Cover-Bild Nichts weniger als ein Wunder

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Limes
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 04.02.2019
  • ISBN: 9783809027065
Markus Zusak

Nichts weniger als ein Wunder

Roman
Alexandra Ernst (Übersetzer)

Von Millionen Lesern sehnsüchtig erwartet – der neue große Roman vom preisgekrönten Autor des Weltbestsellers »Die Bücherdiebin«.

Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten. Dafür verlangt er sich alles ab, was er geben kann, und mehr: nichts weniger als ein Wunder.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2019

Dieses Buch sollte nie zu Ende sein!!!

1 0

Allgemeines:

Markus Zusak ist durch seinen Roman Die Bücherdiebin international bekannt geworden. Er selber hat nie geglaubt, dass dieses Buch von so vielen Menschen gelesen werden würde. Nach 13 Jahren ...

Allgemeines:

Markus Zusak ist durch seinen Roman Die Bücherdiebin international bekannt geworden. Er selber hat nie geglaubt, dass dieses Buch von so vielen Menschen gelesen werden würde. Nach 13 Jahren erscheint nun mit Nichts weniger als ein Wunder endlich ein neues Buch von ihm. Anders als Die Bücherdiebin ist es ein Roman für Erwachsene. Zusak hatte die Idee zu diesem Buch bereits vor 20 Jahren und ist stolz darauf, es nun vollendet zu haben.

Nichts weniger als ein Wunder ist am 04. Februar 2019 bei Limes als Hardcover erschienen und umfasst stolze 635 Seiten.

Inhalt:

„Dies ist die Geschichte der fünf Dunbar-Brüder. Nach dem Tod der geliebten Mutter und dem Weggang ihres Vaters leben sie nach ihren ganz eigenen Regeln. Sie trauern, sie lieben, sie hassen, sie hoffen und sie suchen. Nach einem Weg, mit ihrer Vergangenheit klarzukommen, nach der Wahrheit und nach Vergebung. Schließlich ist es Clay – angetrieben von den Erinnerungen an ihren tragischen Verlust –, der beschließt, eine Brücke zu bauen. Eine Brücke, die Vergangenheit zu überwinden und so sich selbst und seine Familie zu retten.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House)

Meine Meinung:

Keine leichte Kost, muss man sagen, wenn man die ersten Seiten dieses Buches gelesen hat. Man muss sich durchwühlen durch diese ersten Seiten, Zusak springt hin und her, fabuliert und beschreibt, dass es eine Freude ist, aber mehrmals lesen muss man sie, die Sätze. Sonst entsteht Verwirrung: Wo ist man und von wem ist die Rede, was ist da passiert? Ein ungewöhnlicher Anfang eines Buches, einer, der neugierig macht, denn man sucht nach dem Autoren der Bücherdiebin und so langsam kommt er auch hervor.

Erzählt wird aus der Perspektive des nun erwachsenen Matthew, der die Geschichte aufschreibt. Matthew, der eine alte Schreibmaschine vergraben auf einem Grundstück nebst Tierknochen ausgebuddelt hat, der deshalb sehr glücklich ist. Warum, wird man noch erfahren.

Dieses Buch braucht ein wenig Zeit, um sich zu entfalten, es dauert, bis man es genießen kann. Aber dann ist es wie eine warme Dusche, die sich über den Leser ergießt. Dieses Bild passt übrigens sehr zur Sprache Zusaks (oder der seiner Übersetzerin): Das Buch ist voll von sprachlichen Bildern, Personifikationen und Beschreibungen.

„Im Haus war es wie in einem Ofen. Die Möbel wurden geröstet. Die Bilder waren gerade aus dem Toaster gesprungen. (…) Die Sonne schlug hart gegen die Fenster. Am Tisch wurde ausgiebig geschwitzt.“ (S. 13)

Manchmal ist das fast zu viel des Guten.

Zurück zur warmen Dusche: Die Protagonisten sind alle mit viel Liebe ausgestaltet. Jeder kommt zu seinem Recht, die Beweggründe für ihr Denken und Handeln werden abgewogen, erklärt, hinterfragt, aber niemals verurteilt. Zusak ist viel unterwegs in seinem Buch. Er lässt Matthew, den Erzähler der Geschichte, zurückreisen in die Kindheit von Mutter und Vater, lässt sie wieder jung sein und sich kennenlernen. Ganz nebenbei flicht er Themen ein wie Migration, Vorurteile, Politik und Armut. Diese eigentlich schweren Themen kommen leicht und doch eindringlich daher, sie bleiben hängen in den Gedanken des Lesers und lassen ihn die Figuren des Buches immer besser verstehen. Dann ist man wieder in der Gegenwart, im Alltag der fünf Geschwister, aber auch hier einmal in deren Kindheit und dann wieder im Jetzt. Man muss sehr aufpassen als Leser, zumal die Kapitel sehr merkwürdige, oft humorvolle Überschriften haben, die zunächst kaum Sinn machen, nach dem Lesen aber für ein Aha-Erlebnis sorgen. Oft muss man schmunzeln. Der Leser wird trotz der vordergründigen Unübersichtlichkeit der Handlung gut an die Hand genommen von Zusak und kann das Lesen sehr genießen.

