichten aller drei Frauen bereits in diesem Roman erzählt hat, statt eine Trilogie zu erschaffen. Denn trotz der 573 Seiten—dieser Roman ist ein ganz schöner Wälzer kamen die Liebesgeschichten, für meinen Geschmack, ein wenig zu kurz. Die Probleme und Selbstverwirklichung der Schwestern wurden mehr in den Fokus gerückt, was ja auch völlig legitim sein mochte, doch fand ich, ehrlich gesagt, dass die Autorin sich hier ein wenig verzettelt hat und zuviel auf einmal wollte. Denn so kam die Gedanken- und Gefühlswelt der Romanfiguren zu kurz. Zumal Willow, Pip und Ottie nicht gerade einfach gestrickt waren. Daher habe ich auch einen ganzen Punkt bei meiner Bewertung abgezogen.
Dennoch, trotz dieser Kritikpunkte, konnte mich Karen Swans Roman gut unterhalten und ich fand auch, dass die eher dezente weihnachtliche Stimmung, gut passte. Apropos passen… das entworfene Cover zum Roman ist ein wunderschöner Hingucker und so macht sich „Der Glanz einer Sternenacht“ wunderbar im Bücherregal.

Kurz gefasst: Eher leichter, unterhaltsamer Selbstfindungs/Frauenroman, als weihnachtliche Romance.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2020

Karen Swan ist die Queen der Weihnachstgeschichten

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Titel: Der Glanz einer Sternennacht
Autor: Karen Swan
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€
Seiten: 576


Inhalt:

Ein Schloss in Irland, ein rauschendes Fest und drei Schwestern, die nach den Sternen greifen ...

Titel: Der Glanz einer Sternennacht
Autor: Karen Swan
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€
Seiten: 576


Inhalt:

Ein Schloss in Irland, ein rauschendes Fest und drei Schwestern, die nach den Sternen greifen …


Lorne Castle – majestätisch thront das Anwesen über der rauen Westküste Irlands, seit Generationen ist es in Familienbesitz. Doch damit soll jetzt Schluss sein, denn Sir Declan Lorne hat es ausgerechnet seiner jüngsten Tochter Willow vermacht, die es schnellstmöglich verkaufen will. Die älteren Töchter Ottie und Pip sind entsetzt. Einst standen die Schwestern einander sehr nahe, doch nun trennen sie zahlreiche Geheimnisse. Als der attraktive neue Schlossherr Connor Shaye zu einem rauschenden Weihnachtsfest lädt, treffen sie sich ein letztes Mal in Lorne Castle. Eine denkwürdige Nacht, in der sich nicht nur die drei Schwestern näherkommen …


Meine Meinung:

Ich persönlich liebe die Weihnachtszeit: Plätzchen, Weihnachtslieder und einfach das Gefühl, dass mit dieser Zeit kommt. Jedoch konnte ich lange nichts mit Weihnachtsbüchern anfangen, bis ich mir eins aus dem Bücherregal meiner Mutter genommen habe. Es war, wie dieses Buch eins von der Autorin Karen Swan. Seit dem lese ich jedes Jahr zu Weihnachten ein Weihnachtsbuch und meistens eins von Karen Swan.

Das Cover dieses Buches ist einfach unglaublich schön. Letztes Jahr hatte ich bereits die englische Version gesehen und mich verliebt, weswegen ich mich sehr darüber gefreut habe, dass auch die deutsche Version dieses schöne Cover haben durfte.

Was die Handlung angeht kann ich euch sagen, dass es definitiv nicht langweilig wird und vor allem das Setting hat mir sehr gut gefallen.

Willow ist vor Jahren vor Lorne Castle geflüchtet. Am Anfang war nicht ganz nachvollziehbar, wieso das so gewesen ist. Jedoch hat dies auch für sehr viel Spannung gesorgt, da man einfach wissen wollte, was vorgefallen ist. Willow war mir sehr sympathisch. Ich habe sie direkt ins Herz geschlossen und war ein großer Fan von ihr.

Für Pip bedeuten Pferde einfach alles. Sie hat einen Traum und ein Ziel vor Augen und tut dafür alles. Für ihren Kampfgeist bewundere ich sie wirklich sehr.

Ottie hat eine Affäre bei der ich mir von Anfang an gedacht habe, dass sie nicht gut ausgehen kann und am Ende habe ich mir sogar die Frage gestellt, wie es doch so lange gut gehen konnte.

