Cover-Bild Schöner Sterben in Franken
Band der Reihe "Kommissar Sartorius und Felicitas Reichelsdörfer-Krimi"
(15)
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 27.05.2021
  • ISBN: 9783740811167
Katharina Drüppel, Heike Heinlein

Schöner Sterben in Franken

Kriminalroman
Mörderjagd im Erlanger Uni-Milieu.

Schock auf dem Erlanger Schlossgartenfest! In der Skulptur des Hugenottenbrunnens liegt eine markgräflich gewandete Frau – erdrosselt. Die Suche nach dem Täter führt Kommissar Clemens Sartorius ins Umfeld der Universität und zu Missgunst und Neid hinter verschlossenen Türen. Zu allem Überfluss mischt sich auch noch seine alte Bekannte, Buchhändlerin Felicitas Reichelsdörfer, in die Ermittlungen ein und stellt die Nerven des Kommissars auf eine harte Probe.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2021

Frrrränkisch, witzig, spannend

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Nach Frankenstich also der zweite Krimi um die Buchhändlerin Felicitas Reichelsdörfer und Clemens Sartorius, Polizeihauptkommissar in Erlangen. Die Bände können problemlos unabhängig voneinander gelesen ...

Nach Frankenstich also der zweite Krimi um die Buchhändlerin Felicitas Reichelsdörfer und Clemens Sartorius, Polizeihauptkommissar in Erlangen. Die Bände können problemlos unabhängig voneinander gelesen werden, aber es hat Spaß gemacht zu lesen, wie sich die „Beziehung“ der beiden entwickelt hat.

Schon das Cover mit dem Fachwerkhaus, welche es in Erlangen und anderen kleinen Städtchen der fränkischen Schweiz zu bewundern gibt, hat mir gut gefallen.
Wie es der Zufall wollte, war ich erst kürzlich in Erlangen und wo könnte man diesen Krimi besser lesen als am Ort des Geschehens?

Ich bin im Schlosspark spaziert und habe den Hugenottenbrunnen gesehen, in dem Feli eine Leiche entdeckt. Sehr zum großen Ärger von Clemens, der es nicht leiden kann, wenn diese rothaarige Heimsuchung mal wieder seine Ermittlungen stört und womöglich sogar schneller erste Erkenntnisse gewinnt und das ganz ohne Polizeiapparat.

Bei ihren getrennten Ermittlungen stoßen Feli und Clemens auf Neid und Missgunst, Lügen und Betrug und es bleibt nicht bei einer Leiche. Ich habe wieder herzlich gelacht, mich über Felis besten Freund Boschi amüsiert, eine wunderbare Diva, die das Buch noch bunter macht und weswegen "Schöner sterben in Franken" wohl auch nicht auf Ungarisch übersetzt werden wird 😉

Die Protagonisten haben Ecken und Kanten und sind doch liebenswert. Ich habe mit ihnen gelitten und gelacht, trotzdem blieb die Spannung erhalten und ich wurde immer wieder in die Irre geführt bis zur finalen Auflösung. Der Mörder ist….. hahaha, lest es doch selbst 😉

Eine wunderbare Auszeit vom Alltag, die auch Lust auf einen Besuch in Erlangen macht.

5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf Band 3!

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Die Tote im Brunnen

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Darum geht es:
Felicitas (Feli) Reichelsdörfer und ihr bester Freund Boschi wollen sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Einmal Gast sein beim Erlanger Schlossgartenfest. Und es hätte auch so schön ...