Die fünf Brüder sind eine Gemeinschaft für sich. Teilweise unglaublich, wie sie miteinander umgehen, aber wenn es drauf ankommt, sind sie sich einig. Auf der anderen Seite herrscht zwischen ihnen ein Umgang, der einen den Kopf schütteln lässt.

„Ich, Rory, Henry, Clayton, Thomas. Wir würden nie mehr dieselben sein. (…) Viele sahen in uns nur Rabauken. Barbaren. Meistens stimmte das auch. (…) Wir fluchten wie Matrosen, kämpften wie Rivalen und forderten einander ständig heraus.“ (S. 23)

Dieses Buch sollte nie zu Ende sein!!!

Fazit:

Nur für Leser, die sich einlassen wollen auf ein Buch, das Zeit und Muße braucht. Für Leser, die gut erzählte Geschichten lieben und die Sprache des Autors zu würdigen wissen.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

0 0

Markus Zusak, der Schöpfer der Bücherdiebin, setzt in "Nichts weniger als ein Wunder" anstelle des Todes einen durchaus irdischen Erzähler ein, nämlich Matthew, den ältesten der fünf Dunbar-Brüder. Um ...

Markus Zusak, der Schöpfer der Bücherdiebin, setzt in "Nichts weniger als ein Wunder" anstelle des Todes einen durchaus irdischen Erzähler ein, nämlich Matthew, den ältesten der fünf Dunbar-Brüder. Um sie geht es in diesem Buch, ebensosehr jedoch um ihre Eltern Polly und Michael.

Polly kam aus Polen - wir Leser lernen es nur als Osteuropa kennen und wird erst in den neuen Welt zu Polly. Aus der alten Welt nimmt sie nur die Liebe zu ihrem Vater und zum Klavierspiel mit, alles andere ist ein Neubeginn, zu dem - allerdings erst nach etlichen Jahren auch die Liebe und die Ehe mit Michael Dunbar gehört, der allerdings eine eigene Geschichte hatte.

Fünf Brüder werden geboren, jeder ein ganz eigener Typ. Aus meiner Sicht pflegt Zusak in diesem Buch seinen aus der Bücherdiebin bekannten, fabel- bzw. märchenhaften Stil noch um einiges stärker, aber es kann auch sein, dass er mir stärker ins Auge fällt, weil die Handlung diesmal eine durchaus irdische ist. Es geht um Liebe, aber auch um Trennung, um Vertrauen und Unterstützung und um eine Brücke, die der Vater der Jungen bauen will. Weit weg von ihnen - er bittet sie um Hilfe, doch sie halten sich fern von dem Vater, den sie jetzt Mörder heißen - warum wohl?

Die Zusammenhänge erfährt der Leser in zig Sprüngen und Rückblenden - mir war es schon bald zu umständlich und zu langatmig.

Aber der große Zusak hat mich trotz kleiner Einbrüche zwischendurch gut am Ball halten, rühren und bewegen können, aber dennoch: ich werde jetzt erstmal eine ganze Weile kein Buch von ihm in die Hand nehmen, da ich sonst ganz schnell von seinem ganz speziellen Stil übersättigt wäre, denn kurz davor bin ich schon. Ein eindringliches Buch, das mich trotz Lesefreude an meine Grenzen brachte - fast jedenfalls.

Wenn es den Begriff naive Schriftstellerei gäbe, würde ich Zusak darunter einordnen. So würde ich sagen, er ist für die Literatur das, was Henri Rousseau für die Malerei ist.

Veröffentlicht am 28.03.2019

Fesselnd bis zur letzten Zeile.

0 0

»Nichts weniger als ein Wunder« von Markus Zusak ist ein ganz außergewöhnliches Buch, sehr ergreifend, traurig, berührend und wunderschön. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf Brüdern aber nicht nur, ...