Gut fand ich, dass man erfahren hat, was in der Vergangenheit alles schief gelaufen ist und warum sich die verschiedenen Familienmitglieder voneinander entfernt haben. Aber vor allem ging es im Buch darum wieder zueinander zu finden. So gibt es aber auch drei unterschiedliche Handlungsstränge. Wir begleiten jede einzelne der 3 Schwester und lernen sie und ihr Leben kennen. Am besten hat mir allerdings Willow's Geschichte gefallen.

Die Handlung war auf jeden Fall sehr spannend, da man einfach auch 3 sehr unterschiedliche Geschichten hatte, die dennoch ja alle miteinander verknüpft waren, da es sich um Geschwister handelt, die auch versuchen den Weg wieder zueinander zu finden.

Weihnachtsstimmung kam bei mir auch definitiv auf. Immer wenn ich ein Buch von Karen Swan denke, verbinde ich das alleine schon mit Weihnachten, aber die Autorin hat auch einfach nur ein wahnsinnges Talent Weihnachtsstimmung einzufangen und vor allem sie zu verbreiten.

Karen Swan ist eine großartige Autorin. Bisher habe ich allerdings nur einige ihrer Weihnachtsbücher gelesen und jedes Mal kam ich super leicht in die Geschichte rein. Die Seiten fliegen nur so dahin und sie schaffte es auf geradezu beeindruckende Weise die weihnachtliche Atmosphäre einzufangen und mich noch einmal richtig auf Weihnachten einzustimmen.

Ich hoffe, dass es noch viele weitere Bücher dieser Art von der Autorin geben wird und freue mich jetzt schon riesig auf Weihnachten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Unterhaltsamer Winterroman mit ordentlich Glamour

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„Es war das erste Mal seit der Testamentsverkündung, dass Mutter und Tochter wieder zusammensaßen. Aber Serenas tiefe Trauer schien Willow nicht der einzige Grund für diese Zurückhaltung zu sein. Nein, ...

„Es war das erste Mal seit der Testamentsverkündung, dass Mutter und Tochter wieder zusammensaßen. Aber Serenas tiefe Trauer schien Willow nicht der einzige Grund für diese Zurückhaltung zu sein. Nein, sie war sich sicher, dass ihre Mutter ihr aus dem Weg ging. Auch von den anderen wurde sie gemieden. Die Schwestern hatten sich in ihre Winkel des Anwesens zurückgezogen und ließen sich kaum noch in der Burg blicken.“ (Auszug S. 120)

Für die Töchter Willow, Ottie und Pip unerwartet, verstirbt ihr Vater plötzlich. Das Testament ist eine Überraschung für alle, denn die einzige Tochter – Willow – die dem Anwesen den Rücken gekehrt hat, bekommt Lorne Castle vermacht! Doch manchmal lohnt es sich, ein wenig genauer hinter die dicken Mauern (pssst: bzw das Buchregal) zu schauen, um den vielen Geheimnissen in dieser Familie auf die Spur zu kommen...

Ich mag die Romane von der englischen Autorin Karen Swan sehr und habe ich mich auf ihr neustes Buch gefreut. Allerdings brauchte es ein paar Seiten, bis ich mit der Geschichte warm wurde. Das hat nichts mit dem packenden, fließend zu lesenden und ausdrucksstarken Schreibstil zu tun, sondern einfach mit den Protagonistinnen selbst: Jede hat ihr persönliches Päcklein zu tragen und die persönlichen Geschichten werden quasi ineinander geschachtelt, bis sich immer mehr gemeinsame Begegnungen bzw. Verläufe entwickeln – eigentlich ist die Geschichte wirklich geschickt aufgebaut! Und vor allem packend, denn nach und nach wurde ich mehr in die Geschichte rund um die 4 Frauen von Lorne Castle eingezogen und konnte letztendlich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Für mich ist „Der Glanz einer Sternennacht“ wieder ein typischer „Swan“, in dem Glamour und Traditionen gekonnt miteinander verwoben werden. Swans Vergangenheit als Vogue-Journalistin lässt sich nicht verbergen ;) Aber ich mag diese Mischung sehr und denke daher gerne an diese Neuerscheinung zurück, die ich euch als unterhaltsame Winterlektüre ans Herz legen möchte. Viel Spaß beim Ponytrekking, Camping, Christmas-Popup und ganz viel Liebe

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere