Cover-Bild Das Schneeflockenmädchen
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 17.09.2025
  • ISBN: 9783442496365
Mara Andeck

Das Schneeflockenmädchen

Roman
Die perfekte Lektüre für kalte Wintertage – so herzerwärmend und romantisch wie »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«

Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925. Marie zieht als Märchenerzählerin mit einem Pferdewagen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Sie besitzt nur wenig, doch sie gibt viel: Den Bauersleuten, die ihr Kost und Logis gewähren, und den Kindern in den Dörfern schenkt sie mit ihren Geschichten Mut und Hoffnung. Ist das Zauberei? Haben die uralten Märchen heilende Kräfte? Der junge Zuckerwatteverkäufer Carl will mehr über Marie herausfinden. Er folgt ihr durch die tief verschneite Winterlandschaft – und verliert schon bald sein Herz an sie ...

Ein wunderbarer Wohlfühlroman über die Magie des gesprochenen Wortes und die Macht der Liebe

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2026

Marie die Märchenerzählerin

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Wir schreiben das Jahr 1925 und Marie zieht als Märchenerzählerin, mit ihrem Hund Jaro und ihrem Pferd Rosinante, von einem Weihnachtsmarkt zum nächsten. In Rothenburg ob der Tauber lernt sie den Studenten ...

Wir schreiben das Jahr 1925 und Marie zieht als Märchenerzählerin, mit ihrem Hund Jaro und ihrem Pferd Rosinante, von einem Weihnachtsmarkt zum nächsten. In Rothenburg ob der Tauber lernt sie den Studenten Carl kennen, der nicht nur von Maries Geschichten verzaubert ist, sondern auch von Marie selbst. Carl geht Marie nicht mehr aus dem Kopf und er folgt ihr von einem Weihnachtsmarkt zum nächsten, bis sie sich dazu entschließen, gemeinsam auf die Reise zu gehen und ihrer Liebe eine Chance zu geben.

Mara Andeck erzählt eine Geschichte, die das Herz erwärmt, auf die Weihnachtszeit einstimmt und Lust macht auf Weihnachtsmärkte und Schneegestöber. Die Beschreibungen der Orte und Geschehnisse sind so zauberhaft, dass man am liebsten selbst dabei wäre. Man möchte bei den Märchen lauschen und einfach mal die Zeit und den Trubel vergessen.

Marie fährt mit ihrem umgebauten Zirkuswagen durch verschneite Landschaften, die wunderbar beschrieben werden, besucht Städte wie Ansbach und Dinkelsbühl, in denen sie nicht nur Märchen erzählt , sondern auch Menschen zur Hand geht, die ihr eine Übernachtungsmöglichkeit , eine warme Mahlzeit und einen Unterstand für ihr Pferd bieten. Sie packt gerne mit an, ist sich für keine Arbeit zu schade und lernt dadurch die unterschiedlichsten Menschen kennen, die teilweise auch zu Freunden werden. Marie, die ihre Eltern durch einen Unfall verloren hat, ist eine warmherzige Frau, mit einemgroßen Herz, die es schafft mit ihren Märchen die Menschen zu begeistern und ihnen ein strahlen ins Gesicht zu zaubern.

Carl kommt aus gutem Hause, trägt teure Kleidung und kommt Marie ein bisschen überheblich vor. Doch schon bald merkt sie, das Carl ein Mensch ist, der die gleichen Werte vertritt wie sie, sie sich prima ergänzen und er jemand ist, den Marie gerne an ihrer Seite hätte um mit ihm gemeinsam in die Zukunft zu starten.

Das Schneeflockenmädchen ist ein Roman, der das Herz erwärmt, voller Weihnachtsmagie steckt und für gemütliche Stunden nicht nur zur Weihnachtszeit sorgt.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Marie und die Kraft der Märchen

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Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925: Marie ist mit ihrem Pferd Rosi, ihrem Hund Jaro und ihrem ganz besonderen Pferdewagen unterwegs, um Kinder und Erwachsene mit ihren Märchen zu unterhalten. Zu diesem ...

