Cover-Bild Dreimal Tote Tante

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10,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 18.03.2016
  • ISBN: 9783423216333
Krischan Koch

Dreimal Tote Tante

Ein Küsten-Krimi

»Moin Moin, wo is denn hier die Leiche?«

»Dat is ne Riesensauerei. Ihr müsst euch Gummisachen mitbringen. Unbedingt.«

Große Aufregung in dem sonst so verschlafenen nordfriesischen Örtchen Fredenbüll: Im Jauchebecken des Schweinezüchters Schlotfeldt tauchen die Leichen zweier vermisster Frauen auf.
Pensionswirtin Renate verschwindet – und findet sich angekettet in einem Kellerverlies wieder. Für Dorfpolizist Thies Detlefsen ist klar: Ein wahnsinniger Frauenmörder geht um! »Kein Wunder«, meint
Piet Paulsen, »dat is wie in den Skandinavien-Krimis. Die dänische Grenze is ja nich weit weg.
Da kann schon mal wat rüberschwappen… «

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2019

einmal "Dode Dande" für alle

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Zum bereits vierten Mal durfte ich in Friesland bei Thies Detlefsen und den Bewohnern von Fredenbüll vorbeischauen. Man schlägt das Buch auf, beginnt zu lesen, und fühlt sich sofort wieder wohl unter den ...

Zum bereits vierten Mal durfte ich in Friesland bei Thies Detlefsen und den Bewohnern von Fredenbüll vorbeischauen. Man schlägt das Buch auf, beginnt zu lesen, und fühlt sich sofort wieder wohl unter den bekannten Gesichtern. Und nicht nur altbekannte Gesichter, nein auch ein neues Gesicht ist dazugekommen. Mandy, die ehemalige Eiskunstläuferin aus dem fernen Sachsen, hat es Postbote Klaus angetan.

Mal wieder steht die Polizeinebenstelle Fredenbüll kurz vor der Schliessung. Es passiert eben viel zu wenig in dem beschaulichen Ort, findet jedenfalls Polizeiobermeister Thies Detlefsen. Da kommt ihm doch eine Frauenleiche im Güllebecken des Schweinebauern gerade recht. Und wenn das nicht schon reichen würde, verschwindet Pensionswirtin Renate plötzlich und es taucht noch eine Gülleleiche auf...

Mit viel Humor, Wortwitz, wunderbar gezeichneten Figuren entspannt sich ein Kriminalfall, der den Leser an so mancher Stelle an der Nase herumführt.
Die sächsische "Dode-Dande-Trinkerin" ist eine echte Bereicherung für die Reihe, ich habe köstlich gelacht. Vor allem weil alles in Dialekt geschrieben ist, was sie so von sich gibt. Allerdings finde ich es nicht witzig, wenn sie als Sächsin, Original Thüringer Bratwürste aus ihrer Heimat mitbringt...Sachsen und Thüringen - himmelweiter Unterschied (für mich als Thüringerin)!

Auch fand ich es witzig, wie doch alle gerätselt haben, wer denn der Vater von Nicoles Baby ist. Sogar Thies hat so ein oder zwei Gedanken daran verschwendet, ob nicht er...

Veröffentlicht am 04.10.2018

Rum, Gülle und die Mandy

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Der vierte Teil der Küsten-Krimis ist natürlich genau so herrlich huschibuschi,skurril und amüsant wie seine Vorgänger.
In einem Güllebecken wird eine Leiche gefunden,eine weibliche. Und dann noch eine. ...

Der vierte Teil der Küsten-Krimis ist natürlich genau so herrlich huschibuschi,skurril und amüsant wie seine Vorgänger.
In einem Güllebecken wird eine Leiche gefunden,eine weibliche. Und dann noch eine. Und dann ein Schwein. Hä? Egal.
Gleichzeitig ist Renate die Pensionswirtin spurlos verschwunden. Thies und seine Kieler Kollegin Nicole- die natürlich mal wieder unter giftigen Kommentaren seitens Thies´Ehefrau Heike und ihren Freundinnen zu leiden hat, die Thies und Nicole ein Techtelmechtel unterstellen- ermitteln auf Hochtouren. Das stimmt zwar nicht,denn sie ermitteln wie immer schneckentempomäßig und mit aller nordischen Ruhe. Nicole hat übrigens ein süßes Geheimnis. Welches sich für noch mehr Eifersuchtsattacken seitens Heike verantwortlich zeigt. Man kann Thies ja doch hin und wieder verstehen wenn er Heuhaufen-Heike für Schniefe-Nicole mit der coolen Lederjacke eiskalt stehen lässt. Natürlich um AUSSCHLIEßLICH und professionell zu ermitteln.
Thies hat ja auch eine Profiler-Fortbildung hinter sich,der kann das jetzt!
Klaus hat übrigens eine neue Freundin. Die Mandy. Ehemalige sächsische Eiskunstlauf-Landesmeisterin. Oder so ähnlich. Sie trinkt den ganzen Tag tote Tanten (da dürft ihr jetzt selbst mal aktiv werden und googeln aber ich verrate euch,dass Rum eine entscheidende Rolle spielt!),trägt Farrah Fawcett-Tolle und kann- abgesehen von Moin- dem sächsischen Dialekt nicht abschwören. Den schreibt Koch dann auch ganz herrlich nach Mundart. Ün Sochsen gibt es ganz viele Gevins sagsch nur!

