Cover-Bild Zerstört

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 09.11.2010
  • ISBN: 9783442372201
Karin Slaughter

Zerstört

Thriller
Klaus Berr (Übersetzer)

Eine Leiche in einem ausgebrannten Auto. Unter Mordverdacht: Lena Adams. Dann eine zweite Leiche. Mit Lenas Messer im Rücken. Chief Jeffrey Tolliver lässt alles stehen und liegen, um seiner besten, aber gefährlich labilen Mitarbeiterin zu Hilfe zu eilen. Dabei macht seine Frau Sara Linton gerade selbst die Hölle durch: Sie soll Schuld tragen am Tod eines Patienten. Sara und Jeffrey fahren in Lenas Heimatstadt Reese, wo Gewalt, Drogen und Lügen regieren. Und wo jeder, der sich einmischt, sein Leben riskiert …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2018

Oh nein! Schon der letzte Teil

0

Eigentlich war ich sehr hin und her gerissen. Ich mag die Grant-County-Reihe sehr gern. Die Romanfiguren sind mir sehr sympathisch, weil sie sehr menschlich dargestellt werden. Karin Slaughter hat hier ...

Eigentlich war ich sehr hin und her gerissen. Ich mag die Grant-County-Reihe sehr gern. Die Romanfiguren sind mir sehr sympathisch, weil sie sehr menschlich dargestellt werden. Karin Slaughter hat hier wirklich gute Arbeit geleistet. In „Zerstört“ hat sie wieder ein Thema aufgegriffen, was sehr spannend ist. Hier geht es um Gewalt und Drogen in Verbindung mit Korruption und Lügen.
Karin Slaughter schafft es mit ihrem Schreibstil zu fesseln. Und nicht nur das, ich war begierig darauf, das Ende zu erfahren. Und das Ende hat mich eigentlich geschockt. Dazu schreibt Frau Slaughter an die Leser dieses Buches einen Brief, der sehr viel über ihre Motivation und Pläne aufklärt. Diesen Brief sollte man bitte, bitte wirklich erst lesen, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat. Also wer von euch hat die Reihe gelesen? Und wie fandet ihr sie?

Veröffentlicht am 06.04.2021

Zäh aber spannend

0

Als eine Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden wird, steht Lena Adams unter Mordverdacht. Als Ihr Vorgesetzter, Chief Jeffrey Tolliver, hiervon erfährt, ist sofort klar, er muss in Lenas Heimatstadt ...

Als eine Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden wird, steht Lena Adams unter Mordverdacht. Als Ihr Vorgesetzter, Chief Jeffrey Tolliver, hiervon erfährt, ist sofort klar, er muss in Lenas Heimatstadt Reese fahren und Lena helfen bzw. den Mord aufklären. Er lässt alles stehen und liegen, außer seiner Frau Sara, diese nimmt er mit, denn auch sie macht gerade eine schwierige Zeit durch und kann und will nicht allein sein und braucht ihren Mann an ihrer Seite. Als die beiden in Reese ankommen, merken sie gleich, dass hier so einiges nicht stimmt. In diesem kleinen Dörfchen regieren Gewalt, Drogen, Lügen und mit Sicherheit auch Korruption. Jeffrey und Sara können sich nicht sicher sein, wer hier auf welcher Seite des Gesetzes steht und können niemandem vertrauen. Auch Lena können sie nicht vertrauen, da diese einfach abhaut und keinerlei Hilfe der beiden annehmen will, im Gegenteil, Lena will sie los werden. Was ist in der Mordnacht passiert? Warum war Lena am Tatort? Warum lässt Lena sich nicht helfen? Fragen über Fragen, die sich nicht so einfach lösen lassen, als von Jeffrey angenommen. Wird es ihm zusammen mit Sara gelingen Lenas Unschuld zu beweisen, Gesetz dem Falle, dass sie überhaupt unschuldig ist?