Rothenburg ob der Tauber, Dezember 1925: Marie ist mit ihrem Pferd Rosi, ihrem Hund Jaro und ihrem ganz besonderen Pferdewagen unterwegs, um Kinder und Erwachsene mit ihren Märchen zu unterhalten. Zu diesem Zweck hat sie heute die historische Altstadt Rothenburgs ausgesucht, denn auf dem Weihnachtsmarkt erhofft sie sich viele Zuhörer. Dass direkt neben ihr der etwas arrogante Carl seinen Zuckerwatte-Stand aufgebaut hat, ist für Marie nur ein kleines Übel. Schließlich ist sie am nächsten Tag wieder an einem anderen Ort. Doch wie es scheint, wird sie Carl nicht los und begegnet ihm immer wieder bis eine Freundschaft entsteht und beide eine Anziehung verspüren, die da nicht sein sollte. Doch haben sie eine Chance oder stehen zu viele Geheimnisse zwischen ihnen?

Mara Andeck erzählt diese winterlich-weihnachtliche Geschichte in einem langsamen Tempo , aber dennoch kurzweiligen Art, sodass die Leser*innen beim Lesen das Gefühl bekommen, zu entspannen und sich ganz in der bezaubernden Winterlandschaft verlieren können. Da immer wieder Märchen eine tragende Rolle spielen und versteckte Botschaften an die Zuhörer vermitteln, wirkt der gesamte Roman auf eine ganz besondere Art märchenhaft.

Mein erster Anreiz dieses Buch lesen zu wollen war tatsächlich der Schauplatz, denn ich kenne Rothenburg ob der Tauber sehr gut, da es nicht sehr weit entfernt von mir liegt und auch die anderen Orte, an die Marie und Carl reisen, sind mir wohlbekannt und haben eine Wohlfühlatmosphäre verbreitet, die ich sehr genossen habe. Marie und Carl waren mir auf Anhieb sympathisch und ich wäre gerne noch viel länger mit ihnen durch Mittelfranken gereist, weshalb ich bezaubernd schöne Lesestunden mit den Beiden hatte und etwas enttäuscht war, dass ich viel zu schnell am Ende des Buches angelangt war.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Die Magie der Märchen

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Als sich Marie ,die Märchenerzählerin und Carl der Zuckerwatteverkäufer auf dem Markt in Rothenburg ob der Tauber begegnen,ist von Anfang an Magie im Spiel.Die Beiden ziehen von Ort zu Ort ,erfreuen die ...

Als sich Marie ,die Märchenerzählerin und Carl der Zuckerwatteverkäufer auf dem Markt in Rothenburg ob der Tauber begegnen,ist von Anfang an Magie im Spiel.Die Beiden ziehen von Ort zu Ort ,erfreuen die Leute mit Musik und Märchen,verdienen sich dadurch einen Schlafplatz und die ein oder andere Mahlzeit.Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und langsam entwickeln sich Gefühle zwischen ihnen. Doch wer ist der geheimnisvolle Fremde,der überall nach Marie fragt?

Während ich die herzerwärmende Geschichte las ,hat es draußen dicke Flocken geschneit ,also ein passendes Ambiente,was unserer Gegend nur noch selten anzutreffen ist.

Als Fan von Märchen,die meistens die eine oder andere Lebensweisheit beinhalten,hat mich die Autorin von Beginn an mit ihrer Geschichte verzaubert und ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen.Die Beschreibung der verschneiten Landschaft rundete sie auf angenehme Weise ab.Ob es ein Happyend gab? ,dazu muss man das Buch selber lesen.

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Märchen, die verzaubern

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Mara Andeck schafft in ihrem Roman ‘Das Schneeflockenmädchen‘ eine romantische Atmosphäre, die gerade in der Adventszeit eine bezaubernde Stimmung im Herzen erzeugt. Mich hat die Geschichte in ihren Bann ...

