Cover-Bild Die brennenden Kammern
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 28.02.2020
  • ISBN: 9783732586363
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Kate Mosse

Die brennenden Kammern

Historischer Roman
Dietmar Schmidt (Übersetzer)

Carcassonne, 1562: Minou Joubert wächst als Tochter eines katholischen Buchhändlers auf. Eines Tages erhält sie einen versiegelten Brief mit den Worten: "Sie weiß, dass Ihr lebt." Noch bevor sie herausfinden kann, was hinter der mysteriösen Botschaft steckt, wird die Begegnung mit dem jungen Piet Reydon ihr Leben für immer verändern. Denn der Hugenotte hat eine gefährliche Mission, und er zählt auf Minous Hilfe, um aus der Stadt zu fliehen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2020

Spannender historischer Roman aus den 16. Jahrhundert - gelungener Reihenauftakt

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Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der interessierte Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Ich liebe historische Romane in deinen der Autor(die Autorin ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der interessierte Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Ich liebe historische Romane in deinen der Autor(die Autorin reale historische Fakten mit einer fiktiven Geschichte verknüpft. Das ist auch bei vorliegendem Buch der Fall unsd sehr gut gelungen. Die Autorin ist es zudem gelungen, die damalige Lebensweise und das historische Umfeld dem Leser gekonnt vor Augen zu führen.

Die eingewobene fiktive Geschichte ist spannend erzählt und kann den Leser fesseln. Der Spannungsbogen ist zwar nicht durchgängig, aber doch hoch und mit tollen Spannungsspitzen versehen. Eine Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen und ist prominent eingearbeitet.

Wie die Autorin im Vorwort selbst sagtest dieses Buch der erste Band einer entstehenden Buchreihe, die die Zeit vom 16. Jahrhundert über volle 3 Jahrhunderte, bis zum 19. Jahrhundert umfassen soll.Insofern ist es nachvollziehbar und geschickt gemacht, dass der Prolog einen Ausblick in die Zukunft gibt. Eine sehr gute Idee, die dem Leser schon zu Beginn darauf hinweist, dass dem Schluss des Buches ein neuer Beginn innewohnt. Das hat mir sehr gut gefallen. Gut auch, das vorangestellte Personenverzeichnis aus dem fiktive und reale historische Personen hervorgehen.

Das Buch hat mir sehr gutgefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Hoffentlich ist die Wartezeit nicht allzu lang......!

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Veröffentlicht am 14.04.2020

Ein gut recherchierter und spannender historischer Roman

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Worum geht`s:

In "Die brennenden Kammern geht es um die 19jährige Minou, die mit ihrem Vater, einem katholischen Buchhändler, und ihren zwei jüngeren Geschwistern Aimeric und Alis in Carcassonne lebt, ...

Worum geht`s:

In "Die brennenden Kammern geht es um die 19jährige Minou, die mit ihrem Vater, einem katholischen Buchhändler, und ihren zwei jüngeren Geschwistern Aimeric und Alis in Carcassonne lebt, einer Festungsstadt in Frankreich. Eines Tages erhält Minout einen Brief, in dem nur ein Satz geschrieben steht: "Sie weiss, dass ihr lebt." Bevor Minou dieser mysteriösen Botschaft nachgehen kann, kommt es im Jahr 1562 in Carcassonne zu einer blutigen Vefolgungsjagd der Hugenotten, einer protestantischen Glaubensgemeinschaft, durch fanatische Katholiken. Fast zeitgleich begegnet Minou dem Hugenotten Piet Reydon. Der junge Protestant wird des Mordes beschuldigt. Doch Minou glaubt an seine Unschuld und verhilft ihm zur Flucht aus der Stadt in ein einames Bergdorf. DIese Begegnung der beiden wird Minous Leben für immer verändern.


Meine Meinung:

Der historische Roman "Die brennenden Kammern" von Kate Mosse ist ein gelungener Auftakt einer mehrbändigen Reihe rund um die französischen Hugenottenkriege des 16.Jahrhunderts. Im Buch findet der Leser aber gleich zu Beginn eine Übersicht der verschiedenen Handlungsorte und die dazugehörigen Protagonisten. Das hat mir beim Lesen sehr geholfen, da ich sonst auf den ersten 200 Seiten das ein oder andere Mal den Überblick verloren hätte. Die Handlung springt schnell mal hin und her und erst nach und nach konnte ich mir ein Gesamtbild der verschiedenen Charaktere und Schauplätze machen. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits. Der leicht zu lesende und sehr bildhafte Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Jeder einzelne Hauptprotagonist wurde von ihr umfassend beschrieben und ganz besonders Minou stach mit ihrer Loyalität und für diese Zeit sehr modernen Einstellung heraus. Ebenso hat Kate Mosse den geschichtlichen Hintergrund gut ausgearbeitet und aufgezeigt, dass es bei den Kriegen zwischen den Hugenotten und den Katholiken eben nicht nur um den Glauben ging, sondern viel mehr um Macht.


Fazit:

"Die brennenden Kammern" von Kate Mosse ist ein gelungener Auftakt einer mehrbändigen Reihe historischer Romane. Man bekommt einen umfassenden Einblick in die Konflikte zwischen den Hugenotten und den Katholiken im 16.Jahrhundert, was für mich unheimlich wichtig ist in einem historischen Roman, und auch an der Liebesfront kommt der Leser nicht zu kurz. Aufgrund der vielen Protagonisten und Schauplätze hat es zwar recht lang gedauert, bis ich in der Geschichte richtig drin, aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.


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Veröffentlicht am 14.03.2020

Frankreichs schwierige Zeit

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Carcassonne, 1562: Die 19jährige Minou lebt seit dem Tod ihrer Mutter alleine mit ihrem Vater und ihren beiden jüngeren Geschwistern in Carcassonne. Schon immer hat Minou im Buchladen des Vaters ausgeholfen, ...

