Cover-Bild Bad Boy Stole My Bra

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 13.08.2018
  • ISBN: 9783453271777
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Lauren Price

Bad Boy Stole My Bra

Roman
Bettina Spangler (Übersetzer)

Riley wacht mitten in der Nacht auf – und traut ihren Augen kaum: Vor ihr steht ihr neuer Nachbar Alec, der sich seelenruhig ihren Micky-Maus-BH schnappt und durchs Fenster wieder zu seiner Jungs-Party nach nebenan abhaut. Klar, dass Riley ihn nach dieser Aktion aus tiefstem Herzen hassen müsste – wenn er nur nicht so verdammt gut aussehend wäre! Ihr Kennenlernen geht stürmisch weiter: Nach einer Feier, auf der einfach alles schiefgeht, findet sich Riley in Alecs Bett wieder (immerhin voll bekleidet). Bei so viel (ungewollter) Nähe kann man der Sache fast schon eine Chance geben, findet Riley, zumal Alec hinter seiner ganzen Coolness durchaus tiefe Gefühle zu verbergen scheint. Doch dann funkt ausgerechnet Rileys Exfreund Toby dazwischen …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2019

toxische Beziehung und belangloses Geplänkel

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Um eines klar zu stellen: Ja, der Kerl klettern nachts, während sie schläft, zu ihrem Fenster rein und klaut ihren BH. Ausgerechnet den Mickey Mouse BH, das findet die Protagonistin viel schlimmer, als ...

Um eines klar zu stellen: Ja, der Kerl klettern nachts, während sie schläft, zu ihrem Fenster rein und klaut ihren BH. Ausgerechnet den Mickey Mouse BH, das findet die Protagonistin viel schlimmer, als das Einbrechen während sie schläft. Dass sie beim Aufwachen nicht nur den Dieb erwischt, sondern direkt auch seine Homies durchs Fenster sieht (sie trägt einen Schlafanzug) ist scheinbar auch nicht so tragisch, höchstens peinlich.
Dazwischen entsteht ein halb ironisches, halb lächerliches Geplänkel. Die beliebten Jungs, die sie vorher mit dem A… nicht angeschaut haben, nehmen Riley in ihre Gruppe auf, ein paar Hormone hier, ein bisschen Charakterschwäche hier. Auch Alec, der Bad Boy, ist im inneren ganz weich, spielt mit seiner kleinen Schwester, wirft Riley altbackene Aufreißsprüche um die Ohren, die sie abwinkt, die aber doch ihre Wirkung zeigen, denn so einfach sind wir Frauen halt. Echte Persönlichkeit? Fehl am Platz.
Ja, wir haben es hier mit einem typisch belanglosen YA Roman zu tun, der zumindest vorgibt Riley ein psychologisches Trauma durchmachen zu lassen. Denn sie hat, man glaubt es kaum, eine Vergangenheit, ein großes Geheimnis, dass ER natürlich nie erfahren darf. Immerhin, auch er hat an seiner Vergangenheit zu knabbern. Der Versuch von Tiefe ist da, doch die Oberfläche zu verlassen schafft der Roman dann doch nicht.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Süße, freche Liebesgeschichte

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Diese Geschichte ist mir ans Herz gewachsen. Es ist locker und humorvoll geschrieben, sodass man beim Lesen nicht bemerkt wie man durch die Seiten fliegt. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie ...

Diese Geschichte ist mir ans Herz gewachsen. Es ist locker und humorvoll geschrieben, sodass man beim Lesen nicht bemerkt wie man durch die Seiten fliegt. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren sehr "menschlich" und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Vom Prinzip her ist die Geschichte nichts Neues, aber trotzdem super für zwischendurch. Ich habe mich reichlich amüsiert, gelacht und mitgefiebert. Da ich nicht viel erwartet habe, hat es mich um so mehr überrascht.

Veröffentlicht am 28.12.2018

Bad Boy stole my bra

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Die Story ist unterhaltsam und teilweise lustig.
Die Charaktere sind mir sofort sympathisch gewesen.
Der Schreibstil ist flüssig und locker.

Das Buch ist vielleicht eher etwas für Jüngere, aber trotzdem ...

Die Story ist unterhaltsam und teilweise lustig.
Die Charaktere sind mir sofort sympathisch gewesen.
Der Schreibstil ist flüssig und locker.

Das Buch ist vielleicht eher etwas für Jüngere, aber trotzdem sehr schön geschrieben.

Veröffentlicht am 25.10.2018

Süße Geschichte für zwischendurch

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Das Buch handelt von einer Highschool-Teenie-Liebesgeschichte zwischen Riley und Alec.

Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Die Beschreibungen waren in meinen Augen sehr anschaulich und man ...

Das Buch handelt von einer Highschool-Teenie-Liebesgeschichte zwischen Riley und Alec.

Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Die Beschreibungen waren in meinen Augen sehr anschaulich und man konnte sich die Geschichte daher sehr gut vorstellen.
Die Charaktere fand ich sympathisch. Vor allem auf Alec wäre ich in dem Alter auch total geflogen. Die Nebencharaktere sind zwar nicht sehr detailliert ausgearbeitet, dennoch hat man deren unterschiedliche Persönlichkeiten gut erkennen können. Das ist gut gelungen, finde ich. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, ist, dass Alec zwar nach außen hin den Bad Boy gibt, aber man von Anfang an merkt, dass da mehr dahinter steckt. In anderen Büchern ist die männliche Hauptperson oft am Anfang einfach nur ein riesen A****loch, verliebt sich und legt dann eine 180° Wendung in Sachen Charakter hin. Das finde ich einfach nicht sonderlich realistisch. Das war hier eben nicht so, was mir positiv aufgefallen ist.

Allerdings gab es auch ein paar Dinge die mich gestört haben. Zum einen gefällt mir das Cover nicht. Vor allem der Junge sieht Alec nicht mal annähernd ähnlich. Nicht so gut gefallen hat mir außerdem die Tatsache, dass der Leser teilweise direkt angesprochen wird. Immerhin wurde man geduzt (Gesieze finde ich immer ganz furchtbar). Aber gut, Geschmäcker sind verschieden. Andere finden das vielleicht super. Mein Fall ist es leider nicht.

Seltsam fand ich außerdem, dass Riley immer „Barschloch“ gesagt hat. Ich dachte das wäre irgendein Insider, der später noch aufgeklärt wird. Das war dann aber leider nicht der Fall.

Insgesamt hat mir das Buch aber trotzdem gut gefallen. Man darf bei einer Teenie Romanze natürlich kein literarisches Meisterwerk erwarten. Außerdem muss man immer im Kopf behalten, dass die Protagonisten 16/17 Jahre alt sind und daher anders handeln als jemand wie ich mit Anfang/Mitte 20. Wenn einem das aber bewusst ist, ist die Handlung meiner Meinung nach authentisch.

Insgesamt konnte das Buch wirklich gut unterhalten und hat Spaß beim Lesen gemacht. Eine locker-leichte Liebesgeschichte für zwischendurch.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Er liebt mich, er liebt mich nicht ...

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Riley, 15, eine von den Lieben, Braven, Strebsamen, verguckt sich in Alec, auch nicht viel älter, aber einer von den Coolen, Taffen und etwas Düsteren, als Alecs Familie – Mutter und zwei Kinder – im Haus ...

Riley, 15, eine von den Lieben, Braven, Strebsamen, verguckt sich in Alec, auch nicht viel älter, aber einer von den Coolen, Taffen und etwas Düsteren, als Alecs Familie – Mutter und zwei Kinder – im Haus nebenan einzieht. Nicht, dass ihr das gleich bewusst wird, denn erst mal kriegt sie sich mit ihm in die Wolle: Noch am Tag, nein, eigentlich in der Nacht des Einzugs, klettert Alec in ihr Zimmer und klaut ihr einen BH. Auch eine Art, sich vorzustellen. Deshalb und natürlich auch bedingt durch die Nachbarschaft und die Schule entwickelt sich zwischen den beiden eine Art Freundschaft mit einem gewissen Prickeln … und mit allerhand Verwicklungen.

Der Roman wurde anscheinend zunächst auf einer Internetplattform namens Wattpad veröffentlicht und dort ziemlich gehypt. In der Tat ist er flott geschrieben, zum Teil recht lustig, auch wenn die Versuche, witzig zu schreiben, für meinen Geschmack manchmal ein wenig gezwungen wirken. Die Hauptpersonen, also Riley und Alec, kommen sehr realistisch rüber. Da schreibt jemand, der selber frisch aus der Pubertät kommt und sich mit Schrecken an das ständige Auf und Ab der Gefühle, die Stimmungsschwankungen und das Leben in Extrempositionen erinnert. Für Teenies also genau die richtige Lektüre – ein All-Ager ist das aber nicht. Wer nämlich, wie ich, diese Phase schon eine Weile hinter sich hat, ist schnell genervt von dem ständigen Wechselbad, das manchmal -für jemanden wie mich - nicht so ganz nachzuvollziehen ist. Wie im echten Leben eben.

Auch inhaltlich stören mich ein paar Dinge. Rileys „Problem“, das für einen nicht unwesentlichen Teil der Verstrickungen verantwortlich ist, kommt mir ein bisschen an den Haaren herbeigezogen vor genau wie so manche Nebenhandlung. Alec scheint ebenfalls ein „Problem“ zu haben, aber das wird nie aufgeklärt (evtl. ist eine Fortsetzung geplant, für die das dann herhalten soll). Die Tatsache, dass der Jahrgangsnerd plötzlich mit den coolen Jungs abhängt, sorgt an der Schule (USA?) für überraschend wenig Aufregung und Anfeindungen, auch die Mütter reagieren ziemlich (US-)untypisch auf die Freundschaft der Protagonisten.

Mein Fazit: Das uralte Thema „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ ganz originell aber nicht unbedingt für alle Altersstufen interessant verpackt.