Cover-Bild Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber: Familie und Partnerschaft
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 255
  • Ersterscheinung: 20.02.2025
  • ISBN: 9783407868299
Leandra Vogt

Cycle Breaker: Für mein Kind mache ich es anders

Toxische Muster in der Familie durchbrechen und nachsichtig mit sich selbst bleiben
»Break the Cycle!« ist der Anspruch, den viele Eltern an sich selbst haben: eine Befreiung von schädlichen Denk- und Verhaltensmustern aus früheren Generationen, damit ihre Kinder psychisch gesund aufwachsen. Dieses Buch benennt die 20 häufigsten schädlichen Muster und zeigt Eltern, wie sie diese durchbrechen können. Dabei ist es besonders wichtig, dass Eltern nachsichtig mit sich selbst bleiben, denn auch sie werden unbewusst Muster weitergeben. Und das ist okay, solange sie ihren Kindern das richtige Werkzeug mitgeben, um später selbst Cycle Breaker werden zu können.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2025

Elternratgeber, der helfen kann negative Verhaltensmuster zu durchbrechen

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Der Titel des Buches klang sehr vielversprechend und das unaufdringliche Cover mit den sanften Farben passt gut zu diesem Elternratgeber. Mir gefallen das übersichtliche Inhaltsverzeichnis und die kurzen, ...

Der Titel des Buches klang sehr vielversprechend und das unaufdringliche Cover mit den sanften Farben passt gut zu diesem Elternratgeber. Mir gefallen das übersichtliche Inhaltsverzeichnis und die kurzen, prägnanten Erklärungen der Fachbegriffe. Die Mutmacher gleich zu Beginn geben Hoffnung und erleichtern den Einstieg in die doch nicht ganz leichte Thematik: „Cycle Breaking“ (toxische Muster in der Familie zu erkennen und durchbrechen). Der Schreibstil ist klar und verständlich und Leandra Vogt erklärt sehr anschaulich komplexe psychologische Zusammenhänge mit Hilfe praktischer Beispiele.
Das Buch ist in 3 Teile gegliedert. Im 1. Teil, der mir tatsächlich am besten gefallen hat, werden viele wichtige Begriffe geklärt. Der 2. Teil enthält 20 Fallbeispiele mit typischen Äußerungen der erziehenden Person und Tipps, wie man in diesen bestimmten Situationen besser handeln kann. Im 3. und letzten Teil folgen praktische Übungen. Des Weiteren stellt die Autorin in einem Downloadbereich weitere Hilfestellungen zur Verfügung.
Ich hatte gehofft, dass mir Leandra Vogts Buch den einen oder anderen Impuls geben könnte, wie man eine gute und liebevolle Beziehung zu seinem Kind aufbaut bzw. erhält und Fehler aus der eigenen Kindheit nicht wiederholt. Das Buch hilft auf jeden Fall dabei das eigenen Erziehungsverhalten zu überdenken und gibt wertwolle Anregungen. Das Aufbrechen fest eingefahrener Verhaltensmuster und Normen ist jedoch gar nicht so einfach. Es erfordert es eine große Portion Selbstreflexion, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen.
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mir hilfreiche Anregungen gegeben wurden. Hin und wieder haben mir allerdings Antworten gefehlt bzw. waren die meisten Beispiele für mich (zum Glück) nicht relevant. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dieser Ratgeber Eltern Halt und Orientierung geben kann und empfehle ihn gerne weiter.


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Veröffentlicht am 17.02.2025

Wichtiges Thema- kompakt erklärt

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"Und mit mir hört es auf."

Inhalt:

Das Buch ist in drei große Teile gegliedert:

1. Was ist ein Verhaltensmuster, wie kann ich es erkennen, warum lohnt sich die Mühe alte Verhaltensmuster zu brechen?

2. ...

"Und mit mir hört es auf."

Inhalt:

Das Buch ist in drei große Teile gegliedert:

1. Was ist ein Verhaltensmuster, wie kann ich es erkennen, warum lohnt sich die Mühe alte Verhaltensmuster zu brechen?

2. 20 toxische Erziehungsmuster und wie sie gebrochenen werden können.

3. "Kraftkompass" für die weitere Arbeit an sich selbst und den Mustern innerhalb der Familie.

Ergänzt wird das ganze durch umfangreiches Online-Material mit vielen Übungen zur Selbstreflexion.

Meine Meinung:

In dem Buch werden auf ziemlich genau 250 Seite eine Fülle von Informationen gegeben - dies ist definitiv kein Buch zum Durchlesen, sondern ein Arbeitsbuch bzw. ein Nachschlagewerk um nach und nach die Themen zu bearbeiten, die man für sich und seine Familie identifiziert hat.

Mir hat besonders der liebevolle Blick auf die "Cycle Breaker" selbst gefallen - es geht nicht darum noch mehr Druck zu erzeugen oder perfekt zu sein. Sondern darum nach und nach alte Verhaltensmuster anzuschauen und für sich zu bearbeiten.

Fazit: von mir gibt es solide 4 Sterne und eine Leseempfehlung vor allen Dingen für Neu-Eltern: gerade in den ersten Wochen und Jahren ist die Unsicherheit noch groß und viele Familienmitglieder haben dazu noch ihre ganz eigenen Vorstellungen, was wichtig und richtig ist.

Dieses Buch hilft dabei, sich bewusst zu positionieren, einiges bewusst anders zu machen und sich gleichzeitig darüber im klaren zu sein, dass nicht alles perfekt laufen wird.

Aber auch Eltern von Schulkindern können hier noch jede Menge mitnehmen - die alten Muster und Vorstellungen hören ja mit Schuleintritt nicht auf. Auch hier ist eine bindungsorientierte Beziehung auf Augenhöhe wichtig und richtig

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Viel Text und Selbstreflexion

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Die Gesellschaft wandelt sich und mit ihr auch die Erziehungsmethoden, allerdings übernimmt man bewusst, bzw. oft unbewusst auch Muster aus der eigenen Kindheit, obwohl man diese vermeiden möchte. Cycle ...

Die Gesellschaft wandelt sich und mit ihr auch die Erziehungsmethoden, allerdings übernimmt man bewusst, bzw. oft unbewusst auch Muster aus der eigenen Kindheit, obwohl man diese vermeiden möchte. Cycle Breaker setzt hier an und zeigt auf, wie man diese Muster durchbrechen kann.

Das Buch ist in drei große Kapitel gegliedert: Einen Einführungsteil mit Begriffserklärungen, gefolgt von 20 Mustern und wie man diese aufbrechen kann und schließt mit einem Kraftzyklus ab, der neue Strukturen stärken soll.
Der Aufbau des Buches gefällt mir nicht so gut. Für meinen Geschmack gibt es hinsichtlich eines Sachbuches zu wenig Absätze und Unterteilungen. Das Buch ist eher gegliedert wie ein Roman. Das erschwert das Lesen. Der Einführungsteil kam mir deshalb auch unendlich lange vor, zumal er auch Begriffserklärungen enthält, die man unter Umständen schon kennt.
Positiv fand ich, dass die Autorin auch klar erwähnt, dass man das Buch weglegen soll, wenn man sich beim lesen schlecht fühlt, oder wenn Traumata berührt werden. An mehreren Stellen wird darauf hin gewiesen, dass man sich bei tieferlegenden Problemen professionelle Hilfe suchen sollte.
Auch wird der Leser direkt in dem Buch angesprochen und man bekommt das Gefühl von Nähe und Verständnis.
Der Mittelteil hat mir am Besten gefallen, hier werden typische Sätze aufgegriffen „z.B. Heul nicht rum“, es wird gezeigt, was das mit dem Kind macht und wie man die Situation besser lösen kann. Im Grunde liegt die Hauptarbeit bei einem selbst. Man muss sich mit den eigenen Gefühlen auseinander setzen, um mit den Gefühlen der Kinder umgehen zu können.
Zum Schluss werden noch Themen aufgegriffen, wie: „Was denken andere über mich“, „Was ist mir wichtig?“ mit Übungen zur Reflexion.

Ich fand das Buch interessant, aber auch etwas holprig zu lesen und an vielen Stellen zu viel und zu ausführlich.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Enttäuschend

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Durchbreche die Muster, die bereits von Generation zu Generation weitergegeben wurden! Das ist das Motto dieses Buchs. Leandra Vogt gibt einen Einblick, welche Muster toxisch sind und die Entwicklung der ...

Durchbreche die Muster, die bereits von Generation zu Generation weitergegeben wurden! Das ist das Motto dieses Buchs. Leandra Vogt gibt einen Einblick, welche Muster toxisch sind und die Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen. Sie bietet zudem Lösungsansätze an, um diese Muster zu durchbrechen. Sie geht nicht nur darauf ein, sondern schreibt auch, wie es die Entwicklung des Kindes aber auch das eigene Leben beeinflusst.

Ich habe nach der Leseprobe mehr von dem Buch erwartet. Am Anfang wird das Thema im Allgemeinen behandelt, jedoch wiederholt die Autorin sich oft, was nicht nötig ist und dazu führt, dass es sich wie eine Hinhaltetaktik anfühlt. Das zieht sich dann auch durch die Kapitel.
Ein Begriff/Thema wurde zu Beginn aufgegriffen, jedoch wurde nie erklärt, wie man das in seinem eigenen Leben anwenden kann, obwohl mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass die Autorin dazu noch kommen würde...

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Leider wenig überzeugt

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Mit diesem Erziehungsratgeber tat ich mich leider sehr schwer, da ich mit dem Stil nicht gut zurecht kam, obwohl ich das Thema sehr wichtig und spannend finde. Thematisch geht darum, aus ungünstigen Verhaltensweisen ...

Mit diesem Erziehungsratgeber tat ich mich leider sehr schwer, da ich mit dem Stil nicht gut zurecht kam, obwohl ich das Thema sehr wichtig und spannend finde. Thematisch geht darum, aus ungünstigen Verhaltensweisen im Umgang mit Kindern auszusteigen. Die von den Eltern oder Anderen übernommenen ungünstigen (toxischen) Verhaltensweisen, Glaubenssätze und Erwartungshaltungen sollen erkannt und verändert werden. Ziel ist es, aus diesem Kreislauf auszubrechen, um Kinder psychisch zu stärken und resilient aufwachsen zu lassen..

Nach dem ersten Teil, der Einführung werden 20 ungünstige Verhaltensweisen vorgestellt sowie Ideen zur Selbstreflexion gegeben und Hinweise zur Veränderung angeboten. Im letzten Teil finden sich Reflexionsübungen, die man eigenständig durchführen kann sowie Überlegungen zu einem hilfreichen Mind Set.
Soweit, so gut – leider kam ich mit dem Stil des Buches überhaupt nicht zurecht. Der Text wirkte redundant und oft unnötig ausschweifend. Stilistisch wirkte es auf mich eher holprig, da die Autorin viele Substantive verwendete und immer wieder zwischen sehr kurzen und sehr langen Sätzen wechselte. Zudem war der Text durchgehend mit Merkkästen, Stichpunkten, Abgrenzungen und Kurzzapitel strukturiert, was meinen Lesefluss störte und sich wie ständige Unterbrechungen anfühlte. Ein etwas lockerer Fließtext mit Zusammenfassungen am Ende hätte mir hier gutgetan, vielleicht auch ein größeres Buchformat, um eine bessere Übersicht zu haben.

Zwischendurch fanden sich immer wieder gute Gedanken und Hinweise, aber es fiel mir schwer, sie in den gehäuften Wiederholungen und eher abstrakten Allgemeinplätzen oder Füllsätzen zu entdecken, die nicht weiterführten. Insgesamt wird das Thema zu wenig konkret behandelt. Im Einführungstext wird viel über Resilienz gesprochen, aber die konkreten Resilienzfaktoren werden beispielsweise nie umfassend vorgestellt. Zudem fehlte mir eine Differenzierung, da oft unklar blieb, auf welche Altersgruppe sich die Aussagen beziehen. Auch die Frage z.B., in welchem Umfang und wie oft man sich um Geschwister kümmern kann, ohne dass dies als schädigende Parentifizierung gilt, bleibt unbeantwortet. Einige Themen hätten zudem zusammengefasst werden können, da sie im Grunde die gleichen Aspekte beleuchteten. Des Weiteren verfolgte sie einige Gedanken nicht weiter, sondern sprang zu anderen Gedanken, z.B. gibt sie ein Besipiel zur Herausforderung im Umgang mit Geschwisterstreit. Dieses wird kurz skizziert, aber das Beispiel schwenkt dann um und es geht um mangelnde Fitness. Hier wird Potential verschenkt, etwas tiefer in die Thematik einzusteigen.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Autorin immer wieder betont, wie wichtig es ist, freundlich und empathisch zu sich selbst zu sein, dass Veränderungen nicht von heute auf morgen geschehen und dass man Fehlerfreundlichkeit leben sollte. Hier gibt sie viel Mut und Bestärkung.

Insgesamt handelt es sich um ein wichtiges Thema, aber leider hat mich die stilistische, strukturelle und teilweise inhaltliche Umsetzung wenig überzeugt. Menschen, die sich noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben, können hier dennoch gute Impulse erhalten.

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