»Nichts weniger als ein Wunder« von Markus Zusak ist ein ganz außergewöhnliches Buch, sehr ergreifend, traurig, berührend und wunderschön. Der Roman erzählt die Geschichte von fünf Brüdern aber nicht nur, da ist so viel mehr. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Trauer und Verlust aber auch Hoffnung, Liebe und Vergebung. Eine Familiengeschichte der besonderen Art.
Ich habe viel gehört über den Autor und das Buch, bisher aber noch keine Bücher des Autors gelesen. Ich weiß, dass die Bücherdiebin von ihm ist, aber das Buch ging damals irgendwie komplett an mir vorbei. Also war ich recht unbelastet, als ich in »Nichts weniger als ein Wunder« einstieg. Anfangs brauchte ich einige Kapitel um mit dem besonderen Schreibstil Zusaks zurechtzukommen, aber dann packte es mich und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Geschichte erzählt sich mit einem ganz besonderen Charme. Sie ist nicht laut oder schreiend, nein…, sie ist eher eine Geschichte der saften, leisen Töne, liebenswert erzählt, dennoch wurde nichts beschönigt. Anspruchsvoll, berührend, unvergleichbar…, die Geschichte hallt in meinem Inneren nach und lässt mich nicht mehr los. Es ist schwer das gelesene in Worte zu fassen. Das Buch ist - chaotisch - ein bunt gewürfelter Haufen kleinerer Anekdoten die sich aneinanderreihen und zu einer großen Familiensaga zusammensetzen. Aber es ist auch berauschend, fesselnd, verwirrend, berührend, genial – eben ein ganz besonderer Roman.
Kennt ihr die Szene aus dem Film Forrest Gump als Tom Hanks, auf den Bus wartend, auf der Bank sitzt und wildfremden Leuten aus seinem Leben erzählt? Er kommt von einem Ereignis zum anderen und erzählt seine Geschichte. So ähnlich ist es hier, Zusak lässt Matthew, den ältesten der Brüder an der alten Schreibmaschine – liebevoll der olle Klapperkasten genannt – die Geschichte der Dunbar Brüder erzählen. Matthew fängt an zu erzählen: wie er da sitzt und die Geschichten aufschreibt, wie der olle Klapperkasten zu seinem Namen kam. Erinnerungen kommen hoch und so wie sie ihm ins Gedächtnis purzeln so fließen sie auf das Papier. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit. Er erzählt über seine Mutter, seinen Vater, wie sie sich kennenlernten, wie sie ihre Kindheit verbrachten, wie sie lebten bevor sie eine Familie wurden. Dann die Zeit an die er sich selbst erinnert. Die Höhen und Tiefen, den Zusammenhalt und den Absturz. Er erzählt die Geschichte von Clay dem vierten Dunbar Bruder. Der, der eine Brücke baute. Eine Brücke im realen, aber auch im übertragenen Sinn. Eine Brücke die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verband. Eine Brücke die Wunden heilte, eine Brücke die die Familie zusammenführte.
Und man klebt als Leser förmlich an den Zeilen. Ich lache hell auf und denke ja genau, dass kenn ich auch und bin ein paar Seiten weiter zu Tode betrübt. Ich fühle mit den Figuren mit, kann mit ihnen weinen und lachen aber auch Hoffnung schöpfen. Ich bin von dem Buch total begeistert, aber ich kann auch verstehen, wenn jemand sagt, dass er mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt. Man muss diese Art des Schreibens mögen, aber wenn man sich darauf einlässt, dann ist die Geschichte einfach genial und etwas ganz besonderes.
Fazit: »Nichts weniger als ein Wunder« ist ein anspruchsvolles, einzigartiges, emotional berührendes Buch über die Liebe, das Leben, die Hoffnung und den Tod. Über Brüder die zurückgelassen wurden, die wie sie es nennen würden - ermordet wurden - aber einfach nicht sterben konnten. Es ist aufwühlend und gleichzeitig wunderschön. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Fesselnd bis zur letzten Zeile.

Veröffentlicht am 23.03.2019

5 Brüder

0 0

Die 5 Dunbar Brüder leben nach dem Tod ihrer Mutter und dem darauffolgenden Verschwinden ihres Vaters allein in ihrem alten Haus, zusammen mit einem Maultier, einem Hund, einem Kater, einer Taube und einem ...