Darum geht es:
Felicitas (Feli) Reichelsdörfer und ihr bester Freund Boschi wollen sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Einmal Gast sein beim Erlanger Schlossgartenfest. Und es hätte auch so schön sein können, hätte Feli nicht ausgerechnet dort die Leiche einer Frau in der Skulptur des Hugenottenbrunnens entdeckt. Das Fest wird sofort abgesagt. Doch in Feli erwacht (mal wieder) der Ermittlerinstinkt. Sehr zum Leidwesen von Kommissar Sartorius, der Feli noch von seinem letzten Fall kennt. Schnell wird klar, dass Feli die Frau kennt, die dort ermordet im Brunnen liegt. Es ist die Schwester ihrer Freundin. Doch wer hatte etwas gegen die junge Frau? War sie doch, jedenfalls dem ersten Anschein nach, bei allen und jedem sehr beliebt. Wer also hatte einen Grund, sie umzubringen? Und welchen? Feli kann es nicht lassen und durchkreuzt mit ihren „privaten Ermittlungen“ mehr als einmal die Arbeit der Polizei, was Kommissar Sartorius immer wieder Nerven kostet. Bis sie sich selbst in höchste Gefahr begibt.

Meine Meinung:
„Schöner Sterben in Franken“ ist ein Regional-Krimi, der mit viel Spannung daherkommt, bei dem man aber das ein oder andere Mal durchaus schmunzeln muss. Der Leser wird immer wieder gekonnt auf die falsche Fährte gelockt. Jedes Mal, wenn man denkt, man ist dem Täter auf die Schliche gekommen ... Ja was gepfiffen ... nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung und man fängt von vorne an zu rätseln. Sämtliche Figuren sind super beschrieben. Man hat sofort zu jedem ein Bild im Kopf. Auch die Handlungsorte sind toll gewählt und dargestellt. Das Kopfkino arbeitet von der ersten Seite an auf Hochtouren. Das Buch ist in sich abgeschlossen, lässt aber trotzdem auf eine Fortsetzung hoffen.

Der Schreibstil in leicht und flüssig. Man kommt zügig voran. Das insgesamt 286 Seiten lange Werk ist in Tage und Uhrzeiten unterteilt. So kann man es auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen, wenn man es schafft, das Buch aus der Hand zu legen. Mir ist das kaum gelungen.

Mein Fazit:
Das ist ein Krimi, wie ich ihn liebe. Spannend bis zur letzten Seite mit einem Schuss Humor. Das Buch sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Ich kann es nur wärmstens empfehlen und gebe ich verdiente 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.06.2021

Tod in Erlangen

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Das Autorinnenduo Katharina Drüppel / Heike Heinlein hat wieder einen tollen Krimi, in dem es aber auch an Humor in keiner Weise fehlt, zustande gebracht.

Ort der Handlung ist Erlangen, und wer die Stadt ...

Das Autorinnenduo Katharina Drüppel / Heike Heinlein hat wieder einen tollen Krimi, in dem es aber auch an Humor in keiner Weise fehlt, zustande gebracht.

Ort der Handlung ist Erlangen, und wer die Stadt nicht kennt, bekommt auf jeden Fall Lust darauf.

Natürlich wird auch ordentlich gemordet in der schönen Stadt, aber auch geliebt, gelogen und betrogen.



Alles zusammen ergibt einen sehr humorvollen, aber trotzdem ernsthaften und sogar nachvollziehbaren, sehr spannenden Krimi, den man kaum aus der Hand legen mag.

Sympathische und weniger sympathische Protagonisten bevölkern die Seiten und alles zusammen ergibt ein abgerundetes Bild, wie aus dem richtigen Leben.

Es beginnt mit der Sichtung einer Leiche im Brunnen im Schloßgarten, wo ein Fest stattfinden soll.

Ein teuer gekleideter Kommissar nimmt daraufhin ein nicht geplantes Bad in ebendiesem Brunnen und die Entdeckerin der Leiche und ihr Freund

essen sich in einem Partyzelt so richtig satt......

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Viel Flair und Humor

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Nach einem etwas holprigen Start bin ich dann doch noch gut im Buch angekommen und dann hat es auch Spaß gemacht. Ich kannte das Vorgängerbuch nicht und daher waren mir die beiden Hauptfiguren auch unbekannt. ...

