Cover-Bild Ein unmoralisches Sonderangebot
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 17.01.2014
  • ISBN: 9783404169573
Kerstin Gier

Ein unmoralisches Sonderangebot

Roman

Fritz, verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist eine Plage für die Schwiegertöchter. Er will endlich Enkelkinder! Und damit die Söhne endlich begreifen, was sie an ihren Frauen haben und wie gut sie zueinander passen, sollen sie ein halbes Jahr die Partner tauschen. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Oliver ins schicke Stadtappartment, die ehrgeizige Conny zu Stephan in die alte Gärtnerei. - Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld ...

Ausgezeichnet mit dem DeLiA-Literaturpreis


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2021

Lachen, lachen und schnell gelesen

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Momentan grabe ich alte Bücher zum zweiten Mal aus. „Ein unmoralisches Sonderangebot“ steht schon seit Jahren gelesen in meinem Bücherregal. Jeder der Kerstin Gier liebt, frisst sich durch dieses Buch.
Wenn ...

Momentan grabe ich alte Bücher zum zweiten Mal aus. „Ein unmoralisches Sonderangebot“ steht schon seit Jahren gelesen in meinem Bücherregal. Jeder der Kerstin Gier liebt, frisst sich durch dieses Buch.
Wenn viel Geld winkt, können die unmöglichsten Vorschläge verlockend klingen. So ergeht es auch den Figuren in diesem Buch. Im Alltag sich nur vorzustellen den Partner für sechs Monate zu tauschen, ist unerhört. Doch als der Vater beziehungsweise Schwiegervater das Angebot auf eine Million setzt, sieht die Sachlage anders aus.
Wieder mit viel Witz und Charme erzählt die Autorin vom Zustandekommen, den Schwierigkeiten und sich logischerweise ergebenden Problemen. Doch auch von außen werden den Paaren Steine in den Weg gelegt und zusätzliche Herausforderungen zugemutet.
Lachen ist hierbei unumgänglich. Ich hatte wieder extra viel Spaß und das Buch in einem Rutsch gelesen.
Zum Cover sage ich nicht viel, da ich die alte Ausgabe habe. Da sieht man vier Füße unter einer Bettdecke und daneben eine Frau sitzen. Auch dürften sich in den neueren Ausgaben die Namen geändert haben.

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Veröffentlicht am 02.06.2019

Wenn der Schwiegervater die Strippen zieht ... und einem die Augen geöffnet werden.

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Klappentext

Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch nichts im Leben erreicht – findet Fritz. Verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist er eine Plage ...

Klappentext

Sehr ärgerlich: Seine Söhne haben die dreißig schon überschritten, aber immer noch nichts im Leben erreicht – findet Fritz. Verwitwet, tyrannisch und außerordentlich geizig, ist er eine Plage für die Schwiegertöchter. Und dann scheint der alte Herr völlig verrückt geworden: Einer Wette wegen plant er einen Partnertausch für seine Söhne. Die verträumte Olivia zieht einfach mal zu Oliver ins schicke Stadtappartement, die ehrgeizige Evelyn zu Stephan in die alte Gärtnerei. Damit alle bei diesem absurden Spiel mitmachen, winkt Fritz mit Geld. Mit viel Geld …



Meine Meinung

Ja, was soll ich sagen? Mich hat diese völlig verrückte Idee a la „Frauentausch“ sofort neugierig gemacht. Da dann auch noch Kerstin Gier draufstand, von der ich bereits Rubinrot gelesen habe, lag das Buch auf einmal auf meinem SuB, aber das leider peinlich lange. Nach dem Lesen frage ich mich echt, warum eigentlich? Um mal zwischendrin abzuschalten und herzlich zu lachen, ist das Buch einfach perfekt.

Kerstin Gier hat einen sehr humorvollen Schreibstil, der mich entweder breit zum Grinsen oder sogar laut zum Lachen gebracht hat. Dazu trägt auch die interessante, merkwürdige Familienkonstellation bei: Da haben wir einmal den wunderbaren (das Wort ist mit ordentlich viel Ironie zu genießen) Schwiegervater Fritz, dem man einfach nichts recht machen kann und der immer wieder sonntags an seinen Kindern herumnörgelt, denn seiner Meinung nach hat weder Oliver noch Stephan die richtige Frau und den richtigen Job fürs Leben gefunden – und wo bleibt überhaupt der Nachwuchs? Dass er seine Enkel, die bereits auf der Welt sind, als „Dings“, „Dings“ und „Dings“ bezeichnet und eigentlich kaum beachtet, ist irrelevant. Katinka, Fritzens Tochter, ist die einzige, die ihm bisher (eben diese) Enkel geschenkt hat, und damit keine allzu große Enttäuschung. Das lässt sie bei den sonntäglichen Familientreffen auch gerne raushängen – zusammen mit ihrem ständig in Floskeln sprechenden Ehemann, den eigentlich keiner (außer ihr) leiden kann. Dann gibt es noch Sohn Oliver – von Olivia liebevoll „Blumenkohl“ genannt – und dessen Frau Evelyn, die die meiste Zeit aussieht, als hätte sie Zahnschmerzen, sowie Sohn Stephan und dessen Frau Olivia, eine leidenschaftliche Gärtnerin und für Oliver „Blumenköhlchen“. Dieser bunte Haufen ist sehr … äh … bunt und unglaublich unterhaltsam.