Die 5 Dunbar Brüder leben nach dem Tod ihrer Mutter und dem darauffolgenden Verschwinden ihres Vaters allein in ihrem alten Haus, zusammen mit einem Maultier, einem Hund, einem Kater, einer Taube und einem Goldfisch. Matthew, der Älteste erzählt in "Nichts weniger als ein Wunder" ihre Geschichte, wie sie versuchen mit dem Verlust der Eltern zurecht zu kommen. Er erversucht, seine 4 Brüder Rory, Henry, Clay und Tommy zusammen zu halten und irgendwie die Vaterrolle zu übernehmen. Dies gelingt ihm mal mehr mal weniger gut, doch am Ende des Tages sind die 5 Brüder ein eingespieltes Team. Bis plötzlich ihr Vater vor der Tür steht und sie bittet ihm beim Bau einer Brücke zu helfen. Nur Clay geht auf das Angebot ein, wodurch es zu einem scheinbaren Bruch unter den Brüdern kommt.

Aufgrund der vielen guten Rezensionen waren meine Erwartungen an das Buch recht hoch, vielleicht zu hoch. Matthew erzählt abwechselnd die Geschichte seiner Eltern und die Geschehnisse der Gegenwart und erklärt so, warum am Ende alles so kommen musste, wie es schließlich auch kam. Der Schreibstil ist gut und auch das Hin- und Her-Springen zwischen der Vergangenheit der Eltern und den Brüdern hat nicht weiter gestört.
Die Geschichte an sich ist furchtbar traurig. Die 5 Brüder sind plötzlich auf sich allein gestellt, in einer Zeit in der sie den Vater als Stütze gebraucht hätten um den Tod und das lange Sterben ihrer Mutter zu verarbeiten. Doch dieser kann den Tod seiner geliebten Frau selbst nicht ertragen und entfernt sich immer weiter von seinen Söhnen, bis er schließlich ganz verschwindet. Wir begleiten die Brüder auf ihrem Weg durch's Leben, sie erleben die erste Liebe, haben Probleme in der Schule und Matthew versucht alles irgendwie zusammen zu halten. Als der Vater wieder auftaucht, wollen Sie ihn eigentlich lieben, können ihm jedoch auch nicht verzeihen, dass er sie damals allein lies. Lediglich Clay hat den Mut, sich seinem Vater zu stellen und ihm wieder näher zu kommen, wodurch auch die anderen Brüder erweichen. Die Geschichte hat wirklich sehr viel Potential, doch leider hatte ich das ganze Buch über das Gefühl, dass eigentlich nichts passiert. Mir ist nach dem Lesen nicht klar, was mir der Autor sagen möchte und leider haben mir die Figuren auch zu wenig Tiefe. Sie blieben mir alle fern und ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzen.

Alles in allem eine gute und traurige Geschichte, deren Potential leider nicht voll ausgeschöpft wurde. Die Hälfte der Seiten hätte meiner Meinung nach auch gereicht.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Großartig!

0 0

Gebundene Ausgabe: 635 Seiten
Verlag: Limes Verlag (4. Februar 2019)
ISBN-13: 978-3809027065
Originaltitel: Bridge of Clay
Übersetzung: Alexandra Ernst
Preis: 22,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Großartig!

Inhalt:
Die ...

Gebundene Ausgabe: 635 Seiten
Verlag: Limes Verlag (4. Februar 2019)
ISBN-13: 978-3809027065
Originaltitel: Bridge of Clay
Übersetzung: Alexandra Ernst
Preis: 22,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Großartig!

Inhalt:
Die Dunbars sind fünf Brüder, die sich nach dem Tod der Mutter und dem Weggang des Vaters neu orientieren müssen. Keiner gleicht dem anderen, und doch sind sie sich in vielem einig. Der vierte der Brüder, Clay, spielt eine besondere Rolle, hatte er doch immer eine ganz besondere Nähe zur Mutter. Nun baut er seinem Vater eine Brücke.

Meine Meinung:
Markus Zusak konnte mich mit seinem poetischen Schreibstil, mit seinen Wortschöpfungen und seinen manchmal bizarren Einfällen begeistern. Die Geschichte der fünf Dunbar-Jungs und ihrer Eltern hat mich von Anfang an gefesselt, und das änderte sich bis zum Schluss nicht. Ich habe sie alle sofort ins Herz geschlossen - samt ihrem skurrilen Zoo.

Es ist nicht ganz leicht, dem Faden zu folgen, da in verschiedenen Zeitebenen erzählt wird, zwischen denen immer wieder hin- und hergesprungen wird. Am besten lässt man sich einfach durch die Geschichte treiben, am Ende führt alles zusammen und erhält seinen Sinn.

Es ist eine großartige Geschichte vom Leben und Sterben, vom Lieben und Hassen, von Verzweiflung und Hoffnung, von Trauer und Mut. Zusak schickt die Lesenden auf eine wahre Achterbahn der Gefühle.

★★★★★