Nach einem etwas holprigen Start bin ich dann doch noch gut im Buch angekommen und dann hat es auch Spaß gemacht. Ich kannte das Vorgängerbuch nicht und daher waren mir die beiden Hauptfiguren auch unbekannt. Das hat mir den Einstieg etwas schwer gemacht, denke ich. Auf den ersten Seiten waren mir die Personen so fremd und überhaupt nicht meine Kragenweite. Das hat sich dann aber rasch gelegt und so konnte ich mich doch noch gut amüsieren. Über den reichen, eitlen, überkorrekten Polizisten, der doch das Herz am rechten Fleck hat, und seine Gegenspielerin, die vorlaute und unfassbar neugierige Buchhändlerin – ein herrliches Ermittlerpaar. Schön unkonventionell – so kann man trotz der Kriminalgeschichte immer wieder lachen und sich amüsieren. Ich mag es, wenn Genregrenzen verschwimmen und Humor tut sowieso jedem Buch und jeder Geschichte gut.
Der Fall ist spannend und so konstruiert, dass man bis zum Schluss miträtseln kann. Die Auflösung ist logisch und schlüssig, alle vorher offenen Fragen werden beantwortet – das finde ich auch wichtig und gut.
Ich mag das Lokalkolorit, wie Orte und Ereignisse, die typisch sind, ins Geschehen des Buches eingebunden werden. Nicht zu viel, aber so viel, dass Flair entsteht.
Ich bin gespannt, wie es für das ungleiche Duo weitergeht!

Veröffentlicht am 01.07.2021

Schock auf dem Schlossgartenfest

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Das Schlossgartenfest ist immer ein Höhepunkt im Erlangens Kulturkalender. Da darf Buchhändlerin Felicitas Reichelsdörfer nicht fehlen. Während die Besucher durch die Gärten flanieren, fällt Feli Paar ...

Das Schlossgartenfest ist immer ein Höhepunkt im Erlangens Kulturkalender. Da darf Buchhändlerin Felicitas Reichelsdörfer nicht fehlen. Während die Besucher durch die Gärten flanieren, fällt Feli Paar Schuhe in einem Spalt des Brunnens auf, als sie genauer hinschaut, sieht sie auch die dazugehörigen Beine.

Das bedeutet auch für Kommissar Clemens Sartorius das Ende eines schönen Abends mit Freundin Delphine. Und ausgerechnet die Reichelsdörfer muss die Zeugin sein, denn schon einmal mischte sie sich in seine Ermittlungen ein. Gut, es war damals ganz hilfreich, aber Sartorius kann Hobbykriminologen nicht ausstehen, besonders wenn sie so temperamentvoll und spontan wie Feli sind.

Regional fränkisch geht es in diesem Krimi zu. Die Figuren sind mir schon vom ersten Band an ans Herz gewachsen. Erlangen ist auch eine wunderschöne Kulisse für diesen spannenden Roman, bei den Ermittlungen lernt der Leser nicht nur den Schlossgarten und das prunkvolle Markgräfliche Theater kennen, auch die kleinen, unbekannten Ecken von Erlangen werden in Szene gesetzt.

Dass es Feli nicht lassen kann ihre Nase in den Fall zu stecken ist klar und da sie die Schwester des Opfers kannte, hat sie auch die besten Voraussetzungen dafür. Was zu einigen urkomischen Dialogen nicht nur mit Clemens Sartorius führt, sondern auch ihren Freund mit Mitarbeiter gehörig nervt.

Daraus entstehen sehr witzige Szenen und schlagfertige, temporeiche Dialoge, die mir sehr gut gefallen haben. Fast bis zum Schluss tappte ich im Dunkeln, was Täter und Motiv angeht und musste wirklich auf die fulminante Auflösung warten. Ein temporeiches, überraschendes und auch ganz schlüssiges Ende für diesen gelungenen Regionalkrimi.

Das Autorenduo versteht sein Handwerk und die Mischung aus Spannung, Witz und Regionalität ist ausgewogen.

Ein richtiger Blickfang ist einmal mehr das Emons – Cover. Der Wiedererkennungswert für die Regio-Reihe des Verlags ist hoch und doch jedes Mal wieder neu und passend.

Eine Empfehlung für Fans der Krimiunterhaltung mit Heimat-Touch.

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