Mir hat die Geschichte an sich sehr gut gefallen. Die Handlung war total spannend und auch der Ausgang des Buches war sehr gut. Ein wenig traurig vielleicht, aber trotzdem fand ich ihn sehr gelungen.
Was mich gestört hat, waren die teilweise extrem langen Kapitel, aber das haben die Bücher von Karin Slaughter leider an sich. Ich mag ihre Bücher und ich werde diese auch weiterhin lesen, allerdings erschwert es mir das Lesen ungemein. Ich mag ihren Schreibstil sehr aber gleichzeitig ist es abschnittweise ein Kampf, denn es kann sich bei ihren Büchern sehr ziehen, sie beschreibt unwichtige Dinge sehr ausführlich, was das Buch unnötig in die Länge zieht und die Spannung raus nimmt. Eigentlich sind ihre Bücher für mich ein Kampf, der sich allerdings lohnt, denn egal wie viele Seiten ich mich gequält habe, danach ging es wieder in einem Rutsch und zwar so spannend, dass ich die nächste Kampfrunde gerne in Kauf genommen habe :) Ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf, dass ihre Kapitel irgendwann kürzer werden und ihre Ausführungen sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.07.2020

Slaughter schafft es immer mich zu packen

0

In Lenas Heimatstadt wird eine Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden und unter Mordverdacht steht ausgerechnet Lena Adams. Jeffery Tolliver und seine Frau Sara Linton machen sich sofort auf den Weg, ...

In Lenas Heimatstadt wird eine Leiche in einem ausgebrannten Auto gefunden und unter Mordverdacht steht ausgerechnet Lena Adams. Jeffery Tolliver und seine Frau Sara Linton machen sich sofort auf den Weg, obwohl Sara zuhause genug Probleme hat. Sie muss sich vor Gericht für den Tod einen kleinen Jungen, der ihr Patient war verantworten. In Reese, der Heimatstadt von Lena finden sie nicht nur die Leiche sondern auch jede Menge Gewalt, Drogen und noch mehr Lügen.
..
Hinten drauf steht >Die Spiegel-Bestsellerautorin in Höchstform< und ja das kann ich nur unterschreiben!! Ich habe mir schon bevor ich begonnen habe zu lesen gadacht das es ein toller Thriller werden wird. Einfach weil Karin Slaughter für mich eine Garantie für ein tolles, rasantes, spannendes Buch ist. Und ganau so war es. Ich habe Zerstört, das doch knapp über 500 Seiten hat in zwei Tagen durchgesuchtet, weil ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Der Schreibstil ist einfach große Klasse!! Natürlich Sara und Jeffrey und ja auch Lena sind mir in den vorherigen Bänden schon ans Herz gewachsen, aber in Zerstört lernt man jeden für sich noch ein großes Stück besser kennen. Die Auflösung von dem Fall konnte ich zwar ansatzweise erahnen aber doch niemals in diesem Ausmaß. Und das tatsächliche Ende ist einfach nur grausam und brutal. Würde ich nicht wissen das es noch sehr viele weitere Bände gebe mir wäre das Herz stehen geblieben.
Also von mir bekommt Zerstört 4 von 5 Sternen!! Ein Fitzelchen auf die vollen 5 fehlt mir dann doch noch. Ich muss jetzt schleunigst schauen das ich nicht wieder so viel Zeit zwischen ihren Büchern verstreichen lasse, den ich liebe einfach alles was aus der Feder und den kranken Kopf dieser Frau kommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2019

Ein mittelmässiger Abschluss einer grandiosen Reihe!

1

Rezension bitte nur lesen, wenn bereits die vorangegangenen Grant-County Thriller gelesen wurden, sonst besteht möglicherweise Spoilergefahr!


Inhalt:

Jeffrey Tolliver lässt einmal mehr alles stehen ...

Rezension bitte nur lesen, wenn bereits die vorangegangenen Grant-County Thriller gelesen wurden, sonst besteht möglicherweise Spoilergefahr!


Inhalt:

Jeffrey Tolliver lässt einmal mehr alles stehen und liegen um Lena Adams, seiner besten aber überaus labilen Kollegin zur Hilfe zu eilen. Sie gilt als Hauptverdächtige in einem bizarren Mordfall in ihrer alten Heimatstadt Reese.
Seine Frau die Kinderärztin und Gerichtspathologin Sara Linton ist davon wenig begeistert, da sie selbst in einem belastenden Kunstfehlerprozess steckt. Dennoch begleitet sie ihren Mann nach Reese, einer Stadt voller Drogen, Lügen und Gewalt. Kurz nach ihrer Ankunft ereignet sich ein zweiter Mord, wieder lässt er auf Lena Adams schließen. Ist sie tatsächlich schuldig? Und welcher Zusammenhang besteht zu ihrem skrupellosen, inhaftierten Ex-Freund Ethan Green, dessen Verbindungen mehr in das Leben von Sara und Jeffrey reichen, als sie es sich hätten vorstellen können....