Mara Andeck schafft in ihrem Roman ‘Das Schneeflockenmädchen‘ eine romantische Atmosphäre, die gerade in der Adventszeit eine bezaubernde Stimmung im Herzen erzeugt. Mich hat die Geschichte in ihren Bann gezogen mit ihren authentischen Charakteren, ihren spannenden Märchen, die den kleinen aber auch die großen Zuhörer in fantastische Welten entführen, ihnen Zeit zum Träumen schenkt und letztendlich glückliche Stunden beschert.
Es ist Vorweihnachtszeit im Jahr 1925 und die Märchenerzählerin Marie zieht mit ihrem Pferdewagen durch die Lande. In Rothenburg ob der Tauber trifft sie auf einem Weihnachtsmarkt auf den liebenswerten, gutaussehenden Carl, der Kinderherzen erstrahlen lässt mit seiner Zuckerwatte. Carl findet großen Gefallen an Marie und sucht stets ihre Nähe. Doch beide umgibt ein Geheimnis, weshalb sie auf Wanderschaft sind und kein Heim ihr Eigen nennen. Dazu taucht ein Notar auf, der sich in den Dörfern und Städten nach Marie erkundigt. Warum? Davon berichtet diese herzerwärmende Geschichte und außerdem erfährt der Leser auch, ob ihre Märchen vielleicht sogar eine viel tiefere Bedeutung besitzen.
Eine wärmende Empfehlung für kalte Wintertage!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Wer loslässt, hat die Hände frei...

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"Das Schneeflockenmädchen" von Mara Andeck ist eine wunderschöne, mystische Winter- und Weihnachtsgeschichte, welche vor genau 100 Jahren in Süddeutschland spielt und diverse Märchen im Märchen für Erwachsene ...

"Das Schneeflockenmädchen" von Mara Andeck ist eine wunderschöne, mystische Winter- und Weihnachtsgeschichte, welche vor genau 100 Jahren in Süddeutschland spielt und diverse Märchen im Märchen für Erwachsene darbietet.
Das stimmungsvolle Buchcover, auf welchem ein Pferd vor einer Person in einem Schlitten in winterlicher Landschaft auf schneebedecktem Boden zu erkennen ist, passt in seiner filigranen hellen Farbe ganz wunderbar zur Geschichte. Eigentlich wollte die Autorin aufgrund einer wahren Begebenheit eine Biografie über Lisa Tetzner, einer Märchenerzählerin, die durch Dörfer und Städte wanderte und Kurt Kläber, einen angehenden Journalisten und Wandervogel, der sich später Kurt Held nennt, schreiben. Diese beiden inspirierten sie zu ihrem Buch über Marie und Carl, ein Märchen, welches unter anderem alte Märchen thematisiert.
Die beiden Hauptprotagonisten sind Marie und Carl, die sich auf einem Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber kennenlernen, während Carl sich auf den ersten Blick in Marie verliebt. Sie verzaubert ihn mit ihrer sanften und warmen Erzählstimme, mit ihrem weichen Timber sowie mit ihrer Wortwahl über den Winterwald, rosa glitzerndes Eis und ein Kaminfeuer im Schloss und lässt sein Herz dahinschmelzen. Sie hat es geschafft, in seinem Kopf lebendige Bilder hervorzurufen und ihn sensibler für seine Umgebung zu machen, so dass er den Schneezauber des mittelalterlichen Marktplatzes noch intensiver wahrgenommen hat und die Flocken im Kerzenlicht für ihn heller funkeln sowie den Duft von Vanille und Lebkuchen noch verführerischer werden lassen. Auch die Augen der Kinder, die ihren Märchen lauschen, hat sie zum Strahlen gebracht. Carl spürt, dass Marie die Gabe besitzt, mit Wörtern zu zaubern und auf diese Art ihre Mitmenschen zum Teil ihrer Geschichten werden lässt, denn sie findet für jeden Menschen das richtige Märchen.

Mara Andeck hat einen wundervollen Schreibstil, mit welchem sie diese wunderschöne, mystische Winter- und Weihnachtsgeschichte erzählt, die wie eine warme Umarmung wirkt und durch viel Liebe zum Detail besticht, wenn Marie mit ihrem umgebauten acht Quadratmeter Pferdewagen und ihrem Hund Jaro und ihrem Pferd Rosi von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt zieht und den Menschen, die ihr Obdach gewähren, zur Hand geht und Märchen als Gegenleistung erzählt.