Ihr seht ich hatte Spaß beim Lesen. Diese Reihe ist kurzweilig,spaßig und dieses Mal kam sogar der eigentliche Kriminalfall nicht zu kurz. Fein,fein!

Veröffentlicht am 04.06.2018

Humorvoller Küstenkrimi

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Im verschlafenen Fredenbüll in Nordfriesland herrscht große Aufregung, denn im Jauchebecken von Schweinezüchter Schlotfeldt wird eine Frauenleiche gefunden. Dann verschwindet auch noch Pensionswirtin Renate ...

Im verschlafenen Fredenbüll in Nordfriesland herrscht große Aufregung, denn im Jauchebecken von Schweinezüchter Schlotfeldt wird eine Frauenleiche gefunden. Dann verschwindet auch noch Pensionswirtin Renate und findet sich angekettet in einem muffigen Kellerloch wieder. Der Mordfall bringt neue Arbeit für Polizist Thies Detlefsen und mit seiner Kollegin Nicole Stappenbek aus Kiel ermittelt er und wird schnell erneut fündig: eine weitere Leiche und ein totes Schwein schwimmen im Güllebecken. Wer steckt hinter dieser Schweinerei?

Schnell wird klar, dass der Leichenfund zwar eine ekelhafte Sauerei ist und leider ein Menschenleben gefordert hat, aber das kleine Polizeirevier von Thies Detlefsen am Leben hält. Denn viel Kriminalität gibt es in diesem friedlich verschlafenen Dorf nicht und man befürchtet schon die Schliessung des Reviers.

Als es dann an die Ermittlungen geht, geraten die Friesen ins Schwitzen. Hier scheint wohl ein völlig Irrer am Werk zu sein, ein Frauenmörder, der die Frauen hasst. Die Dorfgemeinschaft ist beunruhigt und der Tratsch bringt so manche versteckte Wahrheit ans Licht. Da geht es um Schweineseuche, Tote Tante und eine merkwürdige Krawatte in Nordfriesischen Farben. Aber noch mehr erschüttert Thies die Erkenntnis, dass es eine Sexhotline live aus Fredenbüll gibt.

Die Ermittlungen machen beim Lesen Spaß, man lauscht dem Platt der Einheimischen oder dem Sächsisch der zugereisten Mandy, ihrer Zeit erfolgreiche Eiskunstläuferin der DDR. Das bedeutet viel Wortwitz, plattdeutsche Attitüden und wortkarge Dialoge. Man fühlt sich durch die stimmungsvollen Beschreibungen sofort an die Küste "gebeamt". Die Charaktere sind vielfältig, stimmig und voller Ecken und Kanten. Man muss so einige richtig gern haben.
Das hier viel Rum ausgeschenkt wird, wenn auch versteckt in der Toten Tante, macht den Bewohnern nichts aus. Sie vertragen eine Menge. Dazu gibt es ja auch immer ordentlich Fischbrötchen oder das neue Putenschaschlick Hawaii aus der "Hidde Kist", dem Dorfmittelpunkt sozusagen. Hier wird über das Wetter oder eben über die verschwundenen Frauen geredet. Dorfleben halt!

Dieser unterhaltsame Krimi liest sich so richtig schön - dass die Leichen nach Gülle riechen, bekommt man beim Lesen ja nicht mit. Die Spannung ist vorhanden, man entdeckt den Täter schon recht früh, aber das ist hier auch nebensächlich. Hauptsache, er wird gefunden und die Frauen können wieder freien Fusses durch Fredenbüll spazieren!