Wir lesen aus der Sicht von Olivia, die ich mit Oliver auch am sympathischsten fand. Ich war zwar nicht immer mit ihr einverstanden, weil sie erst lernen musste, nicht alles mit sich machen zu lassen, aber ich habe trotzdem stets mit ihr mitgefühlt – und am Ende auch ein bisschen für sie applaudiert. Alle anderen Charaktere sind zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber auf ihre jeweils eigene Weise ausnahmslos erheiternd. Manche sind auch für Überraschungen gut und gar nicht so unausstehlich, wie man zuerst meint. Manche dagegen sind gar nicht so ausstehlich, wie man zuerst meint. Ich hatte mit dieser Vielfalt an Charakteren überraschend viel zu lachen.

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte – und zwar, wie man sich sicher denkt, nicht die zwischen den jeweiligen Ehepartnern. Man denkt es sich eigentlich schon von Anfang an (spätestens nach meiner Rezension, denn ich glaube, ich habe schon ein paar Hinweise fallen lassen), sodass man nicht wirklich überrascht wird. Aber das ist auch nicht schlimm, denn die Liebesgeschichte steht definitiv nicht im Vordergrund. Es wird sich nicht einmal besonders viel Zeit genommen, die Gefühle zwischen den Figuren aufzubauen und nachvollziehbar zu gestalten, deshalb sollte man definitiv nicht mit der Erwartung herangehen, einen Liebesroman zu lesen. Es ist mehr ein … sehr ulkiger, witziger Familienroman. Der Humor steht klar im Vordergrund, aber die Liebe spielt natürlich auch eine Rolle. Die Balance hat mir überraschend gut gefallen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt gedacht: Oh man, ich würde die Szene gerne überspringen und lieber wieder von einer Annäherung zwischen X und Y lesen. Überhaupt nicht. Es ist durchgehend unterhaltsam und wie viele Bücher können das schon von sich behaupten?

Fazit

Wer eine Liebesgeschichte erwartet, bekommt sie – aber in sehr geringen Dosen. Der Humor steht im Vordergrund und das ist auch gut so. Ich habe mich das ganze Buch über gut unterhalten gefühlt, habe gegrinst und gelacht und mich über manche Personen auch furchtbar geärgert. Eine Figur hat sich auf meiner Hasscharaktere-Liste ganz nach oben katapultiert – puh! Ein sehr gutes und sehr witziges Buch – von mir gibt es 4 Sterne.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Humorvolle Geschichte zum Abschalten

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Fritz, ein verwitweter alter geiziger und tyrannischer Vater und Familienoberhaupt in einer „Sahnetortenvilla“, die er tierisch hasst, macht seinen beiden Söhnen ein unmoralisches Angebot: Er bietet seinen ...

Fritz, ein verwitweter alter geiziger und tyrannischer Vater und Familienoberhaupt in einer „Sahnetortenvilla“, die er tierisch hasst, macht seinen beiden Söhnen ein unmoralisches Angebot: Er bietet seinen Söhnen 1 Mio. Euro, wenn sie für 6 Monate ihre Frauen tauschen, damit diese feststellen, zu wem sie eigentlich gehören und mehr aus ihrem Leben machen. Eben die etwas andere Art von Frauentausch. Da bei beiden verheirateten Paaren u. a. auch die finanzielle Lage nicht besonders rosig ist, gehen sie letztendlich auf das Angebot des alten Herren ein und schon nimmt das chaotische Familienleben seinen Lauf mit kuriosen Folgen für alle Beteiligten.

Die verträumte leidenschaftliche Gärtnerin Olivia soll sich für 6 Monate von ihrem Mann Stefan, der optisch Brad Pitt ähnelt, trennen und zu dessen Bruder Oliver ins Penthouse in die Stadt ziehen. Olivers arbeitslose Frau hingegen soll zu Stefan ziehen, in die alte Bruchbude von Haus, was sie kurzerhand umgestaltet und in der Gärtnerei von Olivia und Stefan mitarbeitet, weil sie eine neue Beschäftigung benötigt.

Eifersucht, irrwitzige Gedanken, interessanter Pflanzenanbau, weitere Verwicklungen und unerwartete Wendungen bringen diesen mehr als unmoralischen Frauentausch zu einer unterhaltsamen und humorvollen Geschichte, die ich nur all zu gern gelesen habe.

Die Autorin Kerstin Gier schreibt humorvoll und überzieht die Charaktere der Hauptdarsteller ein wenig, was jedoch gerade den Reiz der Geschichte ausmacht, wie ich finde. Die Spannung bleibt in dem ganzen Buch auf unterhaltsame Art erhalten, die Charaktere sind zum Schmunzeln und das Ende ist doch etwas unerwartet.