Carl spürt, dass Marie mit der Zerbrechlichkeit in ihren Augen etwas mit ihm gemeinsam hat, und so wird der Leserschaft deutlich, dass beide ihre gut gehüteten Geheimnisse haben, die sie so schnell nicht preisgegeben werden. Und während Marie zunächst skeptisch Carl gegenüber ist, ihn als jungen Mann aus reichem Zuhause beschreibt, welcher nur teure Kleidung trägt, und Überheblichkeit ausstrahlt, merkt auch sie schon bald, dass sie etwas mit ihm verbindet. Carl wirkt auf Marie stets zauberhaft, lustig, klug und um sie besorgt und auch, wenn er sie neckt, provoziert und er ihr Grenzen aufzeigt, so stört es sie nicht mehr. Seine Art, wie er spricht, lächelt oder schweigt, wie er Marie ansieht, für sie zählt die Wärme in seinem Blick und die Innigkeit in seinen Augen, die ihr immer wieder auffällt. Carl ist ein guter Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat und die gleichen Werte vertritt, die auch für Marie elementar sind.

Auch, wenn die Story zu Anfang ihre Längen hat, so besticht sie immer wieder mit ihren wundervollen detailreichen und bezaubernden Beschreibungen, wie zum Beispiel vom Zirkuswagen der Carl beeindruckt und welcher von ihr selbst stabil und praktisch gebaut ist. Dieser wirkt auf Carl auf den ersten Blick zweckdienlich, aber auf den zweiten Blick verträumt und märchenhaft. Der Grund sind die liebevollen Details wie die gusseisernen Verzierungen und die konsequente Einrichtung in verschiedenen Blautönen. Auf Carl wirkt das Innere des Wagens wie der Palast einer Eisprinzessin, komplett mit orientalisch wirkenden Kissen, einem nachtblauen Vorhang mit silbernen Sternen am Oberlicht und einem Bücherregal mit alten, farbigen Büchern.

Maries Kindheitserinnerungen an Weihnachten werden geprägt von glänzendem Tannenduft, bunten Glaskugeln und Geschenken in blauem Papier. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die Klänge der Geige ihres Vaters und die Freude über ihre Puppenstube mit zarten Püppchen und feinen Möbeln. Nach dem Abendessen sammelte sie Lametta unter dem Baum auf, glättete es sorgfältig und schmückte damit ihr neues Spielzeug, bis es wie reines Silber schimmerte.

Mara Andeck beschreibt Szenen und Eindrücke höchst atmosphärisch, indem sie die Winterlandschaft mit zauberhafter Sprache lebendig werden lässt, sodass Schnee und Bäume wie von Diamanten übersät funkeln. Die Geschichte vermittelt die tiefere Botschaft, glückliche Erinnerungen bewusst mit allen Sinnen zu sammeln und festzuhalten. Maries sinnliche Wahrnehmungen – das Rauschen des Windes, der Geruch von schneekalter Luft – machen die Atmosphäre greifbar und unterstreichen ihren Entschluss, jeden Moment unvergesslich zu machen und gleichzeitig loszulassen. Die Autorin beschreibt Szenerien mit großer sprachlicher Finesse und einer lebendigen Sinnlichkeit, die alle Sinne anspricht. Die visuelle Pracht wird von ihr innerhalb einer Landschaft beschrieben, die unter dem blauen Himmel in der Morgensonne glitzert und schneebedeckte Bäume, die wie mit Diamanten übersät funkeln. Ein Brunnen mit zauberhaften Eisskulpturen fängt ebenfalls das Auge ein. Auch akustische Eindrücke werden erwähnt, wenn Marie dem Rauschen des Windes in den Bäumen lauscht, dem Glucksen des Wassers und dem Schrei eines Käuzchens, was der Stille eine gewisse Tiefe verleiht. Ebenso wird der Geruch von schneekalter Luft lebendig eingefangen und schafft eine unmittelbare Nähe zum Geschehen.

Fazit: Eine Botschaft in dieser Geschichte wird deutlich, als Marie den Entschluss fasst, jeden Glücksmoment mit all ihrer Kraft zu sammeln, zu sehen, zu fühlen, zu riechen, zu schmecken und zu hören, um ihn unvergesslich zu machen. Gleichzeitig möchte sie lernen, loszulassen und negative Erinnerungen zu vergessen, sobald sie verschmerzt sind. Auf diese Weise vermittelt der Text die tiefe Sehnsucht Maries nach einem Leben, das von glücklichen Erinnerungen geprägt ist, und unterstreicht die Botschaft, dass wahres Leben im Hier und Jetzt stattfindet. Die poetische und bildreiche Sprache der Autorin macht die geschilderten Momente für die Lesenden unmittelbar erfahrbar.

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