Protagonisten:


Im Fokus steht in diesem Teil vor allem die labile Polizistin Lena Adams, die in den vergangenen Bänden schon viel einstecken musste. Sie kehrt in ihre alte Heimatstadt zurück. Der Stadt, in der sie in der Vergangenheit beinahe zerbrochen wäre. Im Laufe der Geschichte muss sie lang vergangene Ereignisse, auch in Verbindung mit ihrem Ex-Freund und ihre Familiengeschichte schmerzhaft aufarbeiten. Nicht immer sind Lenas Beweggründe wie in den vorangegangenen Bänden nachvollziehbar, da sie oft impulsiv und unüberlegt handelt. Auch hier legt sie in manchen Momenten ihr eiskaltes Kalkül an den Tag. Lena Adams ist keine Protagonistin die man gern hat. Doch genau diese Tatsache lässt sie als Charakter noch wesentlich authentischer wirken.

Jeffrey Tolliver setzt sich wie immer mit Leib und Seele für die Menschen ein die ihm wichtig sind. Dabei sind im alle Mittel recht, selten lässt er sich in seinen Plan reden und bringt sich dabei häufig in Gefahr. Das Ausmaß dessen ist ihm oft nicht bewusst. Nach der ersten gescheiterten Ehe sind er und Sara durch ein noch viel tieferes Band der Liebe und Zuneigung verbunden als zuvor. Das wird in den angedeuteten Zukunftsplänen sichtbar.
Sara Linton arbeitet in diesem Teil erneut als Gerichtspathologin, jedoch bekommt diese Arbeit wenig Spielraum im Buch. Der Fokus ihrer Rolle liegt hier definitiv als Jeffreys liebende und sorgenden Ehefrau die ihm zu berechtigten Zeitpunkten den Kopf zurecht rückt. Sie unterstützt ihn bedingungslos auch wenn sie sein Vorhaben anfangs nicht gut heißt.


Meine Meinung:


Im Vergleich zu den Vorgängern, fiel es mir deutlich schwerer in die Geschichte einzutauchen. Zudem bin ich persönlich nicht unbedingt immer ein Fan von zwei verschiedenen Zeitsträngen in denen die Handlung stattfindet. Denn das macht es für mich oft anstrengender der Geschichte zu folgen. Die Story konnte mich nur sehr langsam einfangen, da ich aus den vorherigen Bänden von dem Charakter Lena Adams etwas genervt war, was vielleicht daran liegt das mein gesunder Menschenverstand viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen konnte. Wie oben bereits genannt ist das kein Nachteil, für mich war es aber in diesem Fall einfach etwas zu viel des Guten. Alles in allem waren die Charaktere, wie nicht anders von der Autorin zu erwarten, sehr nah am Leser. Die Gefühle und Sorgen die sie mitbrachten, gingen einem ans Herz. Vor allem die Entwicklungen, die sich bei dem Ehepaar Tolliver und Linton auftaten. Aber auch das Lena in ihrer Familiengeschichte etwas im Dunkeln tappte. Alle anderen erfahren ein bisschen mehr von der Wahrheit über die Adams als sie. Hier hatte ich deutlich den Wunsch, dass endlich jemand ihre Fragen beantwortet.
Die Thematik einer gewissen Gruppierung, die Karin Slaughter in diesem Buch verstärkt mit in die Geschichte einbringt, ist sehr spannend. Auch das Lenas Ex-Freund Ethan Green, hierbei noch den ein oder anderen Auftritt bekommt. Dies verleiht dem Ganzen noch eine ganz besondere Würze . Die Spannung baut sich im zweiten Drittel wesentlich mehr auf und man fliegt gerade nur so von Seite zu Seite. Hier reißt die Autorin den Leser wieder erbarmungslos mit. Die zwischengeschobenen, informativen Abschnitte, wirken dabei nicht fehl am Platz. Wer allerdings schon einige Bücher von ihr gelesen hat, wird nach dem ersten Drittel vielleicht schon den Verdacht hegen, wer am Ende als Bösewicht überführt wird. Das hat sich bei mir auch in diesem Buch bestätigt, was ich leider etwas schade fand.