Dieser Krimi hat mir schöne Stunden geschenkt. Ich sehnte mich gleich nach der Nordsee, habe die vielen leckeren Fisch- und Krabbenbrötchen vor Augen gehabt, die Tote Tante hat mich völlig kalt gelassen, aber die Protagonisten haben mich unweigerlich mitgerissen in die heitere und ländliche Mordermittlung und das beschauliche Leben in Fredenbüll. Absolute Empfehlung für diesen Krimi, der Urlaubsgefühle weckt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Serienmord in Fredenbüll

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Man kann der Pensionswirtin Renate nun wirklich keinen Vorwurf machen, wenn sie entführungsbedingt, ihre Gäste vernachlässigt und ihnen kein Frühstück serviert. Als die derart vernachlässigten Urlauber ...

Man kann der Pensionswirtin Renate nun wirklich keinen Vorwurf machen, wenn sie entführungsbedingt, ihre Gäste vernachlässigt und ihnen kein Frühstück serviert. Als die derart vernachlässigten Urlauber hungrig im Imbiss ‚De Hidde Kist‘ auftauchen und den Stammgästen ihr Leid klagen, wird diesen schnell klar, dass da etwas nicht stimmen kann. Auch der nur beinahe zufällig anwesende Dorfpolizist Thies Detlefsen ist alarmiert. Nicht zuletzt deshalb, weil es ja da auch noch die Leiche in der Jauchegrube von Bauer Schlotfeldt gibt. Erfreut darüber, dass es in Fredenbüll für ihn endlich wieder etwas zu tun gibt, fordert Thies umgehend Verstärkung aus Kiel an. Sehr zum Leidwesen seiner Frau, die in der Kommissarin eine ernsthafte Konkurrenz sieht.

Weil sich ohnehin alle Welt in der Hidden Kist trifft, beschränken sich die ersten Ermittlungsarbeiten zunächst darauf, zwischen ‚Toten Tanten‘ und Fischsemmeln, mehr oder weniger abenteuerliche Theorien aufzustellen. Doch plötzlich wird es ganz schnell ernst. Es gibt eine zweite Leiche und eine verschwundene Urlauberin – von der toten Sau mal ganz abgesehen. Und das ausgerechnet jetzt, wo doch das allseits beliebte Osterfeuer vor der Tür steht. Da heißt es gewaltig Gas geben, um den ja Fall rechtzeitig zu lösen.

Fazit
Eine geniale Krimikomödie, die mit ihrer Ansammlung herrlich schräger Charaktere für beste Unterhaltung sorgt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Humorvoller Küstenkrimi

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Im nordfriesischen Dorf Fredenbüll werden die Leichen von zwei Frauen aufgefunden. Ausgerechnet im Jauchebecken von Schweinezüchter Schlotfeldt. Und es kommt noch dicker: Pensionswirtin Renate verschwindet ...

Im nordfriesischen Dorf Fredenbüll werden die Leichen von zwei Frauen aufgefunden. Ausgerechnet im Jauchebecken von Schweinezüchter Schlotfeldt. Und es kommt noch dicker: Pensionswirtin Renate verschwindet spurlos! Dorfpolizist Thies Detlefesen wittert großes: Ein Frauenmörder in seinem beschaulichen Dorf! Das geht ja gar nicht und so gibt er alles um die Fälle aufzuklären.

Dieser vierte Fredenbüll-Krimi ist einfach wieder herrlich. Die Charaktere sind genial. Ihre Eigenarten und Macken sind wirklich gut durchdacht und einfach witzig. Man muß diese Leute einfach mögen. Die Handlung ist trotz des Humors spannend, aber hier steht eindeutig die gute Unterhaltung im Vordergrund. Und diese Unterhaltung ist wirklich gelungen. Man hat sehr viel Spaß mit diesem Buch und muß sich so manches Mal die Lachtränen aus den Augen wischen. Der Humor ist einfach köstlich und trifft genau meinen Geschmack. Denn er wird niemals albern oder billig, sondern ist richtig gut. Krischan Koch hat einen Schreibstil, der sich leicht und locker lesen läßt und einfach zum Buch paßt. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Ich glaube einfach, Fredenbüll-Krimis könnte niemand so gut schreiben wie er. Manchmal paßt es halt einfach. Auch die Nordseeküste finde ich hier sehr gut wieder. Ich habe mich richtig an die Nordsee versetzt gefühlt und hatte beim Lesen Urlaubsfeeling.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der humorvolle Krimis mag.