Carcassonne, 1562: Die 19jährige Minou lebt seit dem Tod ihrer Mutter alleine mit ihrem Vater und ihren beiden jüngeren Geschwistern in Carcassonne. Schon immer hat Minou im Buchladen des Vaters ausgeholfen, ihn unterstützt und seine Liebe zu dem gedruckten Wort geteilt. War der Vater auf Reisen, hat sie den Laden auch alleine geführt. Doch seit dem Vater von der letzten Reise zurückgekehrt ist, ist nichts mehr so, wie es einst war. Der Vater ist schwermütig, lebt stark zurückgezogen, hat sämtliche soziale Kontakte abgebrochen. Damit die Familie überleben kann, führt Minou den Laden alleine verbissen weiter. Bis sie eines Tages eine seltsame Botschaft erhält…

Kate Mosse hat hier einen stimmgewaltigen Roman rund um die Hugenottenkriege geschrieben. Der Fokus liegt natürlich auf der jungen Minou, die man als Leser begleiten darf. Aber auch andere Erzählfäden und Perspektiven tauchen auf, so dass ich als Leserin immer wieder am puzzeln war, wie diese zum Teil zusammenhängen, um ein großes Ganzes zu ergeben.

Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, teilweise aber auch etwas anspruchsvoller. Die Geschichte ist spannend, birgt Wendungen und an manchen Stellen ist sie etwas komplexer, so dass ich sie nach einem anstrengenden tag nicht lesen konnte, ohne den Faden zu verlieren. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen. Man erhält viele verschiedene Einblicke in die Zeit, das Leben der Hugenotten und die Hugenottenkriege.

Emotional, farbenprächtig und plastisch nimmt die Autorin den Leser mit auf die Reise. Fakten werden unterschwellig in den Text eingebunden und dem Leser mitgegeben.

Fazit:
Ein unterhaltsamer, spannender, aber auch fordernder Einstieg in eine neue Reihe, die sich dem Leben der Hugenotten in Frankreich widmet.

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Christen kämpfen gegen Christen

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„Welcher Gott würde es zulassen, dass in seinem Namen so viele in Qual und Furcht und Schrecken sterben?“ (Zitat aus dem Buch „Die brennenden Kammern)

Glaubenskriege gibt es seitdem es die Religion gibt ...

„Welcher Gott würde es zulassen, dass in seinem Namen so viele in Qual und Furcht und Schrecken sterben?“ (Zitat aus dem Buch „Die brennenden Kammern)

Glaubenskriege gibt es seitdem es die Religion gibt und leider hat sich an der Brutalität und der Mordlust bis heute nichts geändert. In dem Buch „Die brennenden Kammern“ von Kate Mosse geht es um die Hugenotten und Frankreich. Auf den ersten Seiten wird der Leser auf die Tatsachen der Hugenottenkriege aufmerksam gemacht. Dann folgt eine schlicht gezeichnete Landkarte, die den Ort des Geschehens zeigt. Auch eine Aufstellung der handelnden Personen fehlt nicht. Hier führt die Autorin an, welche Menschen tatsächlich damals lebten und bei wem sie von ihrer dichterischen Freiheit Gebrauch machte.

Minou, eine junge Frau aus Carcassonne, lebt mit ihrem katholischen Vater und den beiden Geschwistern in einem kleinen Haus. Sie arbeitet in der Buchhandlung ihres Vaters und erhält dort einen kurzen Brief. Dessen Inhalt ist lediglich ein Blatt mit dem Satz: „Sie weiß, dass ihr lebt.“ Leider kann sie ihren Vater nicht nach dem Sinn der Botschaft fragen, denn die Ereignisse überstürzen sich. Sie lernt den jungen Piet Reydon aus Amsterdam kennen und das wiederum hinterlässt einen bleibenden Eindruck bei ihr. Sie reist mit ihrem Bruder nach Toulouse und damit in höchste Gefahr.

Mit gefiel das Buch gut, da es durch gleichbleibende Spannung recht unterhaltsam war. Die Kriege zwischen Christen hat die Autorin beeindruckend geschildert. Zugleich auch die Not sowie den Hass auf beiden Seiten. Was bei mir für den Abzug eines Sterns sorgte, waren die unnötig in die Länge gezogenen Schilderungen von Gemetzel. Trotzdem, das Buch ist, soweit ich das beurteilen kann, gut recherchiert und zudem zeigt es ein relativ unbekanntes Geschehen der Geschichte in Europa.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Glaubenskriege

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Kate Mosse hat einen neuen Carcassonne-Roman geschrieben und da ich ihren Zeitreise-Roman über Carcassonne ("Das verlorene Labyrinth) sehr mochte, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch und diese ...

Kate Mosse hat einen neuen Carcassonne-Roman geschrieben und da ich ihren Zeitreise-Roman über Carcassonne ("Das verlorene Labyrinth) sehr mochte, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses Buch und diese immer noch so faszinierende Stadt. Dieses Mal entführt uns die Autorin in die Zeit der Hugenottenkriege, ein dunkles Kapitel der französischen Geschichte. Die Protagonistin Minou Joubert ist die Tochter eines katholischen Buchhändlers und gemeinsam mit dem Hugenotten Piet ziehen sie durch Frankreich, das zerrissen ist vom Krieg der Konfessionen. Kate Mosse gelingt es gut, die fiktive Geschichte von Minou in den historischen Kontext einzubinden, auch wenn sie sich einige literarische Freiheiten herausnimmt. Eine spannende Geschichte, unterhaltsam geschrieben - und sie bildet erst den Auftakt einer Reihe.