Fazit: Ich finde, dieses Werk ist eine humorvolle Geschichte zum Abschalten, Schmunzeln und nichts für Romantiker, die hier nach der großen Liebesromanze suchen. Hier herrscht einfach mehr Chaos als in jeder anderen beschriebenen Familie…

Von mir gibt es 4/5 Punkten, da ich dieses Buch gern gelesen habe!

Veröffentlicht am 07.10.2016

Eine Familie, ein Erbe und eine ganze Menge Chaos...

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Geschichte
Wahnsinnig lustig, spannend und mit einer Menge Liebe. Eine verrückte Geschichte. Ich denke man braucht schon sehr viel Fantasie um eine solche Geschichte zu erfinden. Die Geschichte weist sehr ...

Geschichte
Wahnsinnig lustig, spannend und mit einer Menge Liebe. Eine verrückte Geschichte. Ich denke man braucht schon sehr viel Fantasie um eine solche Geschichte zu erfinden. Die Geschichte weist sehr viele Wendungen auf und man wird jedes Mal wieder überrascht. Natürlich kann man sich denken, wie das Ende sein wird, aber trotzdem bleibt die Geschichte spannend.

Charakter
Olivia, der Blumenkohl, ist doch eine perfekte Frau für einen solchen Roman. Mit einem Lebenswunsch, bemüht ihren perfekten Mann zu halten und für eine Million auch den Partner tauschen würde. Ich glaube ich würd mich in Olivia verlieben, denn sie ist so kreativ und lustig. Oliver ist so liebenswürdig und ich hab mir die ganze Zeit gewünscht er und Olivia würden zusammen kommen. Stephan war mir von Anfang an unsympathisch und ich hätte da schon einige Vermutungen. Evelyn ist am Anfang so unsympathisch und am Ende... Ich darf nichts sagen! Aber ich liebe Evelyns Charakter.

Schreibstil
Warum muss Kerstin Gier so abgöttisch gut schreiben??? Sie schreibt mit so viel Humor und ich lache so oft wie bei keiner anderen Autorin. Ich liebe ihren Schreibstil und sie weiss mit Worten besser umzugehen als manch anderer.

Liebesgeschichte
Ist perfekt! Aber da darf ich gar nichts verraten!!!

Fazit
Ein gelungener Roman und ich finde es gut, dass man auch mal Komödie lesen kann.


Schreibt mir eine Mail (josia@jourdan.ch) oder kontaktiert mich über Twitter oder Instagram (@josiajourdan) wenn ihr Fragen zu dieser Rezension habt.

Veröffentlicht am 29.03.2017

sommerlich - leicht

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Ein unmoralisches Sonderangebot“ von Kerstin Gier erschien im März 2003 als Erstausgabe im Bastei Lübbe Verlag.

Inhalt:
Fritz wünscht sich vergeblich seit Jahren von beiden seiner Söhne Enkelkinder, da ...

Ein unmoralisches Sonderangebot“ von Kerstin Gier erschien im März 2003 als Erstausgabe im Bastei Lübbe Verlag.

Inhalt:


Fritz wünscht sich vergeblich seit Jahren von beiden seiner Söhne Enkelkinder, da aber beide keine Anstalten dazu machen ihm diesen Wunsch in nächster Zeit zu erfüllen, nimmt er sein Glück selbst in die Hand.
Er winkt mit jeweils einer Millionen Euro, wenn sich beide Paare auf einen halbjährigen Frauentausch einlassen.
Olivia, die sich mit Stephan vor Kurzem eine zerfallene Gärtnerei gekauft hat, tauscht den Platz mit Evelyn, die sich mit Oliver gemeinsam ein luxuriöses Penthouse geleistet hat.
Gegensätzlicher könnten die Paare nicht sein, die sich nur wegen des Geldes und der Aussicht auf Schuldenabbau darauf einlassen.
Ein halbes Jahr zu leben wie ein Anderer geht nicht an allen spurlos vorbei und so entwickelt jeder seine eigenen Träume und Ziele zur Selbstverwirklichung.

Meine Meinung:


Die Geschichte ist sehr einfallsreich, jedoch ist sie ausbaufähig, denn ich hatte ab und an das Gefühl, dass mir der persönliche Kontakt zu den Protagonisten fehlt.
Das machte sich schon daran bemerkbar, dass der Leser in diesem Buch mit „Sie“ angesprochen wird.
Die Anrede hatte für mich immer etwas distanziertes und hat es mir teilweise schwer gemacht mitzufühlen.
Das Buch liest sich sehr flüssig, was vorallem an der einfachen Wortwahl und den einfachen Satzbau liegt.

Mein Fazit:


Ein tolles Buch für zwischendurch zum Lesen, welches mich ab und an zum Schmunzeln gebracht hat.
Wer hier die großen Gefühle erwartet, ist jedoch fehl am Platz, denn hier wird einem das Gefühl vermittelt, dass jeder ohne großen Aufwand und ohne großes Trauma ersetzbar ist.