Alles in allem hatte ich mir von einem solchen abschließenden (?) Band wesentlich mehr erwartet. Dennoch muss ich sagen dass mich das Ende tatsächlich zerstört und mit Tränen in den Augen zurück gelassen hat. Hut ab Karin Slaugther, immer dann wenn man denkt es geht nicht mehr, noch einmal einen drauf zu schlagen.

Veröffentlicht am 03.02.2017

"Zerstört" von Karin Slaughter

0

>>Diese Rezension und viele mehr findet ihr auch hier: http://wort-welten.blogspot.de/

Dass Lena Adams hin und wieder ganz gerne in Schwierigkeiten gerät, dürfte Chief Jeffrey Tolliver, ihrem Chef wohl ...

>>Diese Rezension und viele mehr findet ihr auch hier: http://wort-welten.blogspot.de/

Dass Lena Adams hin und wieder ganz gerne in Schwierigkeiten gerät, dürfte Chief Jeffrey Tolliver, ihrem Chef wohl klar sein. Doch dass sie nun auch noch jemanden ermordet haben soll – das kann er einfach nicht glauben. Und das, obwohl zunächst alles darauf hindeutet, dass Lena eindeutig zu weit gegangen ist.

Als er mit Sara Linton, seiner Wieder-Frau nach Reese fährt, den Ort, an dem Lena ihre Kindheit mehr schlecht als recht verbracht hat und an dem sie eine Frau bei lebendigem Leibe verbrannt haben soll, ahnt keiner von beiden, auf was sie sich da eingelassen haben.

Nicht nur, dass Lena – wie immer – alles andere als kooperativ scheint. Nein, auch so manch andere Gestalt, der Sara und Jeffrey im Laufe ihres Aufenthalts in der Stadt begegnen, verhält sich mehr als verdächtig. Allen voran mehr oder weniger Hank, Lenas Onkel, Ex-Alkoholiker und Ex-Junkie, der seine jahrelang eingehaltenen Prinzipien kurzerhand über Bord wirft und wieder zu Drogen greift.

Alles in allem muss ich zugeben, dass ich mich über das Ende des Buches am meisten gefreut habe – was in Anbetracht dessen, wie die ganze sechsteilige Geschichte um Sara und Jeffrey endet, wirklich daneben sein sollte. Aber ganz ehrlich? Auf Dauer ist es wirklich sehr nervig, Saras ständige Eifersuchtsanfälle, ihre Sturheit und überbordende Selbstständigkeit, ihr ewiges Gejammer ertragen zu müssen. Von daher bin ich schon froh, dass Zerstört das letzte Buch der Reihe war.

Zum Buch an sich fällt mir nicht allzu viel ein, weil all die Dinge, die ihre Erwähnung bzw. Verwendung finden, nach fünf Büchern allmählich allgemein bekannt sind. Lena Adams will immer mit dem Kopf durch die Wand, ignoriert alle Regeln, so lange sie nur irgendjemanden zeigen kann, wie hart sie drauf ist. Jeffrey weist Lena hin und wieder zwar zurecht, sieht aber überhaupt nicht, dass Lenas Verhalten mehr Schaden als Nutzen bringt – und das auch im sechsten Buch.

Und Sara? Die jammert. Was auch sonst? Wirklich, sie nervt. Mir ist klar, dass es ziemlich hart sein muss, keine Kinder haben zu können. Aber dass sie lieber darüber klagt, statt sich darum zu kümmern, wenigstens ein Kind zu adoptieren, macht es nicht besser. Ihre ständige Eifersicht auf Lena, der ihr Jeffrey immer hinterher läuft wie ein Schoßhündchen ist zwar in gewissem Maße verständlich, aber das rechtfertigt ihr übriges übermäßig feministisches Verhalten längst nicht. Frau sein – ja. Das als Rechtfertigung für alles missbrauchen – nein.

Aus all den genannten Gründen fällt meine endgültige Bewertung auch erwartungsgemäß … direkt aus. ;)