Cover-Bild Das Licht von tausend Sternen
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 13.03.2020
  • ISBN: 9783423437158
Leonie Lastella

Das Licht von tausend Sternen

Ein Roman, so unvergesslich wie die erste Liebe
Genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Romantik
Noch nie hat Harper einen Menschen so geliebt wie Ashton. Doch in ihrem Leben ist keine Zeit für Abenteuer, Spontaneität und Kompromisse. Dabei sollte nichts wichtiger sein als die erste Liebe – oder?
Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …
»›Das Licht von tausend Sternen‹ berührt – und besitzt selbst die Strahlkraft eines Sterns.« buchmedia magazin
Folgende weitere Romance-Titel sind von Leonie Lastella bei dtv erschienen:
»Wenn Liebe eine Farbe hätte«
»So leise wie ein Sommerregen«
»Carry me through the night«
»Seaside Hideaway – Unsafe«

»Seaside Hideaway – Unseen«

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2020

berührend aber mit teils anstrengender Protagonistin

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Auf dem College lernt Harper Ashton kennen. Er gefällt ihr, aber eigentlich hat Harper keine Zeit für Dates, weil sie sich zusammen mit ihrer Mutter um ihren autistischen Bruder kümmern muss. Je mehr Ash ...

Auf dem College lernt Harper Ashton kennen. Er gefällt ihr, aber eigentlich hat Harper keine Zeit für Dates, weil sie sich zusammen mit ihrer Mutter um ihren autistischen Bruder kümmern muss. Je mehr Ash ihr Herz erobert, desto schwerer fällt es Harper, an ihrem geregelten Alltag festzuhalten.

Leichte Kost ist die Geschichte nicht. Denn obwohl die Liebesgeschichte durchaus zart und locker beginnt, tragen beide Figuren viel emotionalen Ballast mit sich herum, der immer wieder herausbricht.
Eigentlich hat mir das Buch gefallen. Ich mochte den Mix aus der Liebesgeschichte und der Ernsthaftigkeit, die die Handlung durch beide Familiengeschichten bekommt. Gleichzeitig war ich aber gerade mit Harpers Verhalten nicht immer einverstanden.

Abwechselnd schildern Harper und Ash das Geschehen in der Ich-Perspektive und geben dabei jeweils Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle sowie ihre Vergangenheit und ihre Lebensumstände, die sie einander nicht sofort preisgeben.
Der Erzählstil ist anschaulich und sehr flüssig.

Harpers Alltag dreht sich hauptsächlich um ihren jüngeren Bruder. Gemeinsam mit ihrer Mutter hat sie Tageszeiten abgestimmt, wer sich wann um Ben kümmert. Für den autistischen Jungen können kleinste Abweichungen vom gewohnten Alltag zum Problem werden. Und so wird Harpers Wunsch, sich mit Ash zu treffen, schnell zu einem Konflikt, den sie zunächst vor allem mit sich selbst aushandelt. Ihr innerer Kampf zwischen Verantwortungsgefühl und Pflichtbewusstsein sowie dem Wunsch, ihr Leben frei und flexibel zu gestalten, ist durch die Beschreibungen nachvollziehbar und auch verständlich. Doch der Weg, den Harper wählt, fand ich nicht immer richtig. Sie beginnt Dinge zu verschweigen und bringt Bens Abläufe aus einer Laune heraus durcheinander, obwohl die Konsequenzen absehbar sind. So sympathisch sie mir als fürsorgliche Schwester auch war, fand ich ihr mehr und mehr egoistisches Verhalten zunehmend anstrengend. Auch wenn ich sie trotz allem bis zu einem gewissen Grad verstehen konnte. Dennoch hatte ich wenig Mitleid, als die selbstverursachte Situation später mehrfach über ihr zusammenbricht und für jede Menge Drama sorgt.

Besonders die Passagen, in denen Ben vorkommt, habe ich als sehr intensiv und berührend empfunden.

Aber auch Ash hat ein bewegendes Schicksal. Seine schmerzhafte Vergangenheit belastet ihn immer noch schwer, wodurch er teilweise auch etwas überzogen reagiert.
Nicht nachvollziehbar war für mich, warum er sich nach einer ersten kurzen Begegnung sofort auf Harper fixiert. Die Gefühlsentwicklung ging extrem schnell.

Das Ende fand ich total super. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein paar Seiten weitergeht.

Fazit

Zwei Hauptfiguren mit jeder Menge emotionalem Ballast und jede Menge Geheimnisse und Halbwahrheiten sorgen für einiges Drama. Besonders die Passagen über den autistischen Ben fand ich sehr bewegend. Und auch Ashs Schicksal konnte mich berühren. Probleme hatte ich allerdings mehrfach mit dem Verhalten der Figuren, besonders von Harper, deren innerer Konflikt zwar total nachvollziehbar ist, die in meinen Augen aber mehrfach den falschen Weg wählt und sich damit in große, oft unnötige, Schwierigkeiten bringt.

Veröffentlicht am 09.06.2020

Die Liebe, das Leben

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„Das Licht von tausend Sternen“ von Leonie Lastella ist im dtv Verlag erschienen.
Inhalt: Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ...

„Das Licht von tausend Sternen“ von Leonie Lastella ist im dtv Verlag erschienen.
Inhalt: Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontanität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …
Die Geschichte wird abwechselnd von der Sicht der beide Protagonisten Harper und Ashton erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht zu lesen. Mir hat das Buch gut gefallen. Auch der Titel und das Cover passen, mener Meinung nach, sehr gut zur Geschichte.

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Veröffentlicht am 12.05.2020

Spagat zwischen Familie und dem eigenen Leben

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Harpers junges Leben beschränkt sich auf das Notwendige, denn neben der Betreuung ihres autistischen kleinen Bruders bleibt für alles andere keine Zeit. Deshalb kommen ihr die Begegnung mit Ashton und ...

Harpers junges Leben beschränkt sich auf das Notwendige, denn neben der Betreuung ihres autistischen kleinen Bruders bleibt für alles andere keine Zeit. Deshalb kommen ihr die Begegnung mit Ashton und die Gefühle, die er bei ihr hervorruft, ganz und gar ungelegen. Fragt sich nur, wie sehr man diese Gefühle kontrollieren kann und ob man das überhaupt tun sollte?

Ich gebe zu: Mit Liebesromanen dieser Art (New Adult) habe ich es eigentlich nicht so, und ich bin auch sehr lange immer wieder an diesem Buch vorbeigegangen. Als es aber immer wieder auftauchte und die Rezensionen auch noch gut waren, habe ich mich nun doch daran gewagt.

… und das war eine gute Entscheidung, denn ich habe das Buch sehr gerne gelesen und die Geschichte darin spukt mir nun – Tage später – immer noch im Kopf herum, was durchaus nicht der Standard ist, wenn ich ein Buch dieser Art so schnell weglese.

Zuallererst war ich positiv davon überrascht, wie gut das mit dem Schauplatz in den USA funktioniert. Ich bin schon des Öfteren über deutsche Bücher gestolpert, in denen ein solcher recht erzwungen und unrealistisch vermittelt wird, und das war hier gar nicht der Fall. Ich konnte mich also ganz entspannt auf die Geschichte einlassen, an die der Leser recht behutsam herangeführt wird.

Die beiden Protagonisten, Harper und Ashton, fand ich sehr sympathisch, sie hatten aber auch genügend Ecken und Kanten, so dass es nicht langweilig wurde. Ihre jeweiligen Vorgeschichten werden erst nach und nach offengelegt, was mich ab und zu etwas ungeduldig werden ließ, letztendlich aber auch zur Spannung beigetragen hat.

Einzig die Sexszenen hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Sie waren zwar nicht schlecht geschrieben, aber ich finde, sie waren für die Geschichte nicht wirklich notwendig.

Fazit: Der Spagat zwischen der Verantwortung für die Familie und dem Wunsch, ein eigenes Leben führen zu wollen, wird hier sehr eindrucksvoll erzählt und es hat viel Spaß gemacht, die Geschichte von Harper und Ashton zu verfolgen. Ich werde das Buch gerne weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 18.05.2020

Mein Herz trauert um dieses Buch ...

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"Das Licht von tausend Sternen" hat eine so wunderschöne Optik und einen so vielversprechenden Klappentext, das ich mir gar keine negativen Gedanken über den Inhalt gemacht habe.

Mein Herz hat geblutet ...

"Das Licht von tausend Sternen" hat eine so wunderschöne Optik und einen so vielversprechenden Klappentext, das ich mir gar keine negativen Gedanken über den Inhalt gemacht habe.

Mein Herz hat geblutet als ich voller Tränen diese Geschichte nach 62 % abgebrochen habe.

Harper und Ashton haben mich zu keinem Zeitpunkt für sich gewinnen können, ich wurde icht warm mit ihnen.
Na klar ist es toll, das Harper für ihren authistischen Bruder ihr eigenes Leben hintenanstellt und ich fand es auch voll okay, das sie immer öfter nur an sich dachte, aber dabei fehlte jeglicher Tiegrund.

Ashton blieb völlig Platt in seiner Person und auch seine Gefühle in Bezug auf Harper kamen null rüber.
Die Chemie zwischen den beiden war für mich überhaupt nicht da und die Geschichte war im allgemeinen für mich zu oberflächlich.

Bei einem solchen Klappentext, einem solchen Buchtitel, da erwarte ich, das mein Herz schmerzvoll aus meiner Brust gerissen und entzweit wird....

Über den Schreibstil kann ich immerhin etwas postives verkünden, denn der war sehr modern und flüssig.

Wirklich, wirklich schade